meine persönlichen Gedankenstrukturen:
- die Bahn soll ein faires Angebot machen, ohne Frage.Ein eigener Tarifvertrag ist aber der falsche Weg.Als nächstes kommen die Weichensteller, Servicepersonal ec. Eine Belegschaftsspaltung wäre die Konsequenz.Was soll das ?
-Herr Schell geht es anscheinend schon lange nicht mehr ums Verhandeln ec. Hier will sich jemand ein Denkmal setzen. (macht auch einen guten Eindruck bei späteren Vergaben von Aufsichtsratposten ec. Denn auch im Alter will man ja nicht sparen *Katschiing*:mad5:

)
-Herrn Schells Vergleich mit Piloten ist ja mal dermaßen realitätsentfremdet, daß es schon wieder lustig ist
-Ich frage mich nur wie lange die GDL das noch durchhält.Wer die gefüllteren Kriegskassen hat (dank Steuergeldern) steht ja wohl außer Frage.Denn auch die Gewerkschaftler können nicht ewig aus der Streikkasse leben und bezahlt werden sie für die nichtgeleistete Arbeit ja auch nicht
- die Zeit arbeitet gegen die GDL. Die Bahn kann immer mehr Erfahrungen mit den Notplänen sammeln, um ein zumindest notdürftiges Aufrechterhalten des Verkehrs zu gewährleisten.
- je länger gestreikt wird desto größer der Schaden für die Wirtschaft.Großkunden werden Konsequenzen ziehen und sich anderweitig umschauen müssen. Weniger volle AUftragsbücher der DB bedeuten auch ergo weniger Personalbedarf.Daraus könnten Entlassungen resultieren.Will die GDL das ?
-Die Bahn arbeitet garantiert schon an anderen Lösungen.Man nehme nur mal an, die Bahnen fahren automatisiert, was technisch garantiert möglich wäre.Was soll die Bahn dann noch mit Lockführern ?
ich habe Verständniss für den Arbeitskampf.Doch lag mir noch der Satz von Herrn Schell im Ohr, welcher vor der Arbeitsgerichtsverhandlung fiel: "Wenn wir den Güterverkehr bestreiken könnten, würden wir den Personenverkehr in Ruhe lassen"
Und ? (die Kur war wohl zu kurz, um das Gedächtniss zu verbessern, oder hatte der Unfall in seinem Ferrari etwa weitläufige Folgen

)