Kinder wegen Videospielen fast verhungert

full ack @schadowman!

es darf keine gesetze geben, die menschen vor sich selbst beschützen!
jeder ist selbst für sein schicksal verantwortlich... man darf die schuld nicht auf Blizzard und co schieben

was kann Blizzard dafür, dass die eltern so blöd sind, trotz games-sucht kinder zu kriegen?
 
die zweite seite hab ich mir jetzt nicht durchgelesen, aber ihr fordert eine regulierung für videospiele? das mir meine xbox 360 sagt: du darfst nicht mehr spielen? sach ma habt ihr ein rad ab?

:)

ihr fordert hier gerade zensur, ausgeführt durch eure konsole. hattet ihr mal einen endkampf in einem rpg? habt ihr mal einen abend mit euren freunden gezockt? habt ihr mal ein spiel nebenher angelassen? genau das wollt ihr alles "regulieren"? weil ein vater seine kinder vergessen hat?
ihr bestraft also die komplette gameswelt, weil ein mensch zu dumm fürs leben ist?

Shadow, du hast da wohl etwas missverstanden. 6h EIN Spiel an EINEM Tag ist mehr als gnug. Wie viel schläft man denn? Saen wir mal 8h. Und wie lange arbeitet man? Sagen wir mal 6h. Das macht dann 22h. Bleiben noch 2h für alles Andere. Soll so etwa der Tag eines normalen Menschen aussehen? Und für einen Endgegner bracuhst du sicher keine 6h. Für ene Zockerparty dürfte das auch reichen. Außerdem geht es um Onlinespiele, bei denen so eine Chancenglechheit für nicht-nerds bestehen würde. Und wer dann doch mehr spielen will bracuht einen zweiten Account und zahlt das Doppelte
 
„So etwas hören Videospiel-Reporter vielleicht nicht gerne, aber ich mag den Gedanken nicht, dass ein Vater von der Arbeit nach Hause kommt, um ganz allein ein Netzwerkspiel zu spielen und kein Interesse daran hat, seine Kinder anzusehen. Das Szenario behagt mir ganz und gar nicht.“

Shigeru Miyamoto...


:cry: danke für diese tollen worte herr miyamoto....
 
Naja, Miyamoto hat in gewisser Weise schon recht, gemeinsam mit der Familie und seinen Kindern Spaß zu haben sollte vor Netzwerkspielen und viruellen Realitäten stehen, wenn ich mich daran zurückerinnere wie ich mit 6 mit meinem Vater (und manchmal meiner Mutter) an seinem C64er Wintergames gezockt hab, das war was für die ganze Familie, wieviele Joysticks wir da verbraten haben... :-D
Hätte er stattdessen einfach nur wow gezockt und alles andere wär ihm am Ar... vorbeigegangen würde mir ein Stück Kindheit fehlen (gott wie sich das anhört :-D)
Ansonsten: Wer nicht 18 ist kommt in keine Zockerhalle rein, und deshalb sollte man Onlinespiele für unter 18jährige in einem weiten Rahmen reglementieren können. Es ist im Endeffekt nichts anderes, wenn man die, sagen wir, 6 Stunden pro Tag (willkürlich gewählt) überschreitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Passt denke ich gerade sehr gut:
heise.de schrieb:
Seit dieser Woche werden in China die im April erlassenen Vorschriften angewendet, nach denen Online-Spiele-Anbieter "suchthemmende" Vorkehrungen getroffen haben müssen. People's Daily berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Xinhua, der Spiele-Betreiber The9 habe bereits ein Registrierungssystem eingerichtet, das dafür sorgen soll, dass junge Chinesen nicht länger als drei Stunden spielen. Dazu müssen sie ihren Echtnamen und ihre ID-Nummer eingeben. Spieler, die sich der Prozedur nicht unterziehen, werden automatisch als Minderjährige behandelt. The9 betreibt unter anderem das in China beliebte Massen-Rollenspiel World of Warcraft.

Laut dem Bericht gibt es in China 31 Millionen Online-Spieler, etwa 10 Prozent davon sind Minderjährige. Wenn einer von ihnen länger als drei Stunden an einem Tag online spielt, verliert er bei Betreibern wie The9 die Hälfte seiner in dem Spiel erworbenen virtuellen Errungenschaften. Spielt er länger als fünf Stunden, verfallen alle seine Credits. Chinesische Behörden beraten derzeit noch über Sanktionen für jene Firmen, die noch kein "Anti-Sucht-System" eingeführt haben. (anw/c't)

Wird wohl früher oder später bei uns in ähnlicher Form kommen müssen....
 
Shadow, du hast da wohl etwas missverstanden. 6h EIN Spiel an EINEM Tag ist mehr als gnug. Wie viel schläft man denn? Saen wir mal 8h. Und wie lange arbeitet man? Sagen wir mal 6h. Das macht dann 22h. Bleiben noch 2h für alles Andere. Soll so etwa der Tag eines normalen Menschen aussehen? Und für einen Endgegner bracuhst du sicher keine 6h. Für ene Zockerparty dürfte das auch reichen. Außerdem geht es um Onlinespiele, bei denen so eine Chancenglechheit für nicht-nerds bestehen würde. Und wer dann doch mehr spielen will bracuht einen zweiten Account und zahlt das Doppelte

der knackpunkt ist doch das das jeder für sich selbst entscheiden sollte.

ich habe als forza rausgekommen ist zufällig urlaub gehabt. da das geld
gerade etwas knapp ist bin ich auch nicht verreist. da habe ich teilweise
auch mehr als 6 stunden am stück forza gezockt.

wie ich meine freizeit gestallte sollte doch wirklich in meinem ermessen
liegen !!

ich habe in der zeit weder meine freundin zu kurz kommen lassen noch andere
pflichten vernachlässigt. im meinem urlaub war alles genug zeit da.


als ich vorhin angesprochen habe das es in der verantwortung des umfeldes
liegt das sowas nicht passiert hat coke geantwortet das videospielen
gesellschaftlich nicht anerkannt ist.
da sehe ich null zusammenhang. wenn sich jemand in irgendetwas zuviel
reinsteigert, egal was es jetzt ist - ob videogames, partys, alkohol/drogenkonsum-
habe ich als freund oder verwandter die pflicht in irgendeiner weise einzuschreiten.
 
Naja, Miyamoto hat in gewisser Weise schon recht, gemeinsam mit der Familie und seinen Kindern Spaß zu haben sollte vor Netzwerkspielen und viruellen Realitäten stehen, wenn ich mich daran zurückerinnere wie ich mit 6 mit meinem Vater (und manchmal meiner Mutter) an seinem C64er Wintergames gezockt hab, das war was für die ganze Familie, wieviele Joysticks wir da verbraten haben... :-D
Hätte er stattdessen einfach nur wow gezockt und alles andere wär ihm am Ar... vorbeigegangen würde mir ein Stück Kindheit fehlen (gott wie sich das anhört :-D)

Aber WoW mit der Failie wäre soch auch interessant. Eine Familiengilde? :-?

@tastepolice:
OK, aber bei MMORPGs bleibt immer noch die Sache mit de Chancengleichheit. Dann müssten aber auch de Spiele so gestrickt sein, dass man nicht für einen Quest 3h lang irgendwelches stuoide Zeugs machen muss, in der art von "sammle 200 Dinger". Oder dass GEgenstände zufällig fallengelassen werden, sodass man dann wie blöd den ganzen tag Monster verkloppt. Es gibt wohl kein MMORPG, so wie ich es mir vorstelle
 
Ja, der Standpunkt ist auf jeden Fall verständlich, bei mmorpgs ists nur meistens nur so, dass es bei 6 Stunden täglich losgeht, das ist nicht die Ausnahme sondern die Regel!
Und: Wenn jemand die ganze Zeit in einer Spielothek rumhängt oder alkoholsüchtig ist, dann sind das Süchte, die allgemein als solche anerkannt werden bei denen gute Freunde idR auch tätig werden.
Spielsüchte, wie sie durch wow entstehen, sind dagegen durch die gesellschaftliche "Ablehnung" von Computerspielen aber irgendwie anders, da heißts dann immer nur "wah schau dir den Computernerd an, die ganze Zeit nur am Zocken, der hat keinen Bock auf uns...was ist das nur für ein Leben" und dann wenden sie sich meistens ab.
Ich hab noch nie gehört dass jemand gesagt hat "schade, früher war ich mit dem befreundet aber seitdem er säuft hab ich nichts mehr mit ihm zu tun", bei Computersüchtigen hört man aber sehr häufig "Mit dem war ich früher gut befreundet, aber der zockt ja nur noch und will nichts mehr unternehmen".
Gerade unter 18jährige (bzw 16jährige) übertreiben es hier und Online Spiele, die exzessiv gespielt werden, haben den gleichen negativen Einfluss wie Alkohol, Tabak und alles andere, was verboten bzw. eingeschränkt ist.
Dass das ganze auch Leute trifft, die sehr wohl damit umgehen können ist zwar hart, aber bei einer Regelung nach dem Schema "unter 18? Anmelden und alle 3 Stunden 30min Zwangspause" kann eigtl. niemand meckern....
 
Gerade unter 18jährige (bzw 16jährige) übertreiben es hier und Online Spiele, die exzessiv gespielt werden, haben den gleichen negativen Einfluss wie Alkohol, Tabak und alles andere, was verboten bzw. eingeschränkt ist.
Dass das ganze auch Leute trifft, die sehr wohl damit umgehen können ist zwar hart, aber bei einer Regelung nach dem Schema "unter 18? Anmelden und alle 3 Stunden 30min Zwangspause" kann eigtl. niemand meckern....

da sehe ich jetzt wieder die eltern in der pflicht.

ich habe mich allerdings mit diesen onlinegames noch nie beschäftig, deswegen
kann ich bei diesem aspekt nicht wirklich mitreden.
ich denke das sind doch auch nur videogames / computergames, wahrscheinlich
liege ich da wohl falsch.

übrigens gabs zu dem thema mal eine sehr gute reportage von spiegel tv.
dort wurde von einer klinik in amsterdam berichtet die sich auf online zock süchtige
spezialisiert hat.

troztdem bin ich der meinung das es halt in der natur des menschen liegt
nach dingen die einem ein gutes gefühl geben süchtig zu werden. bei einem
mehr bei anderen weniger.

deswegen hat aber noch lange niemand das recht sich einzumischen wie man sein leben gestaltet. und das mit der automatischen abschaltung der konsole
wäre schon ein krasser eingriff.

darauf will ich aber jetzt nicht mehr rumreiten, habs verstanden das es ein
überzogener vorschlag war ;-)

allerdings fühle ich mich durch den deutschen jugendschutz und die damit
verbundene problematik der hier nicht verfügbaren downloadcontends
dermassen bevormundet ( ich werde dieses jahr 30) das ich bei dem gedanken
an weitere aktionen in diese richtung echt das kotz... kriege.
 
allerdings fühle ich mich durch den deutschen jugendschutz und die damit
verbundene problematik der hier nicht verfügbaren downloadcontends
dermassen bevormundet ( ich werde dieses jahr 30) das ich bei dem gedanken
an weitere aktionen in diese richtung echt das kotz... kriege.

Da bin ich grundsätzlich froh, dass ich als alter Ösi das Problem nicht habe ;)

Allerdings stößt mir euer Index bzw die Indizierung mehr auf, als mein (radikaler) Vorschlag, weil es dabei ja um "echte" Zensur geht.
 
Das Problem in MMORPGs ist auf jeden Fall da, man sieht es nur erst, wenn man wirklich mal mitgespielt hat.
Einer unserer Gildenleiter damals hat in wow etwa 70-100 Stunden die Woche verbracht. Wenn gerade nicht geraidet wurde (4x4-5Std die Woche) hat er alleine stundenlang immer und immer wieder die selben Monster getötet um seinen Ruf zu pushen, da er unbedingt alle Verzauberungen und Schneiderrezepte besitzen wollte (hat er übrigens auch geschafft...). War er da fertig, hat er einen 2. Charakter hochgezogen und angefangen, in der Welt herumzulaufen und Kräuter zu sammeln, um Tränke für Raids herstellen zu können.
Als ich dann aufhörte und mit eine 360 gekauft hab, hab ich bei uns im Forum mal gefragt, ob noch jemand eine hat. Tja, genau der besagte Spieler hat eine mit einem gamerscore jenseits der 10.000. Und das neben 70-100 Stunden wow!!!
Das Problem ist also größer als man denkt, vor allem wenn man sich in Schulen umhört, hört man oft Geschichten über Schüler die scheiterten, weil sie so wow vernarrt waren, was auch kein Wunder ist - selbst nachts sind die server relativ voll, und das sind meistens Leute die seit 20 Uhr sagen "nur noch eine Sache...".
Irgendein Schutz muss definitiv her, das Problem ist nur, dass eine gesittete Diskussion nicht möglich ist, weil Süchtige nicht einsehen, dass Hilfe nötig wäre UND weil es so viele wow/mmorpg hater gibt, die immer alles schlechtreden müssen (Eine solche Diskussion verläuft immer wie ein Grafikvergleichsthread im war forum :-D).
Dazu kommt dann bei vielen Schülern, dass ihre Eltern sich nicht genug um sie gekümmert haben, selber Null Medienkompetenz haben weil es sie einfach nicht interessiert und dann zu spät merken, dass ihre Kinder (fast) süchtig sind.

just my two cents

aber sowas von dito. wie ich vor 2 seiten beschrieben habe,spielte ich selber wow in diesem ausmaße (naja ned ganz sooo krass^^) und bei dem server würde ich auch sagen,dass gut 70-100 leute einfach süchtig sind.
ich finde auch,dass man speziell bei diesem thema nur richtig mitreden kann,wenn man die sucht einmal miterlebt hat. ich habe früher auch gesagt,dass leute,die süchtig sind bei videospielen einfach keine willensstärke besitzen. doch dem ist nicht so:
jeder,der dem genre halt nich komplett abgeneigt ist,kann bei onlinespielen schneller süchtig werden als ihm/ihr lieb ist.
naja,aber wow ist eh ein bisschen offtopic :)
 
ich fínde ja mit der familie oder auch der freundin gibt es 10mal schönere dinge im reallife zu entdecken :-D
ich meine ich selber will nie kinder haben aber wenn ich welche hätte würde ich mit ihnen fusball spielen gehen usw.
warum soll ich dann noch extra am pc hängen?
für mich ist eins klar.
videogames sind für stunden gemacht in denen sich langweilt.
inzwischen ist es für mich so das games auch das entertainment wie blockbuster für mich ersetzten aber es wird nie besser sein als mein reallife.
vieleicht sollte man schaun wie zufrieden leute mit ihrem leben sind, die wow süchtig sind.
es muss ja gründe geben das einem das virtuelleleben besser gefällt als das echte zumal das wow leben sowieso auf 20polygone beschränkt ist :lol:
man sollte ihnen mal zeigen wie geil das echte leben sein kann.
ich wär letztens mein erstes mal beim bungiejumping und :o es war zwar kurz aber ich war den ganzen tag dann auf wolke sieben.
da ist mir klargeworden wie triest das leben vor der glotze eigentlich ist.
 
Das wahre Leben ist einfach trist. Wer etwas anderes behauptet, lügt einfach.
Videospiele sind wie Benzin für die Fanatsie die im eigenen Kopf stattfindet. Wer würde seinen langweiligen Bürojob nicht gegen ein wahres Abenteuer tauschen!? Exakt! Niemand.
Und wer behauptet: "Dann erlebe ich echte Abenteuer im RL!" Wird von mir nur ausgelacht...bei seiner Beerdigung. Der Mensch braucht Abwechslung. Und die bekommt man bei Videospielen,Filmen,Büchern,Musik usw. Und kommt mir jetzt nicht mit Liebe oder ähnlichem Dreck. So schöne Liebesgeschichten gibt es nicht im RL. Es ist nur ein Geschäft zwischen zwei Menschen, die sich daraus Vorteile verschaffen möchten. Wahre Liebe gibt es nur in Spielen,Filme, etc.
Solltet ihr geschieden oder betrogen wprden sein, werdet ihr es auch verstehen.
Lange Rede kurzer Sinn: Wer sich im virtuellen/fantasie Leben besser fühlt, soll es dem RL vorziehen.
 
Das wahre Leben ist einfach trist. Wer etwas anderes behauptet, lügt einfach.
Videospiele sind wie Benzin für die Fanatsie die im eigenen Kopf stattfindet. Wer würde seinen langweiligen Bürojob nicht gegen ein wahres Abenteuer tauschen!? Exakt! Niemand.
Und wer behauptet: "Dann erlebe ich echte Abenteuer im RL!" Wird von mir nur ausgelacht...bei seiner Beerdigung. Der Mensch braucht Abwechslung. Und die bekommt man bei Videospielen,Filmen,Büchern,Musik usw. Und kommt mir jetzt nicht mit Liebe oder ähnlichem Dreck. So schöne Liebesgeschichten gibt es nicht im RL. Es ist nur ein Geschäft zwischen zwei Menschen, die sich daraus Vorteile verschaffen möchten. Wahre Liebe gibt es nur in Spielen,Filme, etc.
Solltet ihr geschieden oder betrogen wprden sein, werdet ihr es auch verstehen.
Lange Rede kurzer Sinn: Wer sich im virtuellen/fantasie Leben besser fühlt, soll es dem RL vorziehen.

wenn interessieren Abenteuer und Liebe? Alles überbewertete Wörter, aber vielmehr, es sind Wörter worunter Menschen einfach viel zu vieles hinein interpretieren. Letzendlich gehts eh um Macht, Geld und Frauen :goodwork:




p.s. das ist sarkasmus, falls dir dein RL nicht gefällt, solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob du nicht doch etwas in deinem Leben ändern möchtest. Es wäre, dein beitrag ist ebenso sarkastisch gemeint. Wie dem auch sei: jedem das seine.
 
Shadow, du hast da wohl etwas missverstanden. 6h EIN Spiel an EINEM Tag ist mehr als gnug. Wie viel schläft man denn? Saen wir mal 8h. Und wie lange arbeitet man? Sagen wir mal 6h. Das macht dann 22h. Bleiben noch 2h für alles Andere. Soll so etwa der Tag eines normalen Menschen aussehen? Und für einen Endgegner bracuhst du sicher keine 6h. Für ene Zockerparty dürfte das auch reichen. Außerdem geht es um Onlinespiele, bei denen so eine Chancenglechheit für nicht-nerds bestehen würde. Und wer dann doch mehr spielen will bracuht einen zweiten Account und zahlt das Doppelte

das sehe ich aber komplett anders. zum einen: als student arbeitet man sicher keine 6 stunden. im gegenteil, einige tage hat man sogar frei...
zum anderen: wie dir vielleicht aufgefallen ist, arbeite ich mit den spielen. soll heißen: ich muss spielen! das ist natürlich eine ausnahme, widerlegt aber deinen anspruch. und wenn ich ein heißes mehrspieler gefecht habe, sind 4 stunden vielleicht die regel. allerdings hab ich davor vielleicht auch schon ne stunde gespielt und amüsiere mich danach noch 2 stunden mit poker. da kommt schnell die von euch ins leben gerufene 6 stunden marke zum einsatz. und ich kann dir garantieren: mein soziales umfeld nebst familie und freunde hat sich noch nie über zuviel zocken beschwert. drüber lustig gemacht ja, mehr aber nicht :)
ich bin nämlich dann einer jener "normalen" leute, wir sind ca. 98%, die wissen was sie tun. für die anderen 2% sehe ich aber nicht ein, mich an irgendwelche limits oder grenzen zu halten - schwachsinn! wir werden vom staat genug gemaßregelt, als das das nun auch noch einzug in den bereich des hobbys hat. ich kenn einige leute die ihr auto aufmotzen. täglich wird dran gearbeitet, an den wochenenden ab und an der komplette tag, es wird unmengen an geld rausgeschleudert... und spricht bei denen jemand von einer sucht? es ist freizeit und wieviel ich davon worein stecke, ist ganz und gar meine sache - denn ich bin volljährig! wenn trulla hingegen von 16jährigen spricht, gilt das nicht. hier ist eine reglung - beschränkt auf MMORPGs - eventuell tatsächlich bald vonnöten. wobei ich akute "gefahr" tatsächlich nur von WoW kenne. und ob ein spiel da was in bewegung setzen wird können?

bayek: hab doch schon voll viele posts hier in dem thread gemacht. ich hungere auch nicht, ich geh nur z.b. selten in restaurants oder ess eben nur mal ne pizza zwischendurch. es ist ja mein lebensstandard. aber um genau zu sein: ich mach auch 2x die woche nen schönen auflauf und nen salat - nur eben nicht immer. weil ich das geld dann lieber in spiele stecke. ich habe auch keine zweifel daran, dass ICH süchtig bin. aber deshalb bin ich nicht fahrlässig oder vergesse "zu leben". und das ist der knackpunkt!

edit: ach mist, jetzt sehe ich erst das 6 stunden am tag an EINEM spiel... dazu muss ich sagen: das passiert mir selten. rennspiele und rpgs fesseln mich solange, der rest nicht. ob ich das jetzt allerdings als "gefährlich" einstufe oder aber dem spiel zu gute halte, muss ich mir noch überlegen :) ein rennspiel und ein rollenspiel, die sind ja wenigstens irgendwann zu ende - WoW ja nicht. aber wie gesagt: sobald jemand 18 ist, kann er von mir aus auch 22 stunden am tag mit 8 accounts zocken - es geht mich nichts an!
kinder müssen von eltern kontrolliert werden, eventuell macht man die MMORPGs aber auch einfach "ab 18".

btw: ich penn ca. 5 stunden täglich. 8 schaff ich nie!

bei deiner rechnung hab ich übrigens noch 2 stunden übrig... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal Hi an alle, das ist mein erstes Posting hier! :-)

@Topic:
Das ist ein relativ schwieriges Thema. Ich möchte noch einmal hauptsächlich auf die Zeitproblematik im Umgang mit Videospielen zu sprechen kommen:
Den gesamten Probleme, die sich aus zu viel Videospielkonsum ableiten, sind bisher meist Einzelfälle. Mittlerweile sind zwar schon mehrere Menschen dadurch umgekommen (besonders in asiatischen Breitengraden), jedoch würde die -hier zum Teil propagierte- Lösung der Regulierungen viele negative Aspekte mit sich ziehen.

Zum einen gibt es Gamer, die in ihrer "Sucht" jeden Tag diese Zeiten überschreiten. Für diese Gruppe wäre eine solche Regelung vielleicht sogar von Vorteil. Ihr Problem liegt in dem hohen Abhängigkeitspotenzial, das besonders genannte MMORPGS aufweisen.
Zum anderen gibt es aber auch eine (und ich gehe hier von der Mehrheit aus) andere Sorte von Gamern, die zwar regelmäßig zockt, aber dies nicht an einem Spiel in gleichbleibender Intensivität tun. Jene Gamer haben vielleicht einen durchschnittlichen Wochenkonsum von ~10-20 Stunden. Sie sind eigentlich die gleichen Menschen wie in Gruppe Nummer 1 - bis auf die Tatsache, dass ihr Konsum andere Spiele umfasst. Ihre Spielzeit ist zwar im Schnitt wesentlich geringer, jedoch ist sie ebenso abhängig von den Anforderungen oder dem Angebot des Games wie bei den Extremen. So spielen sie beim Erscheinen eines neuen Blockbusters durchaus auch einmal ein paar Tage 4-8h an einem Tag. Dies ist jedoch nicht die Regel und hat daher auch keinen Einfluss auf ihre sonstigen Aktivitäten oder die Vernachlässigung bestehender Pflichten, denn jedes normale Spiel hat irgendwann ein Ende. Dieses Ende ist ersichtlich und holt den "normalen" Gamer auch wieder in die Realität zurück.
Diese Gruppe würde unter zeitlichen Einschränkungen leiden, da man ihnen vorschreibt, inweiweit sie ein gekauftes Produkt nutzen können.

Die Ursache für den Unterschied liegt also direkt in den Art der Spiele verankert. Folglich ist die Lösung ebenso trivial wie das Problem: Spiele wie MMORPGs müssen anders konzeptiziert werden (d.h. ihre Questes, Missionen etc. müssen auf ~1h Partien ausgelegt sein und nicht auf 4h+++ und Suchtspiralen durch Itemwahn oder zu ranglastigen, kompetitiven Wettbewerben dürfen nicht in dieser Form vorhanden sein).
Damit schlägt man auch mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man vermindert den Zwang auf Gruppe 1, lässt dem Rest auch die Möglichkeit, mit weniger Zeit auf den (zweifelsohne) Genuss solcher Spiele zu kommen, und tut darüber hinaus auch noch etwas gutes für den Markt. Denn MMORPGs sind dem Umsatz der normalen Videospielbranche nicht gerade zuträglich gewesen.


MfG,
Manti
 
erstmal herzlich willkommen, auch wenn du mittlerweile schon 4 Posts hast. ;)

Und deine Argumentation ist nicht schlecht, allerdings bleibt hier das gleiche Problem bestehen, dass sich wohl weder Hersteller noch Spieler ein "Diktat" in diesem Bereich aufhalsen lassen wollen würden. Abgesehen davon leben die Hersteller von diesem 4h+++ und andern Dingen. Wenn sie dieses Prinzip abstellen würden, wäre ihre Gewinnspanne vermutlich weit geringer, ergo würden sie sowas (vermutlich und leider) nicht tun. Eher werden sie Staaten, in denen solche Verbote herrschen, meiden, und Deutschland würde als Video/Computerspielmarkt noch mehr brachliegen als bisher (dank dem Index/der überstrengen BPjS)
 
erstmal herzlich willkommen, auch wenn du mittlerweile schon 4 Posts hast. ;)

Danke. ^^

Und deine Argumentation ist nicht schlecht, allerdings bleibt hier das gleiche Problem bestehen, dass sich wohl weder Hersteller noch Spieler ein "Diktat" in diesem Bereich aufhalsen lassen wollen würden.

Ich glaube, dem Spieler würde das letztendlich nicht in dieser Form "auffallen", wenn sich die Online-Games etwas anpassen. Schließlich "fällt" es ihnen ja auch nicht/oder erst sehr verspätet "auf", in was für einer Zeitverschlingungsspirale sie eigentlich gefangen waren/sind. (Ich habe auch knapp 2000h dazu gebraucht und gehöre damit noch eher zu den Harmlosen. Die Mehrheit(!) der Leute, die ich kenne, haben im selben Zeitraum zwischen 2500 und 9000(!) Stunden.) Es muss ja auch nicht zwangsläufig etwas mit der Qualität der Spiele zu tun haben.

Abgesehen davon leben die Hersteller von diesem 4h+++ und andern Dingen. Wenn sie dieses Prinzip abstellen würden, wäre ihre Gewinnspanne vermutlich weit geringer, ergo würden sie sowas (vermutlich und leider) nicht tun.

Das gilt aber nur bzgl. der Hersteller, die von den monatlichen Kosten profitieren. Jene stellen auch ein Problem dar, da man durch sie gewissermaßen an das Spiel gebunden wird ("Ich muss doch meine bezahlte Zeit nutzen!") . GuildWars hatte diesbezüglich eigentlich keine schlechte Grundlage, jedoch war vor allem das kompetitive in einigen Bereichen sehr zeitintesiv. Im normalen PvE konntest du aber auch als Gelegenheitsspieler genug erreichen.
Dieses ewige Fordern nach mehr "epischen MMORPGs" und mehr epic items (xD) sind einem gesunden Spiel nicht zuträglich.
Um den Bogen aber wieder zu schließen: Der Hersteller kann so natürlich nicht mehr so viele Gewinne durch das Abo-System erlangen. Und ohne Monats-Kapital so viel Server zu betreiben geht andersweitig auch nur so wie bei GW, was aber bzgl. eines neuen Ansatzes sicherlich kein schlechter Wegweiser ist. Lediglich die Inhalte müssen noch etwas stärker an den Wenig-Spieler angepasst werden. Tut man dies nicht, hat man nur die Wahl zwischen jetzt und gar keinen MMORPGs.

Eher werden sie Staaten, in denen solche Verbote herrschen, meiden, und Deutschland würde als Video/Computerspielmarkt noch mehr brachliegen als bisher (dank dem Index/der überstrengen BPjS)

...womit du auf ein ganz anderes Problem zu sprechen kommst: Regulierungen würden nur dann etwas bringen, wenn sich alle daran halten. Da du aber schlecht Videospielembargos (xD) verhängen kannst, kann man hier nur auf die Publisher zugehen und durch eine Art "Internationalen Videospielschutzverband" die angemessenen Inhalte fordern. Werden diese umgesetzt, gibt's ein tolles Gütesiegel.^^


MfG,
Manti
 
Nun zuerst einmal muß ich sagen, daß ich nicht wirklich viel Erfahrung mit MMORPGs habe. Jedoch weniger, weil ich sie vielleicht wegen der schon beschriebenen Vorfälle meide, sondern ganz einfach weil
  1. ich nicht online spiele, da alle Spiele, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sind, für mich bereits Abzocke darstellen
  2. ich den PC im allgemeinen (und Window$ im besonderen) schon seit den Anfangszeiten, als zum Spielen (im Falle von Window$ auch zum produktiven Arbeiten ;)) gänzlich ungeeignet empfinde
  3. meine Onlineverbindung (noch immer Modem) bandbreitenintensivere Dinge sowieso nicht zulassen würde (wenn ich mir in ein/zwei Jahren eine PS3 leiste, bleibt diese natürlich auch offline)
  4. es für meinen guten alten Amiga 1200 eh keine MMORPGs gibt.

Aber, auch wenn ich nicht wirklich an MMORPGs oder überhaupt an irgendwelchen Online-Titeln interessiert bin, so halte ich einen staatlichen Eingriff in das Privatleben für ein absolutes Tabu. Wer auch nur an so etwas denkt, der sollte sich klar machen, daß eben genau dies (getimete Zugangsbeschränkung), in Zusammenhang mit MMORPGs derzeit in China bereits angewandt wird. Und allein die Tatsache wie effektiv dieses Land inzwischen sogar das Internet in "geordnete Bahnen" gelenkt hat (sprich: Zensur und Verfolgung von Regimekritikern) und eben mit solcherlei Zensurmaßnahmen, auch in Zusammenhang mit Online-Spielen, in das Privatleben eindringt, sollte eigendlich Warnung genug sein, daß ein staatlicher Eingriff an dieser Stelle nicht nur vermieden, sondern IMHO sogar geächtet werden sollte.

Süchte können, wie schon vorher geschrieben wurde, auch aus Dingen entstehen, die heute etwas mehr akzeptiert sind als Spiele. In den Anfängen des Buchdrucks hat mancher ja auch vor der Vereinsamung (und Verrohung durch z.B. die Werke von Shakespeare) von exzessiven Bücherwürmern gewarnt. Vor einer Weile sah ich auch eine Doku über etwas extremer Kinofans, welche teils so weit gingen mit Windeln in die Vorstellung zu gehen um den Toilettenbesuch zu vermeiden (ihr Privatleben haben sich dadurch natürlich auch vernachlässigt). Also kann fast alles einen gewissen Sog entwickeln (ob man das schon als Sucht bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln).

Aber eine staatliche Gängelung wäre hier das schlimmste, was geschehen kann. Gerade der Videospielebereich ist ja in Deutschland bereits massiv überreguliert (teils mit bizarren Auswüchsen, wie der kompletten Vorindizierung selbst harmlosester ausländischer Spiele - was sogar auf Puzzler zutrifft) und sollte tatsächlich einmal, allerdings in die entgegengesetze Richtung, reformiert werden. Die jetzigen sogenannten "Jugendschutzgesetze" schießen ja bereits weit über das Ziel hinaus und stellen für mich nur eine in Gesetz gegossene Kulturbarbarei dar. Und gerade deshalb kann ich mir einen zusätzlichen Eingriff des Staates in die Entscheidung, wie lange denn nun gespielt werden darf, auch nicht vorstellen.

Da ja um andere, bessere Vorschläge gebeten wurde, schlage ich vor, daß man, vielleicht von der Entwicklerseite aus, maximal einen "Nerv-Requester" einbauen könnte, der nach einer gewissen Zeit eingeblendet und in gewissen Abständen immer wieder angezeigt wird, um den Spieler an die bereits online verbrachte Zeit (vielleicht auch mit einer kleinen Ermahnung) zu erinnern. Aber alles was darüber hinaus geht, wie z.B. eine Zwangstrennung (eine vom Spieler in den Einstellungen selbst zuschaltbare Trennung wäre dabei durchaus O.K.), muss in jedem Fall Tabu bleiben. Das Einzige, womit der Staat im Zusammenhang mit exzessivem Onlinespielen gegensteuern könnte, wäre eine Aufklärung z.B. in ähnlicher Form wie die Warnungen vor einem etwaigem Epilepsieanfall in allen aktuellen Spieleanleitungen.
 
Erst einmal Full Ack@ deiner Einstellun bzgl. staatlicher Kontrolle. =)

Bei GW z.B. ist jede Stunde ein Counter aufgetaucht, der die bisherige Spielzeit in folgender Form wiedergibt:

"Ihr habt x Stunden gespielt." Oder ab mehreren Stunden: "Ihr hab x Stunden gespielt. Macht bitte eine Pause."
Dass diese Meldung aber keinerlei Effekt hatten, durfte ich nur allzuoft erleben. Zumal anscheinend hierbei auch schon lustige Kommentare wie:
"Ihr habt 13 Stunden gesepielt. Nehmt bitte eine Dusche!" vorgekommen sein sollen (Hab's nie getestet). Solche Nerv-Counter sind mit relativ geringem Erfolg gesengnet, daher ist der Spielinhalt immer noch das wichtigste:
Z.B. könnte man über das Spiel vermitteln lassen, dass eine zu lange Anstrengungsphase des Helden (25h+) zu köperlichen Einschränkungen führt (weniger maximal HP etc.). ^^
Aber hierbei gibt es natürlich noch viel mehr Möglichkeiten von Seiten der Entwickler.

MfG,
Manti
 
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