*Die Next-Gen Charts*

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Terminator, der Punkt ist, dass Klassiker nur bedingt altern. und natürlich merkt man einem Buch sehr wohl sein Alter an. Entgegen deiner Auffassung entwickelt sich Sprache nämlich sehr wohl, so dass man sehr genau merkt, wann welches Buch geschrieben wurde. Das macht Bücher aus dem 18 Jhd. für uns schwieriger lesbar, aber eben nicht unlesbar und Klassiker werden dadurch nicht schlechter, manchmal sogar besser. Die Gesvhichte ändert sich durch die Sprache ja nicht. Und die Geschichte ist es, der bei Klassikern zeitlos ist. Das kann man ganz wunderbar auch auf Spiele übertragen. Ein Spiel wie Chrono Trigger mag grafisch etwas angestaubt sein, was es für einige etwas schwieriger. Das ändert aber nichts daran, dass der Inhalt (Gameplay, Story, Charaktere etc.) einfach mal verdammt gut ist. Darauf wollte KlapTrap hinaus, nicht auf irgendwelche technische Realisierungen von Büchern.
 
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Calvin:

...und natürlich merkt man einem Buch sehr wohl sein Alter an. Entgegen deiner Auffassung entwickelt sich Sprache nämlich sehr wohl, so dass man sehr genau merkt, wann welches Buch geschrieben wurde...

Das stimmt so nicht bzw. nur bedingt. Allerdings muß ich mich jetzt dagegen verwahren, daß Du bis in 18. Jahrhundert oder sonstwohin zurückgehst, denn so weit war das Beispiel von Klap Trap sicher nicht angelegt. Und selbst dann: Dann hat sich die Sprache sicher verändert - aber ist das eine Entwicklung im Sinne von Fortschritt? Ganz sicher nicht! Die Sprache ist einfach nur anders - deswegen habe ich aber KEINEN Mehrwert davon.

Und entgegen Deiner Aussage wären auch Werke von z. B. Poe oder Lovecraft oder, oder auch noch durchaus als hochmodern anzusehen.

Und wieder schließt sich der Kreis: Bei den Spielen hingegen hat sich nicht nur die Sprache verändert, sprich es gibt eben nur andere Spiele, sondern die Spiele heute sehen ganz anders aus und der Spieler erfährt durch diesen technischen Fortschritt auch einen größeren Mehrwert.

Veränderung (,die beim Buch eh kaum erwähnenswert ist) bedeutet also nicht Fortschritt im Sinne von Mehrwert. Die Spiele hingegen haben einen immensen technischen Fortschritt erfahren und bieten damit Mehrwert.
 
Da ich hier leider im Gegensatz zu Dir nicht editieren kann noch zu Deiner Ergänzung:

NEIN, ein Top-Spiel von gestern ist heute eine Antiquität und hat höchstens noch Retro-Charme und verdient keinesfalls Höchstwertungen.

du laberst ziemliche grütze. chrono trigger ist auch heute noch ein absolutes topspiel, das an einfallsreichtum, charme und qualität bis heute nicht überboten wurde. deshalb hat solche wertungen verdient. :)

und warum eigentlich IMMER auf nintendo rumhacken? blind vor tobsucht? chrono trigger is n square- und resi4 n capcomspiel. merkst du was?
 
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Terminator, das ist das, was ich mit "zeitlos" meinte. Das macht Klassiker, wie es Chrono Trigger auch ist, aus. Sie sind zeitlos und funktionieren auch nach Jahren noch wunderbar. Darum hat ein Chrono Trigger auch heutzutage noch gute Wertungen verdient.

Und natürlich entwickelt sich Sprache. Es kommen neue Wörter dazu, andere verschwinden. Das ist so oder so ein Fortschritt. Fortschritt heißt ja nicht, dass es unbedingt was positives ist. ;)
 
Interessante Diskussion :scan:

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habe ich im grunde nicht das selbe gesagt :-?

ein satzt ohne den rest zu quoten, macht wenig sinn :neutral:

Mir gehts nur um das "zeitlos", das streit ich ab ;)
Der Rest deines Beitrags stimmt so auch:

viele genres wie rennen- und sportspiele, egoshooter usw... leben von der presentation und dem entsprechend "ältern" sie schneller und müssen/sollen abgestuft werden. 2D spiele dagegen sind viel resistenter, z.B. ein gutes NES 2D shooter macht selbst heute, fast genau so viel spaß wie damals.

Trotzdem glaube ich sehr wohl, dass auch gutes Gameplay veraltet sein kann. Beispiel Pong (Jaja, ich weiss, extrembeispiel :ugly:). War gameplaytechnisch sicher mal gut, heute ists wohl nicht mehr ganz so gut zu bewerten, weils einfach veraltet ist.

Bei Chrono Trigger stimmt das zeitlos natürlich, nur trifft das imo nicht auf alle GUTEN Games von früher zu ;)
 
Die Spiele hingegen haben einen immensen technischen Fortschritt erfahren und bieten damit Mehrwert.

Deswegen hat CT ja auch knapp 4% weniger als zu frühen Zeiten (wobei der Vergleich ja schwierig wird, aufgrund unterschiedlicher Magazine etc., aber der Trend ist ungefähr in dem Bereich).
Mehr ist dieses oberflächliche Kriterium (nach Ansicht von Presse und vieler User hier) anscheinend nicht wert. Um es für dich verständlicher zu machen: Chrono Trigger hätte mit technisch absolu zeitgemäßer Präsentation ~4% mehr im Schnitt bekommen als jetzt. Was die anderen Gesichtspunkte (sprich Kampfsystem, Story etc.) anbelangt, bieten heutige Spiele durch ihre Aktualität keinen Mehrwert.

Du hast ja bereits in unzähligen Themen zum Ausdruck gebracht, dass deine Prioritäten hierbei ganz andere Dimensionen annehmen. Deine Ausführung mag also für dich gelten, erlaubt dir jedoch nicht, diese als allgemeingültig darzustellen.

MfG,
Manti
 
Und natürlich entwickelt sich Sprache. Es kommen neue Wörter dazu, andere verschwinden. Das ist so oder so ein Fortschritt. Fortschritt heißt ja nicht, dass es unbedingt was positives ist. ;)

Nö, das ist kein Fortschritt sondern nur Veränderung! :P


Mantikor:

Wie gesagt, mich stört nicht nur die altbackene Präsentation sondern noch viel mehr, daß es das Spiel ja schon lange Zeit fast genau so gab! Und den Abzug von 4% empfinde ich als lächerlich dafür und das hätte früher mehr auf die Nuss gegeben.
 
termi ich verstehe nicht auf was du hinauswillst. willst du das grafik über alles herrscht ? ist doch blödsinn. viele bekannte spiele entstanden aus recht einfachen ideen die auch ohne große technik wunderbar funktionierten. willst du diese ideen nun niedriger einordnen nur weil sie nicht so gut aussahen ? selbst ein Pen&Paper Spiel macht mit den richtigen Leuten richtig viel viel Spaß. Den auch die hochgelobte grafik hat auf die spiele an sich und deren spaß einen negativen effekt. früher musste man sein fantasie anstrengen heute ist das nicht mehr nötig weshalb ein paar Aspekte flöten gegangen sind.
 
Interessiert hier keinen

Hier geht es um : "*Die Next-Gen Charts*" und nicht um "*Die Next-Gen Pseudo Technik*"
 
Mantikor:

Wie gesagt, mich stört nicht nur die altbackene Präsentation sondern noch viel mehr, daß es das Spiel ja schon lange Zeit fast genau so gab! Und den Abzug von 4% empfinde ich als lächerlich dafür und das hätte früher mehr auf die Nuss gegeben.

Früher? Wann früher? Als die GBA-Remakes der SNES-Spitzentitel auf dem GBA reihenweise Top-Bewertungen eingeheimst haben? Ich denke, dies wird seit jeher so wie heute gehandhabt, was 2D-Spiele anbetrifft.

Und die Tatsache, dass das Spiel schon lange existiert, macht es ja nicht schlechter - für den Neukunden ist es defakto ein 9Xer Spiel, daran ändert das Alter nichts.
Dass dies für Wiederholungstäter nicht gelten kann, ist offensichtlich. Ich denke jedoch, dass jeder, der sich das Spiel zweimal kauft/spielt auch mit entsprechend modifizierten Erwartungen an das ganze rangeht.
Würde man es anders herum versuchen, um mit der Bewertung den für eine Minderheit zutreffenden Fall zu umschließen, würde man a) die Qualität als solche und b) die objektive Beratung für die größtmögliche Zielgruppe verfehlen.

MfG,
Manti
 
Nö, das ist kein Fortschritt sondern nur Veränderung! :P


Mantikor:

Wie gesagt, mich stört nicht nur die altbackene Präsentation sondern noch viel mehr, daß es das Spiel ja schon lange Zeit fast genau so gab! Und den Abzug von 4% empfinde ich als lächerlich dafür und das hätte früher mehr auf die Nuss gegeben.

FALSCH! Hier gab es das spiel noch gar nie in genau der Form. Da wir in Europa leben, ist vor allem das Gebiet hier entscheidend.
 
FALSCH! Hier gab es das spiel noch gar nie in genau der Form. Da wir in Europa leben, ist vor allem das Gebiet hier entscheidend.

Dass würde im Umkehrschluss allerdings bedeuten, dass das Spiel in Japan keine solch hohen Bewertungen verdient gehabt hätte.
Hat es aber, Erklärung siehe mein letztes Posting.
 
Dass würde im Umkehrschluss allerdings bedeuten, dass das Spiel in Japan keine solch hohen Bewertungen verdient gehabt hätte.
Hat es aber, Erklärung siehe mein letztes Posting.

Ja, ich weiss schon, nur ist mit der Aussage von Termi schon die Grundlage auf der er diskutiert (Spiel ist in der Form schon erschienen) unsinnig ;)
Dazu kommt halt, dass der DS nicht unbedingt für gutaussehende 3D Games bekannt ist, da werden wohl viele gerne eine schöne 2D Grafik nehmen ;)
 
Ja, ich weiss schon, nur ist mit der Aussage von Termi schon die Grundlage auf der er diskutiert (Spiel ist in der Form schon erschienen) unsinnig ;)
Dazu kommt halt, dass der DS nicht unbedingt für gutaussehende 3D Games bekannt ist, da werden wohl viele gerne eine schöne 2D Grafik nehmen ;)

Diese Logik für mich noch mal ganz langsam zum Nachvollziehen! Eine Firma bringt ein technisch sagen wir mal nicht so weit entwickeltes Gerät heraus, so daß Konvertierungen von uralten Spielen darauf sinnvoll erscheinen.

Also kauft man sich ein Gerät, das nur alten Grafikstil beherrscht, kauft sich Konvertierungen von uralter Software für volles Geld - und die Fans freuen sich wie Schneekönig.

DAS ist ja DIE Geschäftsidee ... :ugly:
 
So merkwürdig es mir erscheint, so glaube ich doch zu wissen, worauf Terminator hinaus will, wenn der den Vergleich zwischen Buch und Spiel anprangert. Irgendwo ist sein Zweifel nämlich gerechtfertigt, das Buch ist mehr oder weniger seit seiner Entstehung ein fast schrankenloses Medium und hatte nie mit den Grenzen zu kämpfen, an die Spieleentwickler stießen und stoßen bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Ein Buchautor kann vielleicht eine Schreibblockade haben oder einfach nicht soviel drauf haben, aber wir gehen ja von einem funktionierenden "Entwickler" aus. Und es gibt keinen Autor, der sich im Medium Buch bei der Umsetzung seiner Idee eingeschränkt sieht.
Vergleichen wir das mal mit älteren Konsolen, mit dem NES, beispielsweise. Vielleicht wollten Spieleentwickler schon damals gerne fulminante, 3-dimensionale Abenteuer mit einer spielfilmreifen Inszenierung machen, aber es ging einfach nicht. Die Plattform gab das nicht her. Die Grafik reichte nicht, der Sound reichte nicht und der Speicherplatz schon gar nicht. Während es hingegen noch nie vorgekommen ist, dass ein Buchautor sein Buch nicht schreiben konnte, weil das Papier seine Idee nicht tragen konnte oder nicht genügend Buchstaben zur Verfügung standen, um die Geschichte niederzuschreiben. Eingrenzend für die Kreativität eines Autoren wirkten höchstens gesellschaftliche Konventionen, Abgabetermine oder dergleichen - aber das sind äußere, zusätzliche Einflüsse, mit denen Videospiele ja auch noch nebenbei kämpfen. Während sie aber darüber hinaus auch noch den Nachteil dem Buch gegenüber haben, dass manche Ideen mit derzeitigen technischen Mitteln einfach in Videospielen nicht umsetzbar sind.

Das letzte vergleichbare Problem technischer Natur, dass das Buch hatte, war wohl die Einzigartigkeit, aber die ist seit dem Buchdruck dahin. Das war wohl die letzte wirklich nennenswerte große Entwicklung beim Buch, dass ein Buch ein Einzelstück mehr war, sondern kopiert und vervielfältigt und somit verbreitet werden konnte. Aber seitdem hat sich für den Autoren im Grunde nichts mehr verändert.



Vergleichen wir es also eher mit einer anderen, passenderen Analogie. Zum Beispiel mit Kunst. Vor Jahrhunderten konnte man Bilder nur mit Stift und Pinsel malen, während es mittlerweile viele andere Wege gibt, nicht zuletzt digitale, um Bilder zu erschaffen oder festzuhalten.
Nach Terminators Logik kann also dann ein uralter, verstaubter Klassiker wie Da Vincis Mona Lisa keinen Stich gegen die Fotos seiner kleinen Tochter mit der Digitalkamera mehr machen. Denn ein Top-Gemälde von gestern ist heute eine Antiquität und verdient keinesfalls Höchstwertungen, weil es technisch sowas von veraltet ist.... :lol:
 
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