Man kann sicher noch einige Dinge verbessern, auch technisch bzw. visuell. Die Designer müssen aber halt verdammt aufpassen, dass sie's nicht übertreiben. Meiner Freundin beispielsweise sind Spiele normalerweise viel zu kompliziert und zu anstrengend, weil da zu viel Zeug im Bild ist, überall bewegt sich irgendwas, man muss auf tausend Dinge achten und so. Wir hier auf CW sind echte Zocker, wir wurden jahrelang konditioniert, und haben damit keine Probleme, aber bei Non- oder Casual-Gamern sieht die Welt anders aus. WiiSports Bowling oder Golf kann sie erfassen, und sie findet's lustig, ihren Mii im Spiel zu sehen. Ihr ist dabei völlig egal, dass es keine krassen Shader gibt, oder dass das Spiel nicht in HDTV läuft. Sie ist aber eben auch Teil der primären Zielgruppe.
Nintendos Idee ist aber langfristig, die mit WiiSports und Konsorten geköderten "Neulinge" zu richtigen Gamern zu machen - simple Konzepte als Einstiegsdroge, um sich mit Grundlagen vertraut zu machen, und irgendwann später Zelda und Konsorten.