für mich beschreibst du da gerade nichts anderes als ein gutes buch, wie du selbst sagt. aber wieso sollten auf diesem wege allein rollenspiele definiert werden?@crazy
Allgeim lässt sich halt sagen
JRPGs sind eher Gefühlbetgont, da kann man Charakter verstehen, lernt ihre Geschichte kennen. Erfährt vieles und das alles in einem schön geregelten Ablauf und auf eine Art und Weise die Perfekt zur Geschichte passt. Da muss man sich keine Informationen hohlen.
du hast wahrscheinlich nie pen&paper-rollenspiele gespielt (dungeons&dragons samt ausgeburten, oder hierzulande vielleicht eher das schwarze auge), denn genau dieses einfache spielprinzip, sich mit papier, bleistift und würfeln einen eigenen charakter zu erschaffen, in seiner phantasie durch eine riesige spielwelt mit kameraden zu streifen, jede entscheidung selbst zu treffen und dabei nicht einmal zwangsweise der superheld zu sein - das ist für mich ein spiel, in dem ich eine rolle schlüpfe. eine rolle, die ich mir selbst ausgesucht habe. ein rollenspiel eben

finde übrigens beide genres genial - und sehe auch nicht den unterschied in rundenbasierten kämpfen, hack&slay oder mischmasch-systemen wie bei eternal sonata. am ende sind sie in jedem rollenspiel, ob ost oder west, doch nur mittel zum zweck, um den charakter zu stärken und auf größere herausforderungen vorzubereiten.
du solltest dir durch rigide genre-zuteilung auf keinen fall gute spiele entgehen lassen. ich weiß, wie aufregend es sein kann, eine gute geschichte zu verfolgen, aber genauso toll kann es sich anfühlen, selbst ein wenig am verlauf der handlungen mitzuwerkeln. es ist ein ganz anderes erlebnis mit den auswirkungen seiner entscheidungen in einer großen welt weiterzuspielen - und kann ebenso befriedigend sein.


