Bethesda hat im Moment mit Wolfenstein - The New Order, The Evil Within oder dem kürzlich auf das zweite Quartal 2014 verschobenen MMORPG The Elder Scrolls Online so einige Projekte am Laufen. Besonders interessiert wären viele Spieler aber etwa auch an einer Fortsetzung von Arkane Studios Dishonored - Die Maske des Zorns (GG-Test) und manche auch an einem Sequel zu id Softwares Shooter-lastigem Genremix Rage (GG-Test). Bethesdas Marketing-Chef Pete Hines, der Dishonored schon letztes Jahr als neue Marke bezeichnet hatte, bestätigt gegenüber IGN.com, dass irgendwann mit einem weiteren Teil gerechnet werden könne:
Wir nehmen normalerweise nichts in Angriff, das von vornherein auf einen Teil begrenzt ist. [...] Der Erfolg des Spiels, die Tatsache, wie stolz Arkane darauf ist und was im Studio alles passiert, wenn sie so etwas wie das zusammenbauen, welche Ideen sie haben; das fühlt sich für uns ganz gewiss nach einer Marke an.
Ob die Arkane Studios, die derzeit noch am zweiten Story-DLC zum ersten Teil arbeiten, bereits an einem möglichen Dishonored 2 arbeiten, bestätigt Hines allerdings nicht. Gerüchteweise soll die französische Spieleschmiede die Entwicklung von Prey 2 von den Human Head Studios übernommen haben und das Spiel von Grund auf neu entwickeln. Hines sagt nur, dass das, was Bethesda mit Dishonored vorhat, keinen Einfluss auf die Projekte von id Software, Tango Gameworks (The Evil Within) oder Machine Games (Wolfenstein) habe.
Wie der aktuelle Stand bei Doom-Entwickler id Software aktuell ist, verrät Hines nicht, geht aber indirekt auf die Gerüchte ein, dass die Entwicklung von Rage 2 gestoppt worden sei:
Wir werden sehen. Im Moment liegt [id Softwares] Fokus auf ihrem aktuellen Projekt. [...] Ich bin sehr glücklich mit dem, was ich bisher gesehen habe. Wir wollen, dass sie an dem Ding dranbleiben, bis wir bereit sind, darüber zu reden. Aber lasst uns abwarten, bis es soweit ist.
Hines Äußerungen deuten folglich an, dass id Software im Moment an etwas vollkommen anderen arbeitet als Rage 2. Seine Worte legen auch nicht unbeginnt nahe, dass John Carmack und Co. mit Doom 4 beschäftigt sind. Steht uns also womöglich eine neue Marke des Branchenveteranen aus Texas ins Haus? Aktuell scheint vieles möglich. Aber vielleicht kündigt Bethesda ja ids Neues auf einer der kommenden Spielemessen, etwa der gamescom im August an. Viele wären aber wahrscheinlich auch nicht traurig, wenn dort stattdessen das schon lange gemutmaßte Fallout 4 enthüllt wird.