Der Poker spitzt sich zu
Nach Informationen der "Bild-Zeitung" hat der Rekordmeister sein Angebot für den Niederländer nochmals um satte vier Millionen erhöht.
Damit liegt Manchester United nun offenbar eine Offerte über 17 Millionen Euro vor.
Allerdings wollen die "Red Devils" nun noch mehr und verlangen 22 Millionen Euro Ablöse. Zuvor war immer von 18 Millionen Euro die Rede.
"Kann acht bis zehn Tage dauern"
Nachdem die Bayern in den letzten Tagen durchaus guter Dinge waren, rechnet Manager Uli Hoeneß noch mit einigen Stolperfallen aus England.
"Das Ganze kann noch acht bis zehn Tage dauern." Allerdings bescheinigt er sich selbst "so ein Gefühl". Wie das nun gemeint ist, bleibt offen.
Geldstrafe umgangen
Dem Vernehmen nach steigen die Chancen der Bayern auf den Transfer-Coup allerdings von Tag zu Tag.
Am Montag musste van Nistelrooy widerwillig zum Trainingsauftakt in Manchester antreten. Trainer Sir Alex Ferguson hatte dem Holländer unglaubliche 200.000 Euro Geldstrafe bei Nichterscheinen angedroht.
Van Nistelrooy war dann auch in "Old Trafford", nur von "Fergie" war weit und breit keine Spur. Auch nicht eben die feine englische Art.
Weggang gilt als sicher
Ein Weggang van Nistelrooys erscheint angesichts des miserablen Verhältnisses zu Ferguson unumgänglich.
"Er hat in einem Schreiben um einen Wechsel gebeten. Wenn ein Spieler nicht mehr mit dem herzen dabei ist, lohnt es sich nicht, ihm umzustimmen. Er kann gehen", so Ferguson.
Nur Bayern als Kandidat
Nachdem sich bereits Spanien rekordmeister Real Madrid sowohl bei ManU als auch beim Spieler selbst einen Korb eingehandelt hat und noch kein anderer Verein in den Poker miteingestiegen ist, deuten alle Zeichen auf einen Wechsel an die Isar.
"Er hat uns gesagt, dass er sich vorstellen kann, für Bayern München zu spielen", sagt Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.
Und auch Trainer Felix Magath würde den Transfer auf jeden Fall begrüßen. "Es wäre toll, wenn ein Stürmer seines Kalibers zu uns kommen würde."
Bei 20 Millionen Euro könnten sich beide Vereine quasi in der Mitte treffen und endlich übereinkommen...
Quelle: sport1.de