Schwerpunkt Der Ukraine-Krieg

Befürwortest du grundsätzlich eine Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union?


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Savethestyle

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Am gestrigen Abend wurden wir alle Zeugen einer Ansprache historischen Ausmaßes, als Wladimir Putin in fast 90 Minuten seine Sicht auf die Welt und die Geschichte des russischen Reiches darlegte. In seiner Ansprache erkannte er offiziell die Unabhängigkeit der beiden Separatistengebiete im Osten der Ukraine an, sprach der Ukraine ihr Existenzrecht ab und unterstellte ihr Atomwaffen-Ambitionen.

Die Rede Putins ging thematisch weit in die Vergangenheit der UdSSR zurück, er gab sich sorgenvoll dem eigenen Volk gegenüber und sparte nicht vor Abscheu gegen die politischen Gegner der letzten Jahrzehnte. Russland sei bedroht durch die Nato-Osterweiterung vor "seiner Haustüre" und werde dies nicht weiter hinnehmen. Noch am gleichen Abend befahl Putin den Einmarsch russischer Truppen in die genannten Bereiche der Ostukraine.

Dieser Konflikt hat das Potential, Europa nachhaltig zu verändern. Da wir auf consolewars, trotz des regulären Verzichts auf politische Themenkomplexe, geopolitischen Angelegenheiten Raum geben wollen, hat die Moderation sich dazu entschieden, diesen Thread zu erstellen. Dieser Thread wird durch die Moderatoren eng begleitet und wir bitten euch, respektvoll miteinander umzugehen.

Für User, die sich in das Thema einlesen möchten, hier noch ein paar Links mit Stand vom 22.02.2022, inkl. der Rede mit dt. Übersetzung:
 

UchihaSasuke

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SasukeUchiha
Am Ende hat Hitler ähnlich argumentiert. Im Grunde kann man nicht mehr garantieren das Putin nicht weiter macht. Man muß sich schon die Frage stellen was nach der Ukraine kommt, Tschechien? Slowakei? Polen? Teile Deutschlands?
Putin ist gefährlich, spätestens gestern sollte das jedem klar sein.
Bin nur gespannt wie sich schwesig jetzt da raus redet, denn Nord stream 2 hat keine Zukunft mehr.
 

Birdie

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Es passiert, weil es so einfach ist es zu machen - Mit Personen wie O. Scholz, A. Baerbock, R. Habeck, E. Macron, B. Johnsen, U. v.d. Leyen und eben auch J. Biden hat W. Putin auch wirklich keine echten Gegner - Wer nimmt z.B. diese Deutsche Regierung voller Politanfänger in der Welt ernst. Denen zollt man nur Respekt, wenn man Deutsches Geld haben will, ansonsten ....
 

TheProphet

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Es passiert, weil es so einfach ist es zu machen
Korrekt, Europa kann sich selbst gar nicht verteidigen, hier wird über irgendwelche Gendersternchen diskutiert, während Russland und China beste Verhältnisse pflegen und die größten Militärs der Welt betreiben und vergrößern. -Zugleich sind wir von beiden hoffnungslos abhängig, da wir von dort unsere Brennstoffe oder Technik beziehen...
 

Jobs82

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Ist doch keiner mehr da in der politischen Landschaft der wirklich was aussagt. Generationen Problem.

Halte von Putin nicht viel. Auch wenn er ein kluger Mann ist ist er Brandgefährlich für den Rest der Welt.

Glaube das er so ne Aktion machen musste da er merkt das Russland Weltpolitisch an Kraft verliert. China hat ihnen neben den USA schon lange den Rang abgelaufen.
Leider lebt er in Vergangenheit und will das alte System zurück
 

Haus

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Der Westen ist nicht gefährdet. Einen richtigen Weltkrieg würde jeden in so ein Desaster stürzen, dass es sich einfach für keinen lohnt diesen Krieg zu führen. Die Ukraine ist nun mal schon seit Jahren ein heikles Thema und ich wäre an Putins Stelle auch nicht glücklich gewesen, dass die NATO sich Richtung Russland erweitern wollte. Vielleicht gibt es ja doch noch einen brauchbaren Deal, noch ist schließlich nicht alles verloren.
 

Hatschii

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eineKriegsgefahr für europäische Staaten befürchte ich nicht. Putin ist kein irrationaler Neuzeithitler.

Eine weitere große Flüchtlingswelle (Prognosen sprechen von Millionen) könnte aber auf Mitteleuropa zurollen. Steigende Energiepreise wären da noch vergleichsweise harmlos.
 

gamefreake89

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urbanxvx
ich wäre an Putins Stelle auch nicht glücklich gewesen, dass die NATO sich Richtung Russland erweitern wollte. Vielleicht gibt es ja doch noch einen brauchbaren Deal, noch ist schließlich nicht alles verloren.
Die Ukraine möchte nunmal ihr souveränes Recht ausüben und in die NATO(hat sie sich sogar in die Verfassung geschrieben), gerade weil Russland Regelmässig die Souveränität seiner Nachbarstaaten ignoriert. Wie man sehr gut am jetzigen Angriffkrieg sieht hat Ukraine gar nicht so unrecht damit sich vor Russland zu fürchten.
 

MysticalQuest

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Es passiert, weil es so einfach ist es zu machen - Mit Personen wie O. Scholz, A. Baerbock, R. Habeck, E. Macron, B. Johnsen, U. v.d. Leyen und eben auch J. Biden hat W. Putin auch wirklich keine echten Gegner - Wer nimmt z.B. diese Deutsche Regierung voller Politanfänger in der Welt ernst. Denen zollt man nur Respekt, wenn man Deutsches Geld haben will, ansonsten ....
Mich würde interessieren welche politische Persönlichkeit eine Alternative zu Biden wäre? :)
 

Pongler

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Ab wann ist man eigentlich ein „Separatistengebiet“?
 

ChoosenOne

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Putin manövriert sich aber vor allem Russland immer mehr in eine Sackgasse. Im besten Falle ist dies ein Versuch, mit einem blauen Auge den Pokertisch zu verlassen indem man sich irgendwie mit der Ukraine einigt, das der Status Quo durch die Anerkennung der Ost Ukraine eingehalten wird. So kann er den Westen beschwichtigen und zu Hause das Gesicht wahren.
Im schlimmsten Fall leidet Putin unter Realitätsverlust und plannt tatsächlich eine Auisbreitung in frühere Sovjet Zeiten.
Ich neige immer noch dazu, an ersteres zu glauben.

Einen militärischen Konflikt kann Russland auf Dauer nicht halten und selbst gegen die Ukraine alleine vermute ich, das der Happen deutlich zu gro0ß ist für den russischen Bären. Vie wichtiger ist aber, das vor allen Russland massiv an einer Invasion verlieren würde. Man würde die recht komfortable Situation mit der Krise in der Ost Ukraine aufgeben, die man immer wieder nutzen konnte um von Innenpolitischen Problemen abzulenken und den Westen nach belieben an den Verhandlungstisch zu zwingen, um so auf sich aufmerksam zu machen.
Zu gewinnen hat man mit einer Invasion und ggf Eroberung in der Ukraine im Gegensatz absolut NICHTS.

Zumindest hat Putin es geschafft Europa und den Westen derart stark zu einen, wie schon lange nicht mehr. Wen man bedenkt, wieviel Zeit und Resourcen die Russen in den letzten 10 bis 20 Jahren investiert haben, um Europa und den Westen zu destabilisieren indem man populistische Strömungen stärkte und mit Trollarmeen Fake News verbreitet hat, hat man sich da schön selbst ins Knie geschossen.

Es passiert, weil es so einfach ist es zu machen - Mit Personen wie O. Scholz, A. Baerbock, R. Habeck, E. Macron, B. Johnsen, U. v.d. Leyen und eben auch J. Biden hat W. Putin auch wirklich keine echten Gegner - Wer nimmt z.B. diese Deutsche Regierung voller Politanfänger in der Welt ernst. Denen zollt man nur Respekt, wenn man Deutsches Geld haben will, ansonsten ....

Mal abgesehn, das diese Meinung typisch populistisch ist, ist diese auch leicht zu wiederlegen.
Deutschlands Wort hat immer noch immenses Gewicht in der Welt, insbesonders in der Ukraine Kriese. Das merkt man ganz einfach, das Deutschland mit führend dabei ist, bei sämtlichen Verhandlungen diesbezüglich.

Und eine Frau wie Baerbock kann sich in Ihrer Position vermutlich glücklich schätzen, über alte weiße Männer die sich ihr derart überlegen fühlen.
Ihre Auftritte und Ansprachen zu dem Thema waren bisher jedenfalls durchaus gut
 

MysticalQuest

L14: Freak
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Putin manövriert sich aber vor allem Russland immer mehr in eine Sackgasse. Im besten Falle ist dies ein Versuch, mit einem blauen Auge den Pokertisch zu verlassen indem man sich irgendwie mit der Ukraine einigt, das der Status Quo durch die Anerkennung der Ost Ukraine eingehalten wird. So kann er den Westen beschwichtigen und zu Hause das Gesicht wahren.
Im schlimmsten Fall leidet Putin unter Realitätsverlust und plannt tatsächlich eine Auisbreitung in frühere Sovjet Zeiten.
Ich neige immer noch dazu, an ersteres zu glauben.

Einen militärischen Konflikt kann Russland auf Dauer nicht halten und selbst gegen die Ukraine alleine vermute ich, das der Happen deutlich zu gro0ß ist für den russischen Bären. Vie wichtiger ist aber, das vor allen Russland massiv an einer Invasion verlieren würde. Man würde die recht komfortable Situation mit der Krise in der Ost Ukraine aufgeben, die man immer wieder nutzen konnte um von Innenpolitischen Problemen abzulenken und den Westen nach belieben an den Verhandlungstisch zu zwingen, um so auf sich aufmerksam zu machen.
Zu gewinnen hat man mit einer Invasion und ggf Eroberung in der Ukraine im Gegensatz absolut NICHTS.

Zumindest hat Putin es geschafft Europa und den Westen derart stark zu einen, wie schon lange nicht mehr. Wen man bedenkt, wieviel Zeit und Resourcen die Russen in den letzten 10 bis 20 Jahren investiert haben, um Europa und den Westen zu destabilisieren indem man populistische Strömungen stärkte und mit Trollarmeen Fake News verbreitet hat, hat man sich da schön selbst ins Knie geschossen.



Mal abgesehn, das diese Meinung typisch populistisch ist, ist diese auch leicht zu wiederlegen.
Deutschlands Wort hat immer noch immenses Gewicht in der Welt, insbesonders in der Ukraine Kriese. Das merkt man ganz einfach, das Deutschland mit führend dabei ist, bei sämtlichen Verhandlungen diesbezüglich.

Und eine Frau wie Baerbock kann sich in Ihrer Position vermutlich glücklich schätzen, über alte weiße Männer die sich ihr derart überlegen fühlen.
Ihre Auftritte und Ansprachen zu dem Thema waren bisher jedenfalls durchaus gut
Wow, sehr objektive Sichtweise der Situation. Chapeau :tinglewine:
 

Hatschii

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Die Ukraine möchte nunmal ihr souveränes Recht ausüben und in die NATO(hat sie sich sogar in die Verfassung geschrieben), gerade weil Russland Regelmässig die Souveränität seiner Nachbarstaaten ignoriert. Wie man sehr gut am jetzigen Angriffkrieg sieht hat Ukraine gar nicht so unrecht damit sich vor Russland zu fürchten.
Ganz so einfach ist es aber nicht, da die Ukraine kein in sich homogener Staat ist und die östlichen Gebiete wie zb die Donezk am liebsten heute als morgen Teil von Russland wären.
 

Hatschii

ist verwarnt
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15 März 2008
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Die Ukrainekrise wurde vom Westen und da insbesondere den USA massiv mitverschuldet durch die entgegen früheren Beteuerungen im Raum stehende NATO Erweiterung in die ehemaligen Sowjetrepubliken hinein bis vor Russlands Haustür.

Europa wäre schon längst gut beraten gewesen, sich von den zündelnden Amis weg hin auf Russland zuzubewegen.

Auf einem Kontinent gelegen teilen wir gleiche geopolitische Interessen. Putin hat diese Verbundenheit schon vor zig Jahren in seiner Rede in Deutschland beschworen.
 

Harlock

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1 Dez 2005
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eineKriegsgefahr für europäische Staaten befürchte ich nicht. Putin ist kein irrationaler Neuzeithitler.

Eine weitere große Flüchtlingswelle (Prognosen sprechen von Millionen) könnte aber auf Mitteleuropa zurollen. Steigende Energiepreise wären da noch vergleichsweise harmlos.
Nen Weltkrieg fürchte ich wegen der Ukraine nicht, soviel ist die der Nato und dem Westen vermutlich nicht wert, ein Atomkrieg könnte alle auslöschen, aber es ist natürlich schade um kommende Todesopfer in der Ukraine und auch für uns beschissen was Inflation, Flüchtlinge und Co anbelangt, Europa leidet immer öfter für bullshit den andere vermasseln aber man lässt ja auch alles mit sich machen. Man hätte der Ukraine nie die Hoffnung auf EU und Natobeitritt geben dürfen wenn klar war, dass man so oder so nicht militärisch einschreiten wird. DE traut sich nicht mal Waffen liefern ;) Der Westen verkommt aber ohnehin zur Witzfigur seit Jahren...
Oh no. So ein Thread auf CW? Kann ja nur gut kommen. :kruemel:

Vllt ZT?
Seit wann bist du eigentlich so geil auf Zero tolerance, warst du nichtmal liberal oder libertär? Aber scheinbar ist es von da gar nicht so weit zu woke, ich schiebe es mal auf die Uni. :(

Was stimmt: CW erlaubt Politik willkürlich wenn es ihnen passt oder grad was bewegendes passiert, wenn der Täter die Befindlichkeit nicht stört, insofern bin ich auch wieder raus, ob meine Ölrechnung wegen Putin oder den Grünen steigt ist auch schon egal.
 

Hatschii

ist verwarnt
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15 März 2008
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Der Westen verkommt aber ohnehin zur Witzfigur seit Jahren...
Wohl wahr. Welcher andere 500 Mio. umfassende souveräne Staatenbund lässt sich unter Sanktionsdrohungen und mit völkerrechtswidrigen Gesetzen (Schutz der europäischen Energieversorgungssicherheit lol,) seine Energiepolitik vorschreiben?
 

sussy_baka

L12: Crazy
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1 Jan 2020
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Seit wann bist du eigentlich so geil auf Zero tolerance, warst du nichtmal liberal oder libertär? Aber scheinbar ist es von da gar nicht so weit zu woke, ich schiebe es mal auf die Uni. :(

Was stimmt: CW erlaubt Politik willkürlich wenn es ihnen passt oder grad was bewegendes passiert, wenn der Täter die Befindlichkeit nicht stört, insofern bin ich auch wieder raus, ob meine Ölrechnung wegen Putin oder den Grünen steigt ist auch schon egal.

Ich würde ja einfach sagen, ich bin an Erfahrung gewachsen. :coolface:

Anonymität und Kommunikation über Bildschirme holt häufig nicht gerade die beste Seite aus Menschen heraus, auch aus mir nicht.

Zielführende Gespräche, wo beide Seiten zuhören werden zu oft von böswilligen oder sonst toxischen Usern gekappt, die dann die gesamte Stimmung ruinieren. Heute bin ich also eher für strikte Moderation, so dass sich alle anwesenden wohl fühlen. Und die toxischen User kann man bannen, vllt mit einem Hinweis, dass man sich in Therapie begeben kann, oder den Zirkus halt in kleinerem Rahmen (PNs, WhatsApp-Gruppen) weiterführen kann.
 
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