und terrorverdächtige sollten auch gezielt erschossen werden dürfen .... ?!?
das was da passiert ist ist wirklich schrecklich, das steht ausser frage. aber
dein vorschlag das irgendjemand darüber bestimmt wieviel ich als erwachsener
verantwortungsbewusster mensch zeit an meiner konsole verbringe kann doch
nicht dein ernst sein.
willst du auch das bei übergewichtigen leuten kontolliert wird was sie für
nahrungsmittel einkaufen...
soll reguliert werden wer wie oft in der woche in die kneipe geht um
sich einen zu trinken...
War klar, das sowas kommt
Dein Vergleich mit den Terrorverdächtigen hinkt nicht nur ein bisschen, der hinkt sogar relativ gewaltig und ist abgesehen davon bestenfalls polarisierend und wenig hilfreich.
Ist ein kleiner Unterschied, ob ich ein Leben auslösche, oder nicht. Ich bin prinzipiell gegen das Töten jedweden Lebewesens, ob nun Mensch oder Tier, aber das ist hier ja eigentlich nicht das Thema.
Du redest hier von deiner Warte als
verantwortungsvoller erwachsener Mensch
Ich glaube dir das einfach mal, aber jetzt mal ganz ehrlich. Was hatten die zwei, um die es in dem Bericht geht, mit
verantwortungsvollen erwachsenen Menschen zu tun?? Oder um einen deiner anderen Vergleiche anzustrengen. Was hat ein Mensch, der sich beinahe bis zur Bewusstlosigkeit betrinkt, und unter Umständen auch noch Auto fährt mit
erwachsenen verantwortungsvollen Menschen Menschen zu tun?? Und gegen das betrunken Auto fahren gibts übrigens auch ein Gesetz (nicht umsonst)
Ja, der Vorschlag ist radikal, denn den meissten Leuten macht es nichts aus, Computerspiele zu spielen, und kaum einer wird deswegen sein Kind vernachlässigen. Ich bin übrigens auch der Meinung, dass Alkohol in unserer Gesellschaft ein viel zu großer Spielraum gewährt wird.
Wenn
erwachsene verantwortungsvolle Menschen ihr Leben zerstören, zeugt das im prinzip davon, dass sie weder erwachsen, noch verantwortungsvoll sind, aber grundsätzlich ist das "ihr Problem". Wie und ob man dabei eingreift ist zwar auch eine Frage, aber um die geht es hier nicht. Es geht darum, dass
erwachsene verantwortungsvolle Menschen das Leben anderer (ihrer Kinder, anderer Verkehrsteilnehmer, ihrer Familie (Punkt zwei und drei sind bei Alkohol relativ häufig)) zerstören, weil sie einer Sucht erliegen. Und im Gegensatz zu anderen Süchten ist zum Beispiel traurigerweise die Alkoholsucht gesellschaftlich beinahe "akzeptiert", und wird die Videospielsucht unter den Teppich gekehrt, da wir als Randgruppe wahrgenommen werden, und damit auch die Probleme die wir haben.
Warum ich eine Regulierung dem vorziehe, was sonst so abgeht?? Weil eine nicht unbedeutende Zahl von Menschn (wenn du in diesem Thread liest, wirst du merken, dass es wohl doch nicht so wenige sind) doch nicht so
verantwortungsvoll und erwachsen sind, wie sie selbst meinen. Und ein großes Problem dabei ist es doch, dass es eine Sucht ist. Wer erkennt schon selbst, dass er süchtig ist??
Und mal ganz abgesehen davon. Wenn ich mehr als 6 Stunden täglich spiele (und ich meine hier nicht einmal, oder mal ne Woche, weil ich ein neues megatolles Spiel habe, sondern wochen- oder monatelang) dann hab ich ein Problem. Werd ich da selbst draufkommen?? Wohl kaum. Wie gesagt, es lässt sich darüber streiten, ob die Idee radikal ist, aber
erwachsen und verantwortungsvoll zu sein, kann als Ausrede wohl nicht gelten, dafür sind die Begriffe imo zu dehnbar.