MTC, du hast einen kleinen Denkfehler in deinen Anführungen:
Die Publisher werden nen Teufel tun und die Preise senken, sollte es gar keinen Gebrauchtmarkt mehr geben.
Die Tendenz läuft in die absolut andere Richtung.
Ich hab mir vor ein paar Tagen für 35€ ein paar recht coole Spiele (zum Teil gebraucht) gekauft... Ohne den Gebrauchtmarkt wäre ich da bereits über 100€ los.
Inklusive DLC wohlbemerkt, denn diese Tendenz hat imho nichts mit dem Gebrauchtmarkt zu tun. Oder OnlineCodes. Die Publisher wollen einfach aus jeder Ecke Geld sehen und das war's.
Das hat nichts mit den "Oh mein Gott, wir werden alle untergehen"-Rednern aus Publisherseiten zu tun... Denen geht es gut genug und es ist nicht meine Entscheidung, dass ihre Spiele mehr als $30.000.000 und sie deswegen den Neupreis auf 60-80€ quasi anheben
müssen, um grünes Land zu sehen.
Mein Tip wäre einfach, etwas kürzer zu treten, was das Budget angeht.
Denn in Spiel
länge wird das Budget heute auch kaum noch investiert
Nintendo ist da zum Glück noch etwas anders. Ihre Spiele kosten bei Release schon nicht mehr als 50€ (in der Regel sogar nur 40€). Egal, wie hoch das Budget ist.
Und sie riskieren durchaus viel Geld dabei (und verlieren es bei Spielen durchaus auch, schätze ich... siehe Metroid: Other M oder Disaster).
Nur haben sie halt ein gesünderes und funktionierenderes Finanzkonzept im Rücken, als die achso armen Großpublisher, die angeblich kurz vor dem Aus stehen und deswegen 15€ für 5 Maps verlangen müssen.
Ich hoffe nur eines:
Dass Nintendo nicht so bald auf diesen DLC-Preiserhöhungs-Zug aufspringt.
Denn, wenn die Kunden daran gewöhnt sind, hat auch Nintendo keine Scheu davor, sowas zu machen.
Das einzige, was sie davon abhält... Ist wohl die Tatsache, dass nicht jeder Spieler eine sehr schnelle Internetverbindung hat und Lust hat,
im Spiel nochmals Geld auszugeben.
Wird das Normalität, wird Nintendo (leider) nachziehen.
