Bildungsstreik 2009

Und deine vorstellung, von einer Bildung, die allen zugänglich ist, ist und bleibt einfach nur utopie. auch "niedrigere" Arbeiten müssen getan werden. Seih es jetzt bei der Müllabfuhr, der Polizei, beim Bäcker oder sonstwas. Und außerdem kannst du doch studieren wenn du es willst. Du musst halt nur etwas darin investieren. Z.B: in Form von Krediten, viel harte arbeit etc.
das muss natürlich das kind des proleten tun :quadrat:

studiengebühren werden immer soziale schichten teilen, wenn das sogar dieter lenzen ansieht .....
 
Nochmal du kannst nicht jeden glücklich machen und wenn du ein Konzept für soziale Gerechtigkeit findest, würdest du sicherlich mehr als nur einen Nobelpreis bekommen^^

Es ist schlichtweg einfach Utopie für sowas zu kämpfen stattdessen sollte man einfach für das eintreten, was auch realistisch wäre. Und der wegfall der studiengebühren ist alles andere als realistisch.

Kümmert euch lieber um die probleme die Darth mit dem Master angesprochen habt. Ein NC ist ein erstes Auswahlverfahren? Ist es Fair? Sicherlich nicht, aber das wäre ein einziger Test oder ein Gespräch auch nicht.

PS: einen Dummen hörsaal zu besetzten ist eh schwachsinnig. Organisiert wenn dann lieber protestmärsche, wo sich alle bzw viele unis daran beteiligen und nicht überall im Land, sondern einen wirklich großen in Berlin oder so. Sowas schafft wesentlich mehr medienräsenz als wenn ein paar leute für ne woche oder so einen Höörsaal besetzen.
 
Nochmal du kannst nicht jeden glücklich machen und wenn du ein Konzept für soziale Gerechtigkeit findest, würdest du sicherlich mehr als nur einen Nobelpreis bekommen^^

Es ist schlichtweg einfach Utopie für sowas zu kämpfen stattdessen sollte man einfach für das eintreten, was auch realistisch wäre. Und der wegfall der studiengebühren ist alles andere als realistisch.

Kümmert euch lieber um die probleme die Darth mit dem Master angesprochen habt. Ein NC ist ein erstes Auswahlverfahren? Ist es Fair? Sicherlich nicht, aber das wäre ein einziger Test oder ein Gespräch auch nicht.

PS: einen Dummen hörsaal zu besetzten ist eh schwachsinnig. Organisiert wenn dann lieber protestmärsche, wo sich alle bzw viele unis daran beteiligen und nicht überall im Land, sondern einen wirklich großen in Berlin oder so. Sowas schafft wesentlich mehr mediapräsenz als wenn ein paar leute für ne woche oder so einen Höörsaal besetzen.
in vielen bundesländern klappt das auch ohne, z.B. Berlin, Brandenburg, etc.
und dabei liegt die finanzierung auch nur bei bei 1/3 von wirtschaftsstiftungen. :ugly:

btw. braucht spez. deutschland einfach akademiker, besonders ingenieure und naturwissenschaftler, sie schaffen und erhalten arbeit und zahlen viel mehr durch steuern ein als ihre "entgeldlose" akademische ausbildung gekostet hat, viele statistiken belegen dies und besonders VWL dozenten sprechen das auch aus....... und sogar Dieter Lenzen( FU-Berlin Präsident)
:ugly:
da hilft es nicht nochmal studiengebühren haben zu wollen und nun den bafög zu erhöhen.


außerdem hat sich die protestwelle aus österreich eu-weit ausgebreitet und findet überall aufmerksamkeit, sogar in den USA
 
Nochmal du kannst nicht jeden glücklich machen und wenn du ein Konzept für soziale Gerechtigkeit findest, würdest du sicherlich mehr als nur einen Nobelpreis bekommen^^

Es ist schlichtweg einfach Utopie für sowas zu kämpfen stattdessen sollte man einfach für das eintreten, was auch realistisch wäre. Und der wegfall der studiengebühren ist alles andere als realistisch.

Kümmert euch lieber um die probleme die Darth mit dem Master angesprochen habt. Ein NC ist ein erstes Auswahlverfahren? Ist es Fair? Sicherlich nicht, aber das wäre ein einziger Test oder ein Gespräch auch nicht.

PS: einen Dummen hörsaal zu besetzten ist eh schwachsinnig. Organisiert wenn dann lieber protestmärsche, wo sich alle bzw viele unis daran beteiligen und nicht überall im Land, sondern einen wirklich großen in Berlin oder so. Sowas schafft wesentlich mehr medienräsenz als wenn ein paar leute für ne woche oder so einen Höörsaal besetzen.

Kein Problem:
In Augsburg haben wir am Dienstag und am Freitag jeweils eine Demonstration organisiert und durchgeführt, bei der mehr als 600 Schüler/Studenten jeweils teilgenommen haben.
Demonstrationen finden derweil deutschlandweit statt, mal größer, mal kleiner.
Für nächste Woche sind einige Demonstrationen geplant... Selbst eine Podiumsdiskussion mit den regierenden Parteien und der Opposition.

Die Besetzung des Hörsaales ist nicht Kernpunkt unserer Sache... wir brauchen einfach eine Plattform, die groß genug ist, um eine Arbeitsatmosphäre in dieser Sache zu schaffen. Und die groß genug ist, um die Studenten tatsächlich einbinden zu können.

Um uns eben doch(!) zu überlegen, wie man das System fairer gestalten könnte.
Welche Möglichkeiten wir jetzt im Moment hierzu haben und welche wir erst später haben könnten, wenn wir manche Dinge jetzt ändern.

Selbst wenn absolute soziale Gerechtigkeit im Moment eine Utopie ist...
... man kann immerhin darauf hinarbeiten und schauen, wie wir die ganze Sache menschlicher gestalten können.

Und soweit ich mitgearbeitet habe, habe ich gesehen, dass unsere Ideen durchaus realistisch sind. Und weitere Konzepte in der Diskussion entstehen können.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Vortrag eines unserer Professoren, Professor Wirsching:

A) Ziel: Verkürzung des Studiums
ABER: Studium verlängert sich! (nicht machbar in 6 Semestern, Verlust von 1 oder 2 Semestern beim Warten auf Masterplatz) ca. 14 Semester Durchschnittstudienzeit

B) Ziel: Europäische Kompatibilität
ABER: nicht einmal Wechsel innerhalb Bayerns problemlos machbar, da Systeme nicht kompatibel

C) Ziel: Qualität, Einsetzbarkeit
ABER: doppelte Studentenzahl, weniger Dozenten; Unireform wurde verpasst; zudem Export hochqualifizierter WissenschaftlerInnen, Ansehen deutscher Bildungsabschlüsse nimmt ab
(Quelle: http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/2009/11/zusammenfassung-des-vortrags-von.html /Mitschrift-Protokoll/)

Das ist ein Teil der Diskrepanzen zwischen Wunsch der Politik und Realisierung der Politik.
Jede einzelne für sich ist ungeheuerlich...
... aber in der Gesamtheit, Darji, müsstest auch du merken, dass es so nicht sein kann.

P.S
Der Wegfall der Studiengebühren ist realistisch.
Wir hatten ja bis vor kurzem nicht einmal welche.

Nur... die Umsetzung hiervon muss durchdacht sein!
 
Workloads bei den Kindern der G8-Reform von über 40 Stunden in der Woche sind absolut keine Seltenheit. Nur:
Wie kann man da Kind sein? Wie kann man Menschen zur Kritikfähigkeit und zum Selbstbewusstsein erziehen, wenn das Einzige, das man mit der Schule verbindet, bestenfalls der Unmut ist, mit dem man sich tagtäglich hinschleppen muss.
Oder der Arbeitsaufwand ist, den man Tag für Tag zu bewältigen hat, da eine Note sowohl über die persönliche Stellung innerhalb der Klasse, als auch über die persönliche Zukunft entscheiden kann.

Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Frag mal die Kinderarbeiter die 60 Stunden Wochen schieben im fernen und nahen Osten was die unter Kind sein verstehen, aber die arbeiten wirklich, ist also was ganz anderes. Wer in dieser Gesellschaft bestehen will, der muss sich eben anpassen, rumheulen und gar rumstreiken bringt da garnichts. Das einzige was es bringt ist ein Zeitverlust für jeden Einzelnen der sich zum Streik entschließt.

Wir haben mehr als genug Akademiker und die Studenten fluten jährlich die Arbeitsmärkte, es gibt Fächer die sind einfach überbesetzt, warum studiert man soetwas überhaupt? Selbst Schuld kann ich da nur sagen, denn wenn man ein überlaufenes Fach anstrebt kann man sich auch ungefähr ausmalen wie die Chancen in Zukunft stehen wenn es an die Arbeitssuche geht. Wer hier nicht ausgezeichnete Noten vorweisen kann und sich behauptet, der wird eben aussortiert, so einfach ist das.

Es ist ja nicht so als würden nur Kleinkinder studieren, wie alt ist der durchschnittliche Student denn? 21? 22? Das sind erwachsene Menschen, von denen sollte man auch annehmen sie wissen worauf sie sich einlassen und ein wenig Vorinformation wird wohl jeder in dem Alter einholen können oder nicht? Natürlich versagt hier auch das ganze Schulsystem auf ganzer Linie(weil scheinbar niemand über die Kapazitäten der Unis den durchblick bewahrt und einfach nen Riegel vorschiebt wenn der Lehrgang voll ist), ist auch nicht anders als in Österreich, aber dem allein die Schuld zu geben ist wirklich kurzsichtig, lieber mal bei sich selbst anfangen und mehr lernen :P
 
Zuletzt bearbeitet:
Weisst du Nerazar nimm es mir nicht übel, aber ich habe echt das Gefühl du lebst oder eher möchtest in einer kleinen Traumwelt/Utopia leben. Auf der einen Seite fragst du dich, warum einer mit 1,0 Abi eher nen Platz bekommen sollte und auf der anderen Seite sagst du, dass Leute durch Vorprüfungen ausgewählt werden sollten. Ist denn deine Schullaufbahn nicht Vororprüfung genug? Diese zeigt doch ganz genau, wie du dich entwickelt hast etc.
Oder mal ganz anders, warum überhaupt noch Noten? Wozu überhaupt noch Prüfungen? Wäre das eher was für dich? Leute mit der besten Leistung sollten halt gewürdigt werden. Und Entschludigung aber jeder in Deutschland kann ein Studium finanzieren, Kredit sei Dank. Und bei bestehen mit entsprechendem Job kann es auch jeder wieder bezahlen. Nehmen wir mal an du musst nebenbei noch dein Leben finanzieren, kannst aber nicht arbeiten bzw. hast keine Eltern die für dich sorgen:

700€ Semstergebühren + Studiengebühren
6x 1000€ Lebenshaltungskosten pro Monat
= 53600€ bei 8 Semester Studium

Dem gegenüber stehen Bafoeg, Nebenjob während der Semesterferien, Kredit für die Studiengebüren , Praxissemester etc.

Also meiner Meinung nach ist das ziemlich fair dafür, dass du später mal mit etwa 35.000-40.000 pro Jahr als Grundgehalt in dein Berufsleben startest. Okay man sollte nicht unbedingt Japanologie (heißt das so?) studieren, wenn man das verdienen will hehe....
 
Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Frag mal die Kinderarbeiter die 60 Stunden Wochen schieben im fernen und nahen Osten was die unter Kind sein verstehen, aber die arbeiten wirklich, ist also was ganz anderes. Wer in dieser Gesellschaft bestehen will, der muss sich eben anpassen, rumheulen und gar rumstreiken bringt da garnichts. Das einzige was es bringt ist ein Zeitverlust für jeden Einzelnen der sich zum Streik entschließt.

Wir haben mehr als genug Akademiker und die Studenten fluten jährlich die Arbeitsmärkte, es gibt Fächer die sind einfach überbesetzt, warum studiert man soetwas überhaupt? Selbst Schuld kann ich da nur sagen, denn wenn man ein überlaufenes Fach anstrebt kann man sich auch ungefähr ausmalen wie die Chancen in Zukunft stehen wenn es an die Arbeitssuche geht. Wer hier nicht ausgezeichnete Noten vorweisen kann und sich behauptet, der wird eben aussortiert, so einfach ist das.

Es ist ja nicht so als würden nur Kleinkinder studieren, wie alt ist der durchschnittliche Student denn? 21? 22? Das sind Erwachsene Menschen, von denen sollte man auch annehmen sie wissen worauf sie sich einlassen und ein wenig Vorinformation wird wohl jeder in dem Alter einholen können oder nicht? Natürlich versagt hier auch das ganze Schulsystem auf ganzer Linie, ist auch nicht anders als in Österreich, aber dem allein die Schuld zu geben ist wirklich kurzsichtig, lieber mal bei sich selbst anfangen!
eben. Ich fand es schon verdammt lustig wie am ersten tag einige ankamen und wirklich dumme fragen zu ihren kursen gestellt haben, anstatt sich vor der anmeldung mal die Studienordnung etc anzu sehen.^^

Da haben sich viele Leute zu Kursen angemeldet, die sie erst im 3 semester belgen können etc. Man sollte einfach meinen, das man mit 21+ Jahren schon etwas informiertet durch das leben geht aber bei studenten ist das oftmals nicht der Fall^^


Und nochma. wenn ihr wirklich gehör finden wollt organisiert Märsche in Berlin mit 500k oder mehr studenten. Denn dann dann verschafft ihr euch auch gehöhr. Ebenso wenig setzt euch nicht für unrealistische Dinge ein, eh niemals verwirklicht werden können. Und am allerwichtigsten heult nicht rum nur weil ihr viel arbeiten bzw lernen müsst. Viele müssen noch wesentlich härter arbeiten und lernen und sind froh überhaupt diese möglichkeit haben zu können. Im vergleich zu 80 oder 90% der anderen Leute auf dieser Welt geht es euch nämlich verdammt gut.
 
Servus, ich komme gerade aus Stuttgart. Wir hatten heute eine landesweite Demo mit Studenten aus ganz BaWü (Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg, Freiburg, Konstanz, Ulm, Stuttgart, Tübingen).
War eine ganz gelungene Veranstaltung mit ca. 4000 Teilnehmern.


Ich musste gerade wieder etwas ziemlich abstruses lesen:
Der eine spart, die anderen fordern mehr: Arbeitsminister Jung braucht 2010 nach SPIEGEL-Informationen sieben Milliarden Euro weniger als geplant. Doch die Regierung will den Spielraum nutzen, um zusätzliche Ausgaben zu finanzieren - und die Neuverschuldung bleibt so hoch wie zuvor.

Hamburg - Dank besserer Aussichten für Konjunktur und Beschäftigungsentwicklung wird Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) im nächsten Jahr mit sieben Milliarden Euro weniger in seinem Etat auskommen als bislang eingeplant. Das zeichnet sich nach Informationen des SPIEGEL nach ersten Verhandlungen zwischen Finanz- und Arbeitsministerium für den Haushalt 2010 ab. Demnach stehen Jung im kommenden Jahr 146 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Regierungsentwurf der Großen Koalition waren noch 153 Milliarden Euro vorgesehen. Sparen will die Regierung aber nicht: Vielmehr will sie den Spielraum nutzen, um zusätzliche Ausgaben zu finanzieren, zum Beispiel das höhere Kindergeld.

So bleibt die Neuverschuldung mit 86 Milliarden Euro auf der Höhe des alten Regierungsentwurfs. Stattdessen hat die günstigere Wirtschaftslage etliche Ressortchefs animiert, Nachforderungen zu stellen. Besonders anspruchsvoll ist Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP); er verlangt 300 Millionen Euro mehr.

Außenamtschef Guido Westerwelle (FDP) will einen Zuschlag in Höhe von 140 Millionen Euro, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) begehrt 300 Millionen Euro - beide Ressortchefs rechtfertigen ihre Mehrforderungen vor allem mit zusätzlichen Aufgaben in Afghanistan.

Nachschläge erbitten auch Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der 400 Millionen Euro verlangt, und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU), die sich mit 40 Millionen Euro vergleichsweise bescheiden gibt. Insgesamt summieren sich die Mehrforderungen der Bundesminister gegenüber dem ersten Regierungsentwurf auf 1,8 Milliarden Euro. Die Neuaufstellung des Bundeshaushalts 2010 ist notwendig, weil nach der Bundestagswahl der Entwurf der alten Regierung nicht mehr gilt.
spon.de

Die Idee, für die Zukunft eingeplante Schulden, die vorraussichtlich nicht gebraucht werden, anderweitig zu verwenden ist ja schon allein völlig abwegig.
Dass Herr Niebel mit seinem furchtbar wichtigen Entwicklungshilfeministerum (welches er selbst vor Monaten noch abschaffen wollte) ca. 7 mal so viel vom Kuchen abhaben will wie das Bildungsministerium, zeigt die Verhältnisse in unserem Land.
 
4000? Man die lokale dorfpresse muss ja einen riesenartikel geschrieben haben:lol::lol:

Sorry aber wie gesagt so ein fliegenschiss bringt absolut gar nichts^^
 
4000? Man die lokale dorfpresse muss ja einen riesenartikel geschrieben haben:lol::lol:

Sorry aber wie gesagt so ein fliegenschiss bringt absolut gar nichts^^
Baden-Württemberg ist als Hochschulstandort bundesweit ungeschlagen.
Da kannst du auf unsere ach so ländliche Gegend frotzeln wie du willst.
 
Die Forderungen, soweit ich sie mitbekommen habe, sind außerdem absolut utopisch. Wo soll das Geld denn plötzlich her? Zaubern kann keiner und der Staat ist extrem und zwar wirklich extrem verschuldet, mich wundert sowieso wann dieses wackelige Schuldengerüst zusammenbrechen wird. Und zum Thema Studieren für alle und das kostenlos kann ich nur sagen: Wieso sollten Nicht-Studenten dafür zahlen, dass andere Studieren können? Wenn das alles über Steuern finanziert wird, dann bitte bei den Berufen die Studenten später belegen ansetzen und dort mit einer Extra Steuer das kostenlose studieren für alle einführen, denn es will mir nicht in den Kopf warum jemand der hart arbeitet, zB. beim Bau, der Müllabfuhr oder Ähnlichem, für die Studienkosten mit seinem Steuergeld aufkommen muss. Derzeit ist es doch sowieso so, dass mit dem Steuergeld jedes einzelnen Arbeitnehmers das Studieren überhaupt erst möglich ist, und ein kleiner Nebenjob über die Ferien(wozu gibt es das Praktikum?) ist imo auch absolut nicht zuviel verlangt.

Wenn man sich im Alter weiterbilden will, muss man auch selbst in die Tasche greifen, Bildung kostet nunmal, und ich finde vielen Studenten sollte das einmal klar werden, wieviel Geld sie eigentlich sowieso vom Staat reingebuttert bekommen...
 
Die Forderungen, soweit ich sie mitbekommen habe, sind außerdem absolut utopisch. Wo soll das Geld denn plötzlich her? Zaubern kann keiner und der Staat ist extrem und zwar wirklich extrem verschuldet, mich wundert sowieso wann dieses wackelige Schuldengerüst zusammenbrechen wird. Und zum Thema Studieren für alle und das kostenlos kann ich nur sagen: Wieso sollten Nicht-Studenten dafür zahlen, dass andere Studieren können? Wenn das alles über Steuern finanziert wird, dann bitte bei den Berufen die Studenten später belegen ansetzen und dort mit einer Extra Steuer das kostenlose studieren für alle einführen, denn es will mir nicht in den Kopf warum jemand der hart arbeitet, zB. beim Bau, der Müllabfuhr oder Ähnlichem, für die Studienkosten mit seinem Steuergeld aufkommen muss. Derzeit ist es doch sowieso so, dass mit dem Steuergeld jedes einzelnen Arbeitnehmers das Studieren überhaupt erst möglich ist, und ein kleiner Nebenjob über die Ferien(wozu gibt es das Praktikum?) ist imo auch absolut nicht zuviel verlangt.

Wenn man sich im Alter weiterbilden will, muss man auch selbst in die Tasche greifen, Bildung kostet nunmal, und ich finde vielen Studenten sollte das einmal klar werden, wieviel Geld sie eigentlich sowieso vom Staat reingebuttert bekommen...

Absoluten DITO, und das sage ich als jemand, der von diesen Steuerzahlern profitiert hat.
 
Naja...
Durch den finanziellen Druck ist man gezwungen es schnell zu beenden. Und in vielen Studienfächern gibts Studien"ziele". Wenn man da z.B. in Jura nach dem 4. Semester seine ZP nicht bestanden hat, isses aus!

- Nichts schlechtes. Die Jurisprudenz Fakultäten sind sowieso überfüllt mit lustlosen. Genügend schlechte Advokaten haben wir auch. Die Zwischenprüfung trennt nur die Spreu vom Weizen.
 
Absoluten DITO, und das sage ich als jemand, der von diesen Steuerzahlern profitiert hat.
Das find ich ja interessant?! Nach dem Motto, nach mir die Sintflut.
Jahrelang das kostenlose Bildungssystem und einen unverschultes Studium genossen und sich dann anschließend auf die andere Seite stellen.

Wenn du das alles so ungerecht findest könntest du ja 5000€ an Bedürftige spenden (10 Semester mal 500€). Dürfte dir ja nicht so schwer fallen, schließlich wirst du in Zukunft durch deinen 10 semestrigen Abschluss auf dem Arbeitmarkt deutlich besser gestellt sein, als Studenten die nach 6 Semestern die Uni mit Bachelor zwangsweise verlassen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung von der Materie, aber meckern.
International gesehen ist Deutschland sowohl vom Bildungsstand als auch vom Durchschnittsalter am Ende der akademischen Ausbildung innerhalb der Industrienationen (und z.T. auch bei Schwellenländern) eher im unteren Drittel:

Hier mal ein Vergleich nach der alten Studienordnung bei einem männlichen Absolventen:

- Grundschuleeinstieg: Deutschland: 6 Japan: 6 USA: 6
- Einstieg in die Mittelschule: Deutschland 11 Japan: 12 USA: unterschiedlich
- Einstieg in die Oberstufe: Deutschland 17 Japan: 16 USA: Unterschiedlich
- Hochschulzulassung: Deutschland: 19 Japan: 17 USA: 17

Schon mal mindestens zwei Jahre gegenüber Deutschland eingespart (vielleicht bleibt man ja auch noch sitzen)

Danach: 9 Monate Zivildienst
Durchschnittliches Alter beim Eintritt in die Hochschule: Deutschland: 20 Japan: 17 USA: 17
Regelstudienzeit zum Master/Magister: Deutschland: 26 Japan: 22 USA: 22
Macht schon mal 4 Jahre Unterschied (minimal): Da die durchschnittliche Studienzeit (in Deutschland) allerdings weit über der Regelstudienzeit liegt, müsste man allerdings noch mindestens ein Jährchen hinzurechnen.
Das Alter eines deutschen liegt bei seinem Berufseintritt also mindestens vier Jahre über dem der Konkurrenz (oft auch noch mit einem schlechteren Bildungsniveau). Anstatt zu weinen, dass wir uns wenigstens ein bisschen dem internationalen Level anpassen, wird allerdings wieder nur geheult, wie viel zum Lernen die Kinder doch nun haben.
Zudem unterscheidet sich ein Masterabschluss kaum von einem Magister oder Diplom. Der einzige Unterschied ist, dass der Master strukturierter ist.
Auch der Bachelorstudiengang und die Begrenzung zum Master find' ich nicht verkehrt. Da werden schön die faulen Studenten rausgeworfen, sonst zu Dauergästen an der Uni für viele Jahre würden.
Sagt: Ein Master-Student :goodwork:
 
Das find ich ja interessant?! Nach dem Motto, nach mir die Sintflut.
Jahrelang das kostenlose Bildungssystem und einen unverschultes Studium genossen und sich dann anschließend auf die andere Seite stellen.

Wenn du das alles so ungerecht findest könntest du ja 5000€ an Bedürftige spenden (10 Semester mal 500€). Dürfte dir ja nicht so schwer fallen, schließlich wirst du in Zukunft durch deinen 10 semestrigen Abschluss auf dem Arbeitmarkt deutlich besser gestellt sein, als Studenten die nach 6 Semestern die Uni mit Bachelor zwangsweise verlassen müssen.

Es waren 8 Semester die ich gebraucht habe so nebenbei...und du Schlaumeier kannst studieren, gerade weil ich eben jetzt auch Steuern zahle. Also finanziere ich dich als Bedürftigen so oder so. Und Studiengebühren musste ich nur 1 Semester zahlen, und hätte diese auch problemlos in den anderen zahlen könne, Studentenjob sei Dank.
 
Und abgesehen davon, Nerazar beschwert sich über dieses "ich hab so viel zu lernen, keine Zeit, zu viele Prüfungen etc.", aber ich sehe ihn hier teilweise 24/7 und da frage ich mich wie das sein kann...
 
Es waren 8 Semester die ich gebraucht habe so nebenbei...und du Schlaumeier kannst studieren, gerade weil ich eben jetzt auch Steuern zahle. Also finanziere ich dich als Bedürftigen so oder so. Und Studiengebühren musste ich nur 1 Semester zahlen, und hätte diese auch problemlos in den anderen zahlen könne, Studentenjob sei Dank.
Du argumentierst völlig am Thema vorbei. Ich persönlich könnte 5000€ Studengebühren pro Semester bezahlen. Nur wen interessiert das?

Es geht darum, dass ein sehr gut funktionierendes deutsches Hochschulsystem ohne Not demontiert wurde.

Die zwei von Gaijin genannten Länder sollten zudem nicht der Vergleichsmaßstab sein. Über Japan kreist seit Jahren der Pleitehammer (fast 200% des BIP an Verschuldung) und amerikanische Verhältnisse möchte wohl niemand ernsthaft.
 
Nein ich argumentiere keineswegs am Thema vorbei, denn ich habe nur die Punkte angesprochen die die Finanzierung eines Studiums bzw. das Recht auf einen "kostenlosen" Sitzplatz als Inhalt hatten.
 
Weisst du Nerazar nimm es mir nicht übel, aber ich habe echt das Gefühl du lebst oder eher möchtest in einer kleinen Traumwelt/Utopia leben. Auf der einen Seite fragst du dich, warum einer mit 1,0 Abi eher nen Platz bekommen sollte und auf der anderen Seite sagst du, dass Leute durch Vorprüfungen ausgewählt werden sollten. Ist denn deine Schullaufbahn nicht Vororprüfung genug? Diese zeigt doch ganz genau, wie du dich entwickelt hast etc.
Oder mal ganz anders, warum überhaupt noch Noten? Wozu überhaupt noch Prüfungen? Wäre das eher was für dich? Leute mit der besten Leistung sollten halt gewürdigt werden. Und Entschludigung aber jeder in Deutschland kann ein Studium finanzieren, Kredit sei Dank. Und bei bestehen mit entsprechendem Job kann es auch jeder wieder bezahlen. Nehmen wir mal an du musst nebenbei noch dein Leben finanzieren, kannst aber nicht arbeiten bzw. hast keine Eltern die für dich sorgen:

700€ Semstergebühren + Studiengebühren
6x 1000€ Lebenshaltungskosten pro Monat
= 53600€ bei 8 Semester Studium

Dem gegenüber stehen Bafoeg, Nebenjob während der Semesterferien, Kredit für die Studiengebüren , Praxissemester etc.

Also meiner Meinung nach ist das ziemlich fair dafür, dass du später mal mit etwa 35.000-40.000 pro Jahr als Grundgehalt in dein Berufsleben startest. Okay man sollte nicht unbedingt Japanologie (heißt das so?) studieren, wenn man das verdienen will hehe....

Es geht mir bei diesen 'Vorprüfungen' eher darum, ob man tatsächlich ein fachliches Interesse an den Themen des Studiums hat, oder nicht.
Und da kann die reine Zahl "1,2" oder "3,5" oder bei mir "2,7" schlicht und ergreifend nichts aussagen.

Zumal man nicht weiß *wie* du an diese Noten rangekommen bist.
Manche Lehrer sind nunmal... nicht fair oder Dergleichen. Wenn man nicht schon weiter ansetzt und man sich frägt, was 'Notenwerte' überhaupt mit den Talenten und Interessen eines Menschen zu tun haben sollen.

In der Kollegstufe bist du etwa 17-19 Jahre alt.
Und das ist keine Phase im Leben, die allein dem Zweck des Lernens und der Leistung unterworfen sein sollte... Denkst du, dass jemand, der diese Zeit voll dafür gebraucht, um ein 1,0er Abitur zu erreichen, später dann wirklich gesund und kritisch im Leben stehen kann?

Ich denke, dass dieser Mensch eher am Burn-Out leiden wird, als jemand, der sich eben weniger Mühe in der Zeit gegeben hat.

Kindheit / Jugend darf nicht zweckgebunden sein... Ebenso ein universitäres Studium, finde ich.

Und das ist kein Utopia. Man muss nur die Schrauben richtig drehen bei der Politik... an den Daumen der Leute, die wir gewählt haben, damit sie unsere Lage bessern, nicht verschlimmmern.

Allerdings kann ich in vielen Hinsichten nicht mit Realisierungsvorstellungen dienen.
Wir haben die ersten 3 Tage genutzt, um überhaupt klarzustellen, *was* wir wollen.
*Wie* wir das umsetzen wird etwas mehr Gedankenarbeit erfordern... Und dafür steht dann die nächste Woche mit den Arbeitskreisen in Zusammenschluss mit anderen Universitäten.

Meiner Meinung nach ist es machbar. Man muss nur an einem Strang ziehen.
 
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