Kinder wegen Videospielen fast verhungert

Naja, gerade das macht die Sucht ja aus, würde man sowas nicht einfach vergessen wärs keine Sucht mehr...
Und: Mit Spaß im herkömmlichen Sinne haben wow & Co. zumindest im endgame häufig nicht mehr viel zu viel tun, man farmt den Mist eigtl. nur noch für das gute Gefühl am Ende, welches spätestens mit neuen items wieder weg ist und dann gehts von vorne los...
 
und terrorverdächtige sollten auch gezielt erschossen werden dürfen .... ?!?

das was da passiert ist ist wirklich schrecklich, das steht ausser frage. aber
dein vorschlag das irgendjemand darüber bestimmt wieviel ich als erwachsener
verantwortungsbewusster mensch zeit an meiner konsole verbringe kann doch
nicht dein ernst sein.

willst du auch das bei übergewichtigen leuten kontolliert wird was sie für
nahrungsmittel einkaufen...
soll reguliert werden wer wie oft in der woche in die kneipe geht um
sich einen zu trinken...

War klar, das sowas kommt ;)

Dein Vergleich mit den Terrorverdächtigen hinkt nicht nur ein bisschen, der hinkt sogar relativ gewaltig und ist abgesehen davon bestenfalls polarisierend und wenig hilfreich.

Ist ein kleiner Unterschied, ob ich ein Leben auslösche, oder nicht. Ich bin prinzipiell gegen das Töten jedweden Lebewesens, ob nun Mensch oder Tier, aber das ist hier ja eigentlich nicht das Thema.

Du redest hier von deiner Warte als verantwortungsvoller erwachsener Mensch
Ich glaube dir das einfach mal, aber jetzt mal ganz ehrlich. Was hatten die zwei, um die es in dem Bericht geht, mit verantwortungsvollen erwachsenen Menschen zu tun?? Oder um einen deiner anderen Vergleiche anzustrengen. Was hat ein Mensch, der sich beinahe bis zur Bewusstlosigkeit betrinkt, und unter Umständen auch noch Auto fährt mit erwachsenen verantwortungsvollen Menschen Menschen zu tun?? Und gegen das betrunken Auto fahren gibts übrigens auch ein Gesetz (nicht umsonst)

Ja, der Vorschlag ist radikal, denn den meissten Leuten macht es nichts aus, Computerspiele zu spielen, und kaum einer wird deswegen sein Kind vernachlässigen. Ich bin übrigens auch der Meinung, dass Alkohol in unserer Gesellschaft ein viel zu großer Spielraum gewährt wird.
Wenn erwachsene verantwortungsvolle Menschen ihr Leben zerstören, zeugt das im prinzip davon, dass sie weder erwachsen, noch verantwortungsvoll sind, aber grundsätzlich ist das "ihr Problem". Wie und ob man dabei eingreift ist zwar auch eine Frage, aber um die geht es hier nicht. Es geht darum, dass erwachsene verantwortungsvolle Menschen das Leben anderer (ihrer Kinder, anderer Verkehrsteilnehmer, ihrer Familie (Punkt zwei und drei sind bei Alkohol relativ häufig)) zerstören, weil sie einer Sucht erliegen. Und im Gegensatz zu anderen Süchten ist zum Beispiel traurigerweise die Alkoholsucht gesellschaftlich beinahe "akzeptiert", und wird die Videospielsucht unter den Teppich gekehrt, da wir als Randgruppe wahrgenommen werden, und damit auch die Probleme die wir haben.

Warum ich eine Regulierung dem vorziehe, was sonst so abgeht?? Weil eine nicht unbedeutende Zahl von Menschn (wenn du in diesem Thread liest, wirst du merken, dass es wohl doch nicht so wenige sind) doch nicht so verantwortungsvoll und erwachsen sind, wie sie selbst meinen. Und ein großes Problem dabei ist es doch, dass es eine Sucht ist. Wer erkennt schon selbst, dass er süchtig ist??
Und mal ganz abgesehen davon. Wenn ich mehr als 6 Stunden täglich spiele (und ich meine hier nicht einmal, oder mal ne Woche, weil ich ein neues megatolles Spiel habe, sondern wochen- oder monatelang) dann hab ich ein Problem. Werd ich da selbst draufkommen?? Wohl kaum. Wie gesagt, es lässt sich darüber streiten, ob die Idee radikal ist, aber erwachsen und verantwortungsvoll zu sein, kann als Ausrede wohl nicht gelten, dafür sind die Begriffe imo zu dehnbar.
 
Naja, gerade das macht die Sucht ja aus, würde man sowas nicht einfach vergessen wärs keine Sucht mehr...
Und: Mit Spaß im herkömmlichen Sinne haben wow & Co. zumindest im endgame häufig nicht mehr viel zu viel tun, man farmt den Mist eigtl. nur noch für das gute Gefühl am Ende, welches spätestens mit neuen items wieder weg ist und dann gehts von vorne los...

Mit virtuellem Geld und Besitztümern verhällt es sich leider wie mit echtem! Es macht kurzzeitig glücklich, aber jemand der unglücklich ist wird auf lange sich unglücklich bleiben, denn selten ist Geld oder Reichtum der Grund für Unzufriedenheit.
 
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA MTC im IRC machste einen auf n8 und spammst hier rum xD
 
Mit virtuellem Geld und Besitztümern verhällt es sich leider wie mit echtem! Es macht kurzzeitig glücklich, aber jemand der unglücklich ist wird auf lange sich unglücklich bleiben, denn selten ist Geld oder Reichtum der Grund für Unzufriedenheit.

In deinem Post steckt tiefe Wahrheit, Meister.

Da soll noch einer sagen, Leute, die bei FaST sind, würden nur spammen :/

Dennoch: Das Problem bleibt ja bestehen, und wie du schon sagtest, ist es ja Blizzards "Fehler", sowas auf die Welt loszulassen. Eine Regulierung jedweder Art wäre zwar eine Lösung, aber wohl zu radikal, und nicht durchführbar. Wer hat andere Vorschläge??

Ich meine, psychologische Betreuung von potentiell Videospielgefährdeten kanns wohl auch nicht sein.
 
Mit virtuellem Geld und Besitztümern verhällt es sich leider wie mit echtem! Es macht kurzzeitig glücklich, aber jemand der unglücklich ist wird auf lange sich unglücklich bleiben, denn selten ist Geld oder Reichtum der Grund für Unzufriedenheit.

Jop, aber in wow ist das ziemlich perfide, es gibt immer wieder neue Dinge die neue Zufriedenheit versprechen und auch kurzzeitig bringen.

Zu der Sache wegen verantwortungsvoll und erwachsen: Hätte mir die letzte Raidinstanz in wow classic gefallen hätte ich vielleicht erstmal doch weitergespielt und das selbe dann nochmal im addon mitgemacht, dadurch dass ich einfach keine Lust mehr hatte, hab ich gemerkt, dass ich doch einiges verpasst hab und mich wegen wow häufig hab stressen lassen.
Selbst als es keinen Spaß mehr gemacht hat und ich zu 100% gemerkt hab, wie sinnlos es ist, war es verdammt schwer aufzuhören, die Hürde seinen account zu deaktivieren ist hoch und dass Blizzard ihn mind, 6 Monate "aufhebt" macht einen Rückfall ziemlich einfach. Einfach einloggen und auf "aktivieren" klicken, ich war 2mal wieder dort, habs aber zum Glück gelassen.
Das hört sich für die meisten wohl schon schrecklich an, dabei war ich mit max. 4-5 Stunden Spielzeit pro Tag und das "nichtmal" täglich zumindest auf unserem server im unteren Mittelfeld was lange Spielen angeht!!
Grundsätzlich kann da jeder verantwortungsvolle Erwachsene auch reinrutschen, mmorpgs sind grundsätzlich alle so aufgebaut, dass items = Spaß gilt und bessere Items = mehr Spaß und daraus folgt dann mehr Zeit = bessere Items = mehr Spaß bis man irgendwann ohne zu merken den Punkt überschreitet, an dem man alles ausblendet.
Und wow ist da anscheinend nichtmal das schlimmste, hab schon Leute sagen gehört, dass es im Gegensatz zu Lineage (glaub ich) gar nicht so grind-intensiv wäre....
(Der Thread verkommt langsam wieder zu einem wow-ist-böse Thread :lol:)
 
Jop, aber in wow ist das ziemlich perfide, es gibt immer wieder neue Dinge die neue Zufriedenheit versprechen und auch kurzzeitig bringen.

Zu der Sache wegen verantwortungsvoll und erwachsen: Hätte mir die letzte Raidinstanz in wow classic gefallen hätte ich vielleicht erstmal doch weitergespielt und das selbe dann nochmal im addon mitgemacht, dadurch dass ich einfach keine Lust mehr hatte, hab ich gemerkt, dass ich doch einiges verpasst hab und mich wegen wow häufig hab stressen lassen.
Selbst als es keinen Spaß mehr gemacht hat und ich zu 100% gemerkt hab, wie sinnlos es ist, war es verdammt schwer aufzuhören, die Hürde seinen account zu deaktivieren ist hoch und dass Blizzard ihn mind, 6 Monate "aufhebt" macht einen Rückfall ziemlich einfach. Einfach einloggen und auf "aktivieren" klicken, ich war 2mal wieder dort, habs aber zum Glück gelassen.
Das hört sich für die meisten wohl schon schrecklich an, dabei war ich mit max. 4-5 Stunden Spielzeit pro Tag und das "nichtmal" täglich zumindest auf unserem server im unteren Mittelfeld was lange Spielen angeht!!
Grundsätzlich kann da jeder verantwortungsvolle Erwachsene auch reinrutschen, mmorpgs sind grundsätzlich alle so aufgebaut, dass items = Spaß gilt und bessere Items = mehr Spaß und daraus folgt dann mehr Zeit = bessere Items = mehr Spaß bis man irgendwann ohne zu merken den Punkt überschreitet, an dem man alles ausblendet.
Und wow ist da anscheinend nichtmal das schlimmste, hab schon Leute sagen gehört, dass es im Gegensatz zu Lineage (glaub ich) gar nicht so grind-intensiv wäre....
(Der Thread verkommt langsam wieder zu einem wow-ist-böse Thread :lol:)

Dabei wissen wir nichtmal, welches Spiel es war ;)

Zu dem was du schreibst. Ich bin im Grunde froh, dass ich der Formel "Items = Spaß" nichts abgewinnen kann. Sammeln um des Sammelns Willen ist für mich uninteressant, weswegen ich auch erst einmal ein Onlinerollenspiel gespielt hab, und es auch gleich wieder gelassen hab. Aber wie gesagt, es ist nicht so einfach, wie es ich manch erwachsener verantwortungsvoller Mensch vorstellt, sonst wären Süchte im Allgemeinen nicht so ein großes Problem.
 
Zum Thema: Wie kann es sein, dass man derart von Videospielen besessen ist, dass man die eigenen Kinder vergisst??

Du bist nicht zufällig Student und im StudiVZ angemeldet? Falls doch, tritt einfach mal der Gruppe "WoW Hasser" bei und lies dir ein paar Themen in deren Forum durch, da schlackern dir die Ohren.
Kenne selbst Menschen, die durch ihre WoW Sucht völlig ihr Leben aufgegeben haben (Freundin verloren, Job verloren etc.). Erinnert mich etwas an einen Ausspruch, den Dieter Nuhr zum besten gab. "Ein Freund von mir, wobei, ein Bekannter muss ich wohl sagen, seit er Vater geworden ist...". Allerdings gefielen mir die Kinder noch besser, als sie aus Fleisch und Blut waren und nicht "Epics" hießen.

Um unverblümt zu sprechen: World of Warcraft und ähnlich suchtanregende Spiele sind das Furunkel am Arsch der Gesellschaft.
 
die zweite seite hab ich mir jetzt nicht durchgelesen, aber ihr fordert eine regulierung für videospiele? das mir meine xbox 360 sagt: du darfst nicht mehr spielen? sach ma habt ihr ein rad ab?

:)

ihr fordert hier gerade zensur, ausgeführt durch eure konsole. hattet ihr mal einen endkampf in einem rpg? habt ihr mal einen abend mit euren freunden gezockt? habt ihr mal ein spiel nebenher angelassen? genau das wollt ihr alles "regulieren"? weil ein vater seine kinder vergessen hat?
ihr bestraft also die komplette gameswelt, weil ein mensch zu dumm fürs leben ist?


so, dampf abgelassen ;)
wollte mit der harschen ausdrucksweise niemanden beleidigen. aber wir haben hier einen einzelfall, für den ihr am liebsten wieder allen etwas verbieten möchtet. ich bin ein extremer feind von zensur, und wenn ich dann lese, dass ihr per kreditkarte einem vater das spielen verbieten möchtet, dreht sich mir der magen um... das ist wirklich mit das dämlichste was ich jemals gehört habe. soll sich dieser vater dann vielleicht beim kreditkarten institut melden wenn er mal urlaub hat und gern 7 stunden spielen möchte? soll der arbeitgeben das dann beglaubigen?
ich weiß, ich weiß, ihr habt nur laut gedacht - und das finde ich gut - aber sämtliche ansätze betrachte ich als eingriff ins privatleben und für ziemlich undurchdacht, wenn nicht gar fahrlässig.

ich persönlich hatte meine meinung ja auf seite 1 geschrieben. aber um ehrlich zu sein ist das für mich ein einzelfall, der nicht weiter interessiert. man "könnte" seine kinder bei fast jedem hobby vergessen oder macht im leben fehler. das man diesen menschen bestrafen muss (wie auch immer) ist klar, aber ich finde man muss diese vorgänge nicht weiterdenken. wenn menschen in online rpgs hängenbleiben, dann ist es deren eigene schuld...


edit: sicherheitshalber hab ich seite 2 nun doch ein wenig gelesen. tastepolice hat euren irrsinn wenigestens auch erkannt ;) und euer hauptproblem scheint hier nicht "das spielen" zu sein, sondern lediglich wow. das wäre dann aber bitte ein eigener thread. ich möchte nur nochmals loswerden: wie kann ein mensch es befürworten, dass ein system - vom staat kontrolliert - mir sagt, wann ich was in meinem leben tun kann? das ist ganz ganz gefährlich was ihr euch da überlegt...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ coke501(tm)

klar passt der vergleich mit dem terroristen nicht, aber der ist mir als vergleich
am schnellsten eingefallen wenns um vorschläge geht die übers ziel hinausschiessen.

ich bestreite auch auch nicht das das ein ganz fürchterlicher vorfall ist. aber ich denke das
er in dieser tragweite ein einzelfall ist und ich hoffe mal auch bleiben wird.

auf jeden fall rechtfertigt er in meinen augen kaum einen vorschlag wie deiner
mit dem automatischen konsolenabschalten.
auch wenn du mit der behauptung das wer regelmässig über 6 stunden spielt
ein problem hat nicht ganz falsch liegst.
trotzdem sollte es jedem selbst überlassen wann und wieviel er spielt.

bei dem problem mit der abhängigkeit nach wow ( und natürlich allem anderen )
sehe ich viel mehr freunde und familie in der pflicht sich einzumischen wenn
etwas aus dem ruder zu laufen scheint.
 
@shadowman und tastepolice

Ich denke eben nicht, dass es ein tragischer Einzelfall ist. Bestenfalls im Zusammenhang damit, dass die eigenen Kinder zu Schaden kommen. Wie man in diesem Thread lesen konnte, gibts einige hier, die Bekannte haben, die selber scheinbar große Probleme mit dem Thema haben, und Trulla schreibt auch, wie leicht solche Spiele süchtig machen können.

Wie ich bereits geschrieben habe, ist der Vorschlag einer "verordneten Reduktion" zu radikal, und ich hatte um andere Ideen gebeten. Und was Tastepolices Vorschlag mit Freunden und Familie angeht. Videospielen ist nicht wirklich als Hobby anerkannt, und Videospielsucht wird imo, genauso wie jede Sucht, die mit neuen Medien zusammenhängt, nicht wirklich wahrgenommen. Wenn man etwas bekämpfen will, muss man es erst erkennen.

Aber wie gesagt: Vorschläge?? (Und kommt mir nicht mit Einzelfall, Videospielsucht ist kein Einzelfall, sie kommt nur sehr selten in die Medien)
 
Ich denke eben nicht, dass es ein tragischer Einzelfall ist.
ach nein? wo sind denn die anderen verhungerten kinder?

klar übertreiben es einige leute. aber wenn ich zuviel puzzle, könnte ich auch meine kinder vergesse. wenn ich zuviel fernsehe oder backgammon spiele, könnte ich auch das essen vergessen. wie anfällig jemand für etwas ist, kommt auf die person an. das zwangweise regulieren zu lassen ist verdammt gefährlich. oder willst du auch, dass sich bücher nur 100 seitenweise lesen lassen? eben! zensur ist tödlich für die freiheit des einzelnen. und wenn sich schon mein gameboy von allein ausschalten würde, wo endet es dann? der ansatz ist also an den haaren herbei gezogen. aber ich sehe auch keinen grund, über einen gegenvorschlag nachzudenken. solange mehr leute von elefanten gefressen werde als beim videospielen draufgehen...

Videospielen ist nicht wirklich als Hobby anerkannt....

was? also allein diesen satz kann man so nicht stehen lassen. dir ist schon klar, dass das videospielgeschäft bereits das kino hinter sich gelassen hat oder? wenn du explizit gesagt hättest "in einigen wenigen ländern dieser welt", hätte ich eventuell zugestimmt. so ist die aussage schlicht und ergreifend falsch. nur warum sollte man auf suchtpotential eingehen, wenn es keinen grund dazu gibt?

Aber wie gesagt: Vorschläge?? (Und kommt mir nicht mit Einzelfall, Videospielsucht ist kein Einzelfall, sie kommt nur sehr selten in die Medien)

es ist aber ein einzelfall. und ja, ich weiß auch von koreanern die daran zugrunde gegangen sind. aber ob ich jetzt süchtig bin nach games, schokolade, lsd, korn oder pornos ist doch egal. der staat hat nur bedingt das recht da einzugreifen. und ich hab auch nichts gegen aufklärung, therapien etc. etc. aber eine zwangsregulierung führt sicher nicht zur besserung. zumal ich mich nach wie vor entschieden dagegen wehre, das als problem anzusehen...

edit:
und du glaubst es gibt viele fälle, es kommt nur nicht in den medien? gerade hier, wo videospiele gern zerfleischt werden sollten die medien davon absehen? ich finde die diskussion interessant, aber wenn du videospiele auch nur ansatzweise auf eine stufe mit alkohol, zigaretten oder drogen stellst, stimmt hier was nicht...
ich wurde ja schon mit pädophilen auf eine stufe gestellt und werde vom staat wie ein krimineller gejagt (achtung, überspitzt ;) ), aber jetzt auch noch das?!
 
Zuletzt bearbeitet:
ach nein? wo sind denn die anderen verhungerten kinder?

Danke, dass du den Rest des Absatzes weggelassen hast, das macht es einfacher drüber zu meckern ;) Ich habe übrigens erwähnt, dass es wohl nicht viele Fälle gibt, in denen Kinder zu schaden kommen, und das ist auch der einzige Grund, warum das in die Medien gekommen ist, und auch da eher als Randnotiz (Merkste, Videospielsucht wird allgemein nicht ernst genommen)

klar übertreiben es einige leute. aber wenn ich zuviel puzzle, könnte ich auch meine kinder vergesse. wenn ich zuviel fernsehe oder backgammon spiele, könnte ich auch das essen vergessen. wie anfällig jemand für etwas ist, kommt auf die person an. das zwangweise regulieren zu lassen ist verdammt gefährlich. oder willst du auch, dass sich bücher nur 100 seitenweise lesen lassen? eben! zensur ist tödlich für die freiheit des einzelnen. und wenn sich schon mein gameboy von allein ausschalten würde, wo endet es dann? der ansatz ist also an den haaren herbei gezogen. aber ich sehe auch keinen grund, über einen gegenvorschlag nachzudenken. solange mehr leute von elefanten gefressen werde als beim videospielen draufgehen...

Ich habs zwar schon zweimal geschrieben, aber ich schreibs gerne nochmal: Ja, der Vorschlag ist zu radikal. Und Zensur ist es nur bedingt, da keine Inhalte verändert/beschnitten werden. Aber: Videospiele zielen darauf ab, gewisse Zentren im Gehirn verstärkt zu stimulieren, genauer gesagt, die Lustzentren (grade Online-Rollenspiele, wo jedes gewonnene Item ein toller Erfolg ist, und den Spieler zufrieden macht). Und wenn die Stimulation nicht mehr da ist, fühlt man sich leer, und versucht sie wieder zu bekommen. Der eine wird sie sich anderweitig suchen, der andere greift wieder zum Spiel. Und ein kleiner, wenn auch imo nicht unwichtiger Teil greift früher oder später nur noch zum Spiel, und vergisst über kurz oder lang, dass es andere Möglichkeiten gibt.

was? also allein diesen satz kann man so nicht stehen lassen. dir ist schon klar, dass das videospielgeschäft bereits das kino hinter sich gelassen hat oder? wenn du explizit gesagt hättest "in einigen wenigen ländern dieser welt", hätte ich eventuell zugestimmt. so ist die aussage schlicht und ergreifend falsch. nur warum sollte man auf suchtpotential eingehen, wenn es keinen grund dazu gibt?

Wer redet denn von der Wirtschaft?? Ich meine die Gesellschaft. Oder warum wirst du wohl vom Staat wie ein Krimineller gejagt?? Und ob es einen Grund dazu gibt, ist ne andere Frage, aber hier sind wir wohl verschiedener Meinung ;)

es ist aber ein einzelfall. und ja, ich weiß auch von koreanern die daran zugrunde gegangen sind. aber ob ich jetzt süchtig bin nach games, schokolade, lsd, korn oder pornos ist doch egal. der staat hat nur bedingt das recht da einzugreifen. und ich hab auch nichts gegen aufklärung, therapien etc. etc. aber eine zwangsregulierung führt sicher nicht zur besserung. zumal ich mich nach wie vor entschieden dagegen wehre, das als problem anzusehen...

Wie gesagt, wir differieren in der Grundeinstellung zum Thema. Ich glaube, dass die so genannte Dunkelziffer in dem Bereich sehr hoch ist.

edit:
und du glaubst es gibt viele fälle, es kommt nur nicht in den medien? gerade hier, wo videospiele gern zerfleischt werden sollten die medien davon absehen? ich finde die diskussion interessant, aber wenn du videospiele auch nur ansatzweise auf eine stufe mit alkohol, zigaretten oder drogen stellst, stimmt hier was nicht...
ich wurde ja schon mit pädophilen auf eine stufe gestellt und werde vom staat wie ein krimineller gejagt (achtung, überspitzt ;) ), aber jetzt auch noch das?!

Ich stelle Videospiele mit allem auf eine Ebene, das ein erhöhtes Suchtpotential hat. Beispielsweise das Internet, Fernsehen, oder die von dir genannten. Ich sage nicht, dass es ein Verbrechen ist, zu spielen, schliesslich spiele ich selbst, und das nicht zu knapp, aber nicht jeder ist verantwortungsvoll und erwachsen genug, um das auch kontrollieren zu können.
 
es ist aber ein einzelfall. und ja, ich weiß auch von koreanern die daran zugrunde gegangen sind. aber ob ich jetzt süchtig bin nach games, schokolade, lsd, korn oder pornos ist doch egal. der staat hat nur bedingt das recht da einzugreifen. und ich hab auch nichts gegen aufklärung, therapien etc. etc. aber eine zwangsregulierung führt sicher nicht zur besserung. zumal ich mich nach wie vor entschieden dagegen wehre, das als problem anzusehen...

Klar sind es Einzelfälle bei denen es so weit kommt, ich hätte früher auch jedem den Vogel gezeigt, der eine Begrenzung gefordert hätte.
Diese sollte sich auch nicht auf alle Spiele beziehen, aber auf MMORPGs, auch wenn das ganze sehr schwierig bis gar nicht durchzusetzen wäre.
In WoW gibt es in Deutschland 85 Server. Ich selber war auf einem mittelgroßen und würde sagen, dass dort ~50 Leute waren, bei denen der Zug endgültig abgefahren ist, sprich die ich als süchtig einschätzen würde (gut ich bin kein Arzt, aber es geht mir mehr um den Eindruck).
Dazu dann nochmal etwa 150 Leute, die schwer suchtgefährdet sind und für items jeden Scheiß mitmachen.
Dazu die große Masse an Spielern, die sinnlos jeden Tag den selben Mist grindet ohne zu wissen, wieso eigtl., aber sie tun es halt.
Der Anteil an Spielern mit gesundem Verhältnis zu WoW liegt nie im Leben bei > 35% und gerade die Spieler in dieser Gruppe wechseln häufig, d.h. sie hören auf und neue rücken nach.

Das Problem in MMORPGs ist auf jeden Fall da, man sieht es nur erst, wenn man wirklich mal mitgespielt hat.
Einer unserer Gildenleiter damals hat in wow etwa 70-100 Stunden die Woche verbracht. Wenn gerade nicht geraidet wurde (4x4-5Std die Woche) hat er alleine stundenlang immer und immer wieder die selben Monster getötet um seinen Ruf zu pushen, da er unbedingt alle Verzauberungen und Schneiderrezepte besitzen wollte (hat er übrigens auch geschafft...). War er da fertig, hat er einen 2. Charakter hochgezogen und angefangen, in der Welt herumzulaufen und Kräuter zu sammeln, um Tränke für Raids herstellen zu können.
Als ich dann aufhörte und mit eine 360 gekauft hab, hab ich bei uns im Forum mal gefragt, ob noch jemand eine hat. Tja, genau der besagte Spieler hat eine mit einem gamerscore jenseits der 10.000. Und das neben 70-100 Stunden wow!!!
Das Problem ist also größer als man denkt, vor allem wenn man sich in Schulen umhört, hört man oft Geschichten über Schüler die scheiterten, weil sie so wow vernarrt waren, was auch kein Wunder ist - selbst nachts sind die server relativ voll, und das sind meistens Leute die seit 20 Uhr sagen "nur noch eine Sache...".
Irgendein Schutz muss definitiv her, das Problem ist nur, dass eine gesittete Diskussion nicht möglich ist, weil Süchtige nicht einsehen, dass Hilfe nötig wäre UND weil es so viele wow/mmorpg hater gibt, die immer alles schlechtreden müssen (Eine solche Diskussion verläuft immer wie ein Grafikvergleichsthread im war forum :-D).
Dazu kommt dann bei vielen Schülern, dass ihre Eltern sich nicht genug um sie gekümmert haben, selber Null Medienkompetenz haben weil es sie einfach nicht interessiert und dann zu spät merken, dass ihre Kinder (fast) süchtig sind.

just my two cents
 
coke: ich weiß ja, ich hab mich nur immer noch nicht von deinem vorschlag losreissen können. das driftete bei mir dann schon wieder in "zensur" regionen ab, auf die ich definitiv allergisch reagiere. mit deinem schlussstatement, ungefähr das:

Ich stelle Videospiele mit allem auf eine Ebene, das ein erhöhtes Suchtpotential hat. Beispielsweise das Internet, Fernsehen, oder die von dir genannten.

...kann ich prima leben. aber das betrifft eben alle dinge die spaß machen. gibt ja auch leute die gehen 3x die woche tanzen und feiern, oder besuchen einen schachclub und lesen zuhause strategien darüber :) was ich damit sagen will ist: alles was spaß macht, birgt natürlich die gefahr einer sucht. wann das geschehen ist, kann man aber in vielen bereichen festmachen. wenn man z.b. lungenkrebs diagnostiziert bekommt oder durchs essen mehr als fettleibig geworden ist. die effekte von drogen sind da noch um einiges schlimmer. ich finde es nur eben sehr schwer, genau diesen punkt beim spielen fest zu machen. viele würden jetzt sagen: wenn jemand 5 stunden am tag spielt, ist er süchtig. ich würde sagen, mit 5 bis 6 stunden ist man sogar süchtig, allerdings ohne jegliche negative konsequenz... seh ich doch an mir! das ist bei alkohol und den anderen "hobbys" ja eben nicht der fall. ob der vater sein kind jetzt aufgrund eines romans (z.b. harry potter) vergessen hat, oder wegen eines spiels ist dabei in meinen augen völlig egal. nur würde nie jemand sagen: "hui, der liest zuviel" ;) weißt du worauf ich hinaus will?

ergänzend zu trulla:
ich weiß, das spiel ist übel. aber andererseits so genial gemacht, dass die leute sich nicht mehr davon trennen wollen. ein sehr schmaler grat ist das, aber da man in unserem land mit 18 jahren volljährig ist, muss jeder selber damit klarkommen. und das sehe ich auch so. ich maßregele niemanden wenn er nachmittags betrunken ist und ich würde mich nicht wagen jemandem nach 6 stunden zu sagen "konsole aus, du bist süchtig!". niemand hat jenes recht! wenn jemand dadurch eine straftat begeht, oder so fahrlässig ist wie unser beispiel, hat das strafe verdient - vorher nicht!
das ist mein standpunkt.
mir geht es z.b. zu weit, dass gegenstände und waffen real verkauft werden. das ist für mich einfach unsinn. für fans des spiels hingegen nicht. und wenn jemand 5 stunden pro tag damit verbringt, ist der wert natürlich höher. genau so als hätte ich bereits jetzt das neue harry potter buch, was mir nichts bedeutet, neben mir sitzt aber eine leseratte, die darauf brennt es zu bekommen. das ist in allen bereichen schwer, deshalb nehme ich immer das buch als gegenbeispiel - auch wenn das vom "status" in einem völlig anderen licht steht.

das einzige was ich merke ist, dass blizzard und co. gezielt eben jene seltenen gegenstände ins spiel bringen, die diesen immensen wert ausmachen. das gibt es auf konsolen "noch" nicht, hat dort aber glaube ich auch nicht die gleiche faszination. wir haben halt mehr games ;) würde dazu gern mal die stimme eines wow spielers hören.
denn ansonsten trifft man sich eben dort, unterhält sich und hat spaß. das tun sicher fast 3 millionen leute. wenn dabei 2 im jahr draufgehen, ist mir das ehrlich gesagt egal. verschlimmert sich sowas oder nimmt kriminalität und der soziale abstieg überhand, muss was getan werden. aber das dauert mit sicherheit länger als ich lebe!


und da sagen tatsächlich leute, man könnte hier nicht anständig texten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Boah, das ist heftig. Den Eltern sollte man helfen, vieleicht Kinderbetreuung oder so. Und man sollte die zu ner Suchberatung schicken, denn die beiden sind eindeutig süchtig.

Shadow
Bist ja auch einer der wegen den Games manchmal hungert, wie ist es so wenn du sowas liest?
 
Zurück
Top Bottom