E3: Nintendo gibt die Gamer auf? yeah right

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Nicht offen für weitere Antworten.
ehm.. der wii wird nie einen nachfolger bekommen oder wie? ;)
genauso wie Sony und Microsoft es seidenn jemand zieht sich ausm Geschäft zurück, so wars jedenfalls immer.

Es ist übrigens überhaupt nicht klar welche Konsole zuerst einen Nachfolger bringen wird, der grafische Rückstand des Wii ist kein Indiz dafür das sie zuerst einen Nachfolger bringen
 
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genauso wie Sony und Microsoft es seidenn jemand zieht sich ausm Geschäft zurück, so wars jedenfalls immer.

Es ist übrigens überhaupt nicht klar welche Konsole zuerst einen Nachfolger bringen wird, der grafische Rückstand des Wii ist ein Indiz dafür das sie zuerst einen Nachfolger bringen
Warum? Ich möchte eine logische Erklärung dafür hören. Grafik Grafik Grafik heißt es nur. Spiel mal deine Grafik. Es kommt auf die Spiele an und von denen bekommt Wii zur Zeit am meisten was bedeutet, Wii könnte 102 Jahre alt werden.
 
Ist also doch nur ein langweiliger Nintendo-Hater Hass Thread geworden ?

btw. hab was von Sakurai für euch :-)

Eigentlich gings mir ja nur drum zu zeigen das es nur ein Nongame von Nintendo auf der E3 gab.

Da sich hier ständig um Spiele gestritten wird, hab ich mein Ziel erreicht. :-D
 
Warum? Ich möchte eine logische Erklärung dafür hören. Grafik Grafik Grafik heißt es nur. Spiel mal deine Grafik. Es kommt auf die Spiele an und von denen bekommt Wii zur Zeit am meisten was bedeutet, Wii könnte 102 Jahre alt werden.

oh Mist, was das auslassen eines kleinen k alles an der Aussage eines Menschen verdrehen kann. Natürlich soll es heissen "es ist kein Indiz", ich korrigiers mal :blushed:
 
Ist also doch nur ein langweiliger Nintendo-Hater Hass Thread geworden ?

btw. hab was von Sakurai für euch :-)

wariobootygifie7.gif

Das habe ich doch die ganze Zeit schon gesagt^^
 
Wegen Zelda, das erwarte ich wirklich erst zum Ende der Lebenszeit des Wiis.
Es gab an sich fast immer nur ein Zelda pro Konsolengen bei Nintendo. Die Wii hat schon ein Zelda, welches sie sich mit dem Cube teilt. Wenn es ein ZeldaWii gibt dann frühestens 2009, eher 2010.
 
Warum? Ich möchte eine logische Erklärung dafür hören. Grafik Grafik Grafik heißt es nur. Spiel mal deine Grafik. Es kommt auf die Spiele an und von denen bekommt Wii zur Zeit am meisten was bedeutet, Wii könnte 102 Jahre alt werden.

lol ohne Grafik könnte man gar keine Videospiele zocken, spiel du mal ohne Grafik selbst Pong wäre ein Ding der Umöglichkeit...:lol:
 
@topic

Also ich verstehe auch nicht, wieso die Nintendo-PK so negativ gesehen wird.
Sicher wurden kaum neue Spiele vorgestellt. Doch das was vorgestellt wurde, könnte die Branche wieder ein Stückchen erwachsener machen. Die Videospielefans werden sich nach der E3 in Zeitschriften oder fast täglich im Internet nach angekündigten Spielen informieren. Die momentanen Nichtspieler hingegen aber höchstens durch die konservative Presse, die ihre Vertreter von der E3 berichten lassen. Und deshalb hat Nintendo den Fokus auf die Massen an Nichtspielern gelegt und als Highlight WiiFit vorgestellt.
Es stimmt zwar, dass die Videospieleindistrie als Ganzes die Filmindustrie längst überflügelt hat, aber in Sachen der Reichweite so ziemlich jedem anderen Medium hinterherdümpelt.
Die Anzahl der PC- und Konsolenspieler ist im Vergleich zu Lesern und Kinogängern und Fernsehzuschauern sehr gering. Das muss geändert werden um in Zukunft zu überleben. Und darum kümmert sich momentan besonders Nintendo.

Leider wird das von den vielen Fans nun als Bruch mit dem traditionellen Gaming interpretiert.
Als ob sogenannte NonGames nur von Anfänger gespielt werden und diese weiterhin nur solche Spiele spielen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Viele gestandene Gamer zocken solche Spiele jetzt auch und viele Anfänger kaufen sich nach einem Brain Training auch andere Spiele, die eben nicht für Anfänger gedacht sind. oder wie erklären sich plötzlich die hevorragenden Verkaufszahlen von Zelda in Japan?
Und wenn man wesentlich mehr Menschen auf einer Plattform zusammentreiben kann, dann können die Entwickler wieder mehr Geld in die Qualität ihrer Spiele stecken, da Flopps weniger wahrscheinlich sind als bei weniger erfolgreichen Plattformen. Und wer nun denkt, dass alle Firmen nun nur noch Simpelspielchen entwicklen würden, kennt sich mit dem Prinzip der Angebot und Nachfrage eben nicht aus. Denn spätestens, wenn die ersten Entwickler mit hingeschluderten Kopien auf die Nase fliegen, werden bessere Spiele produziert.
Die Einteilung in CasualGamer und HardcoreGamer ist also lächerlich und nur ein Scheinargument für Hypochonder.

Ebenso falsch ist das Argument, dass Wii-Spieler nichts zu spielen haben.
Man sollte sich doch mal folgende Liste zu gemüte führen:

- bereits erhältliche Wii-Spiele (in Europa nicht gerade viele, aber wenigstens etwas)
- alle GC-Titel (den gesamte Katalog von mehreren hundert Spielen, der nahezu alle Genres abdeckt, einige wenige Jahre alte Referenz- und Musthavetitel)
- VC-Titel (Jede Woche einige Klassiker, welche für ein paar Euros neu entdeckt oder wiederentdeckt werden können, manche Titel gelten heute noch als beste Ableger einer Serie und sind bis heute unerreicht)

Es kann mir also keiner erzählen, dass der Wii jetzt noch nichts zu bieten hat!

Bei der Konkurrenz mag es wohl an aktuellen Games nicht mangeln, jedoch ist die Abwärtskompatibiltät zur alten Generation nur unzureichend und lückenhaft und der Katalog an Klassikern ist eher dürftig.

Was erwartet den Spieler, nach den Ankündigungen der E3, in den nächsten 12 Monaten?

- mehr Exklusivtitel von Nintendo (SMG, MP3,....)
- mehr Exklusivtitel von Drittherstellern (da die Verkaufszahlen des Wii von vielen unerwartet explodiert sind, wird die Konsole erst nach und nach mit mehr Titeln versorgt werden)
- billige Umsetzungen von erfolgreichen älteren Titeln (PS2-Ports) oder Remakes mit etwas besserer Technik
- erste WiiWare-Titel von kleineren Entwicklern und Nintendo selbst
- mehr VC-Titel

Und in diesem ganzen Sammelsurium von Spielen wird auch WiiFit, nebst einigen anderen NonGames enthalten sein. Diese machen wohl nicht mal 0,1% aller für Wii spielbaren Spiele (NES, SNES, N64, GC, Wii, NeoGeo, MS) aus. Nimmt man die Wii-Spiele alleine, dann werden am Ende höchstwahrscheinlich weit unter 5% NonGames auf den Markt kommen. Und deswegen sollte man sich sorgen und ein Bash-Fass aufmachen?

Desshalb regt man sich so künstlich auf? Wegen einem kleinen Bruchteil von einem großen Lineup?
Wo sind die gleichen Leute, wenn der x-te dürftige Weltkriegsshooter, Taktikshooter, das nächste belanglose Jump 'n Run, der tausendste Nachfolger zu Sportspielen angekündigt wird und sich dann noch blendend verkauft, obwohl es dutzende innovativere und bessere Titel nicht schaffen und floppen.
Wenn ein neuer Braintrainer rauskommt, dann juckt den PseudoGamern plötzlich im Finger, aber ein weiteres spielerisch maues FIFA oder NFS wird begeistert aufgenommen.

Wo liegt hier die Relation? Ist das 15. FIFA es eher wert zu spielen wie das erste Brain Training? Obwohl die letzen Teile der Serie nachweislich immer schlechter wurden und das Lern/Denkspiel etwas völlig Neues darstellt?
Darf man sein Nintendogs nicht genießen, weil man vom platten Seifenkistenrennen bei NFS nichts mehr wissen möchte?
Ich werfe den PseudoGamer hier mal ganz frech elitäres Gehabe und Innovationsangst vor. Blinder Konservatismus gepaart mit der Furcht vor Neuem. Man möchte Altbekanntes, möchte sich nicht anpassen, möchte seine Pfründe schützen und den fremden Eindringling madig machen.
Typische Charakterzüge von überrumpelten Vorreitern und dahinsiechenden Weltmächten also. Das letzte Wettern der Eliten, bevor sie vom Lauf der Natur überrollt wurden - Darwinsche Logik.

Man sollte lieber froh sein und die neuen Spiele, die neuen Ideen und nicht zuletzt die neuen Spieler willkommen heißen. Denn diese sichern das prächtige Gedeihen der Videospieleindustrie in naher Zukunft. Diese sichern die teureren Produktionen und sorgen dafür, dass das Angebot an verschiedenen Spieltypen wächst. Zudem wird unser aller Hobby endlich aus der Schmuddelecke der Horror- und Pornofilme ins Rampenlicht gezerrt und der Öffentlichkeit klar gemacht, dass Videospiele auch anders können und es wert sind sich näher mit ihnen zu befassen. Trotz all dem "Pop" bleiben für die Hardcorespieler und alle die es werden wollen, ihre Nischen erhalten.
Trotz Hollywood und ihren Blockbustern, haben eigentlich alle Studios ihre Abteilungen für künstlerische Filme, Horrorstreifen und Science-Fiction-Filme. Ohne die gewinnträchtigen aber zumeist seichten Blockbuster, hätten die Studios sicher nie das viele Geld für so viele neue, feine Nischenproduktionen und anspruchsvolle Filme.

Die immer teurer werdenden Produktionen für PS3 und 360 haben die Industrie fast an den Rand der Existenz gebracht. Große Produktionen kann sich kaum einer mehr leisten. Und wenige kommerzielle Flopps hätten angeschlagenen Global Playern den Rest geben können. Die absurde Einschränkung auf Hardcorespiele ist nunmal ein großes Problem. Nur die Masse machts. Doch, wenn man nur einen kleinen Kundenstamm hat wird man nur die immer gleichen erfolgreichen Konzepte neu arrangieren können, da diese ja immer und immer wieder funktioniert haben. Darunter leidet aber nicht nur die Kreativität der Entwickler sondern schlußendlich die Innovation der Spiele. Wenn man alle Jahre wieder die selben Spieleprinzipien neu auffrischt und auftischt um keinen Flopp zu landen, dann ist man in einem Teufelskreis gefangen.
Denn wie will man so neue Käuferschichten ansprechen? Wie will man die noch teurer werdenden Entwicklungskosten der nächsten Generation wieder einspielen, wenn man immer nur die gleichen Konzepte auftaut, welche immer nur die gleichen Leute ansprechen?

Die Videospieleindustrie braucht sein BrainTraining um den Spielemarkt zu vergrößern und andere Projekte zu ermöglichen.
 
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meinem vorredner ist nichts hinzuzufügen

Nintendo vergisst kein wenig die normalen gamer. klar entwickeln sie auch nongamer games und dies war auch der mittelpunkt der E3 aber auch nur deswegen weil sein wir doch mal erlich: würden wir uns wenn wir einer sind der mit videospielen nie oder eher wenig zu tun hat im netz surfen nach infos zu spiel xy , geschweige denn die seiten kennen wo man suchen müsste? würden wir uns fachmagz kaufen ? ich glaub eher nicht sprich die normale presse muss her und die leute darüber informieren. Und in bezug dessen hat Nintendo alles richtig gemacht. Core Gamer wissen welche spiele angekündigt sind und wo sie infos herbekommen. Nongamer wissen dies nicht bzw eher selten.

insofern gibts nix zu meckern an der PK. Eine PK ist nicht dazu da seine fans zu begeistern sondern dazu da enwickler & presse zu informieren. Fans begeistert man damit videos news ect über die üblichen seiten herauszugeben
 
wow sehr gute beiträge, da denkt mal jemand nach statt sinnlos zu bashen oder reflexartig zu verteidigen
 
Was ich wirklich nicht so gut fand bei der N PK war das zubehör
Der WiiZapper war ja noch ok und sinnvoll.
Wiifit fand ich nur noch sinnlos und dafür braucht man (bzw. ich) nun keine Konsole.
Das mini Lenkrad war aber der ober hammer schlecht hin.
ich meine was soll man den damit??
das hört sich erstmal schlimmer an als die Sixaxis Steuerung in MS.

und es ist mir klar das der Wii mehr unterstützung bekommt und auch einige interessante titel hat.
Allerdings kommt es mir irgendwie so vor als wären die entwickler ziemlich vorsichtig was den Wii angeht, um ja nicht zu viel geld zu verlieren was die games betrifft.
Nachher schießt man an der Zielfgruppe vorbei und niemand kauft das game.
Auf den anderen konsolen muss man es dann nur wieder aufbereiten.
Nintendo bestärkt die wohl noch mit ihrem Handeln.
 
Was ich wirklich nicht so gut fand bei der N PK war das zubehör
Der WiiZapper war ja noch ok und sinnvoll.
Wiifit fand ich nur noch sinnlos und dafür braucht man (bzw. ich) nun keine Konsole.
Das mini Lenkrad war aber der ober hammer schlecht hin.
ich meine was soll man den damit??
das hört sich erstmal schlimmer an als die Sixaxis Steuerung in MS.

und es ist mir klar das der Wii mehr unterstützung bekommt und auch einige interessante titel hat.
Allerdings kommt es mir irgendwie so vor als wären die entwickler ziemlich vorsichtig was den Wii angeht, um ja nicht zu viel geld zu verlieren was die games betrifft.
Nachher schießt man an der Zielfgruppe vorbei und niemand kauft das game.
Auf den anderen konsolen muss man es dann nur wieder aufbereiten.
Nintendo bestärkt die wohl noch mit ihrem Handeln.




also konami hat auf jeden fall interesse geld zu verlieren! mit eledees und dewy:lol:
 
@topic

Also ich verstehe auch nicht, wieso die Nintendo-PK so negativ gesehen wird.
Sicher wurden kaum neue Spiele vorgestellt. Doch das was vorgestellt wurde, könnte die Branche wieder ein Stückchen erwachsener machen. Die Videospielefans werden sich nach der E3 in Zeitschriften oder fast täglich im Internet nach angekündigten Spielen informieren. Die momentanen Nichtspieler hingegen aber höchstens durch die konservative Presse, die ihre Vertreter von der E3 berichten lassen. Und deshalb hat Nintendo den Fokus auf die Massen an Nichtspielern gelegt und als Highlight WiiFit vorgestellt.
Es stimmt zwar, dass die Videospieleindistrie als Ganzes die Filmindustrie längst überflügelt hat, aber in Sachen der Reichweite so ziemlich jedem anderen Medium hinterherdümpelt.
Die Anzahl der PC- und Konsolenspieler ist im Vergleich zu Lesern und Kinogängern und Fernsehzuschauern sehr gering. Das muss geändert werden um in Zukunft zu überleben. Und darum kümmert sich momentan besonders Nintendo.

Leider wird das von den vielen Fans nun als Bruch mit dem traditionellen Gaming interpretiert.
Als ob sogenannte NonGames nur von Anfänger gespielt werden und diese weiterhin nur solche Spiele spielen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Viele gestandene Gamer zocken solche Spiele jetzt auch und viele Anfänger kaufen sich nach einem Brain Training auch andere Spiele, die eben nicht für Anfänger gedacht sind. oder wie erklären sich plötzlich die hevorragenden Verkaufszahlen von Zelda in Japan?
Und wenn man wesentlich mehr Menschen auf einer Plattform zusammentreiben kann, dann können die Entwickler wieder mehr Geld in die Qualität ihrer Spiele stecken, da Flopps weniger wahrscheinlich sind als bei weniger erfolgreichen Plattformen. Und wer nun denkt, dass alle Firmen nun nur noch Simpelspielchen entwicklen würden, kennt sich mit dem Prinzip der Angebot und Nachfrage eben nicht aus. Denn spätestens, wenn die ersten Entwickler mit hingeschluderten Kopien auf die Nase fliegen, werden bessere Spiele produziert.
Die Einteilung in CasualGamer und HardcoreGamer ist also lächerlich und nur ein Scheinargument für Hypochonder.

Ebenso falsch ist das Argument, dass Wii-Spieler nichts zu spielen haben.
Man sollte sich doch mal folgende Liste zu gemüte führen:

- bereits erhältliche Wii-Spiele (in Europa nicht gerade viele, aber wenigstens etwas)
- alle GC-Titel (den gesamte Katalog von mehreren hundert Spielen, der nahezu alle Genres abdeckt, einige wenige Jahre alte Referenz- und Musthavetitel)
- VC-Titel (Jede Woche einige Klassiker, welche für ein paar Euros neu entdeckt oder wiederentdeckt werden können, manche Titel gelten heute noch als beste Ableger einer Serie und sind bis heute unerreicht)

Es kann mir also keiner erzählen, dass der Wii jetzt noch nichts zu bieten hat!

Bei der Konkurrenz mag es wohl an aktuellen Games nicht mangeln, jedoch ist die Abwärtskompatibiltät zur alten Generation nur unzureichend und lückenhaft und der Katalog an Klassikern ist eher dürftig.

Was erwartet den Spieler, nach den Ankündigungen der E3, in den nächsten 12 Monaten?

- mehr Exklusivtitel von Nintendo (SMG, MP3,....)
- mehr Exklusivtitel von Drittherstellern (da die Verkaufszahlen des Wii von vielen unerwartet explodiert sind, wird die Konsole erst nach und nach mit mehr Titeln versorgt werden)
- billige Umsetzungen von erfolgreichen älteren Titeln (PS2-Ports) oder Remakes mit etwas besserer Technik
- erste WiiWare-Titel von kleineren Entwicklern und Nintendo selbst
- mehr VC-Titel

Und in diesem ganzen Sammelsurium von Spielen wird auch WiiFit, nebst einigen anderen NonGames enthalten sein. Diese machen wohl nicht mal 0,1% aller für Wii spielbaren Spiele (NES, SNES, N64, GC, Wii, NeoGeo, MS) aus. Nimmt man die Wii-Spiele alleine, dann werden am Ende höchstwahrscheinlich weit unter 5% NonGames auf den Markt kommen. Und deswegen sollte man sich sorgen und ein Bash-Fass aufmachen?

Desshalb regt man sich so künstlich auf? Wegen einem kleinen Bruchteil von einem großen Lineup?
Wo sind die gleichen Leute, wenn der x-te dürftige Weltkriegsshooter, Taktikshooter, das nächste belanglose Jump 'n Run, der tausendste Nachfolger zu Sportspielen angekündigt wird und sich dann noch blendend verkauft, obwohl es dutzende innovativere und bessere Titel nicht schaffen und floppen.
Wenn ein neuer Braintrainer rauskommt, dann juckt den PseudoGamern plötzlich im Finger, aber ein weiteres spielerisch maues FIFA oder NFS wird begeistert aufgenommen.

Wo liegt hier die Relation? Ist das 15. FIFA es eher wert zu spielen wie das erste Brain Training? Obwohl die letzen Teile der Serie nachweislich immer schlechter wurden und das Lern/Denkspiel etwas völlig Neues darstellt?
Darf man sein Nintendogs nicht genießen, weil man vom platten Seifenkistenrennen bei NFS nichts mehr wissen möchte?
Ich werfe den PseudoGamer hier mal ganz frech elitäres Gehabe und Innovationsangst vor. Blinder Konservatismus gepaart mit der Furcht vor Neuem. Man möchte Altbekanntes, möchte sich nicht anpassen, möchte seine Pfründe schützen und den fremden Eindringling madig machen.
Typische Charakterzüge von überrumpelten Vorreitern und dahinsiechenden Weltmächten also. Das letzte Wettern der Eliten, bevor sie vom Lauf der Natur überrollt wurden - Darwinsche Logik.

Man sollte lieber froh sein und die neuen Spiele, die neuen Ideen und nicht zuletzt die neuen Spieler willkommen heißen. Denn diese sichern das prächtige Gedeihen der Videospieleindustrie in naher Zukunft. Diese sichern die teureren Produktionen und sorgen dafür, dass das Angebot an verschiedenen Spieltypen wächst. Zudem wird unser aller Hobby endlich aus der Schmuddelecke der Horror- und Pornofilme ins Rampenlicht gezerrt und der Öffentlichkeit klar gemacht, dass Videospiele auch anders können und es wert sind sich näher mit ihnen zu befassen. Trotz all dem "Pop" bleiben für die Hardcorespieler und alle die es werden wollen, ihre Nischen erhalten.
Trotz Hollywood und ihren Blockbustern, haben eigentlich alle Studios ihre Abteilungen für künstlerische Filme, Horrorstreifen und Science-Fiction-Filme. Ohne die gewinnträchtigen aber zumeist seichten Blockbuster, hätten die Studios sicher nie das viele Geld für so viele neue, feine Nischenproduktionen und anspruchsvolle Filme.

Die immer teurer werdenden Produktionen für PS3 und 360 haben die Industrie fast an den Rand der Existenz gebracht. Große Produktionen kann sich kaum einer mehr leisten. Und wenige kommerzielle Flopps hätten angeschlagenen Global Playern den Rest geben können. Die absurde Einschränkung auf Hardcorespiele ist nunmal ein großes Problem. Nur die Masse machts. Doch, wenn man nur einen kleinen Kundenstamm hat wird man nur die immer gleichen erfolgreichen Konzepte neu arrangieren können, da diese ja immer und immer wieder funktioniert haben. Darunter leidet aber nicht nur die Kreativität der Entwickler sondern schlußendlich die Innovation der Spiele. Wenn man alle Jahre wieder die selben Spieleprinzipien neu auffrischt und auftischt um keinen Flopp zu landen, dann ist man in einem Teufelskreis gefangen.
Denn wie will man so neue Käuferschichten ansprechen? Wie will man die noch teurer werdenden Entwicklungskosten der nächsten Generation wieder einspielen, wenn man immer nur die gleichen Konzepte auftaut, welche immer nur die gleichen Leute ansprechen?

Die Videospieleindustrie braucht sein BrainTraining um den Spielemarkt zu vergrößern und andere Projekte zu ermöglichen.

Was soll ich da noch sagen? Ausdrucken und an die Wand hängen, damit jeder Pseudogamer es lesen kann! Absolutes Dito!! Und schön formuliert!
 
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