einschnaehkeee
L13: Maniac
Nat. haste im Bada Store nicht viel Auswahl, ist ja auch auf Low-Cost-Geräte ausgerichtet, da stürzen sich ganz bestimmt nicht viele Entwickler drauf.Ich habe mal durch den Bada Store geblättert, und viel Auswahl gab's da nicht. Die Spiele waren überwiegend "echte" Handyspiele, soweit ich das sehen konnte, und obendrein schweineteuer. Ich bezweifle auch, dass selbst beim jüngeren Publikum Spiele tatsächlich so eine große Rolle bei der Entscheidung spielen. Ist in meinen Augen einfach nur ein Bullet Point für die meisten Leute - "Feature Bingo". Bei den Jugendlichen in England sollen beispielsweise Blackberries noch wesentlich angesagter sein als iPhones, und wie's da mit Spielen aussieht...
Der Kunde will, was gerade angesagt ist. Aktuell sind das Smartphones. Der größte Feind der Smartphones sind in dieser Hinsicht aktuell die Tablets, und die sind wieder nicht mehr wirklich sonderlich portabel. Dazu hast Du die enorme Fragmentierung in dem Sektor. Ist ein spannender, wackeliger und schwer vorhersehbarer Markt.
Und teurer als in anderen Markets sind sie auch, da es viel weniger Benutzer gibt und man demnach auch weniger verkauft. Zudem hat Samsung im ihrem Bada Store eine komische Bezahlpolitik, bei dem die Banken auch noch direkt an der Transaktion verdienen (iwie sowas war das, hab's beim Samsung Dev Day mitgekriegt). Man kommt als Entwickler auf jeden Fall schlechter weg, als im Android Market oder iStore.Das jüngere Publikum will immer Dinge, die grad total "in" sind. Spiele auf dem Smartphone zocken IST total in. In der Schule (ich hab zwei kleine Schwestern, die erzählen mir regelmäßig davon) reichen sich die Leute die Dinger rum, um eine Runde zu zocken, die jüngeren wollen auf jeden Fall Smartphone mit Spielesupport. Das mit den GB-Kids und RIM kann aktuell schon so sein, aber RIM ist allgemein auf dem absteigenden Ast und seit dem iPhone-Boom gehören Spiele einfach auf ein Smartphone. In Australien fahren z.B. die meisten auf iPhones ab, da hat iwie jeder eins, jedenfalls sehr stark im Hochschulmilieu.

Zur Fragmentierung und Tablets: Man kann auf Tablets schlecht telefonieren, die werden Smartphones schon nicht zu sehr die Show stehlen, ich geh auf jeden Fall nicht so oft mit meinem Tablet aus dem Haus als mit meinem SM.

Falls du Fragmentierung der Apps meinst: Zumindest bei Android ist dies schön über das Compatibility Package gelöst worden. Mit sehr wenig Aufwand hat man sofort eine SM- und eine Tablet-Version. Und der Tablet-Markt entwickelt sich schon wie bei den Smartphones Richtung Android und iOS.



