Sind wir Gamer Arschlöcher?

Sind Gamer wirklich Arschlöcher?

  • Definitiv ja

    Stimmen: 23 33,3%
  • Ich denke schon

    Stimmen: 10 14,5%
  • Das kann man nicht pauschalisieren

    Stimmen: 23 33,3%
  • Ich glaube nicht

    Stimmen: 2 2,9%
  • Absolut nein

    Stimmen: 4 5,8%
  • Ich habe nie darüber nachgedacht

    Stimmen: 2 2,9%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 5 7,2%

  • Stimmen insgesamt
    69

Slaydom

L12: Crazy
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15 Mai 2009
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Und das zurecht! Ihr könnt ja euren Spaß mit Indies haben, den will euch niemand nehmen. Was bei Indies nervt ist, dass man sich keine 300 bis 500 Euro Konsole kauft um Indies zu zocken, die man genau so gut auf den SNES spielen könnte (etwas überspitzt) oder auf dem Smartphone. Es nervt wenn die Switch gefeiert wird, weil sie bereits über 1000 Spiele hat, der Großteil davon Indies. Und bei Indies liegt es in der Natur der Sache dass sie zum Großteil scheiße sind. Weil sie keine Multmillionen Produktionen sind und die Indie-Entwickler wenig Risiko eingehen und oft einfach schnelles Geld machen wollen.
Du hast ein ernsthaftes Problem, vllt solltest du erstmal an dich arbeiten, bevor du deine Energie damit aufwendest, spiele als nicht spiele zu titulieren, nur weil sie keine 100 Millionen Entwicklungskosten gekostet haben.
 

Setzer

L15: Wise
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Man kann nicht pauschalisieren, aber wie überall anders gibt es auch unter den Gamern jede Menge "Arschlöcher"....diese 2 Seiten sind schon exemplarsich dafür. q.e.d. :coolface:
 

Striko

L13: Maniac
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2 Apr 2010
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Du hast ein ernsthaftes Problem, vllt solltest du erstmal an dich arbeiten, bevor du deine Energie damit aufwendest, spiele als nicht spiele zu titulieren, nur weil sie keine 100 Millionen Entwicklungskosten gekostet haben.
Wo habe ich etwas als "nicht spiel" tituliert? Wieso ist es ein ernsthaftes Problem, die eigene Meinung zu vertreten?!

Ich versuche es dir zu erklären, habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt, also:

Erstens, Indie-Spiele sind natürlich Spiele... was sonst? lol

Zweiten, auch mit Indie-Spielen kann man Spaß haben. Mir machen sie keinen Spaß, wenn sie euch aber Spaß machen, dann ist das so.

Dritten, Indie-Spiele sind sehr viel kostengünstiger als große Produktionen die Millionen verschlingen. Daher kann im Prinzip jeder Indies entwickeln, der ein bisschen Ahnung von Programmierung hat. Auch in seiner Freizeit. Indies gehen kein großes finanzielles Risiko ein. Das kann ein Vorteil sein, weil sich die Entwickler kreativ austoben können ohne sich groß Gedanken über Verkaufszahlen zu machen. In den meisten Fällen ist das aber ein Nachteil, weil die wenigsten Entwickler wirklich kreativ sind. Und die günstige Produktion bringt es mit sich, dass eine echte Qualitätskontrolle nicht immer gewährleistet ist und das auch Amateure am Werk sind. Indie-Entwickler sind oft Start-ups, das sind keine Profis die Ahnung von Spieldesign etc. haben. Das trifft auf die meisten zu. Deswegen ist der Großteil der Indie-Spiele Müll.

Viertens, glaube die Mehrheit wird mir zustimmen, dass die meisten Indie-Spiele Müll sind. So wie die meisten Apps im Google Store Müll sind...
 

CaptainSwitch

L09: Professional
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30 März 2018
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Ja kann man so sagen, ein paar Beispiele?:

- Nachdem Sakurai Smash 4 vollendet hat gab es keine Dankbarkeit für den gewaltigen Kontent und die Hartearbeit sondern Geheule a la "WTF?!!! Wo zur Hölle ist Ridley? Drecksgame"
- Nintendo wird regelmäßig der Untergang gewünscht, obwohl sie so viel für Ihre Fans tun, aber nein, das reicht auch nicht
- Morddrohungen an Entwickler sollen auch keine Seltenheit sein

aber keine Sorge, das gilt nicht nur für Gamer, spontan fallen mir da noch Fußballfans oder youtubenutzer ein :)
 

CaptainSwitch

L09: Professional
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30 März 2018
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@CaptainSwitch

Ich glaube, man kann pauschal sagen - der Mensch an sich ist ein Arschloch. Erst Recht in Massen. Völlig egal um was es geht, wir (Menschen) sind immer auf Ärger und Profit aus.
Dreckige Spezies.
So ist es leider, in der Stadt ist dieses Phänomen aber weiter verbreitet als auf dem Land und Leute denen es finanziell gut geht sind wesentlich gieriger und dreckiger als Leute die wenig haben.
 

Striko

L13: Maniac
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@CaptainSwitch

Ich glaube, man kann pauschal sagen - der Mensch an sich ist ein Arschloch. Erst Recht in Massen. Völlig egal um was es geht, wir (Menschen) sind immer auf Ärger und Profit aus.
Dreckige Spezies.
Genau so ist es! Denkt mal an den Geschichte-Unterricht in euer Schulzeit... da ging es immer nur um Krieg, Krieg und nochmals Krieg. Die ganze Menschheitsgeschichte ist geprägt von Krieg und zufällig ist CoD die erfolgreichste Spiele-Reihe der Welt, wo es auch um Krieg geht. Das ist das Wesen des Menschen. Man sieht ja auch an Trump, AfD und Co. die großen Zuspruch haben, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist und sich nicht im Geringsten um das Wohlergehen anderer kümmert. So sind wir Menschen halt.
 

mogry

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MC-dee__
Ich hasse Krieg und CoD und so n Zeug.
Ich geh sogar Ameisenhügel aus dem Weg.Das haben die ja aufgebaut.

Aber um CoD geht es nicht um Krieg.
Der SP wird eh nie angefaßt 🤣
Im MP geht's um Taktik und Ranglisten
 
  • Lob
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Striko

L13: Maniac
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Im MP geht's um Taktik und Ranglisten
Glaubst wirklich, dass CoD spielerisch irgendwie außergewöhnlich ist?! Im Kern ist CoD ein 08/15 Shooter, mit bombastischer Kriegsinszenierung. Gibt viele Spiele die CoD spielerisch meilenweit überlegen sind wie z.B. Gears, die aber kein Mensch zockt.
 

bigtms

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BIGtms
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Im Spielebusiness sind's irgendwie alle. Ob jetzt Gamer, die sich benehmen, als wären sie letzten Menschen auf der Erde. Oder Publisher, die Millardengewinne fahren und trotzdem den Hals nicht voll kriegen.
 

Harlock

L99: LIMIT BREAKER
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Nein. Es gibt Idioten unter Videospielern mit allen möglichen Einstellungen, aber die gibt es überall. Es spielen Milliarden Menschen auf der Welt digitale Spiele, ich sehe da keine homogene Gemeinschaft oder Gruppe, kein "Wir" und keine Sippenhaftung. Ich finde das Thema regelrecht peinlich wenn es wieder mal einen Reseterathread gibt der mit "we gamers are" oder "are gamers...?" beginnt.... Kein Mensch macht sowas mit Leuten die Fernsehschaun, Musik hören, Bücher lesen.... es ist nicht mehr als Medienkonsum.

Die Frage müsste lauten: Sind Menschen Arschlöcher. Ja, manche.

Man merkt doch in war wieviele arschlöcher unterwegs sind ;)

Weils erlaubt ist. Schau dir Fratzenbuch und Twitter an. Same. Oder fast, erlaube da mehr und es wird gemacht.
 

tnt4life

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tnt_2k8
@Harlock

Du musst es anders formulieren: Menschen sind keine Arschlöcher. Ja, manche. Die Mehrheit schon.

@Seeba

Niemand im WAR(bzw hier auf CW) ist ein Arschloch. Zumindest nicht grundsätzlich. Das meiste ist eh nur fake bzw. fun-trollen. ;)
 

Harlock

L99: LIMIT BREAKER
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Muss man trotzdem den Arschloch raushängen lassen? Glaub nicht.
Natürlich muss man das nicht, ich fordere das ja auch nicht. Ich sage nur, dass es nichts "Gamer" spezifisches ist. Man könnte über toxisches Verhalten in Killerspielchats reden, aber auch da liegts wohl oft eher am Teenyalter, der Anonymität, dem Internet....

Und im War wird seit Jahren getrollt und dummes Zeug geredet, CW will es so. Ich würde deshalb noch niemanden dort als Arschloch bezeichnen, es gibt wesentlich schlimmeres, auch wenn die persönliche Schiene mancher die Stimmung verderben kann.

Viel spannender fände ich eine Umfrage wie: Schafft es @Harlock einen Tag ohne Resetera zu erwähnen?
Um das Thema zu beenden: Ja, wenn er wollte, er wird sich aber nicht von dir die Häufigkeit der Erwähnung vorschreiben lassen und er würde eine Userspezifische Umfrage über ihn vermutlich als Userhetze melden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Deleted20081

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Ich finde den Begriff Arschloch als zu hart. Mir ist klar was du ausdrücken willst @Avi , aber ich denke der Begriff ist nicht gut gewählt. Toxisch wäre wohl passender und zutreffender. Gerade in dem Kontext, den du reinbringst. Viele Gamer sind der Meinung es muss so laufen wie sie es sich vorstellen und nicht wie sich die Entwickler es vorstellen. Viele Gamer sind sehr konservativ und stur, beharren auf alte Mechaniken und Systeme, können daher nur schwer von ihren Punkten Abstand nehmen. Da gehe ich mit. Arschlöcher gibt es auf CW nur wenige bis gar keine, dafür sehr viele Gamer, die einen sehr eingeschränkten Horizont haben.

Aktuell ist mein Highlight im War wie man versucht Nintendo-Fans vorzuwerfen Verkaufszahlengamer zu sein. Im selben Atemzug sind aber nur AAA spielenswert und Indies was negatives.

@Striko

Mario tötet seine Gegner nicht, ansonsten gäbe es Bowser schon ewig nicht mehr. Pokemon werden auch nicht zwanghaft rekrutiert, sondern es wird sich angefreundet. Zwanghaftes rekrutieren ist was die Bösewichte bei Pokemon tun. Videospiele werden nicht mehr und nicht weniger von Gewalt bestimmt als Filme oder Bücher. Es ist schlicht das was dich primär interessiert.

@Avi Indies sind kein Genre also kann man schlecht ein Problem mit Spielen von Indies generell haben. Das was du meinst bezieht sich doch eh nur auf Inszenierung und Grafik.
 

MrSalbei

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Verdammter Cethos
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Verdammter Cethos#8150
Der Titel des Threads mag provokant sein, und dennoch sind wir Gamer sehr oft konservativ, engstirnig und verbissen in manchen Dingen. Wir übergehen die Videospielentwickler in ihrer Kreativität, indem wir unser eigenes Ende wollen (Mass Effect Trilogie). Fehler und falsche Versprechungen verzeihen wir nur schwer (Fable), und neue Wege oder gar Veränderungen in der Industrie (Diablo Immortal) trampeln wir mit Hass und Enttäuschung nieder.
Gaming hat sich verändert. Die Zielgruppen wurden angepasst. Beides muss nicht jedem passen und man darf auch Erwartungen haben, gerade an gewohnte Qualität. "Kreativ" und "gut" sind keine Synonyme. Und wer falsch vermarktet (ist heute ja Standard), der darf auch nicht jammern, wenn der Schuss nach hinten losgeht. Dieser Markt ist schneller gewachsen als ein Prügel und das sieht man halt auf viele Arten.

Cliff Bleszinski ...
Da muss man nicht weiterlesen.

Die Gaming "Community" ist heute so gigantisch, dass es nur dumm und lächerlich ist, sie in einen Topf werfen zu wollen. Aber um eine ganz einfache und generelle Antwort zu liefern:
Alle sind Arschlöcher, außer Mutti.
 

Ashrak

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Genau so ist es! Denkt mal an den Geschichte-Unterricht in euer Schulzeit... da ging es immer nur um Krieg, Krieg und nochmals Krieg. Die ganze Menschheitsgeschichte ist geprägt von Krieg und zufällig ist CoD die erfolgreichste Spiele-Reihe der Welt, wo es auch um Krieg geht. Das ist das Wesen des Menschen. Man sieht ja auch an Trump, AfD und Co. die großen Zuspruch haben, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist und sich nicht im Geringsten um das Wohlergehen anderer kümmert. So sind wir Menschen halt.
Den Beitrag von dir muss ich mal ausnahmsweise loben. :) :pcat: :nyanwins:
 
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