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Silo S02
Ich bin jetzt auch schon mit Staffel 2 durch, was ja erstmal für die Staffel spricht (ich hatte aber das Wochenende auch etwas Zeit, das das begünstigt hat). Aber die Kritik am Pacing bleibt. Sind Folge 1 und 2 noch interessant, weil sie die neuen Prämissen für diese Staffel beschreiben, passiert danach in Folgen 3-7 sehr sehr wenig. Es wird mit Solo zwar ein sehr interessanter neuer Charakter eingeführt, aber war es auch schon. Die Handlung im Silo dreht sich nur darum,
wie und wann man besten eine Rebellion starten könnte. Da dies von Anbeginn klar ist, kamen mir die ganze Vorbereitung und das hin und her zwischen den Figuren und Fraktionen und die "politischen" Spielchen viel zu lang vor. Auch dass Walk am Ende Mechanical eben nicht verrät, war mir schnell klar, ich wusste nur nicht, wie sie es macht. Das einzig spannende war dann die Andeutung rund um dieses Sicherheitssystem, oder wie es heißt.
Die Geschichte rund um Juliette beginnt spannend, aber auch hier wird viel Zeit damit verschwendet
wie sie im anderen Silo einen neuen Anzug fertigt. Diverse Tauchgänge und verrückte Gespräche mit Solo später ist es dann endlich soweit und der Twist kommt, dass sie doch nicht alleine waren. Die Kinder im Silo sind leider sehr unsympathisch und ändern am Ende auch nichts an der Tatsache, dass sie mit dem Anzug zurück geht. Der Moment war zwar wirklich cool, aber die zähen Folgen davor hätten nicht sein müssen.
Insgesamt ist Staffel 2 leider deutlich schwächer, und nur die ersten und letzten Folgen reißen es raus.

Ich lese gerade die Bücher und muss sagen, dass Silo im Wesentlichen vom Setting und Mysterium lebt. Die ganze Zeit muss ich hierbei an Fallout denken, obwohl ich die Spiele nie gespielt habe & nur die TV-Serie im letztem Jahr angeschaut habe. Dieses Setting & das Mysterium, wie es zu diesem Zustand gekommen ist, ähnelt sich somit & sicherlich gibt es noch diverse andere Werke, die in die Richtung gehen. Spontan fällt mir noch Metro ein.

In den Büchern haben die Protagonisten kaum Charakter, weil kein Fokus darauf gelegt wird. Juliette ist als Hauptcharakterin die Ausnahme. Sie würde ich auch nicht als Mary Sue Vergleich nehmen, nur weil sie ihre Berufung gefunden eine "Street-Cleverness" inne hat.

Wenn ich mir die Besetzung der Serie anschaue, muss ich mit den Augen rollen, hauptsache divers, aber Rebecca Ferguson stelle ich mir als sehr guten Fit vor, auch wenn sie eigentlich mit Anfang 40 fast 10 Jahre zu alt ist. Im Buch ist Juliette Anfang 30 alt.

Mit so was kann man noch leben, aber hier hat man schon gelesen, dass die 2. Staffel schon stark abweichen sollte, was vom Buchleser nicht positiv aufgenommen worden ist. Diejenigen hier, die die Bücher nicht kannten, fanden die 2. Season aber weiterhin gut.

Ich selbst werde irgendwann später einsteigen, wenn die 4. & letzte Staffel abgeschlossen ist. Dann ist auch genug Zeit vergangen.
 
Pluribus ist schon ne starke Serie.
Weiß aber nicht ob es für viele Staffeln reicht.So viel ist da jetzt nicht zum rausholen der Story.
Der Film "die körperfresser" in denn 70gern war geil.Reicht auch als Film.
Aber als Serie ?
 
Pluribus ist schon ne starke Serie.
Weiß aber nicht ob es für viele Staffeln reicht.So viel ist da jetzt nicht zum rausholen der Story.
Der Film "die körperfresser" in denn 70gern war geil.Reicht auch als Film.
Aber als Serie ?

Wir wissen ja nach zwei Folgen nicht mal in was für eine Richtung das ganze geht.
 
Pluribus ist schon ne starke Serie.
Weiß aber nicht ob es für viele Staffeln reicht.So viel ist da jetzt nicht zum rausholen der Story.
Der Film "die körperfresser" in denn 70gern war geil.Reicht auch als Film.
Aber als Serie ?
Das macht doch gerade den Reiz aus, das man sich nicht vorstellen kann wie das weitergehen soll. 👍 Schaffen nicht viele Serien.
 
Pluribus ist schon ne starke Serie.
Weiß aber nicht ob es für viele Staffeln reicht.So viel ist da jetzt nicht zum rausholen der Story.
Der Film "die körperfresser" in denn 70gern war geil.Reicht auch als Film.
Aber als Serie ?
Grundproblem von apokalyptischen Serien ist halt das oft der Anfang das spannendste ist. Das aufrecht zu erhalten, daran scheitern viele. Bei Walking Dead hat man das ganz gut hinbekommen. Bei Silo leider nicht, Staffel 1 war super, Staffel 2 deutlich schwächer. Irgendwie zu verworren von der Handlung. Ich weiß nicht ob ich Staffel 3 noch sehen will, aber mal sehen

Bin zuversichtlich das Vince Gilligan das hinbekommt und sicher schon geplant hat wie sie enden wird. Ich werde sie sicher ansehen, wann genau muß ich entscheiden und zusehen allen Spoilern auszuweichen, das ist das große Problem bei erfolgreichen Serien ;)
 
Better Call Saul hatte auch eine fragwürdige Prämisse und war am Ende eine der besten Serien und imo sogar besser als Breaking Bad.
Von daher mach ich mir null Sorgen bei Gilligan.

Vor allem, weil der Ansatz sehr frisch ist und nicht wirklich mit anderen apokalyptischen Szenarien zu vergleichen ist.

Und ne das wichtigste in diesem Genre war schon immer das zwischenmenschliche und die Serien die sich nur auf z. B. die Zombies konzentrieren und nur Schocken wollen, scheitern weil sie nichts anderes zu bieten haben.
Last of Us ist trotz der Zombies gut und nicht wegen der Zombies.
 
Grundproblem von apokalyptischen Serien ist halt das oft der Anfang das spannendste ist. Das aufrecht zu erhalten, daran scheitern viele. Bei Walking Dead hat man das ganz gut hinbekommen. Bei Silo leider nicht, Staffel 1 war super, Staffel 2 deutlich schwächer. Irgendwie zu verworren von der Handlung. Ich weiß nicht ob ich Staffel 3 noch sehen will, aber mal sehen

Bin zuversichtlich das Vince Gilligan das hinbekommt und sicher schon geplant hat wie sie enden wird. Ich werde sie sicher ansehen, wann genau muß ich entscheiden und zusehen allen Spoilern auszuweichen, das ist das große Problem bei erfolgreichen Serien ;)

Kann mich hier nur den Vorschusslorberen für V. Giligan anschließen wegen AkteX, BB aber vor allem BcS.

Was du da aber unter anderen erwähnst ist für mich ein möglicher Garant, das eine Serie Legenden Status bekommt.

Eine von Anfang an fertig geschriebene Geschichte, die auf eine feste Anzahl von Folgen/Staffeln begrenzt ist.

So geschehen bei meinen GoaTs Mr Robot und Dark.
Gegenbeweis und Antithese ist Game of Thrones.
 
Fuck yeah, eben die erste Folge Pluribus gesehen. So muss man eine Serie starten. Mega. Hatte regelrecht Gänsehaut. Das schaffen nur wenige Serie und Filme.
 
Zuletzt bearbeitet:
„Möchtest du denn eine Atombombe?“
plur1bus macht ja so bock! folge 2 und 3 konnten das tempo der ersten nicht ganz halten, es ist trotzdem absolut großartig bisher.
 
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