Die Kirche PROS und CONs

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Nicht offen für weitere Antworten.
Terminator schrieb:
Das es Gott nicht gibt kann man gut beweisen.

Dazu fällt mir nur ein Spruch ein:

"Arroganz ist das Vorrecht der Jugend!"



Kommt zu CW, hier wird alles erklärt ... :shakehead:
Er hat doch Recht. Ich habe Euch den unumstößlichen Beweis vorgelegt. Ich kann nichts dafür, wenn ihr ihn einfach ignoriert. :)
 
Calvin schrieb:
Terminator schrieb:
Das es Gott nicht gibt kann man gut beweisen.

Dazu fällt mir nur ein Spruch ein:

"Arroganz ist das Vorrecht der Jugend!"



Kommt zu CW, hier wird alles erklärt ... :shakehead:
Er hat doch Recht. Ich habe Euch den unumstößlichen Beweis vorgelegt. Ich kann nichts dafür, wenn ihr ihn einfach ignoriert. :)

Welchen denn? Is ja genial, ihm gelingt hier, was in Jahrhunderten Millionen nicht gelang... :lol:
 
Na hier:
Ich erlaube mir eine meiner Lieblingsstellen aus "Per Anhalter durch die Galaxis" zu zitieren:
Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser Gehirnströme auf und ernährt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nutzeffekt der Sache ist, dass man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hört, werden durch die Gehirnstrommatrix entschlüsselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat.

Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, dass Gott nicht existiert. Die Argumentation verläuft ungefähr so: "Ich weigere mich, zu beweisen, das ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts!" - "Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich deiner Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum." - "Ach, du lieber Gott", sagt Gott, "daran habe ich gar nicht gedacht", und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

"Na, das war ja einfach", sagt der Mensch und beweist, weil es gerade so schön war, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.

Da sieht man die Welt gleich mit ganz anderen Augen, was Frames? ;)
 
Was soll ich denn noch machen? Nichtmal Gott konnte sich diesem Beweis entziehen. Aber Du musst mal wieder die Extrawurst spielen, Frames. :rolleyes: ;)
 
;)

Um nochmal zum Thema zurückzukommen: Wir können uns Dinge mit unserer Logik nicht erklären. Und es gibt Dinge, die gehen über unsere Logik hinaus. Im Endeffekt gehört dazu eben auch unsere Existenz, wie alles kam usw. Da wir aber da sind, uns fröhlich darüber unterhalten, müssen wir (logischerweise ;)) annehmen, dass es etwas jenseits unserer Logik gibt respektive dieses nicht auf unsere Logik angewiesen ist. Und da ist der Knackpunkt: Wie wollen wir etwas erklären oder beweisen mit unserem Denken, dass doch darüber steht? Nehmt bsp. es als einen Charakter in GTA: Er kann sich (bsp.) den Kopf darüber zerbrechen, wie er hierher kommt und was es sonst noch alles gibt. Er kann die tollsten Ideen aufstellen. Aber er wird niemals seinen Platz verlassen können und jenseits seines "Bits und Byts" denken können. Er wird die wahre "materielle" Welt niemals ergründen können. Vielleicht kommt er auf die Idee vom Zufall. Oder vom "großen Programmierer". Das soll nur ein Beispiel sein. Man kann sagen, die Menschheit wird das Rätsel um ihre Entstehung einmal schon lösen. Nun, sie ist dieser Lösung seit Anbeginn der Zeit keinen Milimeter näher gekommen. Eine Theorie nach der anderen und und keine Erklärung. Dieses Geschehen liegt jenseits der Vorstellungskraft der Menschen. Und daher werden wir die Existenz eines Gottes oder seine Nichtexistenz auch niemals beweisen können. Das einzige was uns letztlich bleibt, ist der Glaube an das eine oder das andere. Wissen? Nein.
 
Um das Beispiel von Frames aufzugreifen, würde ich hier Einigen mal ein wenig Literatur empfehlen, um vielleicht doch eine distanziertere Betrachtungsweise zu bekommen: "Welt am Draht".

Oder wer's moderner mag als Film "Matrix".
 
Gut. Dann schreibe ich es halt hin. Ihr werdet es wahrscheinlich mit einem Spruch wegwischen, so wie schon oft vorher. Was solls.

Andere Kulturen denken gar nicht in dieser Form. Dort gibt es die Bezeichnung "Gott" nicht. Das ist eine Christliche Bezeichnung. Die Wesenheiten die wir als "Ihre Götter" Bezeichnen sind gar keine Götter in UNSEREM Sinne.

Ein kleines Beispiel:
http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/203/
--
"Der Same träumt den Baum", lautet ein wichtiger Leitsatz der Aborigines. Wie sich aus einem Samen ein Stamm, die Äste und das Laubwerk entwickeln, so geht ein Mensch aus der Natur hervor. Das Leben des Aborigines ist von Geburt bis zum Tod eine einzige Initiation. Diese erfolgt stufenweise, wobei es immer das Ziel ist, den inneren Horizont zu erweitern. Je weiter das Innere des Menschen expandiert, je mehr seine Schau der Dinge zunimmt, desto intensiver erfährt er die Traumzeit.

Diese Traumzeit nennen die Aborigines auch die Welt der Schöpferischen Ahnen. Es ist die Realität der unsichtbaren Kräfte der Natur, die mit dem Sichtbaren verwoben sind. Diese unsichtbaren Kräfte der Natur sind es, die sich im Rhythmus von Leben, Wachsen und Vergehen manifestieren. Während beispielsweise der buddhistische Mönch versucht, der Welt des Leidens durch Abgeschiedenheit und Meditation zu entkommen, steht der Aborigine fest im Leben und akzeptiert Schmerz und Leiden, Ekstase und Sexualität als den einzig begehbaren Weg in die Welt der Traumzeit. Insofern weist das Weltbild der Aborigines Parallelen zum Tantrismus und Hinduismus auf.
--

(Gott soll vom Wort Goth stammen, dieses ist ein altdeutsches Wort und soll "jenes das man schaut" bezeichnen. Ich verweise auf den letzten Satz im ersten Abschnitt meines Zitats.)

Was sind Götter: (Soweit ich das kapiert habe..)
Die Göttin der Liebe/Sexualität ist keine Göttin. Sie ist das Gefühl welches entsteht wenn sich Menschen lieben. Sie äußert sich durch unsere Gefühle. Durch die "magische Anziehungskraft" die zwischen den Menschen entsteht. Durch den erigierten Schwanz, durch die feuchten Lippen, durch die Begierde. Es gibt auch das Bild des Gehörnten, der durch die Wälder streift und sehr potent/kraftvoll/lebendig ist.
Dies ist der Wald mit all seiner Wucherkraft (wer weiß schon wie der Wald wuchert? Wer kennt den Wald den noch?) und dadurch auch seine Lebenskraft. [Es ist BEZEICHNEND, daß die Christlichen Missionare sehr gerne heilige Bäume fällten...]

Die Gottheit der Liebe/Sexualität ist ungefähr das "Prinzip" der Liebe. Nicht nur im reinen Intelektuellem Sinne, sondern im tatsächlich Körperlichen Sinne. Eine emotionale Metapher, ein "makro". Ein Bild das mehr sagt als tausend Worte... Die Erzählungen von Göttern und Geistern hat man nicht mit dem Bewusstsein wahrzunehmen, sondern mit der Gefühlswelt. [Das geht NICHT wenn die Gefühlswelt durch Drohungen von der Hölle traumatisiert sind.]

Die Göttin des Krieges ist auch keine Göttin. Sie hat nicht den Krieg erschaffen sondern sie IST der Krieg. Die Gewalt, die Wut, das Gefühl der Zerstörung. Sie ist die herumwütende Gewalt, die Schreie, die Perversität, die Gruppendynamsiche Auswirkung... (Überall kann auch "der Gott" eingetragen werden) Krieg gewinnt nach kurzer Zeit eine grausame Eigendynamik. In diesem Moment passt die Bezeichnung, daß "Der Krieg" wütet. Oder halt die "Göttin" Morgana.

Auch hier. Es ist keine Göttin, keine Figur die da herumsitzt und den Krieg hervorruft, sondern das "Konzept" das "Prinzip" des Krieges. Das "Gefühl" des Krieges welches man hat wenn man den Krieg kennt.

(Es geht noch Weiter, und zwar mit den Nachtmahren. Den Ängsten. Diese "wegzusperren" oder zu "bannen" "den teufel austreiben" ist ungefähr das gleiche wie man Schmerztabletten nimmt wenn man Schmerzen aufgrund einer Krankheit hat.. Anstatt die Krankheit zu heilen.)

Man kann sich mit seinem Bewusstsein an dieses "Prinzip" annähern. Das ist das was die Berserker gemacht haben. Sie führten sich in eine Raserei in einen Kampfwut durch "anrufung der Gottheit", welches eine Sinnliche Verbindung zu den Gefühlen des Kampfes war. (Was eine sehr schlechte Beschreibung der ganzen Sache ist, glaub ich... )

Solche Götter sind keine Wesen. Sie sind die Art wie wir Menschen diese "Energieformen" wahrnehmen können. Je nach Entwicklung kann man mehr wahrnehmen. Sie existieren trotzdem, genauso wie es die Hitze gibt, und die Kälte. Es sind "Bestandteile des Multiversums". Eine Form von vielen Formen die es einfach gibt.

Durch das nähere Verständniss, daß die Götter keine Wesen, keine Figuren sind, sondern manifestierte Emotionen, kann ich nun übergehen in die Wahrnehmung der Welt:

Je mehr man Phantasie hat, je mehr man seine Sensibilität erweitert (durch Entspannung, Meditation, "nach innen horchen", "dem Universum lauschen", dem Wald zuhören", "sich zuhören", und als letztes Überbleibsel im Christentum welches leider degeneriert und mehr zu einem betteln an Gott wurde: "beten") desto mehr kann man wahrnehmen.

Eine bei uns anerkannte Form des "wir sehen die Welt aus noch mehr Sichten" sind Künstler. Sie beschreiben die Wilden Kriege zum Beispiel in Bildern. Guerica von Pablo Picasso zeigt sehr gut wie das dargestellt wurde. Was man dort sieht sind auch gemalte Gefühle. Kinder sind sehr gut darin dies darzustellen, sie Malen ihre Gefühle hin, oder sie leben die Gefühle aus. (Agressiv wenn Streit zwischen den Eltern ist usw..)

Auch Pflanzen sind Energieformen. Oder Menschen. Oder Tiere. Oder Gedichte, oder Geschichten, oder Musik, oder Bücher. Oder eine Quelle, oder ein Berg, oder ein Geruch.

Als Metapher kann man sagen:
Alles ist eine eigene Melodie; der Stein hat eine langsamere, tiefere Melodie als eine Pflanze. Eine Libelle hat eine schnellere und höhere Melodie als ein Hund.

(Soweit mein Wissen mich nicht in Stich lässt, besteht jegliche Materie aus Atomen. Atome aber sind aus noch kleineren Bestandteilen, diese aus noch kleineren ich glaube Quarks genannt. Und dahinter gibt es die String-Theorie, ein komisches Ding welches "nur" eine Energiefluktuation ist. Im Endeffekt bestehen wir aus garnichts, außer aus sehr stark zusammengedrückten Energien. Und Energien sind "???" die sich bewegen.. Eine Melodie, der Ton ist ja auch eine Energieschwingung.)

Man kann meiner Ausführung vielleicht folgen wenn ich auf die unterschiedliche Konsistenz von Nebel und Wasser hinweise. Nebel ist feiner und dünner. Trotzdem gehört er "zur Materie". Und so ist es mit _allen_ Dingen.

Die Welt ist also in meinen Augen ein großes Orchester von vielen verschiedenen Tönen. Ein großer Tanz, ein Spiel, ein Durcheinander von Arten auf welche sich "alles" manifestiert.

Das "Nichts".

Stellen wir uns vor, es gibt einen Stuhl aus Wasser. Und ein Pferd aus Wasser, und einen Hund aus Wasser, und ein Buch aus Wasser. Sie sind alle für sich zu erkennen. Aber wirft man diese zusammen in einen großen Topf, oder gar ins Meer, sind sie nicht mehr zu sehen. Man kann sie nicht mehr Wahrnehmen. Weil _alles_ Wasser ist, erkennt man in dem Wasser nicht mehr den Stuhl oder das Pferd. Aber sie sind noch da. Und nun stelle man sich vor, daß das ganze restliche Wasser auch aus lauter Teilen besteht die man eigendlich erkennen könnte, wenn sie nicht auf einem Haufen wären.
Das ist meine Vorstellung von "Nichts". Das Nichts ist "alles". Es beinhaltet die Ideen von "allem", doch diese sind alle ineinander verwoben, und sie sind "alles gleichzeitig". (Und auch meine Vorstellung was die Prima Materia sein soll.)
Und wir Menschen sind ein Teil dieses "alles/nichts". Nur können wir unterscheiden, wir sehen Bestandteile, beziehungsweise wir sehen die anderen Dinge nicht.

Mir stellt sich die Frage nach dem "was war vor dem ganzen" gar nicht, sondern ich habe ein anderes Problem. Ich muß das "alles/nichts" begreifen. Oder zumindest Wahrnehmen und einorden können. Im Grunde will ich es kapieren. Es gibt für mich keinen Schöpfer, weil die Schöpfung aus sich selbst heraus alle Formen annimmt die es geben kann. Und es bleiben nur die Formen stabil, die sich gegenseitig stabilisieren. Es gibt das "leben" so wie wir es Wahrnehmen nicht deswegen weil Gott so einen tollen Plan hatte, sondern weil die Balance stimmt. Stimmt die Balance nicht, verschwindet das Leben. (Mit "Das Leben" oder "Die Natur" meine ich subjektiv "Das was wir Menschen benötigen um zu überleben".)


In mein Weltbild passen noch andere Dinge hinein: Die Elfen und Feen und Gnome oder ähnliches. Sie sind Energieformen die auf einer anderen Ebene existieren. (So wie wir Menschen auch nur Energieformen sind -> Zusammengepresste Atome die eine Bestimmte Form annehmen usw..)
Auch Geister von Toten Menschen haben Platz, auch diese sind Energieformen. Solange man sie noch weiß, und sie rufen kann, sind sie da. Sonst verschwinden Sie im all. Aber wenn unsere Denkstrukturen Unsere Denkenergien (und vor allem Gefühle) diese Vorfahren noch haben, sind wir darin verwurzelt, und können Kraft schöpfen aus dem Totenreich.

Ich habe die Vorstellung, daß man als Mensch die Fähigkeit hat, von sich aus etwas zu schaffen. Durch unsere Gedanken schaffen wir was eigenes. Etwas was _unseren_ Vorstellungen entspricht. Wir haben die Fähigkeit eigene Energieformen zu schaffen. Zum Beispiel die Musik. Musik ist eigenartig. Sie hat unendlich Energie. Man muß sie abspielen und sie wirkt. Lustige Lieder machen lustig, immer wieder, egal wie oft man sie abspielt. Und wir Menschen können Lieder erfinden. Oder Wortspiele, Witze, Gedichte.. Diese Dinge haben Wirkung. Sie bringen Menschen um, sie schenken Ihnen Kraft, sie helfen beim Überleben..

Daher sind wir Menschen selber Schöpferisch tätig, wir sind selber Götter.
(Das bedeutet aber NICHT, daß wir "über den Dingen stehen" wie Frames60 das meinte. Wir sind nur ein Stückchen im großen Rad der Dinge. Scheißen und Fressen müssen wir trotzdem. )

Ich erkläre dies, um zu beschreiben wie ich die Welt wahrnehme, und wie _anders_ es ist im Vergleich zu dem was das Christentum sagt. Ich habe ja erklärt, daß man nicht kapiert wovon ich rede. Weil es außerhalb des Rahmens ist, welches das Christentum legt. (Allein die Frage: "Woher kommt das alles, wer hat das alles erschaffen" ist innerhalb dieses Rahmens. Wer außerhalb dieses Rahmens ist, fragt sich einige andere Fragen. )

Die Wahrnehmung der Dinge unterscheidet sich drastisch zu dem vom Christentum übermittelten Bild. Es ist KEIN einziger Schöfpungsakt, sondern Trilliarden. Es ist nicht EIN Wesen das geschöpft hat, sondern Trilliarden. Die Schöpfung vollzieht sich in jeder Sekunde Trillardenfach. Und "weltuntergänge" gibt es auch die ganze Zeit. Der Gedanke der "Sünde" stellt sich garnicht, es gibt keine Sünde, denn alles ist ein Teil vom Ganzen. Ich benötige auch kein Opfer. Genausowenig wie eine Erlösung. Diese Gedanken ...t. Es sind für mich verdrehte Gedanken. Ich brauche auch keinen Himmel, und schon gar nicht "den Platz neben Gott". Wozu? Das braucht es nicht. Es ist alles da.

Ich verstoße gegen keine Gesetze und Regeln, weil es diese gar nicht gibt.

Was es aber gibt, das sind _von uns aus gesehen_ "böse" Sachen:
Ein Soldat der eine Familie zerstört hat hat eine "böse" Tat begangen. Böse deswegen, weil sie viel Leid verurscht hat, und eine Familie zerstörte. DAS zu fühlen, DAS mitzubekommen ist die "Hölle"! Da sind keine Götter die von oben herab die Strafen verteilen. Das ist die innere Wut über die Tat, der Verlust der inneren "heiligkeit". Man hat ermordet. Man hat sehr sehr große Schmerzen angerichtet, zerrissen, zerstört, blutige Wunden geschlagen.

Das Christentum bietet eine Magie, eine Ausrede. "Geh beichten". Und schon bist du befreit. Man übergibt die Verantwortung an einen Geist, der dann (wenn man wirklich bereut...) Vergibt. Man vergibt sich nicht selbst, man hat nicht die Macht dazu, sie wird nicht übergeben. Man ist abhängig von etwas anderem.

Das Heidentum bietet dies nicht. Man muß sich dem stellen. Sich vor die wütenden Geister (Die Ahnen der Toten, die Toten selber..)stellen und sich zerreißen lassen. Das ist etwas was gar nicht klar ist wenn man noch "innerhalb des Christentums" ist. Man kennt diese Art von Konfrontation nicht. Die Innere Konfrontation mit "sich selbst". Kein Gott, keine befreiung, kein "es wird alles wieder gut".

Es wird NICHT alles gut. Es wird ein Schmerz bleiben. Man kann sich entschuldigen, man kann leiden, man kann zu den Hinterbliebenden hinfahren und helfen. Man kann sich selber als Strafe das Leben nehmen.

Das ist für mich ein Unterschied. Im Christentum vor Gott, in anderen Sichtweisen hat man sich mit sich selber zu konfrontieren. Und es gibt kein Entkommen. Die "Hölle" können nur wir lindern. Wenn man sich entgegentritt und in sich selbst schaut und erkennt wie sehr es einem selbst schmerzt was geschehen ist. Und sich selber entschuldigt. Das ist auch die Lösung von der Hölle.

Darum ist für mich das Christentum eher ein schlechter Witz. Es gibt keinen Gott der uns geschaffen hat, der uns Regeln gegeben hat nach denen wir leben sollen. Es gibt keine Hölle als Strafe für die Menschen die "etwas böses" getan haben. Es gibt auch keinen Himmel in den die Menschen kommen die "immer gut" waren (Was auch nicht stimmt, laut Bibel werden nur die übernommen die Gott auswählt. Sowieso ist laut Bibel nicht ganz klar was da passiert. Die Toten sollen ja teilweise erst am jüngsten Tag aus den Gräbern kommen und DANACH in den Himmel kommen.. ).

Es ist alles so komplex, so umfangreich, so schön, so bewusstseinserweiternd, so so so... unbegreiflich als das man es mit einem Wesen erklären _könnte_. Allein schon das Wort Gott ist falsch. Diese Bezeichnung. Sie schränkt schon ein. Oder im Englischen "Lord" oder "Padre" auf Italienisch. Das sind alles schon implizierte Wertvorstellungen.

Edit: @frames60 Daher ist "logik" wie Du sie verstehst, nicht der einzige Weg etwas zu begreifen. Dafür gibt es "unlogische" Gefühle, den Instinkt, und so weiter.. Und DAS haben schon viel früher Kulturen getan.

KlapTrap: "Es geht nur um die Frage:"Kann ich zu 100 % einen Schöpfungsprozeß auschließen, wenn ich auch auf anderem Wege nicht den Zipfel einer Erklärung finde" Es gibt so viele "anderen Wege" die mit einem Zipfel hinweisen... Das was ich hier geschrieben habe ist so ein Zipfel. Vielleicht kapiert das jemand.

Ich habe mich nach Kräften Bemüht.

/ajk
 
/ajk schrieb:
KlapTrap: "Es geht nur um die Frage:"Kann ich zu 100 % einen Schöpfungsprozeß auschließen, wenn ich auch auf anderem Wege nicht den Zipfel einer Erklärung finde" Es gibt so viele "anderen Wege" die mit einem Zipfel hinweisen... Das was ich hier geschrieben habe ist so ein Zipfel. Vielleicht kapiert das jemand.

Ich habe mich nach Kräften Bemüht.

/ajk

Leider habe ich heute kaum Zeit dir ernsthaft zu Antworten,spätestens Samstag werde ich nochmal darauf eingehen.

Nur soviel vorneweg.

Ich versteh dich schon eine ganze Weile,und habe deswegen auch von vorneherein versucht,das Christentum aus der Debatte heraus zu eleminieren.
Ich will auch gar nicht werten,inwieweit deine eigene Philosophie greift oder nicht..(..kann ich ja gar nicht,in einer Welt in der wir ja bekanntlich NICHTS wirklich wissen)
Ich wollte dir nur von Anfang an aufweisen,daß deine Philosophie einen kleinen Denkfehler besitzt.
Gut,du hast jetzt Materie und Seele etc. in den Begriff Energie transformiert,was keine abwegige sondern ja auch schon eine uralte Theorie der Dinge ist.
Indess das Paradoxon einer Grundenergie,ohne Ende ohne Anfang,schafft auch das nicht aus der Welt.
Wenn (dein Wasserbeispiel) alles mal eins war,und das das Nichts,und alles zerstieb in das Universum,das wir sind,könnte dann nicht diese gesamte Grundenergie Gott gewesen sein,und wir alle quasi nur unwissende Teile davon ?
Kann es einfach sein,das du mit dem Begriff "Gott" ein Problem hast,weil du es zusehr mit dem "Christentum" verbindest ?
...nix Alter Mann mit Bart.

Ich behaupte auch gar nicht Recht zu haben,ich behaupte nur,da wir NICHTS wissen,niemand kann die Arroganz haben,etwas auszuschließen.
Zumal wir alle subjektive Wahrheit empfinden,vielleicht gibt es ja Milliarden Götter (..für jeden einen)...vielleicht Milliardenfach NICHTs.
 
@/aik
Alles schön und gut. Nur der eigentlichen Frage: Woher kommt alles, wie sind wir, sind wir auch damit keinen Milimeter näher gekommen. Du schließt Gott aus, obwohl das nicht möglich ist und du eine Nichtexistenz nicht beweisen kannst. Du kannst einen Schöpfungsprozess nicht ausschließen und damit auch keinen Schöpfer.
Du bist viel zu sehr in deinem Hass gegenüber dem Christentum verwurzelt. Das ist das Hauptproblem und du gehst fast alles über diesen Weg an, mit Verweisen auf das Christentum und deine Ablehnung eben dieses. "Frei" denken und urteilen tust du damit auch nicht, sondern nur so, dass es "gegen" die christliche Glaubensvorstellung ist. Positive Sachen, Wunder etc. übergehst, übersiehst du.

Das Beispiel ist gut, aber woher kommt das Wasser? DAS ist die Frage, alles danach können wir uns früher oder später irgendwie erklären. Es geht um die logische Unmöglichkeit des Seins, basierend auf unseren Vorstellungen. Wir sind aber und da wir sind, ist unsere Vorstellung nicht allgültig, in keinem Bereich. Du gehst gerne auf Beispiele der Vergangenheit ein und das die Leute es da "anders, besser" sahen. Blitze. Früher "Gottes" Werk, heute erklärte Stromentladungen. Nun..., sollen wir sie wieder als "Gottes" Werk ansehen, ohne Erklärung? Menschen haben viele Ideen und Vorstellungen. CDU meint, sie gewinnt die Wahl. SPD auch. Nur: Am Ende gewinnt nur eine Partei, den Vorstellungen der anderen zum Trotz...
 
/ajk:

Mal noch ein Spruch für Dich für den Glauben Deinerseits (mehr als ein Glauben ist es nämlich auch nicht) "beweisen" zu können, daß Gott nicht existiere ...

Wer Weisheit sucht, ist ein Weiser; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller
 
Zumindest habt ihr es mehr oder weniger durchgelesen..


Frames, das "wasser" wurde NIE erschaffen. Ich bin der Überzeugung, daß die lösung aller Fragen ein Paradoxon ist. So vieles in der Welt ist ein Paradoxon, so muß man sich der Angst stellen um sie zu überwinden, und nicht vor der Angst fliehen. So muß etwas sterben damit das andere überleben kann, so muß man aufhören sich gegen die inneren Dämonen zu wehren (Ängste, Traumatas) und sie annehmen, sich "zerreissen" lassen, damit man diese Dämonen besiegen kann. (Eine art der Schamanistischen einweihung ist es tatsächlich in einem Bekifftem Zustand die Ängste zu sehen und sich von ihnen zerstören lassen. Darum spricht man auch von einer "Wiedergeburt".)

Der Begriff "Gott" ist ein Christlicher Begriff. Die Art wie die Menschen etwas bezeichnen, ist gleichzeitig Bezeichnend für ihren Blickwinkel.

Ich bin die Schritte gegangen, und habe versucht Gott von all dem Balast zu befreien. Von den Moralvorstellungen, von den Bibelgeschichten, von der ganzen Philosphie drumherum. Doch das ist nicht möglich. Gott ist ein Wesen das nicht mehr dasselbe ist wenn man seine ganzen Eigenarten entfernt. Ganz im Gegenteil, dadurch wird das Wesen Gott noch perverser, noch weiter weg von allem, noch abstrakter, noch überhöhter.
Dies entfernt den Menschen noch mehr von sich selber, die Gedanken gleiten noch weiter weg zu einem megamächtigem Wesen, welches der Ursprung allen Seins sein soll usw..

In übrigen Hasse ich das Christentum nicht, ich finde es inzwischen nur noch lächerlich, genauso wie ich geldgeile Leute lächerlich finde, die ihren Illusionen nachlaufen. Und je mehr über darüber schreibe was ich empfinde und wie ich die Welt sehe.. :rolleyes:

Mein Beispiel mit dem Wasser sollte noch etwas verdeutlichen. Die Schöfpung ist nie so eingetreten wie es erzählt wird. Es ist immer noch "alles Wasser". Wir selber sind aber Bewusstseinsmäßig soweit abgesenkt/abgestumpft daß wir nur ganz bestimmte Formen von Wasser erkennen können.
Ich übernehme mal den Begriff "wasser" und spreche nun vom Leben:
Alles ist Leben. Bäume, Tiere, Menschen. Das sehen die Menschen. Was sie NICHT sehen sind Emotionen, Gerüche, Lebewesen die nur als Emotionen existieren, Lebewesen die nur als "junges leben" existieren, Lebewesen die nur als Gedanken existieren. Alles ist ein großes Durcheinander und ineinander verwurschtelt. Es gibt nirgens ein "nichts", sondern nur das was wir als Nichts erkennen. Und zwar mangels Wahrnehmungsfähigkeit.

Und DA setzt meine Kritik am Christentum an. Eine Philosophie, die davon Spricht "die Wahrheit" zu kennen, "das Sein, das alles, Gott" zu kennen und zu begreifen, müsste wissen wie sinnlos es ist dies anderen Menschen aufzudrücken. Solch ein Gott müsste wissen daß er nur ein Teil vom Ganzen ist. Und wenn dieser Gott "alles" ist, dann hat er erst recht kein Bewusstsein, keinen Willen, keine Schöpferkraft weil er die Schöpfung selbst ist.

Die Missionierung ist vollkommener Schwachsinn. Wer es besser weiß, muß es nicht rausposaunen. Wer es besser weiß, hat nicht den zwang anderen etwas aufzudängen. Wer es besser weiß, daß andere Kulturen "das gleiche schauen". Und die Geschichte zeigt eindeutig daß die Christliche Kultur nicht die beste ist, sondern die dümmste. Wer alle erobert und die "frohe Botschaft" weitergibt, hat NICHTS verstanden. Ist genauso wie jemanden mit Bomben Frieden zu bringen. Ja einen Frieden wird es geben.. Friedhofsruhe.. Und exakt das ist geschehen. 3/4 der Welt wurden verwüstet. Europa, Nordamerika, Südamerika, Australien, teile Indiens, Rußland .. Verwüstet heißt: Die Menschen wurden aus ihrer Kultur rausgerissen. Die Verbindung zu ihrer Umgebung (Planzen- und Tierwelt) wurde zerstört. Sie sind nur noch "Schäfchen Gottest" die am Sonntag in die Kirche gehen um zu gott zu beten.

Wenn die Christen wirklich wüssten worum es geht, würden sie

1. Nicht denken daß sie das höchste Wesen der Welt sind.
2. Nicht denken, daß Gott alles für Sie erschaffen hat.
3. Sie würden nicht Missionieren.
4. Sie würden nicht von "erlösung" sprechen
5. Sie würden nicht zu Gott Beten
6. Sie würden nicht von Gott und Satan sprechen, sind das doch zwei Teile der gleichen Sache.

Kurz: Das Christentum wäre ganz anders. Es wäre kein Monotheismus, es wäre "überhaupt kein Theismus". Sie würden wissen daß es keine Figur gibt die über anderen steht, sie würden wissen das man durch "glauben daran" eine Figur erstellen kann. Und das dieser Glauben Macht bringt, und Macht hat.

Und ich unterstelle, daß die Christen (Die mächtigen inneren Kreise) all das wissen. Sie machen aber trotzdem weiter! Und das sie bemüht sind dieses Wissen auszurotten (Hexen soll man nicht glauben, böse Geister vertreiben, zucht und Ordnung, 10 Gebote..).

Darum bin ich mir verdammt sicher, daß das Christentum und Gott und alles was damit zuammenhängt falsch ist. Das es nicht der Gott war der die Welt geschaffen hat (Woraus? Wie? Warum?). Das allein schon die Fragestellung falsch ist.

Das "heilige", daß "große geheimniss" was viele Menschen fühlen ist NICHT außerhalb. Es ist "überall". Daß Christentum hat diese Empfindungen umgeleitet und ein "dort draußen" konfiguriert. Also die Menschen fühlen etwas, und ihnen wird mitgeteilt, daß es "gott dort ist".
In Wirklichkeit ist es jedes einzelne Blatt. Oder ein Haufen Scheiße.

Wie gesagt, von meiner Warte aus gesehen ist das Christentum verdreht.
Und wie man es früher sagte: Dem all einem Namen zu geben ist ein frevel. Es beschmutzt die schönheit des ganzen mit den beschränkten Vorstellungswelten der Menschen.

Wir Menschen sind nur ein Teil dieser Welt und das Universum/das all/das Multiversum betrachtet sich selbst durch unsere Augen. Es handelt durch uns, und mit uns. Es schöpft aus sich selber heraus und erstellt neues. Darum hab ich auch kein Problem mit der Technik. Computer, Autos, Raumfahrt, Bücher.. all das ist auch ein Teil des ganzen, nur halt "anders".

In Deinen Worten: Blitze sind von niemandem ein Werk. Sie entstehen einfach. Und wir haben die Art wie sie sind als "elektromagnetische Entladung" erkannt/beschrieben.

Ändert nichts an ihrer mächtigkeit. Und diese Mächtigkeit haben die früheren Menschen gefühlt, und in späteren Kulturen wurde diese Mächtigkeit als "Donar" oder "Der Sturm" oder ähnliches bezeichnet.

Naja ich teile die Auffassung von Night, daß die Menschen nur eine richtige "religion" haben, und das ist die Naturreligion. (Und das schließt das Bewussstsein über das "große geheimniss" nicht aus. )


/ajk
 
Tja, und schon driften wir wieder mächtig auseinander..., ich sehe an deinen "Paradoxon" Beispielen überhaupt nix ansatzweise paradoxes. Das Wasser wurde nie erschaffen? Aha..., dann dürfte es auch nicht sein. Punkt. Es ist aber. Also muß es wo her kommen. Natürlich, auf diese Art und Weise kannst du dem Gedanken einer Schöpfung sehr bequem aus dem Weg gehen, aber deine ganze Anschauung ist damit von Beginn an fehlerhaft. Du kannst nicht einmal auf die Logik verweisen, warum es keinen Gott geben sollte und dieselbe Logik für deine Ideen dann wieder außer acht lassen. Entweder oder.

Zu deinen anderen Sachen habe ich jetzt keine Zeit, sie ausführlich zu erklären, aber auch das sehe ich nicht so und eine Lösung der Frage gibt sie auch nicht. Wer etwas besser weiß, kann die Klappe halten. Klar. Wenn jemand beim Tsunami gewußt hat, dass er kommt, wäre am besten ruhig gewesen und teilt es denn anderen nicht mit. Sie gehen ja drauf, nicht er, er weiß es schließlich besser.
Und ja, mit Bomben kann man Frieden bringen. Ohne Zweifel und schon mehrfach in der Geschichte geschehen.

Und ich bin auch weiterhin der Ansicht, der Mensch ist das höchste Wesen. Und ich finde es irgendwie seltsam, wie man das leugnen kann, wo man selbst sämtliche Vorzüge dieser "Vorherrschaft" ausführlich genießt...

Wenn der "innere Zirkel" das alles so sehen würde..., nun, gäbe es nicht angenehmere Arten, sein Leben zu verbringen als als Priester oder Bischof? Wo ist ihre Macht? Das ergibt keinen Sinn.

Ich habe nichts gegen Naturreligionen, aber sie beantworten mir auch keine Fragen. Wenn ich ein Geschenk bekommen, danke ich ihm oder demjenigen, der es mir geschenkt hat?
 
hut ab, selten einen haufen wirklich wortgewandter menschen beim diskutieren "zugehört", doch ihr gehört eindeutig dazu! ihr könnt eure denkweisen sehr gut und verständlich formulieren! mir gelingt das nicht. ich kann mich, was dieses thema betrifft, nicht in worten ausdrücken! noch nicht! :-)

wie lange ist man tod, bevor man zu erde wird od. ist man erde, sobald man tod ist?
 
Okay..gerade zu hause und in einer Std. fährt schon mein Zug Richtung Bremen,die CW-Sucht hat mich denn doch nochmal hier hingetrieben..

Also kurz...


/ajk schrieb:
Frames, das "wasser" wurde NIE erschaffen. Ich bin der Überzeugung, daß die lösung aller Fragen ein Paradoxon ist. So vieles in der Welt ist ein Paradoxon, so muß man sich der Angst stellen um sie zu überwinden, und nicht vor der Angst fliehen. So muß etwas sterben damit das andere überleben kann, so muß man aufhören sich gegen die inneren Dämonen zu wehren (Ängste, Traumatas) und sie annehmen, sich "zerreissen" lassen, damit man diese Dämonen besiegen kann. (Eine art der Schamanistischen einweihung ist es tatsächlich in einem Bekifftem Zustand die Ängste zu sehen und sich von ihnen zerstören lassen. Darum spricht man auch von einer "Wiedergeburt".)

Du behauptest,Gläubigen machen es sich zu einfach,indem sie einfach auf einen Gott verweisen,indem sie alle Antworten damit todschlagen,und stellst jetzt die These auf,daß die Lösung aller Fragen ein unlösbares Paradoxon ist !
Sorry,dann machst du dir es dir doch genau so einfach...
Und wo ist der Unterschied..ich glaube an einen Gott...ich glaube an ein unentzerrbares Paradoxon ?
Du argumentierst hier genauso wie du vorwirfst den Christen zu argumentieren,und eigentlich argumentierst du auch,in anderen Wörtern,genau das Selbe !


Der Begriff "Gott" ist ein Christlicher Begriff. Die Art wie die Menschen etwas bezeichnen, ist gleichzeitig Bezeichnend für ihren Blickwinkel.

Jein!
Gott,Jehova,Jave,Ja...gut alles Wörter,menschlich,kirlich,religiös geprägt.
Aber eine Frage braucht einen Namen..
Meinetwegen diskutieren wir ab jetzt über die Frage "Gibt es den blauen Eumel wirklich ?"...und ich werde dennoch das selbe meinen.
Nur ein Wort für die älteste aller Fragen.




Code:
Dies entfernt den Menschen noch mehr von sich selber, die Gedanken gleiten noch weiter weg zu einem megamächtigem Wesen, welches der Ursprung allen Seins sein soll usw..

In übrigen Hasse ich das Christentum nicht, ich finde es inzwischen nur noch lächerlich, genauso wie ich geldgeile Leute lächerlich finde, die ihren Illusionen nachlaufen.  Und je mehr über darüber schreibe was ich empfinde und wie ich die Welt sehe..  :rolleyes:

Nochmals,anscheinend steht dir zu sehr der Gottbegriff,zu sehr deine so sehr geliebthassten Christen,im Weg um einfach geradeauszusehen und einzugestehen :"Es gibt keinen logischen Weg zur Antwort warum etwas ist..Ich weiß nicht warum nicht Nichts ist,also kann ich auch nicht endgültig wissen wieso...nur GLAUBEN kann ich,egal was,aber NIEMALS WISSEN".


Code:
 Es gibt nirgens ein "nichts", sondern nur das was wir als Nichts erkennen. Und zwar mangels Wahrnehmungsfähigkeit.
Wie kannst du,wenn du uns Menschen schon mangelnde Warnhemungsfähigkeit attestierst,überhaupt einen Schöpfer ausschließen.
Dann kann er uns direkt aufs Bein treten,und wir würden ihn nicht sehen.
Der größte Wiederspruch in deinem Ganzen Text


Und DA setzt meine Kritik am Christentum an. Eine Philosophie, die davon Spricht "die Wahrheit" zu kennen, "das Sein, das alles, Gott" zu kennen
Wieso spricht Religion vom GLAUBEN und nicht WISSEN.
Ich GLAUBE an GOTT nicht ich WEIß Gott.
Das Religion Wahrheiten verkauft ist schlicht nicht wahr.




...und zu mehr Reicht die Zeit jetzt leider nicht,denn das Christen die ihre Ansicht aufs äußere verlangern statt in der Natur zu suchen,ist schlicht eine Behauptung die niemals der Bibel standhält....

..und vieles mehr..

wie gesagt..Zug und so...

ab in den Urlaub...

...und bald wird weiterdiskutiert,bis du freiwilliger Messdiener bist





;)
 
Ihr habt leider nicht verstanden worauf ich hinaus wollte.

Es gab kein "nichts" davor. Die Schöpfung ist nie geschehen. Es ist immer noch alles so wie es war. Überall schwirren Atome herum egal ob wir sie wahnehmen oder nicht. Nur weil wir "fester" sind als die anderen Atomhäufchen.

Ich glaube auch nicht an ein paradoxon. Normalerweise kann man davon ausgehen, daß Heiden NICHT glauben. Genausowenig wie Heiden Bäume anbeten.

Ich schließe Gott aus, weil Gott die Frage nicht beantwortet.
Die Antwort "Gott hat alles erschaffen" ist keine Antwort.
Denn jetzt kommt die Frage: Wer hat Gott erschaffen.
Und was ist die Antwort darauf? Was war vor Gott? Nichts? AHA! Und woher kam das Nichts? Warum ist Gott da? Hat er sich selbst erschaffen? War er schon immer da?

Es stellt sich die Frage: Muß es überhaupt eine Schöpfung gegeben haben? Wieso kommen wir auf die Idee daß es so etwas geben muß? Liegt es daran weil wir leben und Sterben? Also daß wir Lebewesen sind die ein Ende haben? Oder weil wir (ich vermute) dank gewisser Anstrengungen nicht mehr wissen was "danach" geschieht, und deswegen einen Endlichkeit und einen Anfang benötigen?

Die Religionen sprechen vom Glauben weil die Menschen glauben sollen. Trotzdem meinen Sie die Wahrheit zu WISSEN.

Naja alles in allem war es für die Katz. :( Geht in die Wüste und spricht mit den dortigen Ureinwohnern. Oder so. nützten tut das ganze herumlamentieren nicht. Die Natur kann man nicht beschreiben, sondern nur erleben. Über daß Multiversum zu diskutieren um es zu begreifen ist genauso zielführend wie über den Orgasmus zu sprechen.

@chisco
Was meinst Du mit "wie lange ist man tot"? Bis der Körper verfällt oder war das anders gemeint?

EDIT: Ach da fällt mir noch was ein. In Final Fantasy VII kommt es zu einer Szene in der der Wissenschaftler den Helden zeigt was mit den Sterbenden Menschen geschieht. (Im Dorf von dem Hund der mitkämpft) Und wie die großen Städte die Lebensernergie aus dem Planeten saugen. Das beschreibt auch noch einen Aspekt des ganzen.

/ajk
 
/ajk schrieb:
Ich schließe Gott aus, weil Gott die Frage nicht beantwortet.
Die Antwort "Gott hat alles erschaffen" ist keine Antwort.
Denn jetzt kommt die Frage: Wer hat Gott erschaffen.
Und was ist die Antwort darauf? Was war vor Gott? Nichts? AHA! Und woher kam das Nichts? Warum ist Gott da? Hat er sich selbst erschaffen? War er schon immer da?

Ein Gott ist nicht auf unsere Logik des Seins angewiesen. Folglich kann man diese Frage auch nicht stellen. Gott hat alles erschaffen wäre sehr wohl eine Antwort. Denn wir sind, also wahr irgendwann etwas. Wir können einfach da anfangen, wo wir sind. Auf der einen Seite unsere Logik, die (scheinbar) im gesamten Universum gilt. Auf der anderen Seite der Grundfehler dieser Logik, unser, das Bestehen aller Dinge. Also ist da etwas jenseits dieser menschlichen Logik. Der Beweis dafür sind wir selbst.
 
Mit solchen Sprüchen wird verunmöglichst eine Diskussion zu führen.

Das Universum hat alles erschaffen kann man genauso sagen. Genauso wie "das Universum war schon immer da und wurde nie erschaffen". Oder es gab und gibt kein Nichts. Das es nie ein Nichts gab übersteigt unsere Menschliche Logik aber da dieses außerhalb unserer Logik liegt, ist es trotzdem die Antwort drauf. :rolleyes:

Wieso ist es ein Grundfehler "unserer Logik" daß wir existieren? Finde ich überhaupt nicht.

Es ist logisch das es alles schon immer da ist, weil alles schon immer da war. Ist genauso logisch wie die Annahme, daß "die Logik meint" das alles einen Anfang haben muß.

In übrigen weiß ich nicht genau was du mit "Logik" meinst. Soweit meine Erkenntnisse gedeiht sind, gibt es weitaus mehr Möglichkeiten "das sein zu erforschen" als nur Logisches Denken. Beziehungsweise dazu ergänzend. Eben reiten mit den Gefühlen, bildliches in sich tauchen, beobachten der Natur, fühlen was dort vor sich geht und so weiter.. (Wurde und wird von den Buchrerligionen aber fleißig ausgerottet dieses Wissen.. Die wissen schon warum. Alles BÖSE DÄMONEN!! BUH!)

Das Große Geheimniss, das Urprinzip, der große Atem, ist kein Gott. Es ist die Existenz aller Dinge. Zu allen Zeiten, in allen Dimensionen in allen Arten. Es ist alles. Es ist die Melodie der Welt, es sind die Bytes die hier herumschwirren, die Buchstaben in Büchern, der Sinn der Buchstaben in den Büchern, es sind die hübschen Brüste schöner Frauen, die stinkenden Kloaken, der Schmerz, die Blütenblätter, die Lust, der Krieg, die Funkwellen. und und und..

Ich meine das die Leute mit "alles" nicht wirklich verstehen was "alles" ist.
Das ws Du empfindest ist nicht "außerhalb". Es ist vor Deiner Nase. Und Schritt für Schritt wird man sich des ganzen Bewusst, nur geht das nicht so schnell, sonst stribt man wenn man alles auf einmal ergreifen will. So als ob man 300.000.000 Trilliarden Tonnen Essen auf ein mal ißt.

Und warum sollte ich dazu beten? Wozu sollte mir das alles Regeln vorschreiben und mich "in den Himmel" bringen wenn ich brav war?

/ajk
 
/ajk schrieb:
Wieso ist es ein Grundfehler "unserer Logik" daß wir existieren? Finde ich überhaupt nicht.

Dann kannst du sicher logisch erklären, wie alles begann. Denn das muß es logischerweise. Und es kann nicht Nichts davor gegeben haben, weil das unlogisch wäre.

Es ist logisch das es alles schon immer da ist, weil alles schon immer da war. Ist genauso logisch wie die Annahme, daß "die Logik meint" das alles einen Anfang haben muß.

Schon immer da widerspricht der Logik /aik. Es muß einen Anfang gegeben haben. Du wurdest auch geboren und warst nicht schon immer da. Alles mußte einmal gebaut, erfunden, erschaffen, geboren, gebacken oder sonstwas sein. Und davor war auch schon was. Das ist Logik. Das wir sind, entspricht nicht mehr dieser Logik.

Und nein, damit will ich keine Diskussion unmöglich machen, nur kommen wir damit in ein Gebiet, dass dir nicht gefällt und deine Argumente nicht mehr ziehen, dass ist alles.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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