Der Glaubens-Thread

Die Ehe wurde eingeführt zumindest Dokumentiert, nur für privilegierte aus politischen Gründen, um Eigentum zu sichern und Blutlinien fortzuführen um das eigene Privileg zu sichern vor der Bevölkerung und seine Ansprüche geltend zu machen. Ehe für den Pöbel kam erst viel viel später...

1. Habe ich nie behauptet, dass die monogame Ehe immer schon existiert hat und 2. sehe ich jetzt auch nicht, wie die Tatsache , dass die Ehe Fortpflanzung und Erbrecht beinhaltet meinen Aussagen widerspricht.

Und sicherlich gab es die monogame Ehe nicht schon immer. Und sicherlich wurden einfache Ehen von gewöhnlichen Menschen nicht unbedingt in irgendwelche historischen Chroniken aufgenommen aber das heißt js nicht, dass sie nicht z.B. rituell durchgeführt wurden.

Nichts von dem was du da sagst ist auch nur annährend wahr was die "Erfindung" der Ehe angeht. Ganz im Gegenteil bis ins 20. Jahrhundert war die Ehe Symbol der Stärke des Mannes gegenüber Frauen und wurde auch von der Kirche lange so mitgetragen.

Der Ehemann und Vater hatte die größte Autorität innerhalb der Familie, trotzdem hatte er gegenüber seiner Ehefrau und den Kindern Verpflichtungen bezüglich Versorgung,Schutz und Erziehung. Das mag vielleicht nach heutigen Vorstellungen rückständig erscheinen. Aber in Zeiten größerer Armut, weniger Technologie und ohne Sozialstaat war es besser als "Pump and Dump."

Und ja, im Mittelalter konnte das z.B. bedeuten , dass man nicht Heiraten durfte, wenn man nicht in der Lage war eine Familie zu versorgen.

Und ja natürlich Homosexualität wurde eingeschränkt um Seuchen und Krankheiten zu verhindern... die Verfolgung dieser Gruppen hat das Christentum selbst noch vor dem Islam erst Salonfähig gemacht und das aus ganz anderen Gründen als der Verhinderung von Pandemien oder Seuchen.

Die offizielle Begründung war, dass es eine Sünde war. Trotzdem setzen sich kulturelle Ideen deswegen durch, weil sie der Gesellschafr rein praktisch Vorteile im Überleben brachten.

Und eine Gesellschaft mit rigider Sexuslmoral lieferte auf lange Sicht bessere Resultate als solche wo jeder frei mit jedem kann wie man lustig ist.

Menschen starben, Mütter verelendeten, Kinder verwaisten etc.

Und die Leute haben ja auch früher schon gemerkt, dass die sexuell freigiebigen häufiger von irgrndwelchen Krankheiten geplagt waren.

Die Ehe gab es lange vor dem Christentum und war früher der Bund zweier Liebenden. Die Homosexualität wurde vor dem Christentum, ergo in heidnischen Glaubensrichtungen, toleriert und respektiert. Homosexuelle waren was Besonderes und meist Hexen und Heiler. Sie bekleideten ergo wichtige Positionen in der Gesellschaft.

Sprichwörtlich verteufelt wurde all das nur von den abrahamitischen Religionen, um die Schäfchen schön brav im Zaum zu halten, damit sie sich generell (frei nach "der Herr ist mein Hirte") nicht vom Tierischen lösen und spirituell aufsteigen können.

Ich finde es seltsam wenn Leute einerseits über das Christentum herziehen weil es so rückständig und intolerant ist und gleichzeitig irgendeinen heidnischen Aberglauben aus der vorchristlichen romantisieren.

Die Heiden hatten auch grausame und intolerante Teile in ihrer Kultur und haben tatsächlich auch Menschenopfer durchführen lassen.
 
Ich finde es seltsam wenn Leute einerseits über das Christentum herziehen weil es so rückständig und intolerant ist und gleichzeitig irgendeinen heidnischen Aberglauben aus der vorchristlichen romantisieren.

Die Heiden hatten auch grausame und intolerante Teile in ihrer Kultur und haben tatsächlich auch Menschenopfer durchführen lassen.

In der Bibel sind Menschenopfer, sogar höchstselbst von deinem Gott gefordert, auch vollkommen legitim. Wo ist ergo der Unterschied?
 
In der Bibel sind Menschenopfer, sogar höchstselbst von deinem Gott gefordert, auch vollkommen legitim. Wo ist ergo der Unterschied?
Wo soll das in der Bibel denn gefordert werden? Mal abgesehen davon, dass die Bibel ohnehin ein Geschichtsbuch und kein Befehl oder keine Anleitung ist, werden Menschenopfer im Alten Testament zwar erwähnt, aber als "Gräuel" verurteilt.

Und oftmals beziehen sich die Verweise auf die Menschenopfer auch auf andere Kulturen wie abtrünnige Israeliten. ;)
 
Wo soll das in der Bibel denn gefordert werden?

Gibt da so einige Stellen in der Bibel, welche Gottes wahres Gesicht zeigen:

1 Sam 15,3 z.B.
Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!

Psalm 137,9
Glücklich ist, wer deine kleinen Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!

In der Sintflut Story opfert Gott gar die gesamte Menschheit, später seinen eigenen Sohn... der alttestamentarische Gott liebt halt Opfer. :nix:
 
Im Christentum gibt es keine rituellen Menschenopfer und zumindest solche Grundlagen sollte man im Rahmem einer solchen Diskussion wissen.

Ich bin mir sicher das es diese heute dennoch im Verborgenen gibt und das sie praktiziert werden. Die Kirche ist nicht frei von heidnischen Ritualen. Das sieht man auch in kleineren Dingen wie Räuchern, Exorzismus usw. Die Kirche ist noch lange nicht durch mit dem ursprünglichen christlichen Gott, und dieser ist kein liebevoller Herrscher. Er ist und bleibt halt Aton. Daran hat sich nie was geändert.
 
Ich bin mir sicher das es diese heute dennoch im Verborgenen gibt und das sie praktiziert werden. Die Kirche ist nicht frei von heidnischen Ritualen.

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Du kannst auch so gutes tun, ohne es für jemanden zu opfern?!?.

Das war ja eher als Scherz gemeint. ;)

Was das Opfern an sich betrifft, so sollte man immer das opfern was einem lieb und teuer ist und was einem weh tut, wenn man es abgibt. Nur so funktioniert eine Opferung wirklich. Irgend etwas 08/15 auswählen oder etwas wozu man keinen Bezug hat ist unsinnig. Man muss schon etwas bedeutendes und wichtiges aufopfern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als Resonanz bekommt man, je nachdem wie stark die Bindung zur jeweilen Wesen- oder Gottheit ist, oft großartige ... Dinge. :niatee:

Deswegen ist das Opfer von Jesu auch bedeutungslos, wenn er 3 Tage später wieder aufsteht. :ugly: Es ist nicht endgültig, ergo negiert es komplett den Effekt einer Opfergabe oder Aufopferung.

Naja, das Thema ist eh etwas zu deep für diesen Thread. ;)
 
Ich bin mir sicher das es diese heute dennoch im Verborgenen gibt und das sie praktiziert werden. Die Kirche ist nicht frei von heidnischen Ritualen. Das sieht man auch in kleineren Dingen wie Räuchern, Exorzismus usw. Die Kirche ist noch lange nicht durch mit dem ursprünglichen christlichen Gott, und dieser ist kein liebevoller Herrscher. Er ist und bleibt halt Aton. Daran hat sich nie was geändert.

Ja gut, die Antwort hast du dir jetzt aber komplett aus dem Ar*** gezogen.

Das war ja eher als Scherz gemeint. ;)

Was das Opfern an sich betrifft, so sollte man immer das opfern was einem lieb und teuer ist und was einem weh tut, wenn man es abgibt. Nur so funktioniert eine Opferung wirklich. Irgend etwas 08/15 auswählen oder etwas wozu man keinen Bezug hat ist unsinnig. Man muss schon etwas bedeutendes und wichtiges aufopfern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als Resonanz bekommt man, je nachdem wie stark die Bindung zur jeweilen Wesen- oder Gottheit ist, oft großartige ... Dinge. :niatee:

Okay also man opfert etwas von Wert um dafür im Austausch "großartige ... Dinge" zu bekommen.

Deswegen ist das Opfer von Jesu auch bedeutungslos, wenn er 3 Tage später wieder aufsteht. :ugly: Es ist nicht endgültig, ergo negiert es komplett den Effekt einer Opfergabe oder Aufopferung.

Jesus Christus hat unter stundenlangen Höllenqualen sein Leben für seinen Glauben gegeben.

Das war sein Opfer und sein Lohn war die Wiederauferstehung und die Erlösung, also die in deinen Worten "großartigen...Dinge"

Dass der Lohn für den Glauben die Opfer die man dafür bringt im Nachhinein alle klein und bedeutungslos erscheinen lassen soll, ist auch Sinn der Sache.

Naja, das Thema ist eh etwas zu deep für diesen Thread. ;)

Nein, das wäre genau die Art von Thema für die ein solcher Thread gedacht wäre
 
Das war sein Opfer und sein Lohn war die Wiederauferstehung und die Erlösung

Jeder Mensch kann die Erlösung erlangen, was sein "Opfer", was keines ist, vollkommen obsolet macht. ;)

Das mit Jesus ist nur ne nette kleine Geschichte, aber der Kern einer echten Opferung wurde dabei nicht erfasst.
 
Jeder Mensch kann die Erlösung erlangen, was sein "Opfer", was keines ist, vollkommen obsolet macht. ;)

Das mit Jesus ist nur ne nette kleine Geschichte, aber der Kern einer echten Opferung wurde dabei nicht erfasst.

Nein eben nicht. Du kannst dich von keiner einzigen Sünde reinwaschen, du wirst am jüngsten Tag gerichtet werden und musst Rechenschaft ablegen für jedes noch so kleine Wort das in Lebzeiten aus deinem Mund kam, selbstverständlich auch für deine Taten.
Nur das Geschenkt das Jesus dir gemacht hat kann dich vor einem harten Urteil bewahren.


Johannes 14,6​

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
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