Die Eurokrise

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller finley
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Bei einem Referendum in Deutschland würde ich so abstimmen:


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Gut das wir so viele Politik und Finanzexperten hier haben, mit euch an der Spitze würde es natürlich viel besser gehn.

Und zur WM is wieder jeder der besser Bundestrainer.
 
Gut das wir so viele Politik und Finanzexperten hier haben, mit euch an der Spitze würde es natürlich viel besser gehn.

du, ich glaub manche hier haben durchaus ein verständnis für zusammenhänge. die menschen in wichtigen positionen kommen ja auf ähnliche ergebnisse, aber zwischen wissen und umsetzen liegen eben welten...geht halt net mit einem fingerschnipp ;)
 
du, ich glaub manche hier haben durchaus ein verständnis für zusammenhänge. die menschen in wichtigen positionen kommen ja auf ähnliche ergebnisse, aber zwischen wissen und umsetzen liegen eben welten...geht halt net mit einem fingerschnipp ;)

das Problem ist ausserdem, dass große Schritte auch große Verantwortung und Risiken bringen.
Einer der Gründe die dazu geführt haben, dass man Griechenland erstmal "am Leben" gehalten hat ...

Abgesehen davon, mal übertrieben gesagt: Man weiß das z.B. ein neues Währungssystem die einzige Möglichkeit ist die Wirtschaft "zu Gesunden" (nur als Beispiel)... könnte das der Politiker einfach mal machen? Selbstverständlich NICHT ... würde doch die jetzige Wirtschaft aller Wahrscheinlichkeit nach in dem Moment zusammenbrechen. ;-)

Es ist der Glaube der das System am laufen hält!
Ebenso wie die Bank nach Berechnungen glaubt, dass du zu X % deinen Kredit mal zurück zahlst. Nur das das noch realistischer ist, als das ein deutscher Staat seine 15 jährige Bundesanleihe je zurück zahlen wird ;-D Aber man glaubt es halt, also bekommen wir noch ein bisschen mehr Zeit zum wirtschaften ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Euro ist so gut wie Geschichte.

Ach es müssen nur ein paar 500er gedruckt werden, ne Milliarde oder so und alles wird wieder gut :happy4:

In den nächsten 5-10 Jahren wirds ordentlich krachen, haltet euer Popcorn schonmal bereit, das Lügenkonstrukt EU wird die Wahrheit schwer verdauen...
 
Bei dieser Durchschlagskraft werden wir noch 2020 darüber reden wie wir die EU reformieren sollen. :ugly:

EU kuscht bei Fiskalunion vor den Briten

Der geplante Vertrag zur Europäischen Fiskalunion wird aufgeweicht. Der Grund: Niemand will eine Klage Großbritanniens riskieren. Bei einem wesentlichen Punkt, der Einleitung von Verfahren gegen Defizitsünder, dürfte lediglich eine Absichtserklärung herauskommen. Der EU-Vertrag sieht nämlich vor, dass ein solches Verfahren mit Mehrheit beschlossen werden muss. Die Euro-Staaten wollen das umkehren und ein Defizitverfahren schon dann beginnen können, wenn die Mehrheit nicht widerspricht. Dies vertraglich festzulegen verstieße aber gegen EU-Recht.

Damit kann man das ganze Abkommen schon wieder nicht ernst nehmen, die Länder werden sich untereinander doch niemals freiwillig bestrafen, die Schuldenbremse im Verfassungsrang wird in einigen Regierungen nicht akzeptiert. Man glaubt manchmal wirklich, dass die Regierungen alle daran arbeiten würden diesen Kontinent aktiv zu zerstören.
 
Lächerlich - wie bei Kyoto. Immer erstmal auf die anderen zeigen. Am Ende sind wir dann wenigstens, ganz demokratisch, alle zusammen gescheitert....
 
@Junkman

Kommnunismus widerstrebt nur leider komplett der Evolution. Das Prinzip des am besten an die Umwelt angepassten und den daraus folgenden Wettbewerb ist nunmal bestandteil der Natur. Deshalb hat Kommunismus auch nie funktioniert. Die Menschen sind nunmal nicht gleich... und deshalb kann man sie auch nicht alle gleich entlohnen - bei unterschiedlicher Leistung.

Nicht dass ich ein Freund des Kommunismus wäre, aber diese Aussage halte ich für kompletten Unsinn

Womit ich mich allerdings anfreunden könnte wäre eine Gehaltsobergrenze sowie eine Gehaltsuntergrenze. Ja und die Banken alle auf Sparkassenniveau stutzen ohne große Spekulation - und zwar weltweit. Das hohe Risiko dass die Banken eingehen können muss verboten werden - dann muss die Allgemeinheit auch nicht mehr dafür haften.

Damit könnte ich mich auch anfreunden, den Gedanken hatte ich auch schon...
 
ich will gar nicht wissen, was marx dazu sagen würde, wie man heut über den kommunismus denkt :ugly:
 
Damit könnte ich mich auch anfreunden, den Gedanken hatte ich auch schon...
Unter den neuen EU-Regeln wird das Investmentgeschäft der Banken ohnehin von traditionellen Bankgeschäften getrennt. Beide Bereiche bekommen ein eigenes Board und sind juristisch unterschiedliche Unternehmen. Im Falle einer drohenden Insolvenz werden zuerst alle Positionen aus der Investmentbank abgeschrieben, mindestens 10% der Assetbase muss mit langfristig liquidem Kapital ausgestattet werden und alle Banken müssen eine Art Testament abschließen. Das Gesetz sieht einen Rettungsfond vor, in den Banken einzahlen müssen und erlaubt die Auflösung des Managements im Krisenfall. Schäubles Finanztransaktionssteuer ist zwar ein seperates Thema, soll hier aber dennoch erwähnt werden. Außerdem hat Michel Barnier in seinem Report Clawbacks angekündigt, d.h. Boni von Managern können in der EU wie auch in der Schweiz zukünftig zurückgefordert werden.

Es steht wohl außer Frage, dass die EU momentan im Angriffsmodus auf Banken ist. Ich würde sogar behaupten die gehen da einen Schritt zu weit. Alles was nicht wie eine Sparkasse aussieht zu verbieten hätte definitiv negative Konsequenzen. Derivate und diverse erweiterte Kapitalgeschäfte sind heute einfach zu einem essentiellen Teil der Wirtschaft geworden.
 
Unter den neuen EU-Regeln wird das Investmentgeschäft der Banken ohnehin von traditionellen Bankgeschäften getrennt. Beide Bereiche bekommen ein eigenes Board und sind juristisch unterschiedliche Unternehmen.



Was ich übrigens interessant finde, denn in den USA gab es ja als Folge auf die Finanzkrise 2008 genau die gegenteilige Entwicklung.
Ich bezweifle, dass die Trennung von Investment und normalem Kundengeschäft auch nur im geringsten die gewünschte Wirkung haben wird.
 
Es steht wohl außer Frage, dass die EU momentan im Angriffsmodus auf Banken ist. Ich würde sogar behaupten die gehen da einen Schritt zu weit. Alles was nicht wie eine Sparkasse aussieht zu verbieten hätte definitiv negative Konsequenzen. Derivate und diverse erweiterte Kapitalgeschäfte sind heute einfach zu einem essentiellen Teil der Wirtschaft geworden.
Naja, mal ganz salopp ausgedrückt: Wenn Banken systemkritisch sind und so wirtschaften dass sie im Fall der Fälle ohne Hilfe einfach absaufen dann ist die logische Konsequenz doch dass man versucht die riskanten Geschäfte einzudämmen? Oder übersehe ich gerade was?
 
Banken sind schon von Grund aus Antikapitalistisch :nix:
Was nicht absaufen kann ist Kommunismus
 
Naja, mal ganz salopp ausgedrückt: Wenn Banken systemkritisch sind und so wirtschaften dass sie im Fall der Fälle ohne Hilfe einfach absaufen dann ist die logische Konsequenz doch dass man versucht die riskanten Geschäfte einzudämmen? Oder übersehe ich gerade was?

du kannst nur irgendwelche, rein hypothetischen, folgen innerhalb des ökonomischen systems vergessen, welches man ja bitte nicht anrühren darf.

könnte man aber viel leichter, wenn dieses sich von politik und gesellschaft fernhalten würde - vereinfacht gesprochen.
 
Naja, mal ganz salopp ausgedrückt: Wenn Banken systemkritisch sind und so wirtschaften dass sie im Fall der Fälle ohne Hilfe einfach absaufen dann ist die logische Konsequenz doch dass man versucht die riskanten Geschäfte einzudämmen? Oder übersehe ich gerade was?



Nur sind diese riskanten Geschäfte mittlerweile ein essentieller Bestandteil des Finanzsystems. Viele dieser Transaktionen sind auch gar nicht nur kritisch zu betrachten, sondern haben auch positive Seiten. Auf alle Fälle wird die Liquidität in vielen Bereichen des Marktes erst durch diese Geschäfte wirklich gewährleistet.
Die Konsequenz muss ganz einfach ne bessere Risikovorsorge der Banken sein, denn daran hat es in den vergangenen Jahren doch gehapert.
 
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