PS4/XOne/PC Life Is Strange 2

Was hier an der
Grenze
passiert ist ja fast noch eine Untertreibung im Vergleich zur Realität. Die Schreiber hätten zwar die Menschen etwas weniger einseitig darstellen können, aber man sollte auch nicht die echten Probleme und problematischen Menschen kleinreden.
 
Ich habe die fünfte Episode noch nicht gespielt, bin gespannt ob die bei mir noch irgendwas reisst. dass das Spiel thematisch gewisse Gruppen an"pandert" sollte jedem klar sein, das ist auch nicht mehr mein Hauptproblem mit dem Spiel. Ich vermute halt, dass die Story darunter gelitten hat weil man unbedingt gewisse Sachen drin haben wollte und der Rest dann zur Nebensache wurde.

Bisher ist es für mich einfach kein gutes LIS Spiel weil die Dinge fehlen die das erste Spiel für mich ausgemacht haben, aber das war imo schon Before the Storm nicht mehr wirklich. Vielleicht hätten sie es anders nennen sollen.

LiS fühlte sich wie ein sehr gutes Fantasyspiel an, das auch politische und gesellschaftliche Themen anspricht. Hier hat man es imo umgedreht und ein politisches Thema vor das Spiel gestellt und für mich verdirbt es das Spiel, ich kann nichts mit den Nebencharakteren anfangen und in der zweiten Hälfte fehlt mir auch das Geschwistergefühl, es wird eine absurde Situation an die nächste gesetzt.

Die Brüder mochte ich sogar nach dem etwas aufgesetzt wirkenden Einstieg
und ich kann auch mit den schlägernden Rassisten Landbesitzern leben und den guten linken Backpackern oder dem guten schwarzen Arzt. Die weiße Mutter ist Müll und trägt in Episode 4 nichts bei außer zu erklären wie Scheiße und unnötig sie ist, reine Spielstreckung, ich vermute auch dass der Großteil der Charaktere kaum eine Rolle mehr spielen wird. Seit der Drogenplantage ist das Brüderthema und auch der Survivalpart für mich in den Hintergrund gerückt und Episode 4 ist einfach nur unglaubwürdig, wie ne schlechte Netflixserie....

@Simzone4 Naja es ist ein Spiel und natürlich kann man auch mal gegen die Cops sein oder den Staat. Man muss auch nicht immer den Guten spielen, oder den Gesetzestreuen. mein problem ist eher die unglaubwürdigkeit der Story. Ich halte es nichtmal für besonders mutig wie Komori, es ist linker Mainstream und sie vermuteten dass ihre Fanbase darauf abfährt. Ein Teil fährt auch darauf ab und verzeiht deshalb die schlechten Nebencharaktere und die seltsamen unbedeutenden Sidestories, ich leider nicht.

Aber jetzt spiele ich erstmal Episode 5.
 
Aber ich kann mit jemanden wie dir nicht diskutieren denn wenn jemand ein Ende gut heißt was Bruderschaft über die Gesellschaft, Polizei und Staat setzt ist der Mensch für mich nicht ganz normal und hat für mich terroristische Tendenzen. Den der Saat ist immer das mächtigste Organ den er mach die Gesetze und schafft *versucht* ein friedliches zusammenleben zu ermöglichen und niemand sollte über dem Staat stehen und das Gesetz in seine Hand nehmen und zu formen wie er will. Schon gar nicht zwei Kriminelle Kinder.

:roflmao:

Von welcher Insel rufst du an?

Schick das SEK bitte erst um 7 Uhr vorbei, ich möchte ausschlafen, bevor ich inhaftiert werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin durch, die letzte Epi hatte zumindest wieder etwas spannendere Action. Setting war auch nett umgesetzt, aber ich bleibe dabei, für mich am Ende insgesamt eine Enttäuschung als LiS Spiel.
Das pandering an bestimmte Gruppen springt mir extrem ins Gesicht aber das hätte mich nicht mehr wundern sollen bei dem Entwickler, von der Themenwahl bis zu den NPCs (der Homosexuellenanteil im Spiel ist imo etwas übertrieben, der Nazianteil bei weißen ebenso und die Farbigen sind allesamt gut, ok, bis auf den Drogenboss), die Story war von Anfang an leider unglaubwürdig umgesetzt und in Episode 5 durfte ich endlich die Entscheidung treffen, die ich seit der ersten Episode treffen wollte, im Grunde ist alles dazwischen unnötig gewesen und hat es für die Brüder nur verschlimmert. Die Gerichtsverhandlung hätte ich übrigens gerne gesehen lol. Auch dass Daniels Kräfte verborgen geblieben sind ist irgendwie schwer zu glauben, immerhin haben ihn hunderte Menschen als Engel gesehen, es wurde kein Sprengstoff gefunden, er hat die Mauer eingerissen und Polizisten durch die Luft geschleudert die das überlebt haben...... und die Polizeistation auseinandergenommen.

Es gab kein Mexiko (hätte ich gerne gesehen), dafür linke Twitterweisheiten und ein paar komische Szenarien, eine Feministenmutter die sich übers Kinderkriegen aufregt und lieber in der Wüste lebte als bei ihrer angeblich geliebten Familie (woher hatte der eine Typ der Daniel bei der Sekte ablieferte (obwohl die seine Schwester misshandelte) überhaupt deren Adresse, der Wüstenort liegt auf keiner Karte und ist nur Insidern bekannt? Internet? Warum war das FBI nicht vorher bei ihr?), ein Wiedersehen mit einem geläuterten David (was ein Zufall)

Ich habe die geflohenen Mexikaner in der Zelle gelassen, ich wusste dass man sie vermutlich befreien hätte können und sie waren mitleiderregend dargestellt und sympathisch, aber ich übersah wohl die Möglichkeit. beim Vorbeigehen wurde mir keine Interaktionsmöglichkeit angezeigt und ich fand auch keine Schlüssel. Wie ich sehe haben 20% die Migrantenjäger freigelassen :coolface:

Das Ende suckte für mich hart, mein Glasaugenmaincharakter war 15 Jahre in Haft, hat sich wirklich gelohnt die "Flucht". und dabei habe ich nichtmal jemanden ermordet im Spiel, selbst die Sektenführerin habe ich verschont. Der Tankstellenbesitzer bekam eins auf die Fresse, aber der wollte es nicht anders. Und mein kleiner Bruder wurde ein Spießer der Pro Gesellschaft/Recht erzogen wurde :coolface:

Imo hätte man auch aus dem Szenario was besseres machen können, aber das ist wohl auch Geschmackssache und ich kann mir vorstellen dass sich Menschen mit Migrationshintergrund von der Thematik angesprochen fühlen. Ich empfand das Spiel stellenweise als zu aufgesetzt,
und die Kräfte waren am Ende fast egal... keinerlei Hintergründe, die Polizei hat sie nicht bemerkt.....
 
Bin jetzt mitten in Episode 3. Manche Dinge gefallen mir echt gut, aber diese mitten in die Fresse Politik hätte ich wirklich nicht gebraucht.

Sean mag ich, Daniel geht mir langsam auf die Eier. Von einer Chloe ist man leider etwas weit entfernt.
 
Bin jetzt mitten in Episode 3. Manche Dinge gefallen mir echt gut, aber diese mitten in die Fresse Politik hätte ich wirklich nicht gebraucht.

Sean mag ich, Daniel geht mir langsam auf die Eier. Von einer Chloe ist man leider etwas weit entfernt.

bin gespannt was du von episode 4 hälst.

ep5 fand ich insgesamt schon wieder besser, vom finale war ich aber schon enttäuscht.
 
bin gespannt was du von episode 4 hälst.

ep5 fand ich insgesamt schon wieder besser, vom finale war ich aber schon enttäuscht.

Episode 4 war für mich irgendwie ein Reinfall. Die Aktion mit den beiden Hillbillys auf dem Platz hätte man sich sparen können...

Die Szenerie bei der Sekte hat mir auch nix gegeben. Warum man da jetzt die Mutter einführen musste, keine Ahnung. Immerhin sind die beiden wieder zusammen.
 
Episode 4 war für mich irgendwie ein Reinfall. Die Aktion mit den beiden Hillbillys auf dem Platz hätte man sich sparen können...

Die Szenerie bei der Sekte hat mir auch nix gegeben. Warum man da jetzt die Mutter einführen musste, keine Ahnung. Immerhin sind die beiden wieder zusammen.

100% agree!!
die hillbillys waren komplett unnötig und der gesamte plot der episode 4 war einfach nicht gut.

immerhin: 5 ist wieder etwas besser, aber gerade beim finale gibt es hier und da unnötige & facepalmige momente
 
Bin durch und lässt mich zwiegespalten zurück. Die Reise der beiden fand ich insgesamt gut und hat mich emotional immer mal wieder berührt. Dass es deutlich "größer" aufgezogen wurde, als LiS 1 ist imo aber auch mit die größte Schwäche.

Die Nebencharaktere kommen so lange nicht zur Geltung wie in Teil 1 und insgesamt bleibt bei mir auch nicht so ein Impact hängen. Zumindest bei meinem Ende wird quasi keine andere Figur mehr gezeigt. Sean kommt in den Knast und verbringt da 15 Jahre seiner Zeit. Was mit Cassidy wurde, erfährt man gar nicht, Sean macht halt sein Ding, aber hat immer noch seine Fähigkeit. That's it? Die Fähigkeit hätte man hier noch viel mehr einbeziehen müssen. Nicht so krass wie in Teil 1, wo eine ganze Stadt vernichtet wird, aber mehr Impact hätte ich mir schon gewünscht.

Ich begrüße Spiele, in denen schwierige Themen aufgegriffen und diskutiert werden, aber in Teil 2 ist das so eine "Auf die Fresse"-Politik und Moral. Das kann man deutlich cleverer und subtiler lösen. Insgesamt nach LiS 1 und Before the Storm doch enttäuschend.
 
mich stört am finale ja fast noch am meisten, dass

es diese riiiiiiesige mauer gibt, die mexiko & die usa voneinander trennt. und die beiden diaz-brüder im zweiten anlauf an jede x-beliebige andere stelle hätten fahren und dort die mauer nochmal hätten einreißen können.
aber nein, sie fahren zur EXAKT SELBEN STELLE WO DIE POLIZEI SCHON WARTET!!! :fp:
das ist so dermaßen hohl und setzt der insgesant eher enttäuschen 2. staffel dann noch die krone der enttäuschung auf :mad:
 
Puh, eben durch gespielt. Fand das Spiel im ganzen sehr gut. Fand die ganze Story bzw die Handlung sehr deprimierend.
Die ganzen nebencharaktere haben mich nicht interessiert, es gibt imo nur um die Brüder.
Der poltikcrap hat mich ehrlich gesagt nicht interessiert, hätte aber auf jedenfall nicht so in your face sein müssen. Da hat mich der ganze edgy hippster Kram in Lis1 mehr gestört....

Insgesamt fand ich Episode 1 vom setting her am besten.

Wir haben es am Ende nach Mexiko geschafft.
 
Bin jetzt auch durch, hat mie genausogut gefallen wie der erste teil. Fand es am anfang zwar auch seltsam das es quasi gegenüber teil 1 anders war, aber ich fands super. Sonst wäre es einfach nur more of the same. War mit meinem ende auch zufrieden. Verstehe das ganze mimimi der leute hier nicht so ganz :ugly:
 
Es gibt ja diesmal 7? Endings.

Kann man diese alle innerhalb der letzten Episode erspielen (wie in den Vorgängern)? Oder muss man gewisse Entscheidungen schon früher treffen?
 
Es gibt ja diesmal 7? Endings.

Kann man diese alle innerhalb der letzten Episode erspielen (wie in den Vorgängern)? Oder muss man gewisse Entscheidungen schon früher treffen?
Die Endings hängen durchgehend davon ab, welche Entscheidungen du früher im Spiel triffst.
 
Die Endings hängen durchgehend davon ab, welche Entscheidungen du früher im Spiel triffst.


Deshalb werde ich sie nie sehen (ok, vielleicht auf YT). Aber das gesamte Spiel 7 mal spielen wäre fast schon wie waterbording. Davon abgesehen dass man es nach Lösung spielen müsste. Manche Events werden recht leicht getriggert imo.

Ich hatte jedenfalls ein deprimierendes Ende, ich meine es war vermutlich nicht das schlechteste, aber hinterlies einen fahlen Beigeschmack wie ein großer Teil des Spiels. Ich rühre erst wieder ein Don'tNod Spiel an wenn mich das Setting zu hundert Prozent überzeugt, kein Blind Buy mehr.

mich stört am finale ja fast noch am meisten, dass

es diese riiiiiiesige mauer gibt, die mexiko & die usa voneinander trennt. und die beiden diaz-brüder im zweiten anlauf an jede x-beliebige andere stelle hätten fahren und dort die mauer nochmal hätten einreißen können.
aber nein, sie fahren zur EXAKT SELBEN STELLE WO DIE POLIZEI SCHON WARTET!!! :fp:
das ist so dermaßen hohl und setzt der insgesant eher enttäuschen 2. staffel dann noch die krone der enttäuschung auf :mad:


Naja, es endet so glaubwürdig wie es beginnt :coolface: Ich würde LiS 1 fast als Klassiker empfinden (auch wenn es ein paar Probleme hat), das hier leider nicht, auch wenn es unterhaltsam genug war streckenweise.
 
Habe jetzt die ersten beiden Episoden gespielt. Ich mag es dann immer meine Eindrücke erst danach mit denen aus dem Netz zu vergleichen - sei es hier, auf ERA oder Reddit. Life is Strange 2 widmet sich definitiv einer wichtigen Thematik, denn Latinos haben es schwer in den USA, insbesondere weil wie richtig gesagt wird „alles politisch“ ist. Manche mögen das hier kritisieren, aber so ist die Realität dort nun einmal. Ich finde es gut, wenn man sich in Spielen auch schweren Themen widmet, und gerade auch die in den Blick nimmt, die vielleicht eine andere Lebenserfahrung gemacht haben als man selbst. Nicht alles davon ist vielleicht überzeugend dargestellt, aber es gibt genug Spiele da draußen, die aufgrund von Verkaufsinteressen viel zu “safe“ sind.

Die Dynamik der beiden Brüder ist jedenfalls ganz hervorragend und ich bin gespannt, ob moralische Autorität und Vertrauen in Sean Daniel zu Vernunft bringen wird, oder ob Daniel seine Kräfte immer wieder nutzt und beide in Gefahr bringt. Der Konflikt wird wohl auch jenseits Episode 2 bestehen bleiben.

Klar, diese Art von Spiel hat Grenzen. Manche Entscheidungen wirken sich aus, in anderen Situationen wünscht man sich selbst entscheiden zu können, stattdessen führt der Plot einen in gefährliche Situationen, die man wohl hätte vermeiden können.
In Episode 2 wäre ich in einer Kleinstadt niemals zu dem Weihnachtsbaumverkauf mitgefahren, wenn ich die Wahl gehabt hätte
Aber da man nicht 20 Szenarien entwickeln kann, verstehe ich das Problem der Entwickler hier auch.

Manche Situationen sind konstruiert, andere sind hingegen fürchte ich so oder so ähnlich gängig in den USA heutzutage. Dass die beiden jedenfalls nach dem Ereignis in Episode 1 wegrennen finde ich absolut nachvollziehbar im Affekt. Dass sie im echten Leben wirklich so lange durchgehalten hätten, ist nicht zu erwarten. Aber hier darf die Story finde ich dann auch gerne mal Videospiel sein. Dass auch die gefundene Zwischenlösung für die beiden in Episode 2 keine dauerhafte sein würde, kann nun auch wenig überraschend.

Werde jetzt nicht in weitere Details zu Episode 1 und 2 gehen, aber dann sicher wieder etwas schrieben, wenn ich ans Ende gelangt bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin nun durch. Das Spiel lässt einen wirklich mit gemischten Gefühlen zurück. Zunächst: Ich finde gut, dass in einer Zeit, in der fast alle Entwicklungsstudios politische Themen wie den Teufel das Weihwasser meiden, wenigstens Dontnod hier Eier besitzt. Allerdings gibt es bei vielen dieser politischen Fragen, die sie ansprechen, eine große Spaltung in der amerikanischen und oft auch westlichen Gesellschaft insgesamt. Dass das polarisieren würde, war ganz klar. Ja, manche Charaktere sind zu schablonenhaft. Aber: Es gibt die illegalen Einwanderer mit Hoffnung auf ein besseres Leben, und ja, das „othering“ von Einwandern gibt es auf der ganzen Welt, nur die betroffenen Gruppen variieren. Es gibt die Grenzmilizen. Es gibt Rassismus in den USA. Es gibt den Präsidenten, den sie darstellen. Aber: Wenn man genau hinsieht, gibt es durchaus auch subtile Charakterisierungen und vielschichtige Charaktere:
Seans Großeltern sind vermutlich Trump-Supporter, was man aber nur mitbekommt, wenn man genau hinhört und -sieht - und trotzdem schließen sie Daniel und Sean in ihr Herz. Die Komissarin scheint okay zu sein. Hingegen gibt es auch negativ gezeichnete schwarze Charaktere, z.B. den Farmbesitzer, genauso weiße, die aber keine Rassisten sind, wie Seans Mutter
Viel wichtiger ist doch, dass das Spiel zeigt, dass es wichtig ist ein guter Mensch zu sein. Man kann illegale Immigration ablehnen, aber muss deshalb nicht sein wie einige der Rassisten in dem Spiel. Es ist kein persönlicher Angriff auf einen, wenn ein Spiel LGBT-Charaktere darstellt. Es gibt genug Spiele, die das nicht tun.

Mir hat vor allem Sean sehr imponiert. Er muss so viel leiden, Daniel ist schwer bis nicht zu kontrollieren und er hält zu ihm, obwohl Daniel verantwortlich ist ihm
ein Auge genommen zu haben und eine Episode später lange Zeit zusieht, wie er verprügelt wird, bevor er endlich eingreift
Sean tut mir richtig Leid. Deshalb empfand ich mein Ende, bei dem
Sean sich stellt und lange im Gefägnis bleibt. Wie er danach gebrochen ist, sticht einem richtig ins Herz
Für Daniel hingegen hatte ich nicht viel übrig. Vermutlich sind kleine Geschwister wie er, aber es gibt auch einen Punkt, an dem er die gleiche Fürsorge für Sean hätte aufbringen müssen wie Sean anders herum ihn gegenüber
Im selben Ende sieht man, wie Daniel Sean enthusiastisch über sein Leben berichtet. Erst, als Sean anfängt zu weinen ist er für seinen Bruder endlich da
Die Enden zählen aber insgesamt zu den Stärken des Spiels. Keines ist wirklich gut und nur eines richtig schlecht. Aber mein Ende ist glaube ich das, welches Sean sich für Daniel sich gewünscht hätte.

Meine größte Kritik sind einige Plotholes, die wirklich sinnbefreit waren.
Ich hätte mir gewünscht, dass man sich in Episode 1 direkt stellen hätte können, vielleicht als zusätzliches Rückblenden-Ende am Ende von Episode 5. Was wäre anders gewesen? Ich verstehe nicht, wieso Sean und Daniel in Episode 2 mit auf den Weihnachtsmarkt gehen, dümmer kann man eigentlich nicht sein. In Episode 4 stört mich auch einiges, aber insbesondere in Episode 5 frag ich mich: Wieso fahrt ihr beim zweiten Versuch an die offizielle Grenze? Hirnloser geht es eigentlich nicht

Insgesamt war Life is Strange 2 sicherlich ein wichtiges Spiel, von dem es eher mehr als weniger braucht. Es fängt viele Aspekte der USA in 2016 gut ein, scheitert aber in der Darstellung mitunter. Was für mich vor allem bleibt ist die Beziehung zwischen den Brüdern und die Erfahrung, über den Ausgang der Ereignisse als Protagonist in einem Spiel nicht immer die volle Kontrolle zu haben, was mir sehr gefallen hat. Videospiele sollten zudem uns immer in Charaktere hineinversetzen lassen, die unserem eigenen Leben nicht zu 100% entsprechen, aber bestenfalls identifiziert man sich am Ende trotzdem mit ihren Wünschen und Hoffnungen.
 
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