Also hyperventilieren ist auch Fehl am Platz. FF7 ist ein schnöder Port, klingt krass auf ner Spielemesse, aber ist dann zum Zocken mässig aufregend. Eine moderne Reinterpration wäre der Burner gewesen.
Shenmue hat auch nen grossen Knalleffekt - aber das wird ein weiter und anspruchsvoller Weg, ein Game aus ner anderen Ära neu zu beleben (der Duke und Phantom Dust lassen grüssen).
TLG fand ich schön anzuschauen, hatte den Vibe der ersten Präsentation. Ob der dann auch als fertiges Game eingelöst und in ein funktionierendes Spiel gebracht wird - wird man sehen.
Auch GT7 ist im Moment einfach mal ne Ankündigung der Ankündigung wegen. Vor der E3 wurde MS vorgeworfen, einfach mal ein paar IPs in den Raum zu werfen und wirken zu lassen. Was macht Sony? Die E3 2015 nährt sich aus Games, die frühestens Ende 2016, eher aber 2017 erscheinen.
Sony hat die richtigen Knöpfe gedrückt und das getan, wofür ne E3 da ist: ne gute Show liefern. Haben sie mit der 4theplayers-Kampagne auch schon, übrig blieb davon herzlich wenig. Substanziell ist momentan wenig absehbar, bis auf Horizon. Das sah wider erwarten sehr gut aus.
Aus Gamersicht hatte Bethesda ne Hammer-PK. Heissersehnte Titel in überzeugender Form auf der Bühne und bald schon in der Konsole. MS konzentrierte sich ebenfalls auf Konkretes und Zeitnahes, dazu Pirates und Recore als grosse Unbekannte.
Zudem mit dem neuen Pad und AK auch was, worauf man sich als Vielspieler/Core freuen kann.
Sony bedient momentan Phantasien. Muss nichts schlechtes sein und ohne wärs langweilig. Aber neben Phantasie wär ne Prise (überzeugende) Realität auch nicht verkehrt.