Das war das für @Draygon entscheidende Kriterium. Das hat er mehrmals explizit herausgestellt. Zumindest habe ich seine Beiträge so gelesen.
Und was hat das mit dem Thema im Kontext der Diskussion zu tun? Es ging nicht darum.
Auch das habe ich aus deinen Beiträgen anders herausgelesen. Du hast die Lösung von Sony mit internem Flashspeicher + Installation mehrmals kritisiert und als akzeptable Lösung abgelehnt. Das habe ich zumindest aus deinen Beiträgen so herausgelesen.
Ich habe gesagt, dass das Medium Blu-ray für Videospiele ungeeignet ist. Das ist uns schon seit der PS3-/Xbox-360-Generation bekannt und ein Fakt. Wenn sich ein Unternehmen für physische Medien interessiert, hätte dieses da schon in das Medium investieren müssen, dann hätten wir heute günstigere Alternativen als so teure Cartridges, die nur ein einziges Unternehmen verwendet.
Ob du jetzt explizit das "Distributionsmodell" von Sony kritisierst oder ihre vermeintliche mangelnde Investitionsbereitschaft ist für mich nicht entscheidend. Das aktuelle Distributionsmodell ist ja eine unmittelbare Folge der scheinbar fehlenden Investitionsbereitschaft.
Nein, weil das Thema "Sony macht mehr für physische Medien als Nintendo" das Thema war.
Lösung mit schnellem internen Speicher in der Konsole ist exakt eine solche Lösung.
Nein, was hat das mit dem Medium zu tun? Das ist ein Kompromiss, so wie GKCs ein Kompromiss sind (und trotzdem teurer als jede Blu-Ray). Blu-Rays sind ungeeignet für Videospiele, deswegen muss man Spiele stundenlang installieren. Das ist uns aber, wie gesagt, seit fast 20 Jahren bekannt. Es hat sich seitdem kaum etwas getan.
Der Punkt bleibt hypothetisch und spekulativ und wird von dir einfach als gegeben angenommen. Die Lösung würde bedeuten, dass jedes Speichermedium einen eigenen, lokalen Flash-Speicher hätte. Du hast nicht dargelegt, ob solch eine Lösung sowohl technisch, als auch wirtschaftlich möglich bzw. rentabel wäre. Das ist eine reine Was-wäre-wenn-Behauptung, für die du keine Quellen oder andere Beweise lieferst.
Wir haben ja heute eine Lösung: Cartrdiges, die nur von Nintendo verwendet werden und wo nur Nintendo Investitionen tätigt. Natürlich wäre es allein aufgrund der Komplexität teurer als Blu-Rays, auch wenn alle drei daran geforscht hätten und jede Konsole Cartrdiges verwenden würde. Aber es wäre günstiger als heute und vermutlich auch fortgeschrittener. Ein Unternehmen alleine kann kein Standard etablieren, da viel zu teuer. Eine Blu-Ray ist u. a. so günstig, weil sehr viele darauf setzen.
Ich persönlich finde, dass man diesen Abschnitt durchaus als Kritik an Sony lesen kann.
In dem Kontext, dass man auf ein ungeeignetes Medium seit vielen Jahren setzt, klar. Daran ändert sich auch technisch nichts. Nur Nintendo hat in das Medium investiert, um ein geeignetes Medium für Videospiele zu haben. Dass diese Lösung teuer ist, ist klar, weil proprietär. Und solange Nintendo hier weiterhin alleine agiert, sind GKC die Zukunft, weil es spätestens nächste Generation mit der Technologie nicht hinterherkommen wird. Einzig wenn alle in dem Bereich forschen, könnte es ggf. eine Lösung geben, wenn es nicht schon zu spät ist.
In der Diskussion ging es um die Behauptung, Nintendo macht nichts für physische Medien (und Sony ja mehr). Und diese Aussage kann man technisch nicht halten. Nintendo investiert und forscht als einziger von den drei Großen in den Bereich, um ein geeignetes, gutes, physisches Medium zu haben. Sony und Microsoft tun da nichts dafür. Sie sind einfach den billigsten Weg gegangen und tun das immer noch. Hauptsache keine Kosten für physische Medien aufwenden. Und genau darum ging es in der Diskussion.
Letztendlich auch ein Punkt, wo es kaum etwas technisch zu diskutieren gibt. Denn es ist ja Fakt: Sony und Microsoft setzen auf ungeeignetes Medium, was technisch schon längst überholt ist.
Ark, ich glaube hier liegt das Kernproblem: Du argumentierst mit „Nintendo kümmert sich als einziger um physische Versionen“ – das ist aber nur prüfbar, wenn vorher klar ist, was in dieser Diskussion „physisch“ bedeutet.
Es geht nicht um physische Versionen, sondern technisch um das Medium.
Diese Diskussion scheitert ja schon daran, dass Blu-Ray als ungeeignet angesehen wird, weil man installieren muss, aber GKCs als Retter gesehen werden, obwohl da überhaupt keine Daten drauf sind und die Dinger nur als Token dienen.
Bitte nicht wieder den Kontext verdrehen.
Kurz:
Blu-Rays sind technisch ungeeignet, deswegen kam die Installationspflicht als Kompromiss. Blu-Rays haben halt den Vorteil: Sie sind sehr billig. Deswegen werden diese eingesetzt.
Nintendo investiert in ein physisches Medium, was geeignet ist für Videospiele. Da sie hier u. a. auch alleine agieren, wird die Technologie auch wesentlich teurer.
Fazit: Wer tut mehr für physische Spiele? Das Unternehmen, dass seit 20 Jahren auf das tote Medium setzt und nichts investiert hat oder das Unternehmen, was als einziges Unternehmen nach geeigneten, physischen Medien forscht und da auch investiert?
Man darf natürlich kritisieren, dass die Lösung dann nicht perfekt ist, aber zu behaupten, Sony tut für das physische Medium mehr als Nintendo ist kurios. Und nur um diese Aussage ging es letztendlich.