Die Linkspartei

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Obama: Friedenspolitisch leider wenig Anlass zu Optimismus

"Auch wenn - gerade in Europa - viele Hoffnungen mit der Wahl Barack Hussein Obamas zum neuen US-Präsidenten verbunden sind, zeigt jedoch eine genauere Betrachtung, dass gerade aus friedenspolitischer Sicht eher Anlass zu Besorgnis angebracht ist.

Ein Blick auf das Beraterteam des gewählten US-Präsidenten zeigt auf, wohin es unter Barack Obama gehen könnte: Beispiel Wesley Clark: Er war derjenige, der als NATO-Oberbefehlshaber den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien leitete. Samantha Power steht dafür, dass für die gewaltsame Verbreitung von "Demokratie", "Menschenrechten" und freien Märkten jedes militärische Mittel recht ist.

Der frisch gewählte US-Präsident will zusammen mit seinem Vize-Präsidenten auch nach 2010 eine Kerntruppe für bestimmte Aufgaben im Irak belassen: für das Vorgehen gegen die Reste von Al-Kaida, den Schutz unserer Dienstleister und Diplomaten, und die Ausbildung und die Unterstützung der irakischen Sicherheitskräfte. Auch deren Umfang hat Obama bereits angedeutet: 30.000 Soldaten! Ist das der von vielen Wähler/innen ersehnte Abzug aus dem Irak?

Gerade was die amerikanisch-russischen Beziehungen anbelangt, wäre ein "change" dringend nötig, um die sich verschärfenden Konflikte nicht in einen "Neuen Kalten Krieg" abgleiten zu lassen. Doch auch hier kann die Auswahl von Obamas Beratern, insbesondere Zbigniew Brzezinski, alles andere als zuversichtlich stimmen. Zum Georgienkrieg verglich Brzezinski Putins Vorgehen mit der Hitlers und forderte, dass dies nur zu "Ausgrenzung und wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen führen kann. Wenn Russland diesen Kurs weiterfährt, muss es letztendlich innerhalb der Staatengemeinschaft isoliert werden."

Schließlich steht zu erwarten, dass Obama - nicht zuletzt aufgrund der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der USA - von den EU-Ländern einen deutlich größeren militärischen Beitrag zur Aufrechterhaltung der derzeitigen Weltordnung einfordern wird. So will Obama nicht nur den Krieg in Afghanistan auch nach Pakistan ausweiten und etwa 10.000 Soldaten mehr dorthin schicken, sondern er fordert auch von den Verbündeten eine deutlich größere Beteiligung - insbesondere in Afghanistan.

Es deutet sich eine "Neue Transatlantische Partnerschaft" an, die ihre institutionelle Entsprechung in einer revitalisierten NATO finden würde, dafür wäre der in der EU äußerst beliebte Obama geradezu der ideale Kandidat. Die Folge wäre aber lediglich eine Verschiebung der militärischen Beiträge und eine noch militaristischere EU-Außenpolitik. Auf die Freude über die Wahl Obamas in der EU und Deutschland könnte also der große Katzenjammer folgen."

Herausgegeben von der Linken in der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)
im Europäischen Parlament
 
Obama: Friedenspolitisch leider wenig Anlass zu Optimismus

"Auch wenn - gerade in Europa - viele Hoffnungen mit der Wahl Barack Hussein Obamas zum neuen US-Präsidenten verbunden sind, zeigt jedoch eine genauere Betrachtung, dass gerade aus friedenspolitischer Sicht eher Anlass zu Besorgnis angebracht ist.

Ein Blick auf das Beraterteam des gewählten US-Präsidenten zeigt auf, wohin es unter Barack Obama gehen könnte: Beispiel Wesley Clark: Er war derjenige, der als NATO-Oberbefehlshaber den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien leitete.

Danach habe ich aufgehört zu lesen ...
 
ich schon viel früher...nicht nur außenpolitisch ist die linke zu nix zu gebrauchen...

die sind für rein gar nichts gut... :-D

naja, ich hoffe ja immer noch, dass wenn lafo und gysi in rente gehen, die linke auch allmählich wieder von der bildfläche verschwinden wird. schon aus rein pragmatischen gründen: eine große koalition im bund wäre auf dauer nicht gut für das land und rot-rot-grün, ampel oder jamaika keine alternative. drei parteien an der macht, da würde der gemeinsame nenner immer kleiner...

mehrheitswahlrecht ftw... :-P
 
So, die Stasi ist wieder da. Nur haben die Linken damit nichts zu tun - ironischer geht es kaum noch.

http://www.sueddeutsche.de/politik/877/319749/text/
Ich hab ja den Verdacht das die meisten alten Stasi-Mitarbeiter einfach zur CDU gegangen sind :scan:

;-)

Aber einfach nur Blöd und dann noch mal 4 Jahre CDU da bleibt von der Freiheit nicht viel übrig. :( (Ja ich weiss es sind noch keine Wahlen aber Rot-Grün ist doch sehr unwahrscheinlich da müsste schon eine Flut oder Angriff von Aliens kommen das da in so kurzer Zeit noch was zu retten ist.)
 
Das Gesetzt ist mittlerweile übrigens wie zu erwarten war durch - FDP und Grüne werden wieder mal beim BverfG klagen.

Ich neige nicht zu Melodramatik und nicht zu Verschwörungstheorien, aber die "Diskussion" im Bundestag vorhin hat schon ein übles Gefühl in der Magengegend hinterlassen. Die Möglichkeiten des Gesetztes sind geradezu endlos. Natürlich ist nicht gesagt, dass BKA und Innenministerium damit Mist mist machen - aber sie können. Und das auf einem Niveau, das böse Erinnerungen an GeStaPo und co. wach werden lässt.
 
Das Gesetzt ist mittlerweile übrigens wie zu erwarten war durch - FDP und Grüne werden wieder mal beim BverfG klagen.

Ich neige nicht zu Melodramatik und nicht zu Verschwörungstheorien, aber die "Diskussion" im Bundestag vorhin hat schon ein übles Gefühl in der Magengegend hinterlassen. Die Möglichkeiten des Gesetztes sind geradezu endlos. Natürlich ist nicht gesagt, dass BKA und Innenministerium damit Mist mist machen - aber sie können. Und das auf einem Niveau, das böse Erinnerungen an GeStaPo und co. wach werden lässt.
Ja, ich seh das ebenso kritisch. Ein lockeres Gesetz an sich müsste noch nicht mal so drastische Folgen haben, aber es wird auch an anderen Stellen gelockert und das Gesamte ist hier halt mehr als die Summe seiner Teile.
Es wird heute keine fatalen Konsequenzen haben, morgen auch nicht, aber wenn in 50 bis 100 Jahren die BRD stirbt und radikale Richtungen in Deutschland die Macht ergreifen können, dann wegen solchen Gesetzen.
Aber das BKA-Gesetz verstößt gegen die Menschenwürde, die Privatsphäre, die Gewaltentrennung und untergräbt bedingt auch das Recht auf eigene Meinung und sorgt für eine Zentralisierung der Begufnisse, leistet also mehr als "gute" Vorarbeit.

Aber stellt euch mal die NPD an der Macht vor. Heißt das, dass es in Deutschland immer möglich war, solche Gesetze durchzudrücken? Ist die Verfassung so schlecht darin sich selbst zu erhalten? Oder ist die CDU einfach eine Heldenfraktion und weiß schon was sie macht?
 
Nun, man weiß als verständiges Mitglied der Gesellschaft, absolutement nicht, wie man auf diese gesammelten Ergüsse reagieren soll.

Objektiv, erschüttert. Das Lumpenproletariat wird zu seinem eigenen Kloppstock und meint durch Servilität und vorweggenommenen Gehorsam eine Gemeinsamkeit mit der Handvoll feiner Elemente der Gesellschaft herzustellen.

Ein trügerisches Missverständnis des Leistungsprinzips scheint dafür verantwortlich zu sein. Der falsch verstandene Glaube, Leistung rentiere sich, wird zum Aufhänger der individuellen Herbeifantasierung einer zukünftigen bessergestellten Lebenswirklichkeit.
Leider reichen die kognitiven Kompetenzen des Pöbels (was hier verständlicherweise nicht in einem wertenden Ton gemeint sein kann, da sich die hier Anwesenden ihrer sozio-biologisch determinierten Realität im Rahmen ihres subjektiven Realitätsbegriffes nicht entziehen zu können vermögen) nicht aus, die Kausalität, die hinter der undifferenzierten Leistung steht, zu durchschauen. Leistung ist nicht nur Leistungsbereitschaft derer die Besitzlosen, die hier Anwesenden eingeschlossen, aller mehr als genug teilhaftig sind.
Aber zur Leistung gehört ebenfalls eine tatsächliche Komponente, die sich jeder individuellen Verfügbarkeit entzieht. Und die macht alle diese eingebildeten Wunschträume des Pöbels zu nichte.

Ich anempfehle allen Träumern hier eine gehörige homöpathische Dosis Besinnung und Selbsterfahrung, um zu erkennen, wo sie in diese Welt hineingeboren wurden.
Es erfreut mich zwar immer wieder zu lesen, wie absurd einfach der Kampf in der Welt gegen die Massen von Lumpensammlern werden wird, wo sie doch ihre einzige Stärke voll Verachtung ablegen: die Masse und den Konsens.

Ihr Ratten gehört ins Pack, begreifet es doch!
 
Es wird heute keine fatalen Konsequenzen haben, morgen auch nicht, aber wenn in 50 bis 100 Jahren die BRD stirbt und radikale Richtungen in Deutschland die Macht ergreifen können, dann wegen solchen Gesetzen.
Ich denke das wird noch früher kommen.

Oder ist die CDU einfach eine Heldenfraktion und weiß schon was sie macht?
Ich persönlich fände das einen komischen Gedanken. Entweder sie glauben selber an ihre Paranoia und werden selber von den Medien beeinflusst oder sie arbeiten gegen das Volk, was (selbst) ich mir aber überhaupt nicht vorstellen kann.Ich tendiere zu ersterem weil sie glauben das Menschen in Not niemals radikal wählen würden aber wie inkompetent kann man sein und die Linke ignorieren? :-?
 
der Anarchie und aller anderen Herrschaftsformen.
Hääääää? :-?



Ein kompliment ist hierbei zu machen, dass noch immer nicht oder für den Moment nicht mehr alle normativ leben. :-)

Die Römer haben die New World Order nicht hinbekommen, Wilson hat 1900 davon geredet und es nicht geschafft, Hitler ist gescheitert, der Kommunismus hat nichts gebracht und Bush hat seit 1990 nicht's endgültiges zustande gebracht (die Liste könnte man sehr weit ausführen). Irgendwann muss dies doch mal klappen, zumindest die Neuordnung Europas, scheinbar ist man ja diesmal auf einem besseren Wege der Umsetzung. ;-)
Mal sehen was als nächstes passiert übrigens ist das aber kein Grund für seine "Freiheit" zu kämpfen ;)

Edit: Juhuu ich bin Lazy

Edit2: Muss das mit den Langstreckenbo..... naja ich will nicht schon wieder mit Pazifismus oder Gewalt anfangen.

Edit3: FEINERpinkel ist doch wahrscheinlich ein Doppelacc oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, man weiß als verständiges Mitglied der Gesellschaft, absolutement nicht, wie man auf diese gesammelten Ergüsse reagieren soll.

Objektiv, erschüttert. Das Lumpenproletariat wird zu seinem eigenen Kloppstock und meint durch Servilität und vorweggenommenen Gehorsam eine Gemeinsamkeit mit der Handvoll feiner Elemente der Gesellschaft herzustellen.

Ein trügerisches Missverständnis des Leistungsprinzips scheint dafür verantwortlich zu sein. Der falsch verstandene Glaube, Leistung rentiere sich, wird zum Aufhänger der individuellen Herbeifantasierung einer zukünftigen bessergestellten Lebenswirklichkeit.
Leider reichen die kognitiven Kompetenzen des Pöbels (was hier verständlicherweise nicht in einem wertenden Ton gemeint sein kann, da sich die hier Anwesenden ihrer sozio-biologisch determinierten Realität im Rahmen ihres subjektiven Realitätsbegriffes nicht entziehen zu können vermögen) nicht aus, die Kausalität, die hinter der undifferenzierten Leistung steht, zu durchschauen. Leistung ist nicht nur Leistungsbereitschaft derer die Besitzlosen, die hier Anwesenden eingeschlossen, aller mehr als genug teilhaftig sind.
Aber zur Leistung gehört ebenfalls eine tatsächliche Komponente, die sich jeder individuellen Verfügbarkeit entzieht. Und die macht alle diese eingebildeten Wunschträume des Pöbels zu nichte.

Ich anempfehle allen Träumern hier eine gehörige homöpathische Dosis Besinnung und Selbsterfahrung, um zu erkennen, wo sie in diese Welt hineingeboren wurden.
Es erfreut mich zwar immer wieder zu lesen, wie absurd einfach der Kampf in der Welt gegen die Massen von Lumpensammlern werden wird, wo sie doch ihre einzige Stärke voll Verachtung ablegen: die Masse und den Konsens.

Ihr Ratten gehört ins Pack, begreifet es doch!

Endlich mal einer, der sich traut, das auszusprechen, was zwar nur wenige zu denken vermögen, aber keiner auszusprechen sich getrauet.

Um ein richtiges Bild vom Proletariat, wie man es auch in diesem Forum hier antrifft, zu erhalten, empfehle ich das Buch "Sie sind zum Arbeiten geboren" von Freiherr von Aschaffshausen, einem renommierten Soziologen des ausgehenden 19. Jahrhunderts aus Deutschland, der als erster erkannt hat, worin die primäre Aufgabe jedes Mitgliedes des Proletariats besteht: Ihre Aufgabe liegt darin, zu arbeiten und den Wohlstand von uns zu fördern.
Sie sollten ihre Aufgabe allerdings nicht als Last oder dergleichen empfinden, sondern als Ehre. Ihnen wird die Ehre zuteil, mit Menschen wie uns in Kontakt zu treten durch ihre Frondienste, obwohl die Geburt ihnen verwehrt hat, einen solchen Glanz, wie er uns eigen ist, jemals mit ihren Augen zu erblicken.

Ich stimme Ihnen mithin zu, dass diese, wie Sie es sehr schön und treffend formuliert haben, Ratten ins Pack gehören. Verwehrt geblieben ist ihnen aber leider bisher, dass sie es auch begreifen. Stattdessen widmen sie sich irgendwelchen Hirngespinsten und bilden sich doch tatsächlich ein, ihr Wort, ihre Stimme, ihr Leben hätte irgendein Gewicht im großen Spiel der Kräfte.
Wie bedauernswert sie doch sind, diese Unverständigen.
 
Ihr Wort im Ohr des Schöpfers dieser bemitleidenswertenden Bastarde, die doch wie Ikarus ins Scheol stürzen werden.

Shalom achi.
 
Das Gesetzt ist mittlerweile übrigens wie zu erwarten war durch - FDP und Grüne werden wieder mal beim BverfG klagen.

Ich neige nicht zu Melodramatik und nicht zu Verschwörungstheorien, aber die "Diskussion" im Bundestag vorhin hat schon ein übles Gefühl in der Magengegend hinterlassen. Die Möglichkeiten des Gesetztes sind geradezu endlos. Natürlich ist nicht gesagt, dass BKA und Innenministerium damit Mist mist machen - aber sie können. Und das auf einem Niveau, das böse Erinnerungen an GeStaPo und co. wach werden lässt.

tststs, man muss doch nicht immer gleich den untergang des abendlandes herbeischwören... :shakehead:
 
Einen Teilsatz zu kopieren, um ihn absichtlich nicht zu verstehen, war schon immer eine große Kunst.
Danke :) Ne, aber ich meinte bis jetzt eigentlich das Anarchie die komplette Negierung von "Herrschaft" ist inzwischen ist mir in den Sinn gekommen dass du wahrscheinlich "System" oder so etwas ähnliches meinst.


Ein Nachtrag:
Mit diesem Bildchen unter deinen Beiträgen, beantwortest Du dir diese - auf welchem Wege und Hintergrund auch immer gestelle Fragen - gleich selbst.
Ok daraus kannst du mir einen Strick drehen. Ich persönlich bin aber der Meinung das zumindestens NUR Wahlen nichts bringen. Nagut das Bildchen ist dafür aber natürlich auch etwas überspitzt.

Edit:
Wie war es nochmals gleich mit der Anarchie? "Die Gewalt der Anarchie endet, wo die Notwendigkeit der Verteidigung endet" und Feuer wird mit Feuer bekämpft, Anarchistische Gewalt ist gerechtfertigt". So in etwa lautet es, ja? Zumindest die Bedeutung ist richtig.
Jaja ich weiss ich kenn es auch nur begeistert bin ich davon nicht. "Die einzige Rechtfertigung für Gewalt ist die für den Anarchismus" das ist das schlimme ,das aus allem sowas gebaut wird und werden kann. Bakunin war nicht unbedingt sehr pazifistisch eingestellt. Und es gab auch eine kurze Periode wo Anarchisten dazu übergingen Attentate zu machen. Aber es ist meiner Meinung nach klar das DIE "Revolution" wenn schon mit den allermöglichsten friedlichen Mitteln gemacht werden muss sonst wächst in ihr der Keim der Gewalt.

Übrigens für diese Zeit der Gewalt und wegen Bakunin alle Anarchisten als Gewalttätig abzustempeln halte ich für sehr gewagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig, richtig.
Sie versuchen das Unmögliche, nehmen all ihre Kräfte zusammen für dieses eine Ziel - doch sie werden alle scheitern.
Es ist der Schöpfer gewesen, der das dem einen gab, dem anderen aber verwehrte. Sie haben Träume und Hoffnungen, doch - ihnen fehlen die Gaben, um diese zu verwirklichen.

Ihr Leben wäre schöner, wenn sie doch wenigstens zu erkennen vermochten. Doch selbst das ist ihnen verwehrt geblieben.
Aber trotz all dieser scheinbaren Ungerechtigkeiten, ist der Herr und Schöpfer von allem hier auf diesem Erdenrund gerecht geblieben - er verwehrte nur denen das, die es nicht verdienten.
 
Endlich mal einer, der sich traut, das auszusprechen, was zwar nur wenige zu denken vermögen, aber keiner auszusprechen sich getrauet.

Um ein richtiges Bild vom Proletariat, wie man es auch in diesem Forum hier antrifft, zu erhalten, empfehle ich das Buch "Sie sind zum Arbeiten geboren" von Freiherr von Aschaffshausen, einem renommierten Soziologen des ausgehenden 19. Jahrhunderts aus Deutschland, der als erster erkannt hat, worin die primäre Aufgabe jedes Mitgliedes des Proletariats besteht: Ihre Aufgabe liegt darin, zu arbeiten und den Wohlstand von uns zu fördern.
Sie sollten ihre Aufgabe allerdings nicht als Last oder dergleichen empfinden, sondern als Ehre. Ihnen wird die Ehre zuteil, mit Menschen wie uns in Kontakt zu treten durch ihre Frondienste, obwohl die Geburt ihnen verwehrt hat, einen solchen Glanz, wie er uns eigen ist, jemals mit ihren Augen zu erblicken.

Ich stimme Ihnen mithin zu, dass diese, wie Sie es sehr schön und treffend formuliert haben, Ratten ins Pack gehören. Verwehrt geblieben ist ihnen aber leider bisher, dass sie es auch begreifen. Stattdessen widmen sie sich irgendwelchen Hirngespinsten und bilden sich doch tatsächlich ein, ihr Wort, ihre Stimme, ihr Leben hätte irgendein Gewicht im großen Spiel der Kräfte.
Wie bedauernswert sie doch sind, diese Unverständigen.

naja, bei den geschichtswissenschaftlern heißt es: zwei historiker, drei meinungen. viel anders wird es bei den soziologen auch nicht sein... :-D

@ Feinerpinkel: sehr schöner beitrag, ich musst schmunzeln, und das ist durchaus positiv gemeint. über den inhalt lässt sich natürlich streiten...
 
tststs, man muss doch nicht immer gleich den untergang des abendlandes herbeischwören... :shakehead:

Weißt du denn, worum es geht? Und willst du mir ernsthaft erzählen, dass du die Problematik nicht siehst?

Wenn selbst die großen Printmedien zu deart drastischer Kritik greifen, dann sollte eigentlich klar sein, dass etwas ziemlich faul ist.
 
Weißt du denn, worum es geht? Und willst du mir ernsthaft erzählen, dass du die Problematik nicht siehst?

Wenn selbst die großen Printmedien zu deart drastischer Kritik greifen, dann sollte eigentlich klar sein, dass etwas ziemlich faul ist.

klar weiß ich, worum es geht. natürlich sehe ich auch die problematik. sollte man sich damit auseinandersetzen? durchaus...

muss man gleich wieder historische vergleiche ziehen? ich denke nicht...

glaub mir, ich finde es toll, wenn sich junge menschen, so wie wir es sind, sich mit politischen themen befassen. nur deine anspielung auf "gestapo und co." kann ich leider rein gar nicht teilen und würde es auch nicht mal annähernd in erwägung ziehen, sie in einer hausarbeit, welche ja eine wissenschaftliche arbeit darstellen soll, anzuführen...

will ich mich heute tiefgreifender über dieses thema unterhalten oder doch lieber mein bier in ruhe austrinken? eher letzteres...

kann ich mir vorstellen, in naher zukunft mit dir noch mal über dieses thema zu debattieren? gerne...

naja, das mit den printmedien lasse ich jetzt mal unkommentiert...

aber wie gesagt, du hast wenigstens einen standpunkt. das finde ich schon mal klasse. es gibt schließlich noch eine andere welt als videogames... :-D
 
klar weiß ich, worum es geht. natürlich sehe ich auch die problematik. sollte man sich damit auseinandersetzen? durchaus...

muss man gleich wieder historische vergleiche ziehen? ich denke nicht...

glaub mir, ich finde es toll, wenn sich junge menschen, so wie wir es sind, sich mit politischen themen befassen. nur deine anspielung auf "gestapo und co." kann ich leider rein gar nicht teilen und würde es auch nicht mal annähernd in erwägung ziehen, sie in einer hausarbeit, welche ja eine wissenschaftliche arbeit darstellen soll, anzuführen...

will ich mich heute tiefgreifender über dieses thema unterhalten oder doch lieber mein bier in ruhe austrinken? eher letzteres...

kann ich mir vorstellen, in naher zukunft mit dir noch mal über dieses thema zu debattieren? gerne...

naja, das mit den printmedien lasse ich jetzt mal unkommentiert...

aber wie gesagt, du hast wenigstens einen standpunkt. das finde ich schon mal klasse. es gibt schließlich noch eine andere welt als videogames... :-D

Natürlich ist das ein etwas unfairer Vergleich, aber wenn man weiß, wie z.B. die Gestapo _rechtlich_ ihren Anfang nahm (Aufhebung von Kompetenzbeschränkungen, direkte Unterstellung unter den Ministerpräsidenten des Inneren), dann ist der Vergleich einfach zu offensichtlich und, naja, elegant, um ihn nicht zu ziehen.

Wie bereits gesagt: Was das BKA mit ihren Kompetenzen macht, ist die eine Frage, was sie kann die andere. Und die Antwort darauf muss einen schlicht erschrecken. Das ist ein sehr, sehr dunkler Weg, der da heute eingeschlagen wurde. Dass er Verfassungswidrig ist muss denke ich schon gar nicht mehr erwähnt werden.

Dann will ich dich aber jetzt auch nicht weiter nerven. Prost!;)
 
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