Fußball-Kulturpreis an Beckenbauer und Podolski
Nürnberg (dpa) - Der erstmals vergebene Fußball-Kulturpreis geht für 2006 an Franz Beckenbauer als Präsident des WM-Organisationskomitees und an Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski.
Beide erhalten die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur bei einer Gala am 7. Oktober in Nürnberg, teilte die Akademie in Nürnberg mit. Der "Deutsche Fußball-Kulturpreis" wird in vier Kategorien verliehen und ist mit insgesamt 20 000 Euro dotiert.
Weitere Preisträger sind der argentinische Weltmeister von 1986, Jorge Valdano, die Edith-Stein-Schule aus Aichach/Schwaben und das Projekt Straßensport aus Ostfildern/Baden-Württemberg.
In der Begründung der Jury heißt es, Beckenbauer habe sich als Fußballer, Trainer und zuletzt als WM-Macher stets für Fair Play und die interkulturelle Verständigung eingesetzt. Der Fußball-"Kaiser" sei daher ein würdiger erster Träger des mit 10 000 Euro dotierten Hauptpreises, der nach dem Gründer des "Kicker-Sportmagazins", Walther Bensemann, benannt ist.
Für seine Analyse ("So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.") nach dem verlorenen WM-Halbfinale gegen Italien wird Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski für den undotierten "Fußballspruch des Jahres" geehrt. Der mit 5000 Euro dotierte Preis für das beste Fußballbuch geht an den argentinischen Ex-Nationalspieler Jorge Valdano für sein Werk "Über Fußball".
Quelle: Web.de