Academy Awards 2023

Systemsprenger hatten wir doch z.B. und da sind noch einige andere.
Also es geht schon was....leider aber sehr wenig i.d.R.
Pinocchio von Guillermo bekommt ganz klar den :goodwork: Hervorragender Film mit absolut fantastischer stop motion Arbeit. Fetter Mittelfinger Richting Disney Pinocchio Verwurstung!
 
Jaja, früher war alles besser und so. Es ist immer die gleiche Nörgelei. xD

Everything Everywhere All At Once ist ein großartiger Film und hat die Preise verdient. Der Film hat auch abseits der Oscars so viele Preise abgeräumt, dass es wirklich albern ist, hier irgendwelche Diversity-Regeln am Werk sehen zu wollen. Nur weil ein Film einen Preis bekommt, muss nicht heißen, dass er einem gefallen muss.
 
Jaja, früher war alles besser und so. Es ist immer die gleiche Nörgelei. xD

Everything Everywhere All At Once ist ein großartiger Film und hat die Preise verdient. Der Film hat auch abseits der Oscars so viele Preise abgeräumt, dass es wirklich albern ist, hier irgendwelche Diversity-Regeln am Werk sehen zu wollen. Nur weil ein Film einen Preis bekommt, muss nicht heißen, dass er einem gefallen muss.

Also bei mir hat das nichts mit Diversity oder so zu tun. Ich finde die Kinobranche allgemein nicht mehr so spannend wie früher, deswegen nimmt auch die Faszination der Oscars für mich ab. Früher war ich bestimmt 10-15mal pro Jahr im Kino, heute vielleicht noch 1-2mal. Teilweise wegen Streaming, teilweise wegen anderer Interessen.

Grundsätzlich fehlt der Veranstaltung auch so ein bisschen das magische von früher. Wenn ich mal an die Oscarverleihung 98 zurückdenke, als Titanic elf Oscars abgeräumt hat und Cameron dann sein berühmtes "I'm the king of the world" in den Saal gerufen hat, war das wirklich noch klasse. Was war denn hingegen der große Magic Moment der letzten 10 Jahre? Eigentlich doch nur die Ohrfeige von Will Smith letztes Jahr, ansonsten erinnert man sich doch da an gar nichts großartig zurück und die einzelnen Jahre wirken mittlerweile austauschbar.
 
Also bei mir hat das nichts mit Diversity oder so zu tun. Ich finde die Kinobranche allgemein nicht mehr so spannend wie früher, deswegen nimmt auch die Faszination der Oscars für mich ab. Früher war ich bestimmt 10-15mal pro Jahr im Kino, heute vielleicht noch 1-2mal. Teilweise wegen Streaming, teilweise wegen anderer Interessen.
Früher wäre ich definitiv nicht weniger/mehr ins Kino gegangen wie jetzt. Obwohl ich mit fast allen 80er und 90er Action Filmen nix anfangen konnte.

Lustigerweise klagt so jede Generation irgendwann. Man wird schlichtweg älter
Grundsätzlich fehlt der Veranstaltung auch so ein bisschen das magische von früher. Wenn ich mal an die Oscarverleihung 98 zurückdenke, als Titanic elf Oscars abgeräumt hat und Cameron dann sein berühmtes "I'm the king of the world" in den Saal gerufen hat, war das wirklich noch klasse. Was war denn hingegen der große Magic Moment der letzten 10 Jahre? Eigentlich doch nur die Ohrfeige von Will Smith letztes Jahr, ansonsten erinnert man sich doch da an gar nichts großartig zurück und die einzelnen Jahre wirken mittlerweile austauschbar.
La La Land und Moonlight.
 
Gute Gewinner dieses Jahr und ich bin froh, dass die Academy selber nochmal von sich aus zeigen konnte, dass Menschen unterschiedlichster Hintergründe noch große Erfolge erzielen können, ohne das vorher bei alle Filmen in der Herstellung, Vermarktung und Kreativprozess ideologische Änderungen erzwungen wurden, damit man überhaupt für einen Oscar nominiert werden kann. Nächstes Jahr wird das leider nicht mehr so sein, wenn zahlreiche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Film überhaupt für einen Oscar nominiert werden kann:
Wie bisher werden auch bei den Oscars 2024 wieder Auszeichnungen in zahlreichen Kategorien vergeben und unter anderem die besten Haupt- und Nebendarsteller*innen, das beste Drehbuch, die beste Regie, die beste Filmmusik und die besten visuellen Effekte gekrönt. Für die Wahl in der Kategorie Bester Film wird es ab 2024 jedoch entscheidende Änderungen geben. Neue Regeln sollen für mehr Repräsentation und Diversität sorgen, wie die Academy bereits 2020 ankündigte.

Um beispielsweise unterrepräsentierte Gruppen stärker zu berücksichtigen, sollen neue Standards bei der Wahl zum Besten Film gelten und für mehr Inklusion sorgen. Diese Standards richten sich nach folgenden vier Kriterien:
  • A: Repräsentation auf der Leinwand (Thema des Films, Schauspieler*innen)
  • B: Repräsentation im Kreativteam (Diversität hinter der Kamera; zum Beispiel Filmcrew, Regisseure)
  • C: Repräsentation in der Industrie (Ausbildungen, Praktika werden an Angehörige von Minderheiten vergeben)
  • D: Repräsentation im Marketing (Führungskräfte aus Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing gehören Minderheiten an)
Diese vier Kategorien können auf verschiedenste Arten erfüllt werden (die genauen Regeln und Kriterien sind auf der offiziellen Website der Oscars veröffentlicht). Der Standard A soll beispielsweise für mehr Diversität und Inklusion vor der Kamera sorgen. Er kann unter anderem dadurch erfüllt werden, dass die Hauptgeschichte des Films Themen rund um unterrepräsentierte Gruppen behandelt oder Personen, die einer unterrepräsentierten Gruppe (zum Beispiel eine als ethnische Minderheit geltende Bevölkerungsgruppe) angehören, wichtige Rollen (Haupt- oder Nebendarsteller*innen) spielen. Der Versuch, für mehr Inklusion und Diversität bei der Preisverleihung zu sorgen, wurde einerseits gelobt. Andererseits wurden die neuen Standards und deren Wirksamkeit beziehungsweise Anwendbarkeit teilweise heftig kritisiert, wie unter anderem Forbes berichtete.
Quelle
 
Das hatten wir alles schon. Es ist ein Sturm im Wasserglas und an sich sollten die Kriterien bereits jetzt alle Studios erfüllen. Für ne wirklich Änderung sind die Regeln zu zahm und dies wurde bewusst so gemacht.
EEAAO erfüllt jetzt schon locker die Vorraussetzungen und wurde ausgezeichnet ganz ohne neue Regelung.
Kino.de verschleiert absichtlich die Regelung um ein bestimmtes Bild zu zeichnen.

Es müssen nur zwei Kategorien erfüllt werden. Jede Kategorie hat nochmal eine Unterkategorie. Du könntest einen Film über weiße hetero Männer machen und trotzdem gewinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man gewöhnt sich an alles, selbst an eine Pistole im Nacken. Die Frage ist allerdings, ob Kunst unter derartigen Vorgaben leiden sollte, falls sie nicht von vorneherein ausgeschlossen werden möchte. Und wenn die Studios das sowieso alle erfüllen, dann hätte man nicht solche Regeln wegen "Druck" reinbringen müssen. Das steht für mich auf ähnlichem Level wie das Nichtaustellen der Mohammed-Karikaturen (Kunst), weil sich ein paar wenige Leute dadurch gestört fühlten und das dann in Gewalt ausartete. Massiver Eingriff in Kunstprojekte und das noch bis in tiefste Verzweigungen, ist ein absolutes NOGO. Das wird nicht dadurch geheilt, wenn jemandem hier diese Einschnitte zufällig genau in dem Moment ganz recht sind. Das legitimiert nämlich auch die Auflagen, die anderso für Kunst stattfinden. Da braucht man nur ins Ausland zu sehen oder in die eigene Geschichte, gerade in Bezug auf "Im Westen nichts Neues".
 
Was laberst du da


Man gewöhnt sich an alles, selbst an eine Pistole im Nacken.
Mein Gott.
Hier zwei easy Wege für Studios

C1. Paid apprenticeship and internship opportunities

The film’s distribution or financing company has paid apprenticeships or internships that are from the following underrepresented groups and satisfy the criteria below:

• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing



Oder
C2. Training opportunities and skills development (crew)

The film’s production, distribution and/or financing company offers training and/or work opportunities for below-the-line skill development to people from the following underrepresented groups:

• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing


Das bieten die meisten Studios/große Firmen eh schon an.
Die zweite Kategorie wäre

D1. Representation in development, marketing, publicity, and distribution

The studio and/or film company has multiple (more than one) in-house senior executives belonging to at least two underrepresented groups on their creative and development, marketing, publicity, and/or distribution teams. At least one individual must belong to an underrepresented racial or ethnic group.

Underrepresented groups may include:

• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing


Wow. Als physical Disabilities zählt bereits Diabetes.
 
Was laberst du da
...
Wow. Als physical Disabilities zählt bereits Diabetes.

Was soll das denn jetzt? Meinst du etwas das sei eine harmlose Krankheit? Selbst mit bester Vorsorgung ist das eine lebenlange Quälerei und kann böse enden. Von Menschen, die außerhalb bester Versorgung im Westen (minus USA) leben gar nicht zu reden. Bitte mal über den Tellerrand schauen. Aber Hauptsache wieder Menschengruppen (in diesem Fall Diabetiker) runter machen. Da siehst du mal, wie ich Menschen verteidigen und Empathie für sie zeigen kann, ohne dafür anderen ihn ihre Kunstgestaltung reinreden zu müssen.

Bitte nicht zu Provokationszwecken den Namen des Herrn gebrauchen nach den Statements deinerseits im Glaubensthread.

Hier zwei easy Wege für Studios

Hier zwei Wege für eine Schauspielerkarriere in der Türkei: irgendwelche Billigrollen im TV annehmen oder irgendetwas mit Religion machen. Ansonsten wird Kunst dort inzwischen finanziell ausgehungert.

Hier zwei Wege fürs Filmemachen in Saudi Arabien: nix mit LGBTQ zeigen und nicht dem Islam in den Weg kommen. Sind doch "zwei easy Wege".

Hier sogar mal zwei Wege, falls du Filme in China machen möchtest. Eigentlich ganz einfach:
- chinesische Regierung nicht kritisieren
- Aberglauben nicht fördern

Andernorts darf man nicht an Grundfesten von Glauben rütteln oder das irgendwie seltsam darstellen. Da Vinci Code wurde übrigens in Ägypten, Indien, Jordanien, Peru, auf den Philippinen, Pakistan, Libanon, Samoa, Singapur und Sri Lanka verboten. Viel Spaß damit solche Filme dort zu drehen. Auflagen und Regeln kann eben jeder verhängen

Ist das alles doof? Genau, du hast es erfasst. Und was sie mit diesen Auflagen für die Oscars veranstalten ist eben auch doof.
In den USA ist es halt so, dass eine potentielle Oscarnominierung ein Riesending ist, wenn man über Filme entscheidet und diese finanziert. Da kann man natürlich trotzdem "sein Ding" machen, aber in einer kapitalistischen Gesellschaft ist das Geld eben wichtig, sei es die Investition in die Vermarktung, die Gehälter oder die Special Effects. Nix Chance auf Oscar, nix Geld, nix Vermarktung, nix best possible quality, nix Anerkennung. Diese Auflagen bei der Filmerstellung sind also nichts Anderes als die Steuerung und Auflagen in oben genannten Ländern. Da kannst du berechtigterweise mit "aber dort ist es ja schlimmer" anfangen. Aber irgendwo fängt es eben ab und wie wir seit Trump wissen, kann es in den USA durchaus ganz schnelll viel schlimmer werden. Wenn es dann sowieso schon Auflagen der Academy gibt und damit im Vorfeld Filmfinanzierungen stehen und fallen, dann kann man auch gleich selber Auflagen einführen, wie "keine Kritik am Waffenbesitz" oder "keine Kritik an Abtreibungsgegnern" in Filmen. EZ PZ.

Es geht hier nicht um olle Regeln für den Straßenverkehr, sondern um bewusste Einwirkung in die Kunst, zum Zwecke der Herbeiführung eines gewünschten gesellschaftlichen Zustands. Dafür ist Kunst aber der falsche Ansprechpartner und für dieses Vorgehen gibt es in der Geschichte der Menschheit massenhaft schlechte Vorbilder. Ich darf dich nochmal daran erinnern, dass du das nur deshalb gut findest, weil das deinen Idealen entspricht. Würdest du das auch noch finden, wenn Filme stattdessen nur die beiden obigen Auflagen berücksichtigen müssen, die viel "easier" umzusetzen sind, also KEINE Kritik an Waffenbesitz und Abtreibungsgegnern?
 
Ich freue mich auch sehr, dass die Hotdog-Finger-Frau, die Büro-Psychopathin, Shorty in gar nicht mehr so short und Robotmann nen Oscar abgestaubt haben.

Für The Whale werde ich zwar nicht ins Kino gehen, aber ihn mir auf Blu-ray holen. Ich hoffe, Fraser startet nun abermals durch. Sehr sympathischer Kerl mit viel Talent.
 
Was soll das denn jetzt? Meinst du etwas das sei eine harmlose Krankheit? Selbst mit bester Vorsorgung ist das eine lebenlange Quälerei und kann böse enden. Von Menschen, die außerhalb bester Versorgung im Westen (minus USA) leben gar nicht zu reden. Bitte mal über den Tellerrand schauen. Aber Hauptsache wieder Menschengruppen (in diesem Fall Diabetiker) runter machen. Da siehst du mal, wie ich Menschen verteidigen und Empathie für sie zeigen kann, ohne dafür anderen ihn ihre Kunstgestaltung reinreden zu müssen.


Bitte nicht zu Provokationszwecken den Namen des Herrn gebrauchen nach den Statements deinerseits im Glaubensthread.



Hier zwei Wege für eine Schauspielerkarriere in der Türkei: irgendwelche Billigrollen im TV annehmen oder irgendetwas mit Religion machen. Ansonsten wird Kunst dort inzwischen finanziell ausgehungert.

Hier zwei Wege fürs Filmemachen in Saudi Arabien: nix mit LGBTQ zeigen und nicht dem Islam in den Weg kommen. Sind doch "zwei easy Wege".

Hier sogar mal zwei Wege, falls du Filme in China machen möchtest. Eigentlich ganz einfach:
- chinesische Regierung nicht kritisieren
- Aberglauben nicht fördern

Andernorts darf man nicht an Grundfesten von Glauben rütteln oder das irgendwie seltsam darstellen. Da Vinci Code wurde übrigens in Ägypten, Indien, Jordanien, Peru, auf den Philippinen, Pakistan, Libanon, Samoa, Singapur und Sri Lanka verboten. Viel Spaß damit solche Filme dort zu drehen. Auflagen und Regeln kann eben jeder verhängen

Ist das alles doof? Genau, du hast es erfasst. Und was sie mit diesen Auflagen für die Oscars veranstalten ist eben auch doof.
In den USA ist es halt so, dass eine potentielle Oscarnominierung ein Riesending ist, wenn man über Filme entscheidet und diese finanziert. Da kann man natürlich trotzdem "sein Ding" machen, aber in einer kapitalistischen Gesellschaft ist das Geld eben wichtig, sei es die Investition in die Vermarktung, die Gehälter oder die Special Effects. Nix Chance auf Oscar, nix Geld, nix Vermarktung, nix best possible quality, nix Anerkennung. Diese Auflagen bei der Filmerstellung sind also nichts Anderes als die Steuerung und Auflagen in oben genannten Ländern. Da kannst du berechtigterweise mit "aber dort ist es ja schlimmer" anfangen. Aber irgendwo fängt es eben ab und wie wir seit Trump wissen, kann es in den USA durchaus ganz schnelll viel schlimmer werden. Wenn es dann sowieso schon Auflagen der Academy gibt und damit im Vorfeld Filmfinanzierungen stehen und fallen, dann kann man auch gleich selber Auflagen einführen, wie "keine Kritik am Waffenbesitz" oder "keine Kritik an Abtreibungsgegnern" in Filmen. EZ PZ.

Es geht hier nicht um olle Regeln für den Straßenverkehr, sondern um bewusste Einwirkung in die Kunst, zum Zwecke der Herbeiführung eines gewünschten gesellschaftlichen Zustands. Dafür ist Kunst aber der falsche Ansprechpartner und für dieses Vorgehen gibt es in der Geschichte der Menschheit massenhaft schlechte Vorbilder. Ich darf dich nochmal daran erinnern, dass du das nur deshalb gut findest, weil das deinen Idealen entspricht. Würdest du das auch noch finden, wenn Filme stattdessen nur die beiden obigen Auflagen berücksichtigen müssen, die viel "easier" umzusetzen sind, also KEINE Kritik an Waffenbesitz und Abtreibungsgegnern?
Mein Gott, willst oder kannst du es nicht verstehen? Du bist so festgefahren in deiner Tirade, du blockierst gerade jede Möglichkeit mit dir zu reden.
Ich hab dir geantwortet was hinter der Kamera für minimale Auflagen erfüllt werden. Auflagen die ein Filmstudio von selbst schon erfüllt. Da muss sich nix an der Story ändern. Z.B. 12 Angry Men würde so nach wie vor Preise bekommen.
Jetzt kommst du aber mit Ländern die konkret Eingriffe in die Werke nehmen, da sonst Veröffentlichungen in den Ländern verboten sind. Völlig idiotische Vergleiche, da die Oscars nicht der Staat sind und die keine Filme verbieten können.
Es gibt bei Filmpreisen übrigens fast immer gewisse Auflagen. Beim Plattdeutschen Filmwettbewerb muss dein Film auf Platt sein. Bei regionalen Wettbewerben muss dein Film oft einen Bezug zur Gegend haben. Auflagen bei Wettbewerben sind völlig normal.

Ps. Steuerung der Kunst hat die Kirche früher übrigens perfektioniert und noch heute bestaunen wir die Werke von damals. Seien es Bilder oder Klassische Musik. Oder boykottierst du die etwa auch?
 
Zuletzt bearbeitet:

Du musst mich nicht Gott nennen, aber danke. Du übst hier gerade deine Glaubensfreiheit aus. :goodwork:

willst oder kannst du es nicht verstehen? Du bist so festgefahren in deiner Tirade, du blockierst gerade jede Möglichkeit mit dir zu reden.
Redest du da gerade mit dir selbst??

Ich hab dir geantwortet was hinter der Kamera für minimale Auflagen erfüllt werden.
Du kannst alles mögliche "Minimal" nennen. Später findest du die nächste Auflage ebenfalls minimal usw. Sowas fängt meistens auf kleinerer Flammen an, bevor man das steigert. Das hat in der Kunst aber nichts zu suchen.

Jetzt kommst du aber mit Ländern die konkret Eingriffe in die Werke nehmen, da sonst Veröffentlichungen in den Ländern verboten sind. Völlig idiotische Vergleiche, da die Oscars nicht der Staat sind und die keine Filme verbieten können.
Ich habe dir oben doch bereits erklärt, dass in einem kapitalistischen System ein Ausschluss von den Oscars heftige Konsequenzen hätte. Auflagen und indirekte Verbote können von jeder Stelle ausgehen und unterm Strich muss sich die Kunst jetzt an Auflagen halten oder wird ausgeschlossen, mit oben besprochenen Konsequenzen.

Es gibt bei Filmpreisen übrigens fast immer gewisse Auflagen. Beim Plattdeutschen Filmwettbewerb muss dein Film auf Platt sein. Bei regionalen Wettbewerben muss dein Film oft einen Bezug zur Gegend haben. Auflagen bei Wettbewerben sind völlig normal.
Und in der deutschen Fussballbundesliga spielen nicht Juventus Turin oder Real Madrid mit.

Ps. Steuerung der Kunst hat die Kirche früher übrigens perfektioniert und noch heute bestaunen wir die Werke von damals. Seien es Bilder oder Klassische Musik. Oder boykottierst du die etwa auch?
Das ist jetzt eine sehr pauschale Aussage und da könnte man lange drüber reden. Nur bestätigst du meine Argumentation von vorneherei, weil du genau das machst, was ich oben angesprochen habe: eingeführte Auflagen bei der Kunst werden damit gerechtfertigt, dass andere das mal getan haben sollen. Dieses Ping-Pong-Spiel mit Auflagen und Ausschlüssen macht es nur schlimmer und das kann man in jedem Unrechtsstaat der Welt genauso betreiben. Dort beruft man dann eben irgendein "unabhängiges" Gremium ein, anstatt die Auflagen aus dem Büro des Staatssekretärs zu schicken.
Du hast leider ein Kernargument aus meinem letzten Post komplett ignoriert. Du findest solche Auflagen gut, weil sie deinen Vorstellungen der Gesellschaftssteuerung entsprechen, aber was wäre denn, wenn sie genau das Gegenteil tun würden? Siehe nur die EZ PZ Auflagenbeispiele in meinem letzten Post. Dagegen hättest du im Fall des Falles kein Argument mehr, weil du vorher selber noch Auflagen gut fandest. Das ist in den Bereichen Glaubensfreiheit oder Meinungsfreiheit ebenso. Wenn du z.B. erst einmal anfängst Meinungen löschen zu lassen, nur weil sie dir inhaltlich nicht passen, dann können das Andere mit deiner Meinung genauso machen.
 
Bin weiterhin enttäuscht das Bones and all nicht nominiert wurde. Der Oscar bei BP2 ist weiterhin unverständlich aber generell fand ich 2022 sehr gut. Triangle of Sadness hätt auch ruhig einen Oscar gewinnen können.

Die Nostalgie-Keule das früher alles besser war können wir direkt verwerfen.
 
Die Qualität ist nicht ordentlich. Man muss auch immer mehr Scorseses ernüchternde Perspektive zum Zustand von Mainstream-Kino und Hollywood annehmen. Tar alleine reißt da nix raus. Mit Everywhere und IWNN hat das nichts zu tun wie oben angedeutet, außer dass es niemanden mit Verständnis für die Acedemy überrascht, dass die abräumen (tut es eh nie).

Beweis? Es gibt keine Snubs mehr bei den Nons, weil jeder durchschnittliche Film seine Nominierung mit bissl Buzz sicher hat.

Hier zum Beispiel muss ich dir auf ganzer Linie recht geben. :)

Und auch @NextGen. Bones and All war das beste, was ich seit langem im Kino gesehen habe.
 
Bin weiterhin enttäuscht das Bones and all nicht nominiert wurde. Der Oscar bei BP2 ist weiterhin unverständlich aber generell fand ich 2022 sehr gut. Triangle of Sadness hätt auch ruhig einen Oscar gewinnen können.
BP2 hat für Kostüme gewonnen, genau wie damals Suicide Squad MakeUp. Zeigt das wirklich die Kategorie und nicht der Film bewertet werden und die Oscars funktionieren.
Die Nostalgie-Keule das früher alles besser war können wir direkt verwerfen.
Definiert bitte früher. 99 die Aerosmith Nominierung oder der Oscar für Bigfoot und die Henderson 88?
Der Beste Film Oscar für in 80 Tagen um die Welt 56 ist heute noch sonderbar
 
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