Bildungsstreik 2009

Bei mir in Mathematik sind die Hörsääle zur Hälfte oder nur zu einem Drittel gefüllt. Es kommt eben darauf an, was die Leute studieren. Modestudiengänge hat es immer schon gegeben, und dort sitzen die Leute dann eben auf den Heizungen.
Die Studierendenzahlen sind seit einigen Jahren übrigens wieder rückläufig.
eben aufgrund der studiengebühren und NCs^^

Und sicherlich ist das nicht bei allen der fall, aber in vielen Dingen ist es so. Jura, Medizin, Soziologie etc^^
 
Bei mir in Mathematik sind die Hörsääle zur Hälfte oder nur zu einem Drittel gefüllt. Es kommt eben darauf an, was die Leute studieren. Modestudiengänge hat es immer schon gegeben, und dort sitzen die Leute dann eben auf den Heizungen.
Die Studierendenzahlen sind seit einigen Jahren übrigens wieder rückläufig.

Fakt ist, dass Fächer wie Japanologie und Sinologie bei uns an der Uni mittlerweile einen NC von 1,7 oder so haben, weil die Fächer einfach nur noch überfüllt sind.
Hier in Frankfurt dürfte es mittlerweile einfacher sein, Jura zu studieren als Japanologie :lol:
 
Fakt ist, dass Fächer wie Japanologie und Sinologie bei uns an der Uni mittlerweile einen NC von 1,7 oder so haben, weil die Fächer einfach nur noch überfüllt sind.
Hier in Frankfurt dürfte es mittlerweile einfacher sein, Jura zu studieren als Japanologie :lol:
In Hamburg und Leipzig liegt der sogar bei 1.5^^
 
WEiß gar nicht, was ihr alle habt. ich habe 25 semesterwochenstunden bin fast jeden Tag von 10-18 Uhr aus dem Haus und dazu muss ich noch richtig für Japanisch büffeln und lerne noch ca 20 stunden in der Woche zu hause japanisch.

Ich schreibe fast jede woche einen Test, wo ich bei allen tests zusammen 60% erreichen muss um überhaupt für meine Abschlussprüfung in Japanisch zugelassen werde. Ich lerne in fast jeder freien Minute japanisch und das muss ich auch bei dem tempo das wir an den Tag legen.

Ich beschwer mich aber auch nicht, bzw ich hätte gar keine Zeit mich irgendwo reinzusetzen und dumme Hörsääle zu besetzen. Ich wußte ganz genau, was auf mich zu kommt, und es war mir auch klar, dass es nicht so ruhig wie in der Schule zugehen wird.

Wem das zu viel ist, der soll einfach nciht mehr studieren, dann sind die ganzen Lehrgänge auch nicht mehr so voll. Werr eine ruhige Kugel schieben will, der soll arbeiten gehen^^

ich studiere zwar was vollkommen anderes (Mathe und Physik auf Lehramt), aber bei mir läuft's sehr ähnlich ab.
Ich komme zwar früh aus der Uni, aber ich muss dann jede Woche in Experimentalphysik, Mathematische Methoden, Analysis I und Linearer Algebra I Übungsaufgaben bearbeiten von denen ich am Ende mindestens 50% geschafft haben muss um zur Prüfung zugelassen zu werden. Das führt dann dazu, dass ich aktuell meistens so um 3 Uhr nach Hause komme und dann bis 24:00 Uhr mindestens an den Aufgaben sitze. Das Wochenende ist die einzige Zeit in der ich mal was frei habe und selbst da muss ich Sachen aus den Vorlesungen aufarbeiten.

Allerdings ist das bei mir eher ein Grund, weshalb ich den Streik unterstütze. Ich hab ja nichts dagegen, dass man auch was für seine Bildung tun muss und arbeiten muss, aber bei uns haben jetzt 6 Wochen nach Studienbeginn schon mehrere das Burnout Syndrom attestiert bekommen... eine solche Belastung ist echt nicht mehr tragbar imo.
Trotzdem hab ich mich weder am Streik noch an der Hörsaalbesetzung hier in Köln beteiligt ganz einfach aus dem Grund, dass ich dann mein Studium eh sofort hinschmeissen könnte weil ich nicht mehr hinterherkäme...
 
Bitte was- jeden Tag von 9-18 Uni ? :lol:
An FHs vllt, wo du sowieso eher Ausbildung als Bildung machst und für die jeweilige Industrie verarbeitet wirst.
In einem "vernünftigen" Studium hast du maximal 20 Wochenstunden und das reicht wenn man bedenkt, dass ein EINZELNES FACH schonmal 4-5 Bücher Zusatzstoff bedeuten kann und man am Semesterende locker 7-8 Prüfungen in 1-2 Wochen hat, abgesehen von gleichzeitig abzugebenden Seminararbeiten und Co, wenn du das erste Semester mal hinter dir hast, wo es noch recht lockere Tutorien gibt.
In Sachen wie Medizin oder Sprachen ist das natürlich anfangs noch viel mehr Aufwand, aber das sollte jeder wissen, der diese Dinge studieren will.

9 mal 5 Stunden wären 45 Wochenstunden IN der uni und das ist völliger Schwachsinn und wäre auch kein richtiges Verständnis sondern nur so n Massenanstreifen wie in der Schule....und das ist mit Universität sicher nicht gemeint.


:-)

PS: NC ist und bleibt Schwachsinn. Vollkommen weltfremde Fächer, in denen die irreale Schullehrer Noten reindrücken kann und darf nicht so einen immensen Einfluss darauf haben, wie deine Zukunft aussieht. Ein Schnitt unter 2 ist und bleibt Interpretationssache und kann leicht verdorben werden. In Dt könnte ich nicht studieren und ich bin durchaus jemand der sich richtig in Dinge hineinsteigern kann und auch Leistung zeigt...das ich weniger Qualifikation für Publizistik habe weil meine Mathmatiknote keine 1 war, erachte ich als Aprilscherz ;)

PPS: Hier sitzen im ersten Semester auch immer 1300 Leute im Hörsaal für 1000. Hab ich persönlich kein Problem damit, verringert sich ja von selbst, weil immer jemand merkt, dass es ihm nicht gefällt und wofür gibt es zur Hölle nochmal Audiosstreams ?;)
Zur Uni gehen für VOs ist eine freiwillige Angelegenheit und Seminare sind sowieso immer auf 30-50 Leute beschränkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich studiere zwar was vollkommen anderes (Mathe und Physik auf Lehramt), aber bei mir läuft's sehr ähnlich ab.
Ich komme zwar früh aus der Uni, aber ich muss dann jede Woche in Experimentalphysik, Mathematische Methoden, Analysis I und Linearer Algebra I Übungsaufgaben bearbeiten von denen ich am Ende mindestens 50% geschafft haben muss um zur Prüfung zugelassen zu werden. Das führt dann dazu, dass ich aktuell meistens so um 3 Uhr nach Hause komme und dann bis 24:00 Uhr mindestens an den Aufgaben sitze. Das Wochenende ist die einzige Zeit in der ich mal was frei habe und selbst da muss ich Sachen aus den Vorlesungen aufarbeiten.

Allerdings ist das bei mir eher ein Grund, weshalb ich den Streik unterstütze. Ich hab ja nichts dagegen, dass man auch was für seine Bildung tun muss und arbeiten muss, aber bei uns haben jetzt 6 Wochen nach Studienbeginn schon mehrere das Burnout Syndrom attestiert bekommen... eine solche Belastung ist echt nicht mehr tragbar imo.
Trotzdem hab ich mich weder am Streik noch an der Hörsaalbesetzung hier in Köln beteiligt ganz einfach aus dem Grund, dass ich dann mein Studium eh sofort hinschmeissen könnte weil ich nicht mehr hinterherkäme...
Hab mir gerade mal deine Analysis 1 Übungsblätter angeschaut (da das wohl am ehesten der Grund für die Burnout-Syndrome deiner Kommilitonen ist ;) ). Ich kann dir sagen, dass es in den nächsten Monaten leichter wird, wenns ans Integrieren/Differenzieren geht. Der Ana1-Einstieg ist wohl tatsächlich das schwerste im ersten Semester.
 
PPS: Hier sitzen im ersten Semester auch immer 1300 Leute im Hörsaal für 1000. Hab ich persönlich kein Problem damit, verringert sich ja von selbst, weil immer jemand merkt, dass es ihm nicht gefällt und wofür gibt es zur Hölle nochmal Audiosstreams ?;)
Zur Uni gehen für VOs ist eine freiwillige Angelegenheit und Seminare sind sowieso immer auf 30-50 Leute beschränkt.

eben. In den ersten 1-2 Semestern ist es _immer_ voller. Bei Abbruchquoten von oft genug >50% wäre alles andere ja auch wahnwitzig ineffizient.
 
Bitte was- jeden Tag von 9-18 Uni ? :lol:
An FHs vllt, wo du sowieso eher Ausbildung als Bildung machst und für die jeweilige Industrie verarbeitet wirst.
In einem "vernünftigen" Studium hast du maximal 20 Wochenstunden und das reicht wenn man bedenkt, dass ein EINZELNES FACH schonmal 4-5 Bücher Zusatzstoff bedeuten kann und man am Semesterende locker 7-8 Prüfungen in 1-2 Wochen hat, abgesehen von gleichzeitig abzugebenden Seminararbeiten und Co, wenn du das erste Semester mal hinter dir hast, wo es noch recht lockere Tutorien gibt.
Das Problem waws viele Leute haben ist sicher, dass sie meinen alles sofort erledigen zu müssen.

Ich habe jetzt wie schon oft genug erwähnt 25 Wochenstunden, welche ich seit kurzem auf 23 gesenkt habe. Allerdings hätte ich auch bei weitem noch viel mehr haben können, wenn ich alles belegen würde, was ich im ersten Semester schon kann.

Habt ihr denn keine Tutorien, wo sie am Anfang mit euch sogar noch persönlich euren Studenplan etc durchgehen und dir auch Tipps dazu geben? Nochmal ihr müsst und sollt vorallem auch nicht alles machen was ihr könnt. Teilt es euch richtig ein.

Im ersten semester kommen zwar noch die ganzen Einführungsveranstaltungen mit dazu, aber selbst die braucht ihr nicht wirklich alle zu machen^^
 
na das klingt schon realistischer ;)

Ich bin Dienstag auch von 10 bis 20 Uhr anner uni, aber da hab ich nur 3 Vorlesungen und dazwischen stundenlange Freizeit.

Aber ne Tutorien waren bei uns nur Vo-Erweiterung, aber wir haben natürlich "Studen Point"-Einrichtungen wo einem allesgenau erklärt wird, so ists ja nicht :-)

Wenn ich schon am Haten bin, ich find das onlineportal meiner Uni schrecklich...hab in Semester 2 und 3 locker jeweils 4-5 Stunden gebraucht um mich da zurecht zu finden und halbwegs zu checken was ich alleine an Freigegenständen und Bewilligungsscheinen brauche :ugly:
 
na das klingt schon realistischer ;)

Ich bin Dienstag auch von 10 bis 20 Uhr anner uni, aber da hab ich nur 3 Vorlesungen und dazwischen stundenlange Freizeit.

Aber ne Tutorien waren bei uns nur Vo-Erweiterung, aber wir haben natürlich "Studen Point"-Einrichtungen wo einem allesgenau erklärt wird, so ists ja nicht :-)

Wenn ich schon am Haten bin, ich find das onlineportal meiner Uni schrecklich...hab in Semester 2 und 3 locker jeweils 4-5 Stunden gebraucht um mich da zurecht zu finden und halbwegs zu checken was ich alleine an Freigegenständen und Bewilligungsscheinen brauche :ugly:
Naja ch habe ihn mir so eingeteilt, dass ich jeden Tag von 9-16 Uhr (ok nur Mittwochs und donnerstag habe ich eh nur von 9-11 Uhr und dann ist schluss) vorlesungen und semniare habe. Außer Montag und Freitag habe ich bis 18 Uhr bzw 17:30 aufgrund dieser "blöden" Einführung ins Wissenschaftliche Arbeitn gedöns wo wir uns jede woche 3.5 stunden vortäge anhöhren müssen, wie man die Bücherrei, richtig benutzt, Hausarbeiten schreibt usw^^

Die Tutorien sind wiklich klasse, da man sich mit einer gruppe von bis zu 10 Leuten viel besser über probleme usw unterhalten kann, aber dieses 3.5 Stunden Seminar ist einfach nur reine Zeitverschwendung^^

@Onlineportal: Das geht bei uns eigentlich, wenn man sich erstmal zuechtgefunden hat und man ersteinmal weiß wo man scripte und folien der Vorlesungen etc bekommen kann^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte n Tutorium über Videospiele :lol:

wissenschaftliche Einführung ist das Trockenste was es an der Uni überhaupt gibt, danach wird alles einfacher und wenn du ne fertige Arbeit hast ist das n geiles Gefühl :-)
 
Ich hatte n Tutorium über Videospiele :lol:

wissenschaftliche Einführung ist das Trockenste was es an der Uni überhaupt gibt, danach wird alles einfacher und wenn du ne fertige Arbeit hast ist das n geiles Gefühl :-)
Jo ist eh nur ein halbes Jahr also was solls. Obwohl die Tutorien finde ich wirklich hilfreich die sollten bleiben :P

Nächstes Semester fällt dann aber der ganze scheiß weg und das Studium kann so richtig beginnen^^
 
Hab mir gerade mal deine Analysis 1 Übungsblätter angeschaut (da das wohl am ehesten der Grund für die Burnout-Syndrome deiner Kommilitonen ist ;) ). Ich kann dir sagen, dass es in den nächsten Monaten leichter wird, wenns ans Integrieren/Differenzieren geht. Der Ana1-Einstieg ist wohl tatsächlich das schwerste im ersten Semester.

wtf, wie kommst du an meine Übungsblätter? o__O

Aber das hört sich ja schonmal gut an, ich kann jedes bisschen weniger Belastung im Moment gebrauchen :D

Wobei das größere Problem eigentlich Lineare Algebra ist. Da sind inzwischen von Anfangs 700 Leuten nur noch 100 bei der Vorlesung und es geben nur noch ca 300 ihre Übungsblätter ab, der Rest hat aufgegeben... Da merkt man aber so langsam auch, dass es was leichter wird.
 
mehr geld für bildung, eine verbesserung der qualität und elternunabhängige faire finanzierungsmöglichkeiten sehe ich schon als notwendig an, aber Bologna und G8 sind eigentlich eher ein fortschritt...

mich hats auch genervt, dass man in der schule viel unnötigen ballast mitlernen muss, den man eh später nicht mehr braucht - und eine straffung der bildung finde ich nicht schlecht, deshalb finde ich FHs generell auch besser als Unis und deren annäherung gut...

es sollte um die erlangung von wissen und fähigkeiten gehen und nicht um "nur mal so rumstudieren" - ein lockeres studium mag ja schön sein, entzieht dem system aber geld was andere brauchen, somit halte ich es für ziemlich arrogant und weltfremd sowas zu fordern

ein studium sollte eben in erster linie zielführend sein, alles andere wäre einfach ressourcenverschwendung - und ein gewisses niveau finde ich schon gut, weil nicht jeder studieren soll, damit die normale betriebliche ausbildung nicht komplett entwertet wird... auch die sache, dass jede note zählt sehe ich positiv, weil es am ende eben darauf ankommt, fachlich etwas zu können, worübernoten eher auskunft geben, als eine manchmal doch etwas weltfremde wissenschaftliche arbeit

ich habe zumindestens auch mit meinen 40 wochenstunden genug von leben :)
 
Nunja, das ist eben auch ein Streitpunkt.

Die Wissenschaft teilt sich in zwei Bereiche auf:
In die angewandte Wissenschaft (mit direktem Bezug zur Wirtschaft, die auf eine direkte Verbesserung der bestehenden Lebensverhältnisse in der Gesellschaft hinarbeitet) und in die theoretische Wissenschaft, die eben für viele 'nicht effizient' ist.

Letztere ist aber genauso wichtig und sinnvoll wie Erstere.
Und nur wenn beide Aspekte Hand in Hand arbeiten, kann der Gesellschaft ein tatsächlicher Wissenszuwachs zu Teil werden.

Gute Wissenschaft und eine gute Lehre braucht Zeit und Geld.
Beides haben wir in den jetzigen Verhältnissen jedoch offensichtlich nicht in dem Maße, wie es eigentlich notwendig ist.

Wie gesagt, Wissenschaft hat nicht zweckgebunden und wirtschaftlich zu sein.
Jeder, der dies einfordert, trägt maßgeblich dazu bei, die universitäre Lehre zu entwerten.

Meine persönliche Meinung ist auch dergestalt, dass der Staat mehr Geld in die Bildung investieren muss.
Bologna selbst ist, rein auf dem Papier, eine brauchbare Sache. Aber die Umsetzung ist desaströs.

Die selbe Geschichte, wie jetzt beim G8.
Die Lehrer, die sich nun umstellen müssen (und einen erheblichen Mehraufwand unentgeldlich aufgebrummt bekommen), haben in ihrem Studium nie damit zu tun gehabt.

Das überfordert die Menschen, die diese äußerst wichtige Arbeit ausführen, schlicht und ergreifend.
Und auf dieser Bildungsebene ist es heutzutage auch nicht möglich, die Schüler selbstkritisch und kritisch zu erziehen.

Alles soll so schnell wie möglich ablaufen und so gleich wie möglich.

Kein Wunder, dass so wenige Kinder aus eben jener Bildung die Probleme in diesem Lande sehen. Ich bin da auch teilweise davon betroffen... Aber jetzt gehe ich vollends auf als demokratieliebender Bürger und bin nun bereit, sehr viel dafür zu geben.

Hätten unsere Lehrer uns allesamt zu kritischen Menschen ausbilden können... In diesem Lande würden die Dinge sehr viel besser stehen.
Nur die wenigsten Lehrer waren bei mir engagiert und ich verstehe nun auch, warum.

Das gesamte Bildungssystem steht auf der Schwebe. Und ich freue mich auf die Arbeit in der nächsten Woche... Wir müssen etwas tun.
Damit die humboldtschen Ideale wieder Einzug halten in Deutschlands Schulen und Unis.

Der bayerische Landtag hat jedoch leider die falschen Signale gesendet.
Diese Menschen wollen uns hinhalten.
Da müssen wir einfach weiter hieran arbeiten und das Recht für die Menschen erstreiten!
 
Ebenso benötigt gute Wissenschaft kleine Gruppen. Je kleiner die gruppen umso intensiver kann Wissenschaft betrieben werden.
Aber nicht, wenn es zu wenige Wissenschaftler gibt. Und das ist bei uns absolut der Fall.
Und deine Argumentation bezüglich "weniger Studenten wegen Studiengebühren" ist höchst fortschrittsfeindlich. Das Studium nur mit dickem Geldbeutel möglich zu machen verhindert sehr viele intelligente Menschen am Studium. Jeder von ihnen könnte was bewegen.
 
Aber nicht, wenn es zu wenige Wissenschaftler gibt. Und das ist bei uns absolut der Fall.
Und deine Argumentation bezüglich "weniger Studenten wegen Studiengebühren" ist höchst fortschrittsfeindlich. Das Studium nur mit dickem Geldbeutel möglich zu machen verhindert sehr viele intelligente Menschen am Studium. Jeder von ihnen könnte was bewegen.
Es gibt genug nur eben keine Guten und da liegt doch das problem. Wenn du jetzt die Studiengebühren und auch noch den NC abschaffst, dann wird die Uni noch mehr überrannt, die Hörsääle noch voller und die Ausbildung dadurch immer schlechter.
 
Wenn du mal einen richtig lustigen Nachmittag haben willst, dann frag mal (ehemalige) Studenten, die dabei waren als die Studiengebühren eingeführt wurden, in welchem Ausmaß sich die Qualität der Lehre gebessert hat. :-)
 
Wenn du mal einen richtig lustigen Nachmittag haben willst, dann frag mal (ehemalige) Studenten, die dabei waren als die Studiengebühren eingeführt wurden, in welchem Ausmaß sich die Qualität der Lehre gebessert hat. :-)
ich hätte sie gerne gefragt wenn es damals keine studiengebühren gegeben hätte^^

Wie gesagt mehr studenten heißt, man braucht mehr Proffessoren und gute Proffessoren findet man nicht mal eben auf der Straße. Die sind teuer^^
 
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