die ARTE Doku ist leider nur superoberflächliches, bewusst dramatisiertes Geplappere auf „VOX-Die Auswanderer“ Niveau aus einem europäischen Blickwinkel, der dem Konzept der USA gar nicht gerecht wird und die Realität verzerrt.
es beginnt schon damit, dass die USA mit ihren 50 föderalen Bundesstaaten eben kein „Land“ wie Deutschland sind mit einer universellen Gesetzgebung, Verwaltung und einer über viele Jahrhunderte gewachsenen kulturellen Identität, sondern schon seit ihrer Entstehung ein Schmelztiegel unterschiedlichster Zuwanderer mit unterschiedlichen Werten sind.
Bei uns wird dann in den Medien ständig vom „gespaltenen“ Land gefaselt wegen dem Gegensatz zwischen Reich und Arm, dem Dualismus zwischen liberal und konservativ, Pro und Kontra Waffen, der vermeintlichen Scheinheiligkeit des bigotten Christentums im Bible belt versus größter Pornoproduzent der Welt. Usw.
Und dabei wird dann völlig verkannt, dass es IMMER schon so war, dass Menschen verschiedenster Couleur mit oft diametral entgegengesetzten Idealen und Zielen die USA geformt und gestaltet haben.