Gott oder nicht?

DeathSephiroth

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Nein.Einfach nur nein.
So eine verdrehte schlechte Weltanschauung hab ich ein Glück nicht.
Aber ist ja nur deine Ansicht
Mit dem Alter kommt die Erfahrung, keine Angst.
Wobei ich es durchaus für möglich halte, dass manch einer nicht diesen Grad der Menschenkenntnis erreicht. Ist aber auch nicht schlimm. DAVON geht die Welt nicht unter. Wobei blind zu sein für Dinge, die schief laufen natürlich wiederum durchaus menschlich ist und in das Ganze hier mit reinspielt...
 

DeathSephiroth

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Selbst wenn das stimmen sollte... jeder "altert" ja auch auf andere Weise, wenn du verstehst.

Abgesehen davon: Ich lasse euch gern eure Illusionen, hab also keinen Bedarf euch eines besseren zu belehren.
 

henne7

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Achso, dann realisiert man urplötzlich mit einem Klick, dass alle Menschen böse sind. Hart lächerlich sorry.
Noch kurz zu der Alterungserkenntnisthese, natürlich macht jeder andere Erfahrungen im Leben, aber um auf so eine Denke zu kommen müsste man ja ausschließlich negative Erfahrungen mit Allen Mitmenschen haben, falls das bei euch der Fall ist tuts mir leid, ist aber nicht die Regel.
 

DeathSephiroth

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Vor allem das Leseverständnis ist ein wenig lächerlich, SO subtil hab ich doch gar nicht geschrieben, oder?

Aber wie gesagt, ich lasse dir gern deinen Glauben.
 
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henne7

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Doch. Kann man.(auf die Aussage man kann doch nicht alle Menschen über einen Kamm scheren)

Ob man das übel beim namen nennt und auf den kleinsten gemeinsammen nenner bringt: der mensch ist "böse".
So hab ich das gelesen, daraufhin bomberman "mit der Midlife Crisis macht klick". Klingt für mich ziemlich eindeutig und ich hatte meinen Beitrag auch noch erweitert.
 

DeathSephiroth

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Kein Mensch ist böse des böse seins wegen. Psychische Störungen mal ausgenommen.

Wobei ich glaube das ihr hier die gleichen Sachlagen unterschiedlich definiert.
Per se richtig. Ich würde sogar so weit gehen, dass kein Mensch böse ist. Gut und Böse sind letztendlich nur von der Menschheit erfundene Termini, um ein die Welt erleichterndes Wertungs- und Moralsystem zu etablieren, um eigene Taten, Gedanken und Ereignisse besser erfassen zu können.
Darum schrieb ich ja auch "böse" und deutete an, dass dies eine sehr undifferenzierte Sicht der Dinge darstellt.

@henne7

Nimm vielleicht diesen Post hier noch in deine Überlegungen mit auf.

Deinen Nachtrag hatte ich bis eben nicht gesehen, sorry. Aber jein... das bezieht sich (abgeleitet von oben getaner Auseinanderpflückung des Wortes böse) nicht direkt auf negative (ebenfalls auch nur ein in ein Schwarz-Weiß-Paradigmensystem gebettetes Wort) Erfahrungen mit Menschen, sondern zieht auch die allgemeine Entwicklung der Menschen mit ein oder auch die Ableitung daraus, was die Zukunft für den Menschen parat hält.
Ich sehe in jedem Menschen definitiv die Tendenz bzw. zumindest die angeborene Möglichkeit, dass er nach Macht, Geld, Reichtum, wasauchimmer strebt und dabei nur sein eigenes Wohl im Kopf hat.

Den edlen Helden, der sich nur für andere Opfert, den gibt es nur in Hollywood.
Und nein... damit will ich nicht sagen, dass kein Mensch sich für einen anderen opfern würde oder etwas derartiges.
 
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Hallow´s Victim

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Muss da mogry schon Recht geben. Den Menschen ansich, als "böse" zu bezeichnen klingt mir zu sehr nach der verkopften pseudo "en vogue" Einstellung; Ich schwimme gegen den Strom! Natürlich ist der Mensch ein Teil der Evolution und gleichzeitg deren unangefochtene Speerspitze und genau da kann man gewissermaßen ein Problem festmachen, denn wenn eine Spezies völlig konkuerrenzlos agieren kann, kann ein gewisses Ungleichgewicht auftreten, was evolutions-biologisch schon oft vorkam und genauso oft wurde es früher oder später auf die ein oder andere Weise wieder relativiert.

Dieses infantil romatische schwarz-weiss Denken "Mensch böse - Natur gut" Gequatsche von Birkenstock Filzlaus Ökos geht mir dermaßen auf den Sack! In der Natur herrscht das strikte Recht des Stärkeren, in der Geschwister sich gegenseitig aus dem Nest werfen, Weibchen ihre Männchen lebendig fressen, Rudelführer regelmäßig alle fremden Jungtiere töten, Raubtiere (etwa Orkas) ihre Beute oft quälen, nur um dann ein kleines Stück zu fressen, auch kennt die Natur/ Tierwelt keinerlei Obhutspflichten alter, schwacher oder behinderter Individuen etc... die Beispiele sind unzählig!
 

DeathSephiroth

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Muss da mogry schon Recht geben. Den Menschen ansich, als "böse" zu bezeichnen klingt mir zu sehr nach der verkopften pseudo "en vogue" Einstellung; Ich schwimme gegen den Strom! Natürlich ist der Mensch ein Teil der Evolution und gleichzeitg deren unangefochtene Speerspitze und genau da kann man gewissermaßen ein Problem festmachen, denn wenn eine Spezies völlig konkuerrenzlos agieren kann, kann ein gewisses Ungleichgewicht auftreten, was evolutions-biologisch schon oft vorkam und genauso oft wurde es früher oder später auf die ein oder andere Weise wieder relativiert.

Dieses infantil romatische schwarz-weiss Denken "Mensch böse - Natur gut" Gequatsche von Birkenstock Filzlaus Ökos geht mir dermaßen auf den Sack! In der Natur herrscht das strikte Recht des Stärkeren, in der Geschwister sich gegenseitig aus dem Nest werfen, Weibchen ihre Männchen lebendig fressen, Rudelführer regelmäßig alle fremden Jungtiere töten, Raubtiere (etwa Orkas) ihre Beute oft quälen, nur um dann ein kleines Stück zu fressen, auch kennt die Natur/ Tierwelt keinerlei Obhutspflichten alter, schwacher oder behinderter Individuen etc... die Beispiele sind unzählig!
Exakt. Wie gesagt... Gut und Böse haben nüchtern betrachtet überhaupt keine wirkliche Basis.
Eine "Gegen den Strom" Einstellung sehe ich hier nirgendwo. Bei der Menge an Leuten, die diese Betrachtungsweise inzwischen haben dürften, wäre es wohl eher genau andersherum.

In Gewissem Maße würde ich aber der "Mensch böse - Natur gut" Kiste durchaus beipflichten. Wie gesagt... werfen wir diese Begrifflichkeiten schlichtweg über Bord, denn sie führen zu nichts.
Daher nutze ich lieber "natürlich" und "unnatürlich".

Der Mensch an sich bzw. dessen Entstehung ist, selbstverständlich, ein natürliches Phänomen. Wie der Mensch selbst agiert, sich wandelt und entwickelt jedoch nicht. Denn wie du selbst sagst: In der Natur herrscht das Recht des Stärkeren.

Was ist Stärke?
Zum Einen natürlich körperlche Kraft. Da schneidet der Mensch schon mal nicht so gut ab im Interspeziesvergleich.
Geistige Stärke und Intelligenz. Da punktet der Mensch in gewisser Weise. Sein Ideenreichtum, seine Kreativität etc. scheinen anderen Tieren ja offenbar überlegen zu sein. Was er mit körperlicher Stärke nicht zu bewältigen vermag, macht er durch eben jene Fähigkeiten wett und hat sich so quasi an die Spitze der Nahrungskette gekämpft. So weit, so gut.

Doch wenn Intelligenz der entscheidene Faktor des Menschen ist, fragt man sich doch... warum ist die Menschheit so unglaublich dumm? Zerstören die Natur - achten nicht auf Nachhaltigkeit, töten Tiere zum Spaß oder aus niederen Gelüsten heraus (ich meine natürlich nicht den Fleischkonsum), wenden sich gegen ihre eigene Art aufgrund von irgendwelchen Überzeugungen, starten Kriege etc.

Der Mensch versucht sich bewusst und unbewusst, direkt und indirekt, über die Natur hinwegzuerheben, diese sogar zu kontrollieren. Das ist zwangsläufig: Unnatürlich.
Das Werte und Moralsystem des Menschen ist: unnatürlich - fasst es doch nur auf eigenen Überzeugungen und eben nicht auf dem natürlichen "Der Stärkste überlebt" - Prinzip. Es ist von Gefühlen geprägt und nicht unmittelbar von Instinkten.
Die Intelligenz, die Art des Denkvermögens des Menschen, ermöglicht ihm erst seine unnatürliche Art und Weise.

Hinzu kommt eine extreme Schwäche des Menschen, ich fasse sie hier mal unter dem Begriff Bequemlichkeit zusammen.
Am besten soll alles reibungslos und viel Beitun funktionieren, weshalb weitere Maschinen entwickelt werden, die das Leben erleichtern. Auch das ist keineswegs natürlich, sondern eine künstlich geschaffene Methode. Und Bequemlichkeit in diesem Ausmaß gibt es auch in der Natur nicht bzw. würde auf lange Sicht mit dem Aussterben einer Art bestraft werden.

- btw. eine Erklärung wie "Aber der Mensch wurde durch die Natur erschaffen, darum ist alles, was er macht, auch natürlich und nicht künstlich!" Lasse ich natürlich nicht gelten. Dann kann man das Wort "künstlich" auch gleich ganz aus sämtlichen Wortschätzen dieser Welt tilgen.
In der Natur herrscht ohne äußere Einflüsse ein Gleichgewicht, denn sie ist so präzise und gut aufeinander abgestimmt, dass es einfach funktioniert. Der Mensch zerstört dieses Gleichgewicht seit nahezu Anbeginn seiner Existenz, sei es die übermäßige Jagd und Tötung von Beutetieren (d.h., dass es nicht immer nur ums Überleben geht) oder sei es die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die damit einhergehende Zugrunderichtung des Planeten. Auch das führt zu einer unnatürlichen Verknappung und Veränderung von allem.

Und das Schlimmste: Die meisten Menschen heutzutage sind sich all diesem bewusst und es passiert trotzdem nichts bzw. nicht genug.

Ja. In diesem Sinne ist der Mensch "böse" oder eben eher: Unnatürlich.
 
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Hallow´s Victim

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@DeathSephiroth

Ich stimme dir in Vielem zu, wenn man die Evolution, als stetige Weiterentwicklung sieht, so mutet die Komponente Mensch etwas "unnatürlich" an, da gefühlt einige Stufen übersprungen wurden (hier wiederum könnte der Faktor Gott/ Schöpfer als weitere Argumentaionsbasis folgen ;)) , so sehr ist er vermeintlich dem Rest der Tierwelt überlegen und vermag es wie keine andere Spezies sich seine Umwelt zu formen und Untertan zu machen...

Bedenke auch, dass alle Lebewesen nach dem Maximum streben, quasi ohne bewusste Rücksicht, der Mensch hat nur eben weitaus mehr Möglichkeiten nach dem Maximum zu streben. Andere Lebenwesen sind demnach in keinster weise nachhaltiger oder "besser", sie sind in ihrem agieren lediglich WEITAUS limitierter.
 
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TheProphet

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Mit dem Alter kommt die Erfahrung, keine Angst.
Mogry ist afaik Ende oder Mitte 40 :moin:
In einem Wolfsrudel läuft der stärkste Wolf ganz hinten, noch hinter den Alten und Schwachen, sind halt soziale Tiere. Der Mensch aber auch.
Deinen Beitrag finde aber ganz gut.
Nicht ganz korrekt, der Leitwolf(meist der erfahrenste Alphawolf) führt das Rudel mit 500-1000m Vorsprung an, er stellt sicher, dass die Route keine Gefahren verbirgt. Er hat unter sich mehrere Alphawölfe die laufen im Rudel mit und sichern die Flanken, die schwächeren, älteren Wölfe haben besonders viele Alphas um sich als Bodyguards quasi.

Man stelle sich mal ne Firma nach dem Konzept vor, einem Ceo der sich für seine Mitarbeiter einsetzt und auf diese Acht gibt sowas ist heute ein Mythos. Der letzte war wohl Iwata, der lieber 50% seines Gehalts opferte, statt Mitarbeiter zu entlassen obwohl ihm das von den raffgierigen Aktionären angeraten wurde, als die WiiU Zeiten Probleme bescherten...

Meanwhile @Blizzard und EA, Gewinne steigen und Mitarbeiter werden entlassen um noch mehr Kohle zu machen und damit die CEOs noch mehr Boni einheimsen...
 

Avi

ist verwarnt
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Den Menschen ansich, als "böse" zu bezeichnen klingt mir zu sehr nach der verkopften pseudo "en vogue" Einstellung; Ich schwimme gegen den Strom!
Ich kann nur für mich sprechen, denn ich empfinde den Menschen weder als natürlich, böse, noch widernatürlich. Er ist für mich ein Teil des Ganzen. Nur nenne ich diesen Teil Virus. Eben weil sich der Mensch wie ein solcher benimmt.

Das Virus schafft es sich in die Zelle zu stülpen, programmiert den Gencode um und übernimmt den Organismus, welcher in den meisten Fällen stirbt. Der Mensch hat sich in dieses Ökosystem verbissen, programmiert es sozusagen nach seinem Willen um (Landwirtschaft, Maschinen, Raubbau, Ausrottung und nicht enden wollende Ressourcenvernichtung), bis selbiges irgendwann zerstört ist oder bis sich der Mensch selbst auslöscht.

In allen anderen Punkten stimme ich dir und @DeathSephiroth gerne zu. Nur müsst ihr euren Irrtum berichtigen, um eure Denkweisen besser formen zu können. Es gab nie das Überleben des Stärkeren. Es geht um die Anpassung.

Survival of the fittest heißt es korrekt.

@TheProphet

Henne meint wohl das hier:

 
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