Wie kann es sein das ein Energydrink Hersteller (jaja machen in vielen Bereichen mit) ein besseres Auto herstellt als Ferrari und McLaren, welch schon seit viel mehr Jahren dabei sind. Und das in der F1 in der es zu allem strenge Regeln gibt.
Ich frage mich auch woher hier alle dann noch wissen wollen, das Alonso und vor allem Hamilton besser als Vettel sein sollen.
Ich weiß nicht mehr wer es war, ich glaube Mosley, hat einmal gesagt, dass Red Bull endgültig bewiesen hat, dass man Erfolg
in der F1 kaufen kann.
Es wird ja gerne unterschätzt (und das ist auch der Grund wieso man Mercedes in der Anfangszeit für das angeblich zu niedrige Budget kritisierte), dass Ferrari und Mercedes Motorenabteilungen unterhalten, die natürlich um einiges kostspieliger sind als das Bezahlen der Motoren, auch wenn RB afaik seit 2011 so etwas Ähnliches wie einen Werksteamstatus bei Renault hat - man darf ja nicht vergessen, dass Renault eigene Motorenteams zu den jeweiligen Kunden schickt. Bei Mclaren-Honda könnte 2015 die Zusammenarbeit noch enger ausfallen.
Was ich damit aber sagen will: Niemand gibt mehr Geld fürs Chassis aus als RB.
Noch dazu ist bei keinem F1-Team die Teamstruktur undurchsichtiger als bei RBR und TR. Die Fota und die ersten Versuche von Budgetobergrenzen scheiterten ja letztlich auch an Red Bull Technology (Newey ist strenggenommen kein angestellter von RBR, sondern von RBT) - man erinnere sich an die Windkanaldiskussionen vor dem Fota-Ausstieg von RB.
Man darf auch nicht vergessen wen sich BR zwischen 2005 und der Dominanz ab 2009 geholt hat: Nur Spitzenkräfte und zwar mit aller Gewalt. Bei Mclaren Newey und seine rechte Hand abgegriffen und bei Renault mit Rob Marshall den Erfinder des Massedämpfers - Letzterer soll einer der Hauptverantwortlichen dafür sein, wieso wir uns in den letzten Jahren F1 so häufig hinsichtlich Fahrzeugentwicklung nur noch über Auspuffgase/EBD unterhalten (es ist ein Wahnsinn wie langweilig die Fahrzeugentwicklung nach dem DD-Verbot wurde unter dem aktuellen Reglement. Ich hoffe auch das ändert sich 2014).
Ich bin keiner der an illegale Autos bei RB glaubt (mal abgesehen davon, dass der EBD nie passieren hätte dürfen, aber daran ist die FIA selbst schuld), aber was für mich ein großer Grund für Skepsis (und ich bin eigentlich dafür. Budgetobergrenzen würden mir weit mehr gefallen als andere Restriktionen bei der Entwicklung) bei einer Budgetobergrenze wäre, ist schlicht RBs Undurchsichtigkeit bei den Ausgaben. RBT wäre kaum zu kontrollieren und wäre vollkommen vom guten Willen RBs abhängig und mit der Windkanalsache hat man bewiesen, dass man in der Hinsicht nicht unbedingt vertrauenswürdig ist.
Rb will den Erfolg und man hat sich längst auch als Macht auf politischer Ebene etabliert. Es ist am Ende auch die Schuld von Ferrari selbst, dass man sich bei der EBD-Diskussion 2011 und dieses Jahr bei den Reifen von RB und Mercedes lächerlich hat machen lassen.
Die RB-Dominanz kommt nämlich nicht nur durch Newey und sein Team + Vettel alleine, sondern längst spielen Horner und Marko auch Wortführer im F1-Zirkus. Wann hat man Horner das letzte Mal:"wir akzeptieren was gut für den Sport ist?", sagen gehört? Das erledigen heute Whitmarsh und Domenicali.
Wenn das Nachwuchsprogramm von RB in Zukunft auch endlich funktioniert

v

und man 2014 beweist, dass 2009 kein genialer, aber glücklicher Wurf von Newey war (wäre ja keine Überraschung und nichts Neues), dann sollte man endgültig Angst bekommen.
Ich glaube 2014 wird aber sehr interessant aus RB-Sicht. Man darf ja nicht vergessen, dass RB das einzige Topteam ist, welches in all den Jahren auf der selben Basis die Karre gebaut hat. Komplett neu ging Newey zuletzt 2009 an die Entwicklung ran.
In der selben Zeit hat beispielsweise Ferrari 3-mal das komplette Konzept geändert (2009, 2010 und 2012). Mclaren ebenso.
Man darf übrigens ruhig der Meinung sein, dass der Schritt von Ferrari 2012 ein falscher war und man mit der Basis von 2011 im Jahr 2012 sehr gut ausgesehen hätte.