Obama FTW

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Zins
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
was reden hier manche leute einfach für schwachsinn. deutsche medien als quellen zu posten ist nie gut (selbst der spiegel beschwert sich ja, dass am parteitag der demokraten zu wenig debattiert und diskutiert wurde..omg).

zu den umfragen: mcCain ist nicht vorne wegen der georgienkrise. ganz im gegenteil: obama hat dank der gut aufgenommenen convention den üblichen bounce geschafft und rasmussen sah ihn zunächst 4% vorne...gallup sogar mit 8%..was die national polls betrifft. so viel zeit sollte sein.

auch kann ich hier nicht ganz glauben, dass mündige menschen mcCain für geeignete halten. also eins sei gesagt: mcCain kann auf grund vieler dinge präsident werden, aber wegen den issues wirds nicht passieren, denn dahingehend ist ihn obama um längen überlegen.

ist mir schon klar, dass sich viele von euch nicht wirklich intensiv damit beschäftigen, aber das ist kein grund irgendwelche dinge in den raum zu stellen.

zu palin kann man viel sagen. das experience-argument gegen obama dürfte sich damit für intellgente menschen erledigt haben. verglichen mit palin ist obama was erfahrung betrifft ein alter sack. wenn man obama als mitglied des comittees of foreign relations und chairman für european affairs vorwirft außenpolitisch noch ein wenig unerfahren zu sein, ja was macht man dann mit einer palin, die erst seit 1 1/2 jahren ein höheres amt begleidet (nämlich gouverneurin vom unbedeutenden alaska, davor bürgermeisterin eines 9000 einwohner dorfes war und - jetzt kommt der oberhammer - erst seit 2007 einen reisepass besitzt. er konnte sich niemand unerfahreneren aussuchen. die wahl einer frau ist doch primitive berechnung. ersten umfragen zu folge haben zwischen 65 und 75% der amerikaner keine meinung über palin...heißt die kennen sie nicht. in alaska ist sie allerdings sehr beliebt...

jedenfalls ist es vom strategischen her aufn ersten blick sehr intelligent eine frau zu wählen, aber auf den 2.? vergleiche mit joe biden sind überflüssig. wie will eine konservative gouverneurin, die in ihrem staat kreationismus als schulfach einführen will gegen einen joe biden eine debate führen? das stell ich mir sehr lustig vor, aber wahrscheinlich wird biden dann als sexist bezeichnet, weil er nicht nett genug zu ihr war xD

risikoreicher gehts gar nicht und ich freue mich sehr, dass viele reaktionen von hillaryanhängern sehr negativ ausfallen. viele fühlen sich durch diesen pick beleidigt, weil sie sich so einen hillaryersatz sicherlich nicht gewünscht haben. in den medien gibts auch eher zweifelhafte reaktionen und viele fragen sich, was sich mcCain damit überhaupt gedacht hat.

fakt ist aber, dass es frauen geben wird, die sie nur wählen, weil sie eine frau ist...ob das aber die mehrheit so sehen wird? naja der running mate wird ohnehin überbewertet und man kann schon gespannt auf den parteitag der republikaner sein...gute redner haben sie zur zeit ja nicht. ihr bester könnte sogar bush persönlich sein und wie gut der ankommt wissen wir ja.

ich bin eigentlich sehr zufrieden..eine frau ist zwar ziemlich hart, aber wie gesagt bietet niemand mehr angriffsfläche als diese frau - übrigens auch lebenslanges mitglied bei der nra.
 
Umfragen sind ja toll, aber wenn die Amerikaner an den Wahlurnen stehen ist die Sympathie schnell vergessen und es entscheidet nur noch schwarz oder weiss ;)

das hat schon bei den primaries nicht gezogen und bitte nicht mit dem argument ankommen: sein gegner war eine frau, denn zur auswahl standen auch noch 6 schöne weiße männer...
 
Ein Beitrag auf ard.de hat es auf den Punkt gebracht:

Heute entscheiden keine Inhalte mehr sondern das Image.
 
Ein Beitrag auf ard.de hat es auf den Punkt gebracht:

Heute entscheiden keine Inhalte mehr sondern das Image.

das is seit 30 jahren so...der witz is gut auzusehen gut rüberzukommen seine körpersprache zu bejerrschen und sein programm häppchengerecht und zuckeröförmig zu präsentieren.
 
das is seit 30 jahren so...der witz is gut auzusehen gut rüberzukommen seine körpersprache zu bejerrschen und sein programm häppchengerecht und zuckeröförmig zu präsentieren.

das ist zu einfach gedacht. das ist natürlich alles sehr wichtig..vor allem in den usa wo der präsident ja eigentlich für die gesamte politik des landes steht wie in keinem anderen land außer vielleicht rußland und eventuell noch frankreich.

aber was selbst in den usa noch hinzukommt ist die parteitreue. die basis der großen partei ist natürlich sehr groß und natürlich gibt es auch eine große gruppe an leuten, die auch auf grund der issues wählt..vor allem gegen ende und nach den debates wird das immer stärker zunehmen. aber das sympathie sehr entscheidend ist, ist doch überall so..in den usa funktioniert die wahlmaschinerie einfach auch in diese richtung. der unterschied zu europa findet sich nämlich nicht im wahlverhalten der leute wieder, sondern in der eben angesprochenen wahlmaschinerie. sie ist so ausgreift wie in keinem anderen land und das was wir als kitsch und show bezeichnen, ist kühl berechnete organisation. spin doctors, riesenwahlveranstaltungen, große reden usw....sind alles dinge, die auch bei uns funktionieren würden..nur macht es keiner, weil eben auch unser politikapparat schon sehr festgefahren ist.
 
Mir persönlich ist es wichtig, dass nicht schon wieder die Republikaner gewinnen, damit kann sich die US-Situation doch nur verschlechtern und McCain finde ich als Person schon einfach unsympatisch. Schön, dass er im Vietnam-Krieg war, was hat das mit der heutigen Situation zu tun und warum zum Teufel feiert man heute noch Kriegshelden, Krieg ist fürchterlich.
 
Keine Lust nochmals zu schreiben:
McCain's selection of the nationally untested Palin is the most unlikely choice of a running mate since George H.W. Bush tapped then - Sen. Dan Quayle in 1988, a move as risky as it was bold. The decision brings the senator from Arizona immediate dividends with his base and eventually, perhaps, with swing voters. But it comes at potentially significant cost to his effort to discredit Democratic nominee Barack Obama as unprepared for the presidency.
The choice of Palin, the first woman named to a Republican presidential ticket, adds another chapter to a campaign that, mostly on the Democratic side, has been about breaking down racial and gender barriers in America. McCain's hope is that, with Sen. Hillary Clinton (N.Y.) now on the sidelines, Palin can help close a sizable gap with Obama among female voters that threatens to block his path to the White House. Picking Palin also helps McCain consolidate his party's conservative base, which has been at best lukewarm toward his candidacy.




Ich denke ein McCain wäre für den Westen der bessere Präsident. Obama will in die USA investieren - nein er will das die Unternehmen in die USA investieren. Wirtschaftlich soll man unabhängiger werden und Importe sollen zurück gehen. Eine Nachverhandelung der Freihandelszone und sonstige Dinge. Das Ganze legt man dann als "freien und fairen Welthandel" aus.



Was dort oben sonst noch steht ist mir zu anstrengend zu lesen.


mit westen musst du chinia meinen, denn davon will sich ein obama ein stück unabhängiger machen. ist doch allseits bekannt, dass gerade obama sehr europafreundlich ist...
 
also ich les mir bestimmt nicht deren partei programme durch falls die sowas
überhaupt haben, aber alleine das bush und mccain beides republikaner sind
und ich ned abschätzen kann inwiefern mccain noch genauso eine marionette ist
wie bush, vielleicht von den selben leuten, bin ich ganz kla für Obamah.
Frag mich eher ob es diesmal überhaupt faire wahlen geben wird...
was man überhaupt erstmal fassen muss, in den USA muss man eigentlich angst
haben das die wahlen manipuliert werden wie in irgend nen Diktatorischen
Land...

Abgesehen davon das mccain mir mal so garnicht symphatisch ist irgendwie. ;)
 
In der letzten Umfrage lag doch McCain erstmals mit Obama gleich auf.

Umfragen, das ist erwiesen, dienen nur der Stimmungsmache, sonst nichts. Umfragen treten immer wahrscheinlicher ein, desto mehr Leute davon gehört haben, deswegen werden sie gerne kurz vor Wahlen abgehalten um eben die Stimmung zu lenken und in der Regel von demjenigen dem die Umfrage positiv gesinnt ist, in Auftrag gegeben.

Da wird auch gerne manipuliert und polarisiert in solchen Umfragen werden zB. gerne bestimmte Wählergruppen befragt, die dementsprechend gewünschte Ergebnisse erzielen.

Von ein paar Tausend befragten wird dann auf MILLIONEN von Menschen geschlossen...
 
Umfragen, das ist erwiesen, dienen nur der Stimmungsmache, sonst nichts. Umfragen treten immer wahrscheinlicher ein, desto mehr Leute davon gehört haben, deswegen werden sie gerne kurz vor Wahlen abgehalten um eben die Stimmung zu lenken und in der Regel von demjenigen dem die Umfrage positiv gesinnt ist, in Auftrag gegeben.

Da wird auch gerne manipuliert und polarisiert in solchen Umfragen werden zB. gerne bestimmte Wählergruppen befragt, die dementsprechend gewünschte Ergebnisse erzielen.

Von ein paar Tausend befragten wird dann auf MILLIONEN von Menschen geschlossen...

repräsentative Stichproben eben.
das Verfahren ist schon gut und möglich....
aber das umfragen beeinflussen ist auch n Fakt :)
darum darf man in manchen Ländern 2 Wochen vor der Wahl keine mehr veröffentlichen.
 
McCain wirds machen, da könnt ihr hier noch so viel rumträumen wie ihr wollt ;)

Und zu Obama und Palin.. laut den Verteidigern kann es der Präsidentschaftskandidat der Demokraten also mit dem Vize der Reps aunehmen? Ist das jetzt wirklich ein Pro-Argument? ;)
 
McCain wirds machen, da könnt ihr hier noch so viel rumträumen wie ihr wollt ;)

Und zu Obama und Palin.. laut den Verteidigern kann es der Präsidentschaftskandidat der Demokraten also mit dem Vize der Reps aunehmen? Ist das jetzt wirklich ein Pro-Argument? ;)

geht hier ja nur um die minderheiten bzw schwächeren-quote....geht doch gerade darum wem der weg zuerst geebenmet wird frauen oder schwarzen und nicht darum wer gesamtpolitisch mehr bedeutung hat.

für die reps an sich war z.B cheney wichtiger als bush als strippenzieher...aber nur bush konnte die wahl gewinnen *g*
 
Zurück
Top Bottom