Film The Dark Knight Rises

@sephi:

ja, der endkampf halt. irgendenwie war nicht ersichtlich, dass hier zwei Kämpfer die eine der Weltbestenausbildung hinter sich haben gegeneinander kämpfen. ich meine der erste kampf war noch okay, aber der endkampf eher mäh, aber hand2hand-combat war in allen 3 filmen nur mittelmaß :S
aktuell steht es halt noch irgendwie so: TDK ist der beste der 3 Filme, aber Begins ist der bessere Batman. Der Film hat einiges aus dem No Man's Land Arc. :sorry: Angefangen bei dem Zustand von Gotham über die Nationalgarde hin zu den Kreidezeichnungen. Go Huntress, Go!.
Film: 2>1>3.
Batman: 1>3>2.
Fanservice: 3>1>2.

voll die weichspülerwertung :v:
 
Ich habe vorgestern Batman Begins gesehen und eben grad The Dark Knight. Heute abend gehts dann endlich in Dark Knight Rises rein...

beim ersten und zweiten Schauen fand ich The Dark Knight noch ziemlich gut, jetzt beim dritten mal aber grandios. Insgesamt gesehen doch weit besser als Batman Begins.

Ich freu mich auf heute Abend, auch wenn die Erwartungen nach TDK kaum noch zu halten sind ;)
 
Tja, das war TDKR. Das große Finale.Ich hab den Film gestern im örtlichen Cinestar gesehen und bin schon enttäuscht. Der Film ist weit davon entfernt schlecht zu sein, keine Frage, dafür war die Machart und der Cast einfach zugut. Ich bin auch immer wieder überrascht was für Bilder Nolan zustande bringt. Doch die Story (nüchtern betrachtet), die Inszenierung des Antagonisten und der Twist am Ende, waren leider nicht mehr, als Durchschnittskost.


Auf die Story will ich an der Stelle gar nicht soo groß eingehen. Sie ist für meinen Geschmack einfach unnötig kompliziert gefädelt, macht teils unnötige (und langgezogene) Nebenschauplätze auf und versucht damit zu verschleiern, wie simpel und teilweise dämlich die eigentliche Handlung ist. Generell hat der Film durch die comichaften Elemente viel mit dem Erstling gemein. Das ist prinzipiell nicht schlecht. Nur war ich davon ziemlich überrascht, habe ich nach TDK doch auch im Nachfolger mit Fokus auf Realismus gerechnet. Vielleicht kann dieser bei einem Nemesis wie Bane und Auftritten von Catwoman auch einfach nicht gewahrt bleiben.


Die Auftritte von Catwoman (netter Fanbonus, aber eigentlich sinnlos) und Bane, das Untergrundquartier in der Kanalisation von Gotham, sowie die ganze Story um die Gesellschaft der Schatten sowie dem Gefängnis, haben dem Auftrieb von TDK nämlich einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Der Stil, der schon in BB zum Tragen kommt, sagt mir einfach nicht zu. Auch wenn man versucht hat, das ganze noch so dezent wie möglich zu gestalten.

Der eigentliche Plot um Bane und die Zerstörung Gothams mit dem Kern eines Atomreaktors, und der ganze Weg dahin, war da eigentlich nur die Spitze des Eisbergs. Was mich am meisten enttäuscht hat war Bane selbst. Wo der Joker noch Chaos, um des Chaos willens stiftete, weil er eine soziopathe Gestalt war, die Gefallen an Anarchie fand, also für sich genommen ein echter Charakter war - handelt Bane lediglich als einfacher Handlanger. Getrieben aus übernommenen fundamentalistischen Motiven, die er im Zuge seiner kurzen Zeit in der Gesellschaft der Schatten eingeflößt bekam und dem Einfluss, den die Tochter von Ra's al Ghul auf ihn ausgeübt hat. Zu allem Überfluss musste es dann am Ende auch noch einen Twist geben, der die Gestalt des Bane noch weiter herabgewürdigt hat, da ihm nun auch noch der letzte Rest Souveranität seiner Handlungen abgesprochen wurde. Vom muskelbepackten Rambo, zum Schoßhündchen Mirandas. Miranda selbst war auch so 'ne Gabie, aber egal. Doch auch bis zu diesem Moment fand ich seine Auftritte eher gehalt- und charakterlos. Er hatte zwar ordentlich Screentime, doch was genau hat er eigentlichgetan? Er tauchte auf, schwang eine kurze Rede, sprengte was in die Luft und verschwand wieder. Und das mehr oder weniger über den ganzen Film. Worin genau lag sein großer Hass auf Batman eigentlich begründet, dass er ihn brechen wollte, ihn foltern wollte? In der Zerschlagung der Schatten? In der Loyalität zu Ra's al Ghul, dem Mann, der ihn aus der Gesellschaft gestoßen hat? Letztlich kann es ja nur die Liebe zur Tochter gewesen sein, wodurch deren Motive, zu seinen wurden. Für mich strahlte die Figur des Bane zumindest zu keiner Zeit eine wirkliche Gefahr aus. Er war in seiner Art einfach zu grobschlächtig und austauschbar. Ein großer starker Typ, dessen einziger Zweck darin besteht, Batman in der Kanalisation zu verprügeln und ihn kurzzeitig aus der Stadt zu jagen. Daran konnte auch der verzweifelte Versuch, ihn durch seine Legende mächtiger wirken zu lassen, nichts ändern. Und mit der Maske fehlte dem Charakter leider auch noch die Mimik, die vielleicht noch etwas Tiefe erzeugt hätte. Ich find's wirklich tragisch wie sie die Figur verheizt haben. Hardy hätte mehr zeigen können.


Von der Präsenz Robins war ich ehrlich gesagt überrascht, positiv. Mir hat die Rolle im Gegensatz zu einigen anderen hier, sehr gut gefallen. Er wirkte körperlich noch nicht besonders agil, zumindest im Nahkampf (Baustellen-Szene), dafür verkörperte er aber mit Gordon die Rolle des gotham'schen Aufstandes. Er war, verhältnismäßig, die Prise Realismus die ich mir eigentlich öfter gewünscht hätte. Und die Szene in der er Bruce wissen lässt, dass er über Batman Bescheid weiß, war unter den ruhigen Momenten, einer der wenigen wirklich guten. Neben den Dialogen zwischen Alfred und Bruce.


Der restliche Cast hat einen sehr guten Job geleistet, aber das war auch nicht anders zu erwarten. Catwoman hätte man zwar denkbar besser einführen können, als sie auf die Jagd nach einem ominösen Computerprogramm zu schicken, von dem später kein Hahn mehr kräht. Aber sei es drum. Der Auftritt von Scarecrow war ganz gut, wenn auch kurz.

Ansonsten hat die Action wie immer gepasst. Die Gerätschaften und Vehikel waren eines Batman würdig und kamen auch ausreichend zum Einsatz. Der Film hatte, wie eingangs erwähnt, viele herausragende Bilder. Von der Szene, als Catwoman sich auf dem Motorrad zum Midtown-Tunnel aufmacht, und sie durch die kühle, blaue Szenerie der winterlichen Häuserkluften fährt, brauch ich unbedingt ein Poster!


Die Choreographien waren in Ordnung, auch wenn ich mir vom Endkampf mehr erhofft habe. Das Ende hat mich dann schon gar nicht mehr gestört, zumal ich eh damit gerechnet habe.
Dass Robin dann noch die Bathöhle findet, hat mich über den Rest hinweg getröstet. Ich mochte seinen Auftritt.

Ich würde nach einmaligem Sehen wohl eine vorläufige Wertung von 7/10 geben.
 
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So habe den Film gesehen. Fazit: Der Film ist gut, aber kommt in keinerlei Hinsicht an TDK heran. Bane war enttäuschung pur. Warum? Lest den Spoiler


Wer ist Bane?

TDK hat uns gezeigt, wie man einen Bösewicht perfekt inszeniert. Genügend Screentime, tolle Dialoge, Rätsel über den Charakter, die nach und nach gelöst werden. So lernt man sukzessive den Bösewicht kennen. Der Joker war so herausragend, weil man sich mit ihm identifizieren konnte. Nicht aus Sympathie, aber die Beweggründe seines Handelns waren nachvollziehbar. Nicht aus einer moralischen Sicht heraus, aber aus einer logischen. Der Charakter war einereits verständlich, andererseits natürlich geheimnisvoll.

Der Charakter Bane wird auch nach und nach aufgebaut. Und er hat mich immer mehr überzeugen können. Am Anfangs war ich ihm gegenüber sehr skeptisch. Aber spätestens nach dem Kampf gegen batman habe ich gedacht, okay, der Mann ist extrem stark und er hat einen Plan.

Nach der Geschichte mit dem Gefängnis denkt man. Wow, der ist als kind da rausgeklettert. Er hat eine Stärke erlangen, die ein Wayne gar nicht erreichen kann. Der ist buchstäblich durch die Hölle gegangen. Der charakter wird also mit der Zeit immer mehr aufgebaut und immer interessanter. Bis, ja bis...

Sich herausstellt, dass er nur eine Marionette ist. NICHTS von dem was er gemacht hat, ist von ihm geplant gewesen. Er ist im endeffekt nur ein Schosshündchen. Die ganze Screentime, die den charakter aufbaut - seine Motive, seine Stärken - alles durch diesen Scheisstwist weggewischt :lol.

Und was genau hat es denn jetzt mit dieser Maske auf sich? So richtig erklärt wird das ja wohl nicht, oder hab ich das verpasst?
 
Bin schon echt gespannt, schau ihn mr morgen an. Hoffe nur, das Kino macht eine Klopause, denn bei Avatar war keine und das war etwas mühsam....

Ist für mich auch das Nummer 1 Kriterium, ohne Klopause kein Batman! :x


*Scherz beiseite: Bin grade am überlegen ob ich mir den Film im Kino geben soll oder nicht, war schon länger nicht mehr im Kino, von den Wertungen her scheints ja recht brauchbar geworden zu sein aber ich fand schon den Dark Knight zu langatmig und der hatte bessere Bewertungen :/
 
Ist für mich auch das Nummer 1 Kriterium, ohne Klopause kein Batman! :x
*Scherz beiseite: Bin grade am überlegen ob ich mir den Film im Kino geben soll oder nicht, war schon länger nicht mehr im Kino, von den Wertungen her scheints ja recht brauchbar geworden zu sein aber ich fand schon den Dark Knight zu langatmig und der hatte bessere Bewertungen :/

Ich für meinen Teil würde behaupten dass dieser kurzatmiger ausfällt, trotz der länge.
Die Abläufe sind recht fix und der Film verflog für mich wie in Sekunden. Am Ende saß ich nur noch mit offenem Mund und einpaar Epic Tränen da. (Kein scheiß, ich habe in dem Film geheult :v: )
Für mich ist TDKR eine perfekte Mischung aus dem Storytelling von BB und der Action von TDK.
Schau ihn dir im Kino an, es lohnt sich wirklich.

Luna
 
So habe den Film gesehen. Fazit: Der Film ist gut, aber kommt in keinerlei Hinsicht an TDK heran. Bane war enttäuschung pur. Warum? Lest den Spoiler


Wer ist Bane?

TDK hat uns gezeigt, wie man einen Bösewicht perfekt inszeniert. Genügend Screentime, tolle Dialoge, Rätsel über den Charakter, die nach und nach gelöst werden. So lernt man sukzessive den Bösewicht kennen. Der Joker war so herausragend, weil man sich mit ihm identifizieren konnte. Nicht aus Sympathie, aber die Beweggründe seines Handelns waren nachvollziehbar. Nicht aus einer moralischen Sicht heraus, aber aus einer logischen. Der Charakter war einereits verständlich, andererseits natürlich geheimnisvoll.

Der Charakter Bane wird auch nach und nach aufgebaut. Und er hat mich immer mehr überzeugen können. Am Anfangs war ich ihm gegenüber sehr skeptisch. Aber spätestens nach dem Kampf gegen batman habe ich gedacht, okay, der Mann ist extrem stark und er hat einen Plan.

Nach der Geschichte mit dem Gefängnis denkt man. Wow, der ist als kind da rausgeklettert. Er hat eine Stärke erlangen, die ein Wayne gar nicht erreichen kann. Der ist buchstäblich durch die Hölle gegangen. Der charakter wird also mit der Zeit immer mehr aufgebaut und immer interessanter. Bis, ja bis...

Sich herausstellt, dass er nur eine Marionette ist. NICHTS von dem was er gemacht hat, ist von ihm geplant gewesen. Er ist im endeffekt nur ein Schosshündchen. Die ganze Screentime, die den charakter aufbaut - seine Motive, seine Stärken - alles durch diesen Scheisstwist weggewischt :lol.

Und was genau hat es denn jetzt mit dieser Maske auf sich? So richtig erklärt wird das ja wohl nicht, oder hab ich das verpasst?

Fand ich auch ärgerlich.

Der große, großartige Bösewicht wird einfach von Catwoman in einer (schlechteren) HAN SOLO KOMMT ZURÜCK YAHOO - Deus ex Machina - Aktion weggepustet. Das ist so ... unbefriedigend. Catwoman hat ja praktisch nichts mit Bane zu tun, sie ist nur einer der zahlreichen Charaktere, die's eigentlich für die Handlung nicht braucht. Und Talia stirbt dann bei einem Autounfall. Der letzte Akt hätte wirklich besser sein können / müssen.

Langatmig oder zu lang fand ich ihn allerdings nicht. Hab auch gutes Sitzfleisch ;). Ich wünschte nur, man hätte innerhalb der fast drei Stunden die einzelnen Stränge etwas anders gewichtet (
weniger Blake, mehr Batman, weniger Catwoman, mehr Zerstörung und Anarchie in Gotham
).
 
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Hmm... interessant, also hat er mehr Substanz als der Vorgänger. Ich fand TDK ja ein wenig wirr zusammengeschnitten vom ganzen Ablauf her, wenn das mit ner guten Story und rotem Faden zusammengehalten wird, warum nicht. Schau ich mir vielleicht am Wochenende an dann :)
 
Und was genau hat es denn jetzt mit dieser Maske auf sich? So richtig erklärt wird das ja wohl nicht, oder hab ich das verpasst?

Nach dem Aufstand im Gefängnis ist sein Gesicht entstellt (sieht man ja auch an dem Blut was unter dem Tuch ist, was er um den Kopf gewickelt hatte) und das hat ihm schlimme Schmerzen bereitet. Die Maske führt ihm kontinuierlich Schmerzmittel zu, sodass er keinen Schmerz mehr spürt.

Was musst du noch mehr wissen als das was im Film erklärt wurde?
 
Zuletzt bearbeitet:
So ähnlich wars. Fand das relativ lahm irgendwie.

je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stinkt bane im vergleich zum joker ab.
 
Ist für mich auch das Nummer 1 Kriterium, ohne Klopause kein Batman! :x


*Scherz beiseite: Bin grade am überlegen ob ich mir den Film im Kino geben soll oder nicht, war schon länger nicht mehr im Kino, von den Wertungen her scheints ja recht brauchbar geworden zu sein aber ich fand schon den Dark Knight zu langatmig und der hatte bessere Bewertungen :/

Kann dir sagen, dass Rises alles andere als zu langatmig war... eher das krasse Gegenteil... ich war draußen und dachte nur "Warum ging der nicht mindestens 30 Minuten länger, verdammt?" Und das denke ich noch :P

Wie kommt ihr eigentlich auf die Idee,

dass Bane nur ne Marionette war und NICHTS selbst geplant hat? Es wird doch so nicht konkret gesagt.
Kann auch sein, dass er und Talia das alles gemeinsam geplant haben, bzw. er es sogar alles allein geplant hat, so im Detail wie was wo und Talia im Wesentlichen nur Motivatorin/Antrieb dazu war, was mir als Motiv für Bane bereits reichen würde - ist Liebe nicht schön? ^^

Das Einzige, was ich mich frage, ist, wie Bane Nahrung zu sich nimmt :v:
 
Kann dir sagen, dass Rises alles andere als zu langatmig war... eher das krasse Gegenteil... ich war draußen und dachte nur "Warum ging der nicht mindestens 30 Minuten länger, verdammt?" Und das denke ich noch :P

Weil das eine Limitierung des IMAX Formates ist. Filme dürfen da maximal 3 Stunden (lieber weniger) gehen.
 
Ist keine technische Limitierung, einfach eine Vorschrift wegen den Kosten. Die 70mm Filmrollen und das Material ist einfach unheimlich teuer.

Mich würde interessieren, ob Nolan was kürzen musste. Klar gibt es immer nicht benutzte Szenen aber das meine ich nicht.
 
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