Nongames - Die Ausgeburt der Hölle

zu ungame hättest du lieber weiter als die Überschrift lesen sollen:

Billed as an "ungame" mode made to relax arcade players, Doodle City is a drawing tool which presents the player with a selection of polygons from the "game" mode. The shapes can be manipulated at the player's leisure, leaving trails as they are moved across the screen.

es steht doch das es sich in dem Modus um keinen Sandkastenmodus bzw. Endlosmodus handelt sondern um eine Art Zeichentool/Leveleditor. Man wird zwar belohnt je länger man in dem Modus sich aufhält, aber die Belohnung hat Auswirkugen auf den anderen Modus und nicht dem Ungame-Mode. Wovon du aber sprichst bzw. Draygon's Frage von vorhin: Halo3 ohne Missionen sondern einfach herumlaufen und Gegner abballern (oder auch nicht, je nachdem ob man ein Pazifist ist ^^) oder ein identisches Halo3 mit all seinen Spielelementen und zusätzlich klaren Missionen und deren Ziele.

Wenn Videospiele irgendwann Grenzen überwinden und man wirkliche Freiheit in seinem Tun hat (man muss den Hellicopter nicht erreichen, man kann stattdessen das Boot nehmen), heisst das dann das die Videogames Non-Games sein werden?
Den Artikelinhalt kenn ich, das Beispiel war darauf bezogen, dass Spiele mit Non-Game Anteilen ein alter Hut sind, und der Begriff (in dem Fall Ungame) seit langer Zeit schon verwendet wird. Und man wird nicht dafür belohnt, dass man sich länger in dem Modus aufhält, im Gegenteil, die geldgierigen Automatenentwickler klauen einem Leben, wenn man später wieder ins eigentliche Spiel einsteigt ^^

Halo 3 ist nicht das beste Beispiel für einen solchen Vergleich, der Charakter vom Master Chief ist von Grund auf auf's töten und Held sein konzipiert. Ein Halo Non-Game könnt man sich vorstellen, aber der ganze Hintergrund drängt schon in Richtung "rette die Menschheit".

PS: Nichtlineares Leveldesign =/= Non-Game im Allgemeinen, schliesslich soll man ja auch mit dem Boot weiterkommen.
 
Mir ging es jetzt in meinem Beispiel speziell um Die Sims

Auf PC ein Nongame
Auf Handhelds ein Game

Obwohl es identisches Gameplay hat (bis auf die Steuerung)
Bei dem einen steht "Freunde dich mit deinen Nachbarn an"
Bei dem anderen nicht
Man macht es aber bei beiden Varianten weil man sonst im Spielverlauf nicht weiterkommt
Interessantes Beispiel. Habe leider keine der Versionen gespielt, habe aber gelesen, dass die Handheldversion mit Levels arbeitet, also einer klaren Strukturierung des Fortschrittes. Kann man bei der PC Version nicht auch vieles erreichen, ohne die Nachbarn zu beachten?
 
Interessantes Beispiel. Habe leider keine der Versionen gespielt, habe aber gelesen, dass die Handheldversion mit Levels arbeitet, also einer klaren Strukturierung des Fortschrittes. Kann man bei der PC Version nicht auch vieles erreichen, ohne die Nachbarn zu beachten?

Die Handheldversion hat Level, aber im Grunde macht man dort das was man in der PC Version auch macht
Es gibt ein paar Ausnahmen (Aufgrund der Minigames die in der PC Version fehlen), aber normalerweise befreundet man sich mit den Nachbarn an, muss Geld verdienen oder Fäihigkeiten erlernen


In der PC Version kommt man auch nicht weit wenn man diese Dinge nicht tut Freunde oder Fähigkeiten werden benötigt um bessere Jobs zu bekommen, mehr Geld zu verdienen usw.
 
Halo 3 ist nicht das beste Beispiel für einen solchen Vergleich, der Charakter vom Master Chief ist von Grund auf auf's töten und Held sein konzipiert. Ein Halo Non-Game könnt man sich vorstellen, aber der ganze Hintergrund drängt schon in Richtung "rette die Menschheit".
was ist dann an einem "eliminiere die Bauklötze" (Tetris), "bereite dieses Gericht zu" (Cooking Mama) sowie "kümmere dich um den Hund" (Nintendogs) unklarer oder "nongamehafter"?
 
Erstmal müsste man definieren was ein Game ist, also was ein Game ausmacht... das ist eben nicht das zielgerichtete imo (woher kommt das eigentlich) bevor man versucht ein Genre (sog. "Non-Games") zu beschreiben. Wobei ich den Begriff Nongame ähnlich sinnvoll wie "humnitäre Katastrophe" finde.

Man sollte das Ding von vorne aufrollen. Also was macht ein Spiel aus? Wann ist es kein Spiel mehr?
 
Nihilist schrieb:
Man sollte das Ding von vorne aufrollen. Also was macht ein Spiel aus? Wann ist es kein Spiel mehr?

Ich persönlich (!) werde mich wohl aus dieser Art von Diskussion raushalten, weil das hier auf CW niemals vernünftig abläuft und sogar die größten Entwicklergenies sich durchaus extrem den Kopf daran zerbrechen. Aber ich habe ein passendes Zitat parat:



"Ein Spiel ist eine Serie interessanter Entscheidungen." Sid Meier



Das ist aus einem anderen Thread (Link) der aktuell im vollen Gange ist:

Sean schrieb:
Das Problem bei dieser Diskussion ist leider, dass viele noch nicht einmal genau wissen und verstehen was ein Spiel ist. Man glaubt sehr schnell wirklich zu wissen was ein Spiel ist und somit auch zu verstehen was es ausmacht, aber darüber kann man sich im Grunde Jahre den Kopf zerbrechen. Ein Spiel endet nicht einfach bei irgendwelchen Grafiken, Physikgesetzen, Bits, Knöpfen oder Bewegungssensoren. Das Ganze geht auch im Menschen weiter mit physischen als auch psychischen Prozessen die dazugehören. Man muss sich einfach mal ansehen aus welchen Elementen das Interface zusammengesetzt ist: Eingabesystem, Ausgabesystem, Rechensystem und letztendlich eben auch dem Benutzer. Ob ein Spiel letztendlich funktioniert oder nicht hängt nicht einfach damit zusammen ob das Rechensystem eine Grafik richtig berechnen und auf dem Ausgabegerät richtig darstellen kann. Sondern auch ob der Benutzer physisch die Grafik aufnehmen und physisch als auch psychisch richtig verarbeiten kann, worauf er dann wiederrum richtig reagieren sollte. Man könnte darüber Romane schreiben und man würde vielleicht immer noch nur an der Oberfläche kratzen. Aber solange man nicht wirklich verstanden hat was ein Spiel ausmacht, ist diese Diskussion nicht mehr als ein fast schon sinnloses Austauschen minderwertiger Ansichten (so hart es klingt, das ist die Realität).
 
Aber solange man nicht wirklich verstanden hat was ein Spiel ausmacht, ist diese Diskussion nicht mehr als ein fast schon sinnloses Austauschen minderwertiger Ansichten (so hart es klingt, das ist die Realität).

Na sag ich doch. :)

Zumal "Nongames" eh nur ein Lieblingsbegriff von Bashern ist. Im Endeffekt ist der Begriff also eher als "beleidigender Ausdruck" zu verstehen.
 
Die Handheldversion hat Level, aber im Grunde macht man dort das was man in der PC Version auch macht
Es gibt ein paar Ausnahmen (Aufgrund der Minigames die in der PC Version fehlen), aber normalerweise befreundet man sich mit den Nachbarn an, muss Geld verdienen oder Fäihigkeiten erlernen


In der PC Version kommt man auch nicht weit wenn man diese Dinge nicht tut Freunde oder Fähigkeiten werden benötigt um bessere Jobs zu bekommen, mehr Geld zu verdienen usw.
Falls man einen besseren Job oder mehr Kohle will, ja - wenn man eine Existenz als Penner anstrebt, sieht die Sache wieder anders aus ^^


was ist dann an einem "eliminiere die Bauklötze" (Tetris), "bereite dieses Gericht zu" (Cooking Mama) sowie "kümmere dich um den Hund" (Nintendogs) unklarer oder "nongamehafter"?
Tetris ist kein Non-Game - das Spiel ist verdammt schnell vorbei, wenn man sich nicht ums Abbauen kümmert.
Cooking Mama ist wohl ein Zwitter, da man die einzelnen Gerichte frei wählen kann (soweit ich weiss), diese aber klare Aufgaben haben (schnetzle, rühre, weiss-der-Geier-was-noch) - scheint mir ne Art Minigame-Sammlung zu sein.
Nintendogs ist mehr ein Tamagotchi und ein richtiges Non-Game; das Spiel zwingt einen zu gar nichts, man kann mit dem Hund sprechen, kann diesen Gassi führen, kann ihn waschen usw. Da gibt's keine klare Struktur, was man wann machen muss und was nicht.

Erstmal müsste man definieren was ein Game ist, also was ein Game ausmacht... das ist eben nicht das zielgerichtete imo (woher kommt das eigentlich) bevor man versucht ein Genre (sog. "Non-Games") zu beschreiben. Wobei ich den Begriff Nongame ähnlich sinnvoll wie "humnitäre Katastrophe" finde.

Man sollte das Ding von vorne aufrollen. Also was macht ein Spiel aus? Wann ist es kein Spiel mehr?
Da gibt's schon einige Defintionen, die aber natürlich auch hinterfragt werden müssen. Ein Klassiker hat Huizinga vorgelegt, ich zitier wieder mal aus Faulheit Wikipedia
„Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des ‚Andersseins‘ als das ‚gewöhnliche Leben‘.“
Da kann man schon mal einhaken und sagen, dass Spiele wie Dr. Kawashimas Dingsda ihr Ziel kaum in sich selber haben (viele spielen es, um ihr Gehirn fit zu halten, nicht einfach um damit Spass zu haben). Wenn das Spiel keine klare Aufgaben bietet, muss man als Spieler selbst Aufgaben (von aussen) einbringen, was die magische Grenze durchbricht und das Spiel näher an andere Alltagsanwendungen bringt (GTA Amokläufe als Agressionsbewältigung? Fl0w für Meditationsübungen? Nintendogs als Haustierersatz?).

Edit: Hier noch ein paar interessante Links
http://www.gamesindustry.biz/content_page.php?aid=17739
http://www.eludamos.org/index.php/eludamos/article/viewArticle/11/34
http://www.gamasutra.com/education/theses/20051202/chico_criticalappraisal.pdf
http://retrov.wordpress.com/2006/07/02/warum-„non-games“-trotzdem-spiele-sind/
http://www.lostgarden.com/2005/06/nintendogs-case-of-non-game-that.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Cooking Mama ist wohl ein Zwitter, da man die einzelnen Gerichte frei wählen kann (soweit ich weiss), diese aber klare Aufgaben haben (schnetzle, rühre, weiss-der-Geier-was-noch) - scheint mir ne Art Minigame-Sammlung zu sein.
Nintendogs ist mehr ein Tamagotchi und ein richtiges Non-Game; das Spiel zwingt einen zu gar nichts, man kann mit dem Hund sprechen, kann diesen Gassi führen, kann ihn waschen usw. Da gibt's keine klare Struktur, was man wann machen muss und was nicht.
wenn Cooking Mama aufgrund der Wahlfreiheit der Gerichte ein Non-Game ist, dann ist es ein Mario 64 ebenfalls mit dem Schloss und der freien Auswahl der der Level. Bei Mario muss man neue Level erst freispielen, bei Cooking Mama dürfte es nicht anders sein, schätze ich (kann da nicht mitreden). Aber selbst wenn alle Level bei Mario 64 (bzw. Gerichte bei Cooking Mama) von Anfang an auswähl- und spielbar wären, wären die beide Games keine Non-Games, imo.

bzgl. Nintendogs: klar gibt es eine klare Struktur was man zu tun hat. Im Statusbildschirm steht ob der Hund glücklich ist, ob er hungrig, durstig, sauber ist. Um ihn weiter zu versorgen braucht man ja Shampoo, Futter, Wasser etc. welches man alles kaufen muss. Die Geldmittel sind aber nicht unendlich sondern müssen immer wieder mal erneuert werden, zumeist durch Verkäufen von Sachen die man beim Gassigehen findet, oder durch die Wettbewerbe.

Also: kein Gassigehen = kein Geld = keine Lebensmittel für den Hund
kein Dressieren = keine erfolgreichen Wettbewerbe = kein Geld = keine Lebensmittel für den Hund
 
Da kann man schon mal einhaken und sagen, dass Spiele wie Dr. Kawashimas Dingsda ihr Ziel kaum in sich selber haben (viele spielen es, um ihr Gehirn fit zu halten, nicht einfach um damit Spass zu haben). Wenn das Spiel keine klare Aufgaben bietet, muss man als Spieler selbst Aufgaben (von aussen) einbringen, was die magische Grenze durchbricht und das Spiel näher an andere Alltagsanwendungen bringt (GTA Amokläufe als Agressionsbewältigung? Fl0w für Meditationsübungen? Nintendogs als Haustierersatz?).

Edit: Hier noch ein paar interessante Links
http://www.gamesindustry.biz/content_page.php?aid=17739
http://www.eludamos.org/index.php/eludamos/article/viewArticle/11/34
http://www.gamasutra.com/education/theses/20051202/chico_criticalappraisal.pdf
http://retrov.wordpress.com/2006/07/02/warum-„non-games“-trotzdem-spiele-sind/
http://www.lostgarden.com/2005/06/nintendogs-case-of-non-game-that.html

nur kurz, weil ich kaum zeit hab: Kawashima hat klar zielgerichtete Aufgaben - sonst könnte man es nicht spielen und wenn Nintendogs wie ein Tamagotchi ist, dann geht es darum das virtuelle Tier zu pflegen und nicht sterben zu lassen.

Sind für mich bei beiden ganz klare Ziele. Nintendogs ist da nicht so linear, wohingegen Kawashima sehr klar strukturiert ist - wie Halo zB auch.
 
nur kurz, weil ich kaum zeit hab: Kawashima hat klar zielgerichtete Aufgaben - sonst könnte man es nicht spielen und wenn Nintendogs wie ein Tamagotchi ist, dann geht es darum das virtuelle Tier zu pflegen und nicht sterben zu lassen.

Sind für mich bei beiden ganz klare Ziele. Nintendogs ist da nicht so linear, wohingegen Kawashima sehr klar strukturiert ist - wie Halo zB auch.

NonGames sind laut Nintendo einfach Spiele, die kein Ende im traditionellen Sinne haben. (Held rettet Prinzessin; Held stirbt; Abspann erscheint; Eben storytechnischer Kram.)
Wo ist also das Problem?
 
Hast Du da ne Quelle zu der Aussage?

Es war eine Aussage von Iwata aus dem Jahr 2004 oder 2005.
Er hat Animal Crossing als Beispiel gebraucht, ich kann die Quelle leider nicht auf die Schnelle finden.

Dafür aber einschlägige Seiten mit "Nur ein totes NonGame ist ein gutes NonGame!"
Ratet mal, von welcher Fraktion das kommt :lol:
 
Es war eine Aussage von Iwata aus dem Jahr 2004 oder 2005.
Er hat Animal Crossing als Beispiel gebraucht, ich kann die Quelle leider nicht auf die Schnelle finden.

Dafür aber einschlägige Seiten mit "Nur ein totes NonGame ist ein gutes NonGame!"
Ratet mal, von welcher Fraktion das kommt :lol:
Wir hatten das schon diskutiert. Nintendo hat nie von Nongames gesprochen, sondern von Nongame-Games in einem etwas anderen Kontext. Was daraus heute dank Foren geworden ist, hatte Nintendo nie beabsichtigt.
 
Die Diskussion um die Definition eines Games bzw. Non-Games lässt sich aus einem einfachen Grunde nie wirklich zuende führen : Es gibt keinen wirklichen Unterschied !

Alles was damals auf einer Atari-Konsole flimmerte,war damals Hardcore und wäre heute - laut Definition vieler - weil schon zu simpel, ein Nongame.

Zu C-64-Zeiten exestierten Simulatoren,Puzzler,Shooter und sogar Denkspielprogramme Hand-in-Hand....alles war "Game".

Es ist unsinnig und unmöglich die Grenze zwischen den Begriffen zu suchen..interessanter ist,woher diese Begrifflichkeiten kommen.
Es ist ja nicht so,das Nintendo das Ei des Kolumbus entdeckt hätten,sie verkaufen uns ja vielmehr "des Königs neue Kleider" : Alles von Nintendos "TouchGenerations"-Offensive beruht ja auf schon vorhandenen Konzepten - eingekleidet in den Look einer neuen Generation.Schauen wir um den Tellerand herum,so waren die aufbruchszeichen spätestens seit dem SIMS-Erfolg nichtmehr zu übersehen,und Nintendo hat NICHT eine neue Nische erfunden -wie uns das viele weismachen wollen - sondern mit als erster,und am stärksten,auf diesen Trend reagiert.
Sprich : Die Zeit war reif für diese Wende,überall und schleichend,sind Menschen in eine Randbeschäftigung eingebrochen,und haben sie nach und nach für sich vereinnahmt.
Der gemeine Nerd an sich,hat,abgeschottet in seiner Welt aus Bits und Foren,Charts und Szene-Zeitschriften,nur wenig davon mitbekommen...und höchstens mal Naserümpfend an Singstar etc. geschnüffelt.Da wurden Wirklichkeitsfern die hohen Verkaufszahlen der PS2 bejubelt,ohne zu regestrieren,woher der eigentliche Erfolg eigentlich rührte.
Man sah sich einfach nur in seinem Weltbild bestätigt,zementierte damit noch mehr seinen eigenen Tellerrand,und übersah was wirklich an den Rändern dieses Feldes geschah.
So erschien es für diese Menschen auch,das ihre Bastion über Nacht eingenommen wurde,und die Randerscheinung sich quasi im "Blitzkrieg" zur Mitte hin vorgearbeitet hätte.
Was natürlich nicht stimmte.
Und so musste,in Ermangelung eines flexibeleren Weltbildes,Namen und Schuldiger her.
Trommelwirbel : der schwammige Begriff NONGAME ward geboren.

Bezeichnend ist,das selbst die hatnäckigen User dieses Wörtchens sich nicht über eine Definition einig werden können..besteht es doch,in seinem Unterbau,nur aus diffusen Vorurteilen und verschwommenen Wahrnehmungen.
Man ändert niemals sein Weltbild,man ändert die Welt,auf das sie wieder ins Bild passt.
 
Ich rate euch in dem Fall nicht nur mit dem Begriff "Spiel" zu arbeiten, sondern auch mit dem Begriff "Spielzeug". Ein Spiel bringt immer eine recht fest definierte Aufgabe mit sich, ein Spielzeug eigentlich nicht.

Mit einem Fußball kannst du machen was du willst. Der Fußball gibt dir keine Aufgaben vor. Bei einem Spiel wie Zelda hast du ganz klare Aufgaben die du erledigen sollst (z.B. rette Zelda oder besorge dir ein Schwert).
 
Falls man einen besseren Job oder mehr Kohle will, ja - wenn man eine Existenz als Penner anstrebt, sieht die Sache wieder anders aus ^^

Ja natürlich, aber das lässt sich auf jedes Spiel schieben, wenn man bei Halo nur rumballern will reicht auch das erste Level ;)
 
Bezeichnend ist,das selbst die hatnäckigen User dieses Wörtchens sich nicht über eine Definition einig werden können..besteht es doch,in seinem Unterbau,nur aus diffusen Vorurteilen und verschwommenen Wahrnehmungen.
Man ändert niemals sein Weltbild,man ändert die Welt,auf das sie wieder ins Bild passt.
Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Non-Game
Wenn Du eine andere Definition für Non-Games findest (mit Quellen belegt bitte), bin ich für Benachrichtigung äusserst dankbar.

Ich rate euch in dem Fall nicht nur mit dem Begriff "Spiel" zu arbeiten, sondern auch mit dem Begriff "Spielzeug". Ein Spiel bringt immer eine recht fest definierte Aufgabe mit sich, ein Spielzeug eigentlich nicht.

Mit einem Fußball kannst du machen was du willst. Der Fußball gibt dir keine Aufgaben vor. Bei einem Spiel wie Zelda hast du ganz klare Aufgaben die du erledigen sollst (z.B. rette Zelda oder besorge dir ein Schwert).
Sehr schönes Beispiel, Sim City hat der Erfinder z.B. auch ein Spielzeug genannt. Allerdings besteht schon ein Unterschied zwischen Spielen und Spielzeug: Spielzeug hat als greifbares Objekt eine eigene symbolische Bedeutung.

Übrigens sind im Englischen die Begriffe klarer, da dort zwischen game und play unterschieden wird. Im englischen Wikipedia heisst z.B. der erste Satz zu Spielzeug: A toy is an object used in play. Und im Artikel über play steht: Some play has clearly defined goals and when structured with rules is entitled a game. - da haben wir mal wieder Gold gefunden ^^. Wenn also play klar definierte Ziele (!!!) hat und durch Regeln strukturiert wird, kann es als game bezeichnet werden. Oder im Artikel zu Game: Key components of games are goals, rules, challenge, and interactivity.

Genau an dem Punkt stellen Non-Games die klassischen Defintionen für Spiele in Frage - vorausgesetzt, man will sie als Spiele betrachten (und akzeptiert die landläufige Definition von Spielen). Darum finde ich den Begriff ziemlich passend, da er diesen Widerspruch in sich trägt.

Edit:
Ja natürlich, aber das lässt sich auf jedes Spiel schieben, wenn man bei Halo nur rumballern will reicht auch das erste Level ;)
Ja, Du kannst auch in Halo 3 einen Wanderrundgang durch den ersten Level machen, falls Du keinen Bock auf Erde retten und so hast, aber das nennt sich dann Transformative Play. Der Unterschied liegt darin, dass die Game Designer von Halo 3 stark darauf geachtet haben, dass das Ziel jederzeit klar ist (rette die Erde, finish the fight, was auch immer am coolsten tönt) - bei den Sims hingegen wurde das bewusst nicht getan, genausowenig bei Sim City und all den anderen Non-Games. Sie erlauben Dir explizit das herumspielen und ausprobieren, ganz im Gegensatz zu Halo, wo Dir das Spiel jede Menge Hindernisse in den Weg legt, wenn Du es nicht "nach Plan" spielst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber eins muss ich hier mal festhalten: Marketingtechnisch betrachtet sticht Nintendo Microsoft und Sony um Universen aus. Das ist wirklich nicht mehr vergleichbar was Nintendo im Gegensatz zur Konkurrenz abliefert und eine Glanzleistung wie man sie im Videospielmarkt noch gar nicht gewohnt ist.

Ihr müsst euch mal bewusst werden, wie viele Hardcore, Casual und Non Gamer nun immer wieder über Nintendo diskutieren. Alleine das Thema "Non Games" beschäftigt uns über Monate hinweg und immer wieder in Bezug mit Nintendo. Das alles ist Marketing vom Feinsten. Nintendo ist immer wieder ein ganz großes Gesprächsthema und man kommt nicht weg von ihnen, egal ob man sie mag oder nicht.

Bestes Beispiel sind eben unter anderem die Non Game Diskussionen. Immer wieder über Monate hinweg wird erbittert darüber diskutiert. Vom Sony Anhänger über die Nintendos bis hin zu den Microsoft Supportern. Und immer wieder steht Nintendo im Mittelpunkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedes "Game" hat mindestens ein Ziel und dieses eine Ziel ist auch noch bei allen "Games" das selbe.
Es soll unterhalten.
Und dies kann nur erreicht werden in dem man das "Game" aktiv benutzt.
Also in dem man ein Spiel spielt.
Ende der Diskussion. ;)


Also ich halte die Bezeichnung "Nongame" für total unsinnig mit der vorhandenen
Definition.
Übrigens wenn man etwaige Spiel als Nongame klassifiziert, sind alle Spiele Nongames und unter diesen Nongames gibt es dann die Unterklassifizierung Games. Und nicht anders herum oder gar getrennt.
Diese Wikiquelle mit Play und Game macht das ja auch wunderbar deutlich.
Klassifizierungen bauen immer nur aufeinander auf. Undzwar in dem man etwas spezifiziert. Also wie schon gesagt sind Games dann nur eine untergeordnete Klassifizierung von Nongames sowie ein klassische Genere untergeordnete Klassifizierungen von Games sind.
Worauf ich hinaus will ist, ein geschnitzes Pferd ist in erster Linie auch nur Holz.
Und Halo somit auch nur ein Nongame. (laut der Definition hier) :)

edit: Nur um es nochmal deutlich zu machen. Some play(Nongame) has clearly defined goals and when structured with rules is entitled a game(Game).
Übersetzt: Einige Nongames haben klar definierte Ziele und wenn sie mit Regeln versehen sind werden sie als Game bezeichnet. UNd trozdem bleibt ein game immer ein play. :P
 
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