Paramount+

Sehr cool, werde ich schauen, wenn ich mal wieder Paramount plus habe
 
From Staffel 4 eben zuende geschaut und bin positiv überrascht. An Staffel 1 wird eh nie wieder was ran kommen, aber nachdem ich nach Staffel 2 und 3 eher genervt war, weil so wenig passierte, bin ich hier anderen Erwartung ran. Ja auch hier passiert nicht all zu viel, aber dass die Macher nicht den offensichtlich Weg genommen habe, rechne ich ihnen an. Ich dachte ja, dass
Julie mit ihrer Storywalker Fähigkeit die Vergangenheit ändert und dass die Lösung ist. Und sie probiert es ja auch, nur es klappt nicht. Herrlich, keine Zeitreisen. Dafür bekommen wir mit dem Mann in Gelb und seiner Inkarnation Sophia einen coolen neuen Charakter, der besser funktioniert hat, als er sollte. Dass wir die Staffel direkt wieder 2 Charakter verlieren, ist auch gut, niemand ist sicher. Dachte am Ende schon, dass es auch Victor erwischt.
 
Station Eleven
Ich bin auf diese Mini Serie bei Paramount Plus durch einen dieser Instagram/TikTok Posts "5 Mini Serien, die ihr gesehen haben müsst" aufmerksam geworden.
Station Eleven ist eine Apokalypse Serie der anderen Art. Keine Zombies, kein großes Drama nach dem Motto "Der Mensch ist dem Mensch sein größter Feind". Nein, hier wird erzählt, wie eine Grippe 99% der Menschheit hinwegrafft. Die Folgen, die während des Ausbruchs spielen, sind meiner Meinung nach die stärksten. Die Ausweglosigkeit und Verzweiflung, wenn den Menschen klar wird, dass die Welt endet wird wahnsinnig melancholisch eingefangen. Ein wenig hat mich das alles an dem Amfang von The Last of Us erinnert und auch die Beziehung von Joel und Ellie gibt es in der Form in der Serie.
Dann wird erzählt, wie die paar wenigen Überlebenden das Leben in den ersten 100 Tagen meistern. Dann springt die Serie 20 Jahre und zeigt das Leben in der Post Apokalypse (die Folgen waren etwas schwächer). Dabei werden diverse Lebensgeschichten geschickt miteinandern verwoben.
Die Serie ist Slow Paced. Ich mag sowas oft nicht, hier hat es genau die richtigen Knöpfe gedrückt. Am Anfang einer Folge war ich oft noch nicht richtig drin, auch weil so langsam und fragmentiert erzählt wird (jede Folge hat einen anderen Fokus). Und dann entwickelt sich ein Sog, den ich gar nicht richtig beschreiben kann, und ich war jedes mal voll gefesselt.
Die Stärke der Serie sind klar die Dialoge, die Schauspieler (insb. Mackenzie Davis) und das Production Value. Man kann kritisieren, dass zwar eine übergreifende Handlung erzählt wird, diese aber zu fragmentarisch ist und fast nur auf die Charakterentwicklung hinaus läuft, also keinen größeren Plot darüber hat. Ich habe das gemocht. Die Charakter wuchsen einem ans Herz und bei der letzten Szene hatte ich fast Pipi in den Augen.
8/10
 
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