*Die Next-Gen Charts*

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
@PeterGerri

Eine kleine enschränkung zu deiner Ausführung.

Sprache entwikelt sich auch weiter. So stellt zwar das Medium Buch keine einschrämkung dar aber die Sprache an sich ist nicht ausreichend.

Ist genau so wie wenn du vor 20 Jahren ne PS3 aufm Markt gehabt hättest, die hätte dann für damalige verhältnisse keine grenzen geboten. Aber die Programiercodes wären gar nicht vorhanden gewesen.


Oder noch besser, suche mal so schöne Bücher die noch in alt Hochdeutsch verfasst sind, dann weisst du was ich mein (ist wirklich grausam sowas zu lesen).
 
Was ist denn hier los, hab ich mich im Thread vertan ?
Es geht echt um Bücher, ja sind wir hier denn in Aserbaidschan ?
Kommts ma wieder zum Thema, oida, aber zack zack
Denn Lektüren hab ich schon in der Schule gehasst, was ein abfuck
 
@PeterGerri

Eine kleine enschränkung zu deiner Ausführung.

Sprache entwikelt sich auch weiter. So stellt zwar das Medium Buch keine einschrämkung dar aber die Sprache an sich ist nicht ausreichend.
Das würde stimmen, wenn du meinetwegen die Grunzlaute von Höhlenmenschen meinen würdest, die waren sicher keine ausreichend entwickelte Sprache, um alle erdenklichen Fantasien eines Autors auszudrücken... aber das Problem haben wir IMO seit ein paar Jahrhunderten nicht mehr.

Es sei denn, du kannst mir ein Beispiel nennen, wo die Sprache die unüberwindbare Barriere darstellt, einen Gedanken niederzuschreiben. Okay, vielleicht in der Liebe, wenn jemand so schön ist, "dass man es mit Worten nicht ausdrücken kann" oder so ein Unsinn. Aber das ist ja nicht ganz dasselbe.

Tolkien konnte schon vor vielen Jahrzehnten massive Fantasielandschaften und Massenschlachten mit zehntausenden Kämpfern beschreiben. Während man bis vor kurzem sowas aber sicher nicht eindrucksvoll in Videospielen umsetzen konnte (zumindest die Massenschlachten), weil man einfach technische Limits hatte, die das nicht zuließen. Vergleichbare Grenzen gibt es für Buchautoren einfach nicht.
 
Ja, richtig.

Nur haben Buchautoren es schwer, wirklich innovative Werke zu schreiben.
Da können sie von mir aus jedes Wort der Welt im Repertoire haben, es wird allerdings sehr schwer, Worte so aneinanderzureihen, dass die Menschen auch wirklich bewegt werden.

Und Massenschlachten konnte man, so finde ich, schon immer darstellen.
Nur musste man damals viel der Phantasie der Menschen überlassen.

So, als wäre bei einem Bilderbuch jedes Bild lediglich in Worte umschrieben.

Ich finde, dass mir damalige Spiele auch ein "Mittendrin"-Gefühl geben können.
Auch wenn nicht tausende perfekt animierte Gegner auf mich einschlagen :ugly:
 
Ja, richtig.

Nur haben Buchautoren es schwer, wirklich innovative Werke zu schreiben.
Da können sie von mir aus jedes Wort der Welt im Repertoire haben, es wird allerdings sehr schwer, Worte so aneinanderzureihen, dass die Menschen auch wirklich bewegt werden.
Das tut nichts zur Sache. Mit den gleichen Schwierigkeiten kämpfen auch Ost-RPGs, wenn sie nicht die Klishees dieses Genres erfüllen wollen. Mit technischen Grenzen hat das nichts zu tun.

Und Massenschlachten konnte man, so finde ich, schon immer darstellen.
Nur musste man damals viel der Phantasie der Menschen überlassen.
Okay, aber ein Spiel wie Killzone 2 wäre vor zwölf Jahren am N64 halt nicht möglich gewesen aufgrund technischer Grenzen. D'accord? :-)

Ich finde, dass mir damalige Spiele auch ein "Mittendrin"-Gefühl geben können.
Auch wenn nicht tausende perfekt animierte Gegner auf mich einschlagen :ugly:
Das bestreite ich ja auch nicht. Aber sie tun es auf andere, technisch minderwertigere, Weise.
 
PeterGerri:
Die technische Realisierbarkeit war doch überhaupt nicht der Punkt der Analogie. Es ging um die Frage, ob Spiele, die vor 10 Jahren aktuell waren, auch heute noch hervorragend sein können. Das können sie, den richtig gute Spiele sind genauso zeitlos wie richtig gute Bücher. Während bei Büchern vor allem die Sprache altert, ist es bei Spielen insbesondere die Grafik.
 
PeterGerri, dass ein Spiel wie KillZone 2 damals nicht möglich gewesen ist, 1:1, ist fast schon wahrscheinlich :ugly:

Dafür sind heute andere Dinge eher weniger möglich. Gameplay-fixierte Spiele zum Beispiel, die an die Genialität der Vergangenheit anschließen können!

Für mich ist die Technik immer an letzter Stelle.
Es geht um die Ideen und die kann man schon mit PS2 genial umsetzen.

Und nur ein Bruchteil der Konzepte ging nicht ganz gut. Zum Beispiel das Konzept eines CGI-Filmes in Spielform.

Aber selbst... MGS konnte auf der PSX umgesetzt werden und zwar in einer Form, die von vielen als "die beste" bezeichnet werden kann.

Klar ist, dass ein stetiger technischer Fortschritt sicher nicht schlecht ist.
Allerdings ist der nicht überlebensnotwendig für das Hobby.

Denn wer achtet noch auf die Technik nach 5 Spielminuten?
Wird es realistischer, wird es immer unspektakulärer und uninteressanter, imho.

Die Ideen sind es, die Zeitlosigkeit mit sich bringen. Sowohl im Umsatz, als auch im Design.
 
Calvin:

Nochmal: Die Analogie paßte eben nie, weil sich das Buch nicht verändert - jedenfalls nicht in dem Sinne, daß der Vergleich mit den Spielen auch nur ansatzweise passen würde.

Zur Erinnerung:

Ich habe die Analogie in ihrer Ursprungsdarstellung widerlegt und dann in den richtigen Kontext zum Ausgangspunkt - den Computerspielen - gebracht.

Und dann wird das Ganze auch zwingend:

Verschiedene Inhalte = Verschiedene Spiele

Verschiedene Wörter, auch neue extreme Wörter = Neue Spielideen

Technische Weiterentwicklung ala "Bücher in Harry Potter" mit "lebenden Bildern" und telepathischen Übertragungen = technische Weiterentwicklung der Spiele.

Wobei eben der letzte Punkt nur bei den Spielen stattgefunden hat und bei den Büchern nur Fiktion ist.

Das Beispiel Buch paßte nie!


PeterGerri:

Deine Ausführungen zum Buch waren gut, aber zur Kunst: Fail! Denn ein Foto hat nicht unbedingt etwas mit Kunst zu tun (kann es aber), während Malen nun mal etwas ganz anderes ist - was einen Leonardo da Vinci immer aktuell macht. :P
 
Terminator, wir drehen uns im Kreis. Du reduzierst ein Buch die ganze Zeit darauf, dass es bedrucktes Papier ist. Das finde ich eine erschreckend lieblose Definition von Literatur. Aber egal. Ich glaube, wir können das jetzt wirklich sein lassen. Vergleiche und Analogien hinken so oder so immer an irgendeiner Stelle. Also diskutieren wir doch einfach direkt am Objekt, nämlich dem Spiel.
 
wann sind wir denn fertig mit dieser schrecklichen diskussion? fakt ist doch, dass es ein chrono trigger immer noch (oder gerade heutzutage) verdient hat haufenweise 90er-wertungen abzubekommen, weil man gerade bei diesem spiel von einem kunstwerk reden kann, was stil und umsetzung angeht. so schließt sich der kreis. :goodwork:
 
Terminator, wir drehen uns im Kreis. Du reduzierst ein Buch die ganze Zeit darauf, dass es bedrucktes Papier ist. Das finde ich eine erschreckend lieblose Definition von Literatur. Aber egal. Ich glaube, wir können das jetzt wirklich sein lassen. Vergleiche und Analogien hinken so oder so immer an irgendeiner Stelle. Also diskutieren wir doch einfach direkt am Objekt, nämlich dem Spiel.

Ja, genau so wie Spiele auch bloß auf dem Bildschirm rumfliegende Pixel sind! ;)

Ausgangspunkt war ja auch nur, daß ich eben mein Erstaunen darüber äußerte, daß nun Spiele in SNES Grafik hohe Bewertungen bekommen - auch wenn es mal sehr gut war und ist. Ich meine FF VII ist ja auch aufgepeppt worden auf dem DS.

So sollten Neuauflagen aussehen!
 
Ausgangspunkt war ja auch nur, daß ich eben mein Erstaunen darüber äußerte, daß nun Spiele in SNES Grafik hohe Bewertungen bekommen - auch wenn es mal sehr gut war und ist. Ich meine FF VII ist ja auch aufgepeppt worden auf dem DS.

So sollten Neuauflagen aussehen!
Du meinst Final Fantasy III und IV, nehme ich an. ;)
Ich stimme dir zu, dass Chrono Trigger eine wesentlich bessere Umsetzung verdient hätte als diesen simplen Port. Da hätte sich SE einfach mal mehr Mühe geben müssen. Nichtsdestotrotz ist es auch 10 Jahre später noch immer ein hervorragendes Spiel. Wieviel Abzug das jetzt in Prozentpunkten bedeuten sollte, weiß ich nicht. Fakt ist, es wurde teilweise abgewertet.
 
PeterGerri:

Deine Ausführungen zum Buch waren gut, aber zur Kunst: Fail! Denn ein Foto hat nicht unbedingt etwas mit Kunst zu tun (kann es aber), während Malen nun mal etwas ganz anderes ist - was einen Leonardo da Vinci immer aktuell macht. :P
Ein Foto hat genauso bedingt oder unbedingt mit Kunst zu tun wie ein gemaltes Bild. Bis auf die Verbreitung, dass heutzutage fast jeder bei jeder Gelegenheit irgendein Foto macht, gibt es keinen Unterschied.

Und warum ist in deinen Augen ein Leonardo Da Vinci, der mit aus heutiger Sicht minderwertigen technischen Mitteln gearbeitet hat, "immer aktuell", und ein Chrono Trigger kann das nicht sein? Trotz SNES-Grafik sieht das Game ja toll und stimmig aus, was damals wie heute der Fall war/ist. Außerdem, und das ist viel wichtiger: ein Spiel wie Chrono Trigger besticht durch viele, viele, viele andere, weit überwiegende Werte, sodass selbst schlechte NES-Grafik dem Spiel nur wenig anhaben könnte.
Ich erwarte nicht, dass du das nachvollziehen kannst, aber mir werden genug CT-Fans zustimmen, die bei einem Spielreview nicht als erstes darüber die Stirn runzeln, dass das Spiel keine schlechte Wertung wegen der Grafik bekommen hat.
 
@termi:

hattest du dich nicht erst aufgeregt das das resisantce PSP schlechter bewertet worden ist ob wohl es "besser" aussieht als der DS port von CT ?

Stimmt! Ist ja auch schwer nachvollziehbar: Ein Klasse Spiel wie Resistance, das mit viel Aufwand realisiert wurde, eine neue Story hat, die beste Handheld-Technik, die man z. Zt. erwerben kann, wird niedriger bewertet als ein mehr oder weniger 1-1 Port eines Uralt-Spiels mit Uralt-Technik und Null Aufwand.

Ich finde das schlimm und wenn alle so Firmen so verfahren würden, dann könnten wir unser Hobby so langsam einmotten, weil ja nichts Neues mehr kommen würden. Das ist der Punkt, der mich stört.


PeterGerri:

Ich habe jetzt keine Lust auf eine neue OT-Diskussion - ich sage dazu nur noch, daß ein Werk wie die "Mona Lisa" zu keinem Zeitpunkt veraltet sein wird. BtW. Malfarben sind Malfarben!
 
Stimmt! Ist ja auch schwer nachvollziehbar: Ein Klasse Spiel wie Resistance, das mit viel Aufwand realisiert wurde, eine neue Story hat, die beste Handheld-Technik, die man z. Zt. erwerben kann, wird niedriger bewertet als ein mehr oder weniger 1-1 Port eines Uralt-Spiels mit Uralt-Technik und Null Aufwand.

Ich finde das schlimm und wenn alle so Firmen so verfahren würden, dann könnten wir unser Hobby so langsam einmotten, weil ja nichts Neues mehr kommen würden. Das ist der Punkt, der mich stört.


PeterGerri:

Ich habe jetzt keine Lust auf eine neue OT-Diskussion - ich sage dazu nur noch, daß ein Werk wie die "Mona Lisa" zu keinem Zeitpunkt veraltet sein wird. BtW. Malfarben sind Malfarben!

Ist halt Nostalgie-Bonus...
Davon abgesehen hebt sich ein Resistance auch nicht von den 74123678134 Egoshootern ab..
Und dann noch die Vorstellung das mit dem Knubble zu spielen :oops: ...
 
Wenn man ein Spiel nur nach dessen Grafik bewerten würde, bekäme so manch schlechtes Spiel eine unverdient gute Wertung. Spiele sind eben mehr als Grafik. Und sorry, aber schon die beiden Resistance-Spiele für die PS3 waren ziemlich 08/15. Und die haben ja eine ähnliche Bewertung bekommen wie jetzt das PSP-Resistance. Insofern verstehe ich nicht wirklich, worüber du dich da aufregst, Termi.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme Termi vollkommen zu. Es ist schlicht eine Frechheit einen uralt Port so zu releasen. Es ist so als würde ein Autohersteller alle technischen innovationen der vergangenen 60 Jahre ignorieren und ein Auto rausbringen das eine Stahlkostruktion ist ohne Kat., ohne sicherheitsgurte, ohne Airbags und mit so veralteter technik das es bei 40 PS 20 Liter schluckt. Das alles aber zu dem Preis von einem Neuwertigen modernen Fahrzeug.
Das besagte Automobil war vielleicht zu seiner Zeit auch modern und das non plus ultra jedoch wäre ein Release zu heutiger Zeit einfach nur noch eine Frechheit.

Wem das nicht gefällt: Es ist so als Release VW einen Golf VII und verwendet dafür den kompletten Golf III. Verändert vielleicht nur die Bereifung und die Innenausstattung aber läst es sonst so wie es ist. Verlangt aber den volen Preis dafür obwohl der viel modernere Golf VI zu einem billigeren oder gleichen Preis zu haben ist.


Das Gleiche gilt bei spielen. Natürlich nicht Uneingeschränkt.


EDIT: Wobei es mir herzlich egal ist ob die Reviewer das Spiel so oder so bewerten. Ich kaufe mir so alte Spiele die ich unverändert oder quasi unverändert auf der alten HW spielen könnte oder bereits gespielt habe nicht. Ich lasse mich doch nicht melken wie so eine verdammte Kuh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt! Ist ja auch schwer nachvollziehbar: Ein Klasse Spiel wie Resistance, das mit viel Aufwand realisiert wurde, eine neue Story hat, die beste Handheld-Technik, die man z. Zt. erwerben kann, wird niedriger bewertet als ein mehr oder weniger 1-1 Port eines Uralt-Spiels mit Uralt-Technik und Null Aufwand.
Du magst es schlimm finden. Das Einzige, was ich da raus lese, ist, dass Chrono Trigger einfach das bessere Spiel ist.
 
Spiele sind eben mehr als Grafik.

Hier bei CW schon lange nicht mehr.
Schöne Grafik (also beste Technik, um die Grafik, das Aussehen bzw. Stil, geht es ja auch nicht wirklich) ist das einzige was noch zählt.
Bin ich eigentlich der einzige hier dem dieses technische Laiengestammel über Engines, Texturen, Tearing, Raytracing und hastenichtgesehen schon aus den Ohren rausquillt?
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Zurück
Top Bottom