Kingdom Hearts IV

Das Pacing und die Relevanz der Disney-Welten war bei KH1 noch am besten. Da war vielleicht nur BBS eine Konkurrenz.
 
Na immerhin hat man kurz Goofy und Donald gesehen, hätte fast gedacht es wäre eine Modenschau gewesen für die nächste Fashion-Week bei irgendein Underground Kink-Treff.
 
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Reaktionen: Avi
Ich hab kürzlich die gesamte Reihe gespielt und gestreamt :P
War maßlos enttäuscht von der "Story" in KH1 :ugly:
Frage mich gerade wie viel Zeit ich mir nehmen möchte, dass hier zu debunken.

Grundsätzlich bleib ich dabei, dass du einfach falsch liegst. KH1 funktioniert perfekt als eigene kleine Coming of Age Geschichte, in bester Disney Manier in einem gesunden 3 Akt Schema. Wir haben eine Geschichte um 3 Charaktere, die jeder auf ihre eigene Art versucht mit Veränderungen klar zu kommen und "die mit dem Erwachsen werden feststellen, dass die kleine Insel zu klein wird", welches ein typsches Bild von Disney ist, die in solchen filmen immer mal wieder vorkommen. Während alle am Anfang noch zusammen bleiben wollen, gehen alle 3 (bzw. 2) Charakter jeweils ihren eigenen Weg.

Einer übernimmt sich dabei in dem Versuch alles alleine regeln zu wollen, der andere findet in seinem neuen Lebensabschnitt neue Freunde, zu denen er ein anderes Verhältnis aufbaut/hat als zu den anderen Freuden, aber nicht weniger eng. Zumindest entwickelt sich das Verhältnis dazu. In dem Versuch aber das alte zu bewahren, entfernen sich die Freunde immer weiter von einander. Durch Missverständnisse und Manipulationen von außen wird der Keil immer weitergetrieben.

Wir folgen dabei einen selbstlosen Charakter, der im wahrsten sinne ohne zu Zögern sein Leben für das seiner Freunde aufgeben würde und wir lernen durch die Geschichte, dass egal wie weit man abdriftet, es immer auch einen weg zurück ins Licht gibt.

Man darf nciht vergessen, der erste Teil ist ein Disney-Film in Spieleform. Die Geschichte refelktiert das und funktioniert dabei so hervorragend. All das, was KH irgendwann mal ausmachen wird, wir angedeutet an einigen ecken, aber im Grunde ist es eine sehr persönliche Geschichte um 3 Menschen, die erwachsen werden und ihren eigenen Weg suchen und feststellen müssen, dass man vielleicht nicht ewig zusammen bleibt, aber es doch auch immer einen weg zurück gibt ... in den meisten Fällen.
 
Frage mich gerade wie viel Zeit ich mir nehmen möchte, dass hier zu debunken.

Grundsätzlich bleib ich dabei, dass du einfach falsch liegst. KH1 funktioniert perfekt als eigene kleine Coming of Age Geschichte, in bester Disney Manier in einem gesunden 3 Akt Schema. Wir haben eine Geschichte um 3 Charaktere, die jeder auf ihre eigene Art versucht mit Veränderungen klar zu kommen und "die mit dem Erwachsen werden feststellen, dass die kleine Insel zu klein wird", welches ein typsches Bild von Disney ist, die in solchen filmen immer mal wieder vorkommen. Während alle am Anfang noch zusammen bleiben wollen, gehen alle 3 (bzw. 2) Charakter jeweils ihren eigenen Weg.

Einer übernimmt sich dabei in dem Versuch alles alleine regeln zu wollen, der andere findet in seinem neuen Lebensabschnitt neue Freunde, zu denen er ein anderes Verhältnis aufbaut/hat als zu den anderen Freuden, aber nicht weniger eng. Zumindest entwickelt sich das Verhältnis dazu. In dem Versuch aber das alte zu bewahren, entfernen sich die Freunde immer weiter von einander. Durch Missverständnisse und Manipulationen von außen wird der Keil immer weitergetrieben.

Wir folgen dabei einen selbstlosen Charakter, der im wahrsten sinne ohne zu Zögern sein Leben für das seiner Freunde aufgeben würde und wir lernen durch die Geschichte, dass egal wie weit man abdriftet, es immer auch einen weg zurück ins Licht gibt.

Man darf nciht vergessen, der erste Teil ist ein Disney-Film in Spieleform. Die Geschichte refelktiert das und funktioniert dabei so hervorragend. All das, was KH irgendwann mal ausmachen wird, wir angedeutet an einigen ecken, aber im Grunde ist es eine sehr persönliche Geschichte um 3 Menschen, die erwachsen werden und ihren eigenen Weg suchen und feststellen müssen, dass man vielleicht nicht ewig zusammen bleibt, aber es doch auch immer einen weg zurück gibt ... in den meisten Fällen.
Hey... sorry... aber ernsthaft.
Genau das ist es doch was ich meine. Die story ist komplett alibi, 08/15, beiwerk, belanglos, mittel zum zweck.

Genau das beschreibst du doch hier. Wobei dabei sogar ein stück weit interpretation mit dran hing.

Wenn ich sage, es hat "keine story" nimm das bitte nicht 100% wörtlich. Klar gibts ne story. Aber ein mario z.b. hat auch ne story, wenn du verstehst, was ich meine.

Der kh1 plot ist nunmal so dünn, dass er auf nen bierdeckel passt.

Kh ging eigentlich erst nach kh1 los, was story angeht.
 
KH III hat mich über so vielen Punkten damals enttäuscht. Während ich die Hauptteile und Spinoffs verschlungen habe und von keinem davon wirklich trennen konnte, wirkte KH III in so vielen Dingen so unstimmig, darunter auch die Story das es mich null abgeholt hat. kA vielleicht werde ich auch zu alt dafür oder hab zu hohe Ansprüche gehabt. :ugly:
Hoffe KH IV catcht mich wieder.
 
Ich hatte richtig viel Spaß mit dem dritten Teil :D

Hatte vorher die gesamte Kingdom Hearts Reihe zum ersten Mal durchgespielt und konnte dann mit Teil 3 weitermachen und völlig im Rausch der gesamten Kingdom Hearts Reihe hatte ich auch keine Probleme mit der Story und mir gefiel das Gameplay, bis auf diese Disney Attraktionen, ziemlich ziemlich gut.
 
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Unabhängig von den altersbedingten Macken, die KH 1 hatte, wir sind uns ja vermutlich alle einig, das KH III dann der absolute Dreck war und die wohl größte Enttäuschung der ps4 Generation? Mehr Trainwreck kann eine Story eigentlich nicht sein. :)

KH3 hatte trotzdem genug starke Momente.

Ja, es war ein Trainwreck aber das lag auch an Nomuras Wut oder „Lustlosigkeit“ nach der Versus XIII Geschichte. Nomura hat schon genug den Eindruck vermittelt „Man weiß doch eh was in KH3 passiert, viel interessanter ist doch was danach konmt“ und hat die Xehanort Saga deswegen halbherzig abgeschlossen. Er war IMO viel mehr damit beschäftigt das nächste Kapitel (also KH4) vorzubereiten. Deshalb glaube ich, dass es besser werden sollte als KH3, was aber natürlich trotzdem schade um KH3 ist.

Um ehrlich zu sein hatte ich sehr wenig Lust, KH3 nochmal durchzuspielen nach dem ersten Durchgang.
 
Unabhängig von den altersbedingten Macken, die KH 1 hatte, wir sind uns ja vermutlich alle einig, das KH III dann der absolute Dreck war und die wohl größte Enttäuschung der ps4 Generation? Mehr Trainwreck kann eine Story eigentlich nicht sein. :)
Jo...

Daher aus meiner Sicht das zweitschlechteste KH nach KH1.
 
Hey... sorry... aber ernsthaft.
Genau das ist es doch was ich meine. Die story ist komplett alibi, 08/15, beiwerk, belanglos, mittel zum zweck.

Genau das beschreibst du doch hier. Wobei dabei sogar ein stück weit interpretation mit dran hing.

Wenn ich sage, es hat "keine story" nimm das bitte nicht 100% wörtlich. Klar gibts ne story. Aber ein mario z.b. hat auch ne story, wenn du verstehst, was ich meine.

Der kh1 plot ist nunmal so dünn, dass er auf nen bierdeckel passt.

Kh ging eigentlich erst nach kh1 los, was story angeht.
Ne sorry, jetzt nicht den Goalpost bewegen. Du standest hier und hast gesagt "quasi keine story". Jetzt kommst du mit naja Alibi 08/15 Story. Was auch erstmal nicht richtig ist.

Es hat eine sehr persönliche Story, identisch zu dem was man in Disney-Filmen sieht (liegt wohl daran, dass es ein Disney Spiel ist). Etwas was di auf dieser ebene zu dem Zeitpunkt selten gefunden hast. JRPGs zu dem Zeitpunkt waren mehr oder minder "Slay the God" time of deals, was du hier einfach nicht hattest.

Du hast Disney-Welten, die für sich als "Erzählungen der eigenen Geschichte" funktionieren, aber auch als Geschichte, die zur übergeordneten Geschichte gehören und Sora zu dem wachsen lassen, der im Final dann selbstbewusst erklären kann, dass Ansem falsch liegt. Und es funktioniert wunderbar.
- Herkules dient ein bisschen als Foreshadowing was passieren kann, wenn man versucht alles eine zu regeln und das es ok ist sich auf seine Freunde zu verlassen.
- Tarzan bringt Sora bei, dass wir unsere Freunde immer auch im Herzen mit uns tragen (wieder zum Teil foreshadowing?) und was Familie und Freunde wirklich bedeuten.
- Bei Arielle kommen wir den Spiegel vorgehalten, was mit Leuten passieren, die sich nicht weiterentwickelt können/dürfen auf ihrer Insel und wie diese rebellieren
- Pinocchio und Halloween Town schaffen es über ihre Geschichte die Puppe ohne Herz / Was ist ein Herz Thematik einzubinden und Nimmerland und ein Kind bleiben muss ich glaub ich nicht ausführen.

Darüber hinaus ist das Spiel mit unendlich kleinen Eastereggs und Hidden Details versehen, die nur so von liebe strotzen

Es kann dir ja nicht gefallen haben, das ist das eine, aber die gesamte Geschichte von dem Spiel abzuwerten, weil es kein Spiel ist, dass sich über 100 Stunden ein Six Sense Twist aufbauen möchte, ist halt wild. Zumal das Spiel auch immer noch Disney Geschichten mit erzählen soll und die hier so gut wie in keinem anderen KH mit eingebunden worden sind.
 
Ne sorry, jetzt nicht den Goalpost bewegen. Du standest hier und hast gesagt "quasi keine story". Jetzt kommst du mit naja Alibi 08/15 Story. Was auch erstmal nicht richtig ist.

Es hat eine sehr persönliche Story, identisch zu dem was man in Disney-Filmen sieht (liegt wohl daran, dass es ein Disney Spiel ist). Etwas was di auf dieser ebene zu dem Zeitpunkt selten gefunden hast. JRPGs zu dem Zeitpunkt waren mehr oder minder "Slay the God" time of deals, was du hier einfach nicht hattest.

Du hast Disney-Welten, die für sich als "Erzählungen der eigenen Geschichte" funktionieren, aber auch als Geschichte, die zur übergeordneten Geschichte gehören und Sora zu dem wachsen lassen, der im Final dann selbstbewusst erklären kann, dass Ansem falsch liegt. Und es funktioniert wunderbar.
- Herkules dient ein bisschen als Foreshadowing was passieren kann, wenn man versucht alles eine zu regeln und das es ok ist sich auf seine Freunde zu verlassen.
- Tarzan bringt Sora bei, dass wir unsere Freunde immer auch im Herzen mit uns tragen (wieder zum Teil foreshadowing?) und was Familie und Freunde wirklich bedeuten.
- Bei Arielle kommen wir den Spiegel vorgehalten, was mit Leuten passieren, die sich nicht weiterentwickelt können/dürfen auf ihrer Insel und wie diese rebellieren
- Pinocchio und Halloween Town schaffen es über ihre Geschichte die Puppe ohne Herz / Was ist ein Herz Thematik einzubinden und Nimmerland und ein Kind bleiben muss ich glaub ich nicht ausführen.

Darüber hinaus ist das Spiel mit unendlich kleinen Eastereggs und Hidden Details versehen, die nur so von liebe strotzen

Es kann dir ja nicht gefallen haben, das ist das eine, aber die gesamte Geschichte von dem Spiel abzuwerten, weil es kein Spiel ist, dass sich über 100 Stunden ein Six Sense Twist aufbauen möchte, ist halt wild. Zumal das Spiel auch immer noch Disney Geschichten mit erzählen soll und die hier so gut wie in keinem anderen KH mit eingebunden worden sind.
Ich verschieb hier nix xD
Hab noch mal nachgesehen, hab hier ja gar nicht mal geschrieben, dass es "keine Story" hat, bis auf eben jenen Post, den du gerade zitiert hast. Hab mich also in der Hinsicht nicht mal missverständlich ausgedrückt.

Du, ehrlich, was zu "der Zeit" um KH alles an anderen Stories draußen war, überblicke ich jetzt nicht. Zumal ich KH1 damals auch nicht gespielt habe. Aber wenn du hier nen Strohmann um ganz andere Spiele aufbaust, macht das die Story in KH1 ja nun nicht besser. Die bleibt so banal, wie sie ist. Zudem gab es damals definitiv und hundertzehn prozentig krassere, tiefere, komplexere Stories und das auch ganz, ohne den Wirrwarr, den KH später noch ausmachen sollte.

Schön, wenn es dir gefallen hat. Will ich dir nicht absprechen. Schön, wenn du da alles mögliche hineininterpretieren kannst. Aber ja... es erzählt Einzelgeschichten in Disneywelten, die so oder so ähnlich längst bekannt sind und einfach dadurch dem Spiel eben keine eigene Storyidentität geben. Ich hab bis zum Ende gewartet, bis endlich mal etwas Spannendes zur eigentlichen KH Story gehörendes passiert. Und nee, sorry, dass die Reise durch die Disneywelten jetzt als solches durchgeht, gilt für mich nicht. Man will ja etwas vom Spiel haben, etwas eigenes, neues, etwas, das die übergeordnete Handlung voranbringt und vertieft und nicht noch einen Nebenschauplatz und noch einen.

So stellt sich für mich die KH1 Story dar: Sora und Freunde werden von etwas Finsterem von ihrer Insel gerissen, müssen sich wiederfinden, nebenbei gibt es ein paar Bösewichte, mit unklarer Motivation, einer davon wird am Ende gestellt.

Straight forward, keine großen Überraschungen oder Twists, keine erzählerische Finesse (auch dank schwachem Pacing, im Prinzip wird alles Relevante erst im/zum Finale aufgeklärt und auch da nur sehr dürftig). Alles wirkt so, als hätte man eben random ein paar Disneysachen aneinandergereiht und versucht dem eine übergeordnete, aber nicht ausgearbeitete Story drüberzustülpen. Nicht mein Verständnis von guter Story.
 
Das Wort „Rabbit Hole“ kommt aus Alice in Wunderland, also einer KH1 Welt. Da fängt es schon an mit der Philosophie.
Obacht! Das originale Alice im Wunderland, dem man gerne auch philosophische Gedanken zuordnen kann, ist kein Disneywerk. Also nur geklaut... und die kleine Portion die davon wiederum für KH1 geklaut wurde, hat nicht mal im Ansatz die Storytiefe, die es original mal gab. Wenn du sie siehst, dann nur, weil du zwangsläufig alles mit dem Original assoziierst ;)
Und auch dann bleibt es in KH eine Welt, die quasi nichts zur eigentlichen Story beiträgt.
 
Obacht! Das originale Alice im Wunderland, dem man gerne auch philosophische Gedanken zuordnen kann, ist kein Disneywerk. Also nur geklaut... und die kleine Portion die davon wiederum für KH1 geklaut wurde, hat nicht mal im Ansatz die Storytiefe, die es original mal gab. Wenn du sie siehst, dann nur, weil du zwangsläufig alles mit dem Original assoziierst ;)
Und auch dann bleibt es in KH eine Welt, die quasi nichts zur eigentlichen Story beiträgt.

Die Storytiefe braucht es auch nicht, dafür wäre es dann zu ambitioniert. Aber KH hatte bei jeder Welt ein bewusst oberflächliches Retelling der Story, die nur dazu dient eine Moral zu erzählen für die übergreifende Metaebene der Story. Eigentlich nehmen sich die Disneywelten erst ab KH3 so richtig Zeit in ihre eigenen Welten einzutauchen. KH2 ist in der Hinsicht auch „belanglos“ nach deinen Maßstäben, aber deine Kritik betrifft ja nur KH1. Deswegen verstehe ich nicht, wo du den Unterschied machst.
 
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