Da muss ich Nerazar wiedersprechen. Games können noch so viel mehr sein was sie jetzt sind.
Ich gehe da durchaus mit dir, dass die Spiele ihr Potenzial noch nicht umfasst haben

Aber ich widerspreche wiederum dir ( :aehja: ) und sage, dass Spiele niemals ein Buch oder einen Film ersetzen können. Das Problem ist einfach das Spiel selbst. Wenn du in einem Spiel Kontrolle hast, nimmst du der Handlung
automatisch an Stärke. Das lässt sich nicht vermeiden.
Ein Buch nimmst du auf, du hast da einen Helden und du baust eine Bindung mit der Figur auf, weil du die Handlung und ihre Situation in
keinster Weise beeinflussen kannst. So wird bei Buch und Film und Theater und wasweißich Spannung erzeugt. Das erlaubt dem jeweiligen Autor die
absolute Kontrolle und somit auch die reinste Form der künstlerischen Freiheit.
Der Spieler kontrolliert eine Figur in einer Spielwelt, die einem Freiheit vorgaukelt. Manche Entwickler spielen in der Richtung mit und tun so, als ob da mehr wäre, als eigentlich ist (besonders bei Open-World-Spielen ist ohne ein zugedrücktes Augen ein Durchspielen ohne Lachanfall schwer), aber manche konzentrieren sich auf die Sachen, die ein Spiel eben gut kann und das ist das, was du ansprichst. Interaktion.
Schaffe deine
eigene Geschichte. Gestalte deine
eigene Welt.
Dieses Potenzial haben Spiele nicht ausgeschöpft, bisher. Aber sie werden, wie schon geschrieben, nicht auf die selbe Ebene kommen, wie Buch und Film, weil man als Spieler die Handlung und das Pacing sozusagen immer "brechen" kann. Ich finde das toll, man kann bei Assassins Creed so viel Schmarrn anstellen
Aber für die intendierte Handlung ist es pures Gift.
Und wenn du ein Spiel hast, das dich, wie bei einem Buch an die Hand nimmt, dir jede Kontrolle raubt und dich am Ende wieder ausspuckt... würdest du es gerne spielen? :-?