Stammtisch Der CW Prepper Thread 2nd Wave Edition

Womit bereitet ihr euch auf die drohende Apokalypse vor? (Mehrfachauswahl möglich)


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Dann komm ich dich besuchen :coolface:

Ich werde auf dich warten. :coolface:

negan GIF
 
Bedeutet dies etwa alsbald wieder leere Regale und horrende Preise? :enton:
Ich empfehle ein Zeitungsabo, Klopapier (und Küchenpapier) wirds bald keines mehr geben :blushed:

In der Herstellung von Privatverbrauchsgütern gibt es klare „Energiefresser“. Wenn die Preise für Erdgas und Erdöl steigen, verteuern sich diese Produkte oft zeitversetzt, da die Industrie die hohen Produktions- und Logistikkosten an die Endverbraucher weitergibt.

Besonders betroffen sind Güter, bei denen Gas und Öl nicht nur als Brennstoff (Energie), sondern auch als Rohstoff (Chemie) dienen.

1. Lebensmittel (besonders energieintensive Verarbeitung)

Die Lebensmittelpreise reagieren extrem sensibel auf Gaspreise, da die gesamte Kette betroffen ist:

  • Düngemittel: Stickstoffdünger wird fast ausschließlich aus Erdgas gewonnen. Steigt der Gaspreis, steigen die Anbaukosten für Getreide, Obst und Gemüse.
  • Gewächshausware: Tomaten, Gurken oder Paprika aus beheizten Gewächshäusern (oft mit Gas betrieben) werden im Winter zum Luxusgut.
  • Backwaren & Fleisch: Große industrielle Backöfen benötigen enorme Mengen Gas. In der Fleischwirtschaft sind Kühlung und Schlachtung extrem strom- und gasintensiv.
  • Milchprodukte: Das Pasteurisieren und Trocknen (z. B. für Milchpulver) verbraucht viel thermische Energie.

2. Hygieneartikel und Reinigungsmittel

Hier schlägt der Ölpreis doppelt zu:

  • Inhaltsstoffe: Viele Tenside (Waschsubstanzen) und Duftstoffe basieren auf Erdöl-Derivaten.
  • Verpackung: Fast alle Drogerieartikel sind in Kunststoff verpackt, der aus Rohöl oder Gas (Polyethylen/Polypropylen) hergestellt wird. Wenn die Rohstoffpreise steigen, wird die Flasche Shampoo teurer.

3. Glas, Keramik und Porzellan

Diese Industrien gehören zu den energieintensivsten überhaupt, da Schmelzöfen rund um die Uhr auf Temperaturen weit über 1.000 °C gehalten werden müssen – meist mit Erdgas.

  • Trinkgläser & Flaschen: Einweg- und sogar Mehrwegglas werden teurer.
  • Geschirr & Fliesen: Die Herstellung von Tellern oder Badfliesen erfordert extrem lange Brennvorgänge.

4. Papier und Pappe

Die Papierherstellung benötigt riesige Mengen an Wasser, das unter hohem Energieeinsatz (Dampf aus Gas) erhitzt und wieder getrocknet werden muss.

  • Toilettenpapier & Küchenrollen: Diese Produkte haben ein geringes Gewicht, aber ein hohes Produktionsvolumen, weshalb Energiekosten hier einen großen Teil des Endpreises ausmachen.
  • Kartonagen: Da fast alles im Online-Handel in Pappe verschickt wird, steigen indirekt die Versand- und Produktpreise.
 

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Prepper aus Nordhessen bunkert Vorräte für ein Jahr – und gründet Krisen-Community​


Epterode – An der Wand steht ein Berg an Toilettenpapier, Flaschen voller Sprudelwasser wachsen in einer Ecke in die Höhe und überall stehen Konserven in den Regalen. Doch von Unordnung keine Rede: Jedes Einmachglas voller Obst und jede Fischkonserve sind feinsäuberlich mit Daten beschriftet und entsprechend einsortiert – längere Haltbarkeit nach hinten, kürzere nach vorn. Der Ort des Geschehens ist aber nicht etwa der Lagerraum eines Lebensmittelgeschäfts, sondern der Keller des Epteröders Markus Neumann.


In dem Einkaufswagen eines Online-Versandhandels liegen ein Survival-Kurbelradio mit LED-Taschenlampe und SOS-Alarm sowie ein Set aus zehn-Liter-Wasserkanistern. Auf einen möglichen Stromausfall, einen Blackout oder andere Krisen bin ich nämlich genauso schlecht vorbereitet wie auf einen Marathon - ohne Training, aber mit der Illusion: "Wird schon werden." Das ist gar nicht gut, erfahre ich schnell.
 
Prepper aus Nordhessen bunkert Vorräte für ein Jahr – und gründet Krisen-Community
Smart... oder auch nicht? Wir hatten in Österreich mal einen interessanten Film zum Thema Blackout, bzw. Serie war das. Dort wird auch sowas thematisiert und am Ende gezeigt, dass sich jeder selbst der nächste ist, wenn es hart auf hart kommt. Es ist relativ einfach sich und seine Familie für ein paar Monate abzusichern -aber eine ganze Ortschaft oder selbst nur die Nachbarschaft? Das wird sehr schwer.

Jeder sollte für sich selbst verantwortlich sein. Ich habe auch genug Nahrung in Dosen oder Gläsern in meinem Keller um vermutlich ein halbes Jahr um die Runden zu kommen. Ich habe auch ein aufklappbares 300W Solarpanel mit dem ich einen meiner beiden Stromspeicher aufladen kann. Wichtig ist hier aber natürlich, dass die vielleicht für Licht und ein wenig entertainment (Switch 2) am Abend reichen aber meinen 77 Zöller oder gar Klima und Heizung kann ich damit nicht betreiben.

Ein Blackout, speziell im Winter wäre ziemlich fatal, denn da brennt meine Hackschnitzelheizung nicht, die braucht Strom um mein Haus zu wärmen. Ich habe allerdings auch noch einen kleinen Kachelofen der zumindest mein Wohnzimmer warm halten würde, und ich kann zur not das zeug auch in meinen kachelofen geben. Habe allerdings auch ein wenig Scheitholz im Keller, das wäre besser für den Ofen.
 
Smart... oder auch nicht? Wir hatten in Österreich mal einen interessanten Film zum Thema Blackout, bzw. Serie war das. Dort wird auch sowas thematisiert und am Ende gezeigt, dass sich jeder selbst der nächste ist, wenn es hart auf hart kommt. Es ist relativ einfach sich und seine Familie für ein paar Monate abzusichern -aber eine ganze Ortschaft oder selbst nur die Nachbarschaft? Das wird sehr schwer.

Jeder sollte für sich selbst verantwortlich sein. Ich habe auch genug Nahrung in Dosen oder Gläsern in meinem Keller um vermutlich ein halbes Jahr um die Runden zu kommen. Ich habe auch ein aufklappbares 300W Solarpanel mit dem ich einen meiner beiden Stromspeicher aufladen kann. Wichtig ist hier aber natürlich, dass die vielleicht für Licht und ein wenig entertainment (Switch 2) am Abend reichen aber meinen 77 Zöller oder gar Klima und Heizung kann ich damit nicht betreiben.

Ein Blackout, speziell im Winter wäre ziemlich fatal, denn da brennt meine Hackschnitzelheizung nicht, die braucht Strom um mein Haus zu wärmen. Ich habe allerdings auch noch einen kleinen Kachelofen der zumindest mein Wohnzimmer warm halten würde, und ich kann zur not das zeug auch in meinen kachelofen geben. Habe allerdings auch ein wenig Scheitholz im Keller, das wäre besser für den Ofen.

Der Ofen ist gut im Winter. Das wird dann dein einziger warmer Raum. Weil das Wild durch den Menschen größenteils vertrieben oder an kleine Areale getrieben wurde, ist jagen auch nur begrenzt möglich. Machen das alle Überlebenden ist das Wild binnen kürzester Zeit ausgerottet. Hier in Berlin, insofern es überhaupt Überlebende gibt, hat man dann Ratten und Tauben zur Verfügung. Aber auch diese halten nicht ewig, es sei denn man züchtet sie im Verborgenen.

Wichtig, neben Wärme und Nahrung im Winter ist auch Wasser. Deswegen muss man schauen wo man Flüsse und Seen in der Nähe hat, und dann seine Vorräte auffüllen, abkochen und trinken.
 
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