Stammtisch Der Xbox Stammtisch

Das könnte sein. Wir wissen nicht ob sich SOM ohne Gamepass viel besser verkauft hätte. Spiel hat sich nirgends gut verkauft. Weder PC noch PS5.
Du beantwortest die Frage per Erwähnung von PS5 doch eigentlich selbst. Und das gleiche gilt am Ende für alle Games.

Imo ist derzeit allgemein das Problem, dass bei der Menge an produzierten Games "mid" nicht mehr reicht.
Daher machen halt derzeit Studios der Reihe nach dicht, gerade Kwalee Labs, für Don´t Nod schaut es übel aus, etc..
Wenn der Durchschnitt weniger als zwei Games im Jahr kauft, wird das halt nicht gerade SoM oder Avowed sein. Nicht weil sie schlecht sind, aber für den Massen Appeal halt nicht gut genug.
Da hilft Gamepass eher, um das ein bisschen abzufangen.
 
Anstatt alles nur immer größer und teurer zu machen braucht es wieder qualitativ hochwertige AA Titel, die einer AAA Produktion qualitativ in nichts nachstehen. CO:E33 ist hier ein Paradebeispiel. Und umfangreich ist das Spiel sogar auch.

Teilweise ist man auch einfach bei der Flut an Titeln übersättigt bzw. im schlimmsten Fall kommen die ersten Jahre einer neuen Generation kaum bis keine nennenswerten Spiele und dann hat man Ausnahmejahre wie 2026 und ggf. 2027 und wird mit Spielen überschüttet. Dazu dann halt auch immer der Drang, wirklich für jeden immer was parat haben zu müssen, sei es noch so nischig.

Hier wäre „weniger ist mehr“ wohl eine bessere Ausrichtung.

Vor allem wären insgesamt kürzere Entwicklungsphasen wünschenswert. Dann halt auch die Spiele kleiner gestalten und dafür in kürzeren Zeitabständen veröffentlichen. Würde wirtschaftlich dann auch besser funktionieren.
 
Anstatt alles nur immer größer und teurer zu machen braucht es wieder qualitativ hochwertige AA Titel, die einer AAA Produktion qualitativ in nichts nachstehen. CO:E33 ist hier ein Paradebeispiel. Und umfangreich ist das Spiel sogar auch.

Teilweise ist man auch einfach bei der Flut an Titeln übersättigt bzw. im schlimmsten Fall kommen die ersten Jahre einer neuen Generation kaum bis keine nennenswerten Spiele und dann hat man Ausnahmejahre wie 2026 und ggf. 2027 und wird mit Spielen überschüttet. Dazu dann halt auch immer der Drang, wirklich für jeden immer was parat haben zu müssen, sei es noch so nischig.

Hier wäre „weniger ist mehr“ wohl eine bessere Ausrichtung.

Vor allem wären insgesamt kürzere Entwicklungsphasen wünschenswert. Dann halt auch die Spiele kleiner gestalten und dafür in kürzeren Zeitabständen veröffentlichen. Würde wirtschaftlich dann auch besser funktionieren.
Wenn es mehr hochqualitative AA Games von kleineren Teams in kürzeren Abständen gibt, wird das wirtschaftlich nicht besser funktionieren, denn niemand wird die alle bezahlen :ol:

Du kannst jetzt schon die Reaktionen nach der E3-Woche sehen, wo Nutzer oft schreiben "wer soll das alles spielen/kaufen". Angebotsseitig hier also noch mehr zu produzieren, wird nicht helfen.
 
Man könnte dementsprechend ja auch die Preise anders gestalten, sogar etwas günstiger machen. Ein CO:E33 hat keine 69,99€ oder 79,99€ zum Start gekostet und kam auch wegen dem niedrigeren Preis imo gut an.
 
Anstatt alles nur immer größer und teurer zu machen braucht es wieder qualitativ hochwertige AA Titel, die einer AAA Produktion qualitativ in nichts nachstehen.
Auch Hellblade 1 könnte man da als Paradebeispiel nennen.
Und ich denke Senua könnte auch wieder in diese Kategorie fallen.
Vor allem wären insgesamt kürzere Entwicklungsphasen wünschenswert.
Um mir mal wieder jede Menge Hass zu verdienen: KI könnte da leider helfen. Wird sie auch, ob man es nun will oder nicht.
Wenn es mehr hochqualitative AA Games von kleineren Teams in kürzeren Abständen gibt, wird das wirtschaftlich nicht besser funktionieren, denn niemand wird die alle bezahlen
Da ist schon was dran, aber A) @Scream, und B) sind die Flops dann nicht so teuer.
Und aus AAA kann aus Kostengründen kaum mehr Innovation kommen, was langfristig auch nicht gut gehen kann.
Da finde ich es schon vernünftig im AA Bereich Dinge zu probieren, die man vielleicht später auf AAA Niveau bringen kann.
Wie bei allem halt, eine gute Balance von Indie bis AAA wäre wünschenswert, aber aktuell gibt es einfach zu viel von allem. Die Industrie ist vor allem rund um Covid zu heftig gewachsen.
 
Man könnte dementsprechend ja auch die Preise anders gestalten, sogar etwas günstiger machen. Ein CO:E33 hat keine 69,99€ oder 79,99€ zum Start gekostet und kam auch wegen dem niedrigeren Preis imo gut an.
Einzelne Ausreisser aus der Statistik wie Clair Obscur sind zwar interessant aber wenig hilfreich. Wenn 20 Clair Obscur pro Jahr rauskommen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, dann ist der Kuchen dafür nämlich auch nicht groß genug.

Und zu Preisen und den Markt mit kleineren AA Games überschwemmen kann man sich mal Square Enix ansehen. So wunderbar hat das für die in der Vergangenheit auch nicht funktioniert.

Ein geringerer Preis von 30€ haben Lunar Abyss zB auch nicht geholfen :nix:


Wie bei allem halt, eine gute Balance von Indie bis AAA wäre wünschenswert, aber aktuell gibt es einfach zu viel von allem. Die Industrie ist vor allem rund um Covid zu heftig gewachsen.
Wahr, aber so ist das eben wenn hire and fire keinerlei Konsequenzen hat wie in den USA?
 
Ich denke grundsätzlich wird es irgendwann mal Zeit, Software von Hardware zu entkoppeln. Nicht im Sinne von exklusiven Games, sondern von Laufzeit. Früher wurden mit jeder neuen Konsole auch neue Spiele möglich (2D -> 3D -> Open Worlds usw). Inzwischen haben wir hier einen ziemliche Peak. Spätestens GTA6 wird zeigen, was (noch) die Grenzen der aktuellen Gen sind, aber spätestens mit Helix sollten die auch Geschichte sein. Controller entwickeln sich noch etwas weiter, aber auch hier stagnieren wir langsam. Es gibt vermutlich keine Spielidee, die sich mit der heutigen Hardware nicht umsetzen lässt. Da mit dem Verkauf von Hardware ja scheinbar eh nur Verlust gemacht wird, sollte man langsam anfangen, das Thema Cross-Play weiter zu denken, ähnlich PC. Nicht alle paar Jahre eine neue Gen, sondern einfach Xbox... egal wie alt. Auf der laufen grundsätzlich alle Spiele (klar, irgendwann muss eine Grenze gezogen werden, aber nicht wie bisher). So kommt über viele Jahre eine Base zustande. Wenn man zur Konkurrenz schaut, wo manche internen Studios bis heute nicht ein einziges neues Game abgeliefert haben, die Konsole für das ein Spiel angekündigt wurde zudem auch schon wieder veraltet ist... das kann so nicht weitergehen wie bisher. Stärkere Hardware immer schön und gut, aber wenn die Spielentwicklung inzwischen an dem Punkt ist, dass man einfach viel zu lange braucht... das geht nicht mehr auf. Und es wird immer unkalkulierbarer abseits von den halbwegs sicheren Pferden. Was aber auch nicht im Sinne von uns Spielern sein kann, wenn wir ewig dann nur noch das Alte in neuem Gewand vorgesetzt bekommen. Der Konsolenmarkt rein auf Hardware bezogen stagniert. Da kommen keine Abermillionen neue Kunden dazu. Es gibt eine Basis, die teilen sich momentan 3 Hersteller. Dank Abos macht man zwar mehr Gewinne, aber wirkliches Wachstum ist das ja nicht. Also sollte man schauen, mit dem zu Arbeiten was da ist und was die natürlichen Grenzen sind. Wenn man nicht mehr darauf angewiesen ist in Generationen zu denken, hat man in Sachen Hardware und Verluste schon mal einen Stein weggerollt. Ein Laptop wird vom Hersteller auch nicht subventioniert, sondern so verkauft, dass er damit verdient. Wenn die Spieler wiederum nicht darauf angewiesen sind, jede Gen "mitzumachen", kann man Hardware so anbieten, dass es für alle Seiten fair bleibt. Und ein Abo muss eben austariert sein. Genug Nutzen für die Spieler und keine Konkurrenz zu anderen, eigenen Angeboten.
 
Bin ja wirklich gespannt mit was für Games sie in die NextGen starten. Eigentlich müssten sie ja schon ein paar Spiele vorbereitet haben
 
Studioschließungen / das Streichen von Jobs findet verständlicherweise niemand gut, aber die teils übertriebene Betroffenheit, das große überrascht sein mancher Leute - Naja, wir wissen alle was davon zu halten ist.

Die neue Führung muss nun mal handeln, ein „Weiter so“ ist nicht zielführend.

Ninja Theory hat mit Hellblade 2 quasi das gleiche Spiel nochmal gemacht, nur war es eben um ein vielfaches teurer in der Produktion als der Vorgänger. Außer an der Technik (Grafik, Mocap) war es dem Spiel aber auch nicht wirklich anzumerken. Es war zu kurz und das Gameplay wurde kaum weiterentwickelt, ein zweites Mal funktioniert so eine einmalige Erfahrung am Markt halt nicht. Von dem höheren Preis, der Zeitexklusivität, dem GP Day One Release ganz zu schweigen, das spielt alles noch mit rein.

Mit der Schuldfrage ist das immer so eine Sache. Einerseits hat die Studioleitung versagt, andererseits auch das Management bei Xbox. Was jetzt mit Senua versucht wurde und vielleicht nicht fortgeführt wird, hätte schon mit HB2 passieren müssen.

Ob man ein grundsätzlich schon talentiertes Studio mit ~100 Leuten jetzt gleich abstoßen muss...Da fehlt uns halt der Einblick. Wer weiß wie weit Senua intern wirklich ist, wie gut das Gameplay tatsächlich funktioniert etc. - Ein schick gemachter Trailer ist schnell gemacht und kein Garantie für irgendetwas. Grundsätzlich hätte ich der Sache noch eine Chance gegeben, aber eher mit einem ganz anderen, neuen Projekt.

Compulsion Games, was soll man dazu sagen? Unter dem Strich ein unnötiger Studiokauf, was Xbox darin gesehen hat, weiß ich nicht. South of Midnight ist mit Sicherheit auch kein schlechtes Spiel, aber im Endeffekt kann das nicht der Anspruch von Xbox sein. Auch nicht als Gamepass Filler. Selbst wenn die Budgetgerüchte nur zu 50% stimmen und MS sicherlich andere Gehälter zahlen muss , als irgendein Indie Studio. Das darf nicht passieren. Da hat das Management gepennt.

Double Fine..Nunja Kreativität in allen Ehren, aber im Endeffekt wurde da nur Geld verbrannt. Während Keeper vielleicht noch eine tolle Erfahrung war, hat man mit Kiln endgültig den Vogel abgeschossen. Wenn das alles war, was in den Jahren dabei rumgekommmen ist, bei aller Liebe...Was war da das Ziel?

Selbst wenn das Ziel war, möglichst viel Content für GP zu haben, so muss aber auch eine vernünftige QS existieren.

Das in Zukunft der Fokus auf größeren Marken liegen soll (das muss ja nicht nur Forza, Gears, Halo sein) , halte ich für richtig, aber auch das muss dann ordentlich gemanagt werden, von allen Seiten.
 
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