Zero Tolerance Der Russisch-Ukrainische-Krieg

Sollte der Westen die Ukraine aktiv mit eigenen Truppen unterstützen?

  • Ja, mit dem gesamten Arsenal

    Stimmen: 17 35,4%
  • Ja, aber nur in weniger riskanten Einsätzen

    Stimmen: 3 6,3%
  • Nein, da dies zu eskalierend ist

    Stimmen: 16 33,3%
  • Nein, da uns dieser Krieg nichts angeht

    Stimmen: 9 18,8%
  • Unentschlossen

    Stimmen: 3 6,3%

  • Stimmen insgesamt
    48
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .
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1.Bittet achtet darauf nicht pauschal über andere Nutzer oder Personen herzuziehen.

2. Mit Beleidigungen solltet ihr euch zurück halten und nur Begriffe benutzen, welche objektiv zutreffen können. So darf Putin z.B. als größenwahnsinnig bezeichnet werden, aber nicht einfach so beleidigt werden.

3. Benutzt bitte Spoiler-Kästen und benennt diese entsprechend, wenn ihr besonders grausame Darstellungen, Fotos sowie Videos postet.

Zu wenig getan? Die USA und Europa haben doch nahezu alles an Unterstützung (finanziell, wirtschaftlich und materiell) ausgereizt, was man machen kann OHNE als direkte Kriegspartei zu gelten. Was hätte denn da deiner Meinung nach noch alles kommen sollen, ohne eigene Leute als Soldaten ins Land zu schicken?
Ja haben sie am Anfang. Nun stockt es massiv und der Ukraine geht dadurch die Munition aus.
 
Zu wenig getan? Die USA und Europa haben doch nahezu alles an Unterstützung (finanziell, wirtschaftlich und materiell) ausgereizt, was man machen kann OHNE als direkte Kriegspartei zu gelten. Was hätte denn da deiner Meinung nach noch alles kommen sollen, ohne eigene Leute als Soldaten ins Land zu schicken?

Das ist falsch.
Aktive Kriegspaetei wird man, wen man aktiv teilnimmt.
Ob man mit 1 $ oder 1 Trillion $ unterstützt ist dafür unerheblich und auch keine aktive Teilnahme.

Desweiteren haben die USA und Europa bis heute relativ gesehen nur das Mindeste getan und geliefert. Leerräumen von alten Lagerbeständen und Geld Transferleistungen, die die Ukraine gerade so über Wasser halten.

Wieder das Beispiel:
Die USA verfügen über ca 2000 aktive Kampfpanzer und 3000 Kampfpanzer im Depots.
Geliefert haben sie 30.
Bei der Artelerie siehts ähnlich aus.

Deutschland liefert über die nächsten 3 Jahre 35 Haubitzen. Das bräuchte die Ukraine im Monat.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der ARD Mediathek kann man jetzt das Video "20 Tage in Mariupol" anschauen

+++ HINWEIS: DER FILM GIBT ERSCHÜTTERNDE EINBLICKE IN DAS LEID DER BELAGERTEN ZIVILBEVÖLKERUNG, DIE AUF MANCHE ZUSCHAUENDE VERSTÖREND WIRKEN KÖNNEN. +++ Ein ukrainisches AP-Journalist:innen-Team in Mariupol dokumentiert trotz Belagerung die Gräueltaten der russischen Invasion. Als einzige internationale Reporter:innen vor Ort halten sie entscheidende Kriegsbilder fest, darunter das Leid der Zivilbevölkerung, Massengräber und die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Der Dokumentarfilm von Pulitzer-Preisträger Mstyslav Chernov zeigt auch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die Presseagentur AP. Er basiert auf Chernovs täglichen Nachrichtenberichten und eigenen Aufnahmen aus dem Kriegsgebiet. Mehrfach ausgezeichnet vermittelt dieser Dokumentarfilm erschütternde Einblicke in das Leid der belagerten Zivilist:innen. Trotz der Schwere des Themas richtet er einen unschätzbar wertvollen Blick auf die Herausforderungen des Nachrichten-Journalismus in Konfliktgebieten und zeigt auch globale Auswirkungen.


Ich denke mal die Warnung ist nicht umsonst da, also vorher überlegen, ob man sich die 90 Minuten angucken möchte.
 
In der ARD Mediathek kann man jetzt das Video "20 Tage in Mariupol" anschauen




Ich denke mal die Warnung ist nicht umsonst da, also vorher überlegen, ob man sich die 90 Minuten angucken möchte.

Danke für den Tipp.
Hier ist auch ein Video, das den Krieg bis heute noch mal Chronologisch aufarbeitet.
Besonders Sehenswert für all diejenigen, die jetzt der Meinung sind, das die Ukraine den Krieg nun verloren hat, nachdem die Sommeroffensieve nicht den erhofften Erfolg hatte.
Das Video hilft dabei zu erinnen, das es um die Ukraine schon sehr viel schlechter stand (vor allen in den ersten beiden Monaten) und sie sich immer wieder von den Rückschlägen erholt und zurückgeschlagen hat.

 
Das ist falsch.
Aktive Kriegspaetei wird man, wen man aktiv teilnimmt.
Ob man mit 1 $ oder 1 Trillion $ unterstützt ist dafür unerheblich und auch keine aktive Teilnahme.

Desweiteren haben die USA und Europa bis heute relativ gesehen nur das Mindeste getan und geliefert. Leerräumen von alten Lagerbeständen und Geld Transferleistungen, die die Ukraine gerade so über Wasser halten.

Wieder das Beispiel:
Die USA verfügen über ca 2000 aktive Kampfpanzer und 3000 Kampfpanzer im Depots.
Geliefert haben sie 30.
Bei der Artelerie siehts ähnlich aus.

Deutschland liefert über die nächsten 3 Jahre 35 Haubitzen. Das bräuchte die Ukraine im Monat.

Die USA und Europa haben nicht "das Mindeste" getan, das wäre nämlich 0. Es gab keinerlei vertragliche Verpflichtungen, die Ukraine überhaupt zu unterstützen. Deutschland liefert 35 Haubitzen und damit genau 35 mehr als sie eigentlich hätten liefern MÜSSEN. Insofern ist da in Summe auf freiwilliger Basis schon enorm viel passiert, wenn man Hilfspakete, Sanktionen gegenüber Russland, Munition-, Material- und Waffenlieferungen insgesamt zusammen nimmt. Dass einige hier wohl gerne noch mehr hätten, steht dann auf einem anderen Blatt
 
Die USA und Europa haben nicht "das Mindeste" getan, das wäre nämlich 0. Es gab keinerlei vertragliche Verpflichtungen, die Ukraine überhaupt zu unterstützen. Deutschland liefert 35 Haubitzen und damit genau 35 mehr als sie eigentlich hätten liefern MÜSSEN. Insofern ist da in Summe auf freiwilliger Basis schon enorm viel passiert, wenn man Hilfspakete, Sanktionen gegenüber Russland, Munition-, Material- und Waffenlieferungen insgesamt zusammen nimmt. Dass einige hier wohl gerne noch mehr hätten, steht dann auf einem anderen Blatt

Das ist falsch.
Das Mindeste, ist das Mindeste.
Also so viel, das es gerade ausreicht.

0 ist 0.
Oder auch nichts.

Ja, weder die USA noch Deutschland sind vertraglich verpflichtet, der Ukraine überhaupt zu helfen.
Aber beide haben sich öffentlich dazu bekannt, alles zu tun damit die Ukraine diesen Krieg nicht verliert und sie mit allem nötigen zu versorgen.
Und das haben sie nicht aus Gutmenschentum getan, sondern weil es im Ureigenen Intresse der Europär ist und eine existentielle Frage darsstellen kann.

Man muß sich mit der Frage beschäftigen, ob es nicht besser gewesen wäre der Ukraine keine Hoffnung in Form von falschen Versprechungen zu machen und somit ihren Wiederstandswillen gestärkt zu haben. Also genau das, was Kremelnahe Kriegsgegner seit jeher postulieren. Möglicherweise hat Putin Recht behalten, das der Westen seine Unterstützung zum einen zurück hällt und zum anderen früh einstellt.

Ich persönlich glaibe das btw nicht und hoffe nach wie vor, das der Westen, und damit mein ich vor allem Europa VOR den USA, aufwacht und diese Situation ernst nimmt.

2024 wird entscheidend für die Ukraine.
Weniger mit dem was auf dem Schlachtfeld passiert, sondern vielmehr was dahinter entschieden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die USA und Europa haben nicht "das Mindeste" getan, das wäre nämlich 0. Es gab keinerlei vertragliche Verpflichtungen, die Ukraine überhaupt zu unterstützen. Deutschland liefert 35 Haubitzen und damit genau 35 mehr als sie eigentlich hätten liefern MÜSSEN. Insofern ist da in Summe auf freiwilliger Basis schon enorm viel passiert, wenn man Hilfspakete, Sanktionen gegenüber Russland, Munition-, Material- und Waffenlieferungen insgesamt zusammen nimmt. Dass einige hier wohl gerne noch mehr hätten, steht dann auf einem anderen Blatt
Doch, die USA hatten streng genommen eine "vertragliche" Verpflichtung , auch wenn sie das wohlweislich nicht so argumentiert hat. Immerhin wollten ja Washington und Moskau (lololol) wegen der Abgabe der Atomwaffen die Sicherheit der Ukraine garantieren.

Unabhängig davon - man kann beides tun: groß loben, wie viel gegeben wird und wie unglaublich großzügig das ist und gleichzeitig darauf hinweisen, dass bei schnelleren Schritten und weiter reichenden Waffen vielleicht schon weniger mehr gebracht hätte an einigen Fronten.
 
Ich habe gerade ein mulmiges Gefühl nachdem Avdiivka gefallen ist und die Ukrainer sich so chaotisch zurück gezogen hatten.
 
Ich habe gerade ein mulmiges Gefühl nachdem Avdiivka gefallen ist und die Ukrainer sich so chaotisch zurück gezogen hatten.

Tatsächlich war es ein ziemlich erfolgreicher Rückzug mit minimalsten Verlusten, was zum großen Teil der 3 Sturm Brigade zu verdanken ist.
Wen man bedenkt, wie lange man mit dem Rückzug geartet hat und der Kessel nahezu geschloßen war, hat es die Ukraine relativ gut geschafft sich abzusetzen.

Mir mach da eher der aktuelle Artikel der Kiew Indipendent Sorgen, das es keine ausgebauten Auffangstellungen geben soll und man erst gerade angefangen hat, die nachliegende Verteidigungslinie aufzubauen. Ich halte das zwar für unglaublich, da dies ein katatsrophaler Fehler und Versagen der Ukrainischen Armee Führung wäre aber wer weiß ob das nicht stimmt. Das könnte dazu führen, das die Russen dort tichtig tief durchbrechen und die ganze Front kolabiert.

Aber die Russen scheinen auch nicht wirklich in der Lage zu sein, weiter vorzustoßen und begnügen sich wohl mit Adijivka als Prestigeerfolg zur Putin Wahl. Das würde der Ukraine kostbare Zeit geben
 
Dass Navalny irgendwann direkt oder indirekt durch Russlands Herrschaft stirbt, überrascht mich nicht.
Heute morgen hörte ich auf WDR4, dass Assange jetzt an die USA ausgeliefert werden soll und dass man dort um sein Leben fürchte (Spekulation?).

Wenn es so kommt, wie befürchtet, sehe ich irgendwo Parallelen zu Navalny und im Detail auch Unterschiede.
- Navalny machte sich zum Staatsfeind, weil er (nach meinem geringen Kenntnisstand) Videos über Missstände in Russland verbreitete (Schlaglöcher, Korruption und mehr) und dann auch noch als Opposition zur Wahl antrat.
- Assange (soweit ich weiß) veröffentlichte Kriegsverbrechen der USA durch Hacks/Leaks der militärischen Archive.

Ob die USA wirklich so weit gehen, wenn er ausgeliefert wird?
VIEL zivilisierter war die USA in der Vergangenheit nämlich nicht. Weder im Osten, noch in Südamerika, noch in Asien seit den 50ern.

Erst redest du Innenpolitisch von zwei Mitbürgern, die unterschiedlicher nicht sein können, wobei Assange Aktenweise Vertrauliches Material veröffentlicht hat, ob das eine Straftat ist wird dann ggf. ein Gericht klären. Missstände im eigenen Land aufzeigen ist also das gleiche, oha. Dann lebt Nawalny in einer Diktatur, er ist vergiftet worden und später ist er im Knast verreckt, obwohl er nichts getan hat. Man wird in Russland eingesperrt wenn man einen leeren Zettel in die Luft hält oder Blumen nieder legt.

Dann springst du zur Außenpolitik, what about Südamerika und viel zivilisierter sind die Amis deiner Ansicht nach auch nicht, zivilisierter als wer? Nawalny oder als Spongebob? Russland ist ein ganz anderes System, Amerika hat Gewaltenteilung, Trump oder Biden können nicht frei über Assange verfügen so wie ein Mafiaboss über einen Kiosk-Besitzer. Ja leider sind Demokratien viel zivilisierter, hält extreme Gruppen wie die Hells Angels, Clans oder andere trotzdem nicht davon ab hier Straftaten zu begehen, dazu kommen viele Einzelkämpfer und verwirrte Idioten. Viele haben ihr geballtes Wissen aus dem Internet. Volodymyr Yermakov, Artem Kozachenko oder auch der Tankwart in Idar-Oberstein mussten wegen Hetze im Netz sterben. Das sind die echten Helden unserer Zeit.

keine Ahnug was du mit deinem Post relativieren wolltest, es hat von vorne bis hinten nicht funktioniert.

Was stimmt ist das Putin es gerne so hätte. Fakenews und Desinformation um den Westen zu destabilisieren und zu spalten gehört zu Putins Primärzielen und das schon seit Jahrzehnten. Natürlich findet er seine Opfer, man muss sich nur mal das Statement vom Tankwart Mörder aus Idar-Oberstein anhören, das sind niedrige Beweggründe, besser niedrigste Beweggründe, eine Schande für Deutschland. Auch der Syrer der die beiden Nationalbasketballspieler erstochen hat, wird seiner Strafe nicht entgehen, er kann von Glück sagen dass er mit seinen 15 Jahren vor einem deutschen Gericht steht, ich wäre nicht so gnädig, aber ich bin zum Glück auch kein Richter.
 
Erst redest du Innenpolitisch von zwei Mitbürgern, die unterschiedlicher nicht sein können, wobei Assange Aktenweise Vertrauliches Material veröffentlicht hat, ob das eine Straftat ist wird dann ggf. ein Gericht klären. Missstände im eigenen Land aufzeigen ist also das gleiche, oha. Dann lebt Nawalny in einer Diktatur, er ist vergiftet worden und später ist er im Knast verreckt, obwohl er nichts getan hat. Man wird in Russland eingesperrt wenn man einen leeren Zettel in die Luft hält oder Blumen nieder legt.

Dann springst du zur Außenpolitik, what about Südamerika und viel zivilisierter sind die Amis deiner Ansicht nach auch nicht, zivilisierter als wer? Nawalny oder als Spongebob? Russland ist ein ganz anderes System, Amerika hat Gewaltenteilung, Trump oder Biden können nicht frei über Assange verfügen so wie ein Mafiaboss über einen Kiosk-Besitzer. Ja leider sind Demokratien viel zivilisierter, hält extreme Gruppen wie die Hells Angels, Clans oder andere trotzdem nicht davon ab hier Straftaten zu begehen, dazu kommen viele Einzelkämpfer und verwirrte Idioten. Viele haben ihr geballtes Wissen aus dem Internet. Volodymyr Yermakov, Artem Kozachenko oder auch der Tankwart in Idar-Oberstein mussten wegen Hetze im Netz sterben. Das sind die echten Helden unserer Zeit.

keine Ahnug was du mit deinem Post relativieren wolltest, es hat von vorne bis hinten nicht funktioniert.

Was stimmt ist das Putin es gerne so hätte. Fakenews und Desinformation um den Westen zu destabilisieren und zu spalten gehört zu Putins Primärzielen und das schon seit Jahrzehnten. Natürlich findet er seine Opfer, man muss sich nur mal das Statement vom Tankwart Mörder aus Idar-Oberstein anhören, das sind niedrige Beweggründe, besser niedrigste Beweggründe, eine Schande für Deutschland. Auch der Syrer der die beiden Nationalbasketballspieler erstochen hat, wird seiner Strafe nicht entgehen, er kann von Glück sagen dass er mit seinen 15 Jahren vor einem deutschen Gericht steht, ich wäre nicht so gnädig, aber ich bin zum Glück auch kein Richter.

Was ich als politisch verirrter und ungebildeter Wirrkopf gedacht habe (ich freue mich, wenn du mich eines besseren belehren wirst):
- Navalny wird bei uns als mutigen Helden gesehen, weil er sich gegen Putin auflehnte, weil er Missstände in Russland offen anprangerte
- Assange wird als Landes-Verräter gesehen, weil er Geheimnisse auspackte, um Missstände des US-Militärs anzuprangern
--> Reine Interpretation der Geschehnisse. Daher fragte ich mich, ob man Assange in Russland als Helden feiert und Navalny als Landes-Verräter.

Ich springe nicht hin und her mit dem Rest. Ich suchte nach Beispielen über die Skrupellosigkeit der USA in der jüngeren Geschichte, nur zur Relativierung. Nord-Korea-Krieg, Attentate auf sozialistische Präsidentschaftskandidaten in Südamerika, Agent Orange, Angriffskrieg in Irak (Massenvernichtsungswaffen?), viele Kollateralschäden durch Drohnen, zwei Atombombenangriffe, ich meine sogar ein Völkermord in Afrika(?), ... die Liste ist lang. Man kann da geteilter Ansicht sein, ob die USA immer nur die Verteidiger des Guten waren. Russland ist es für mich aber definitiv erst recht nicht - v.a. mit ihrer Wagner-Gruppe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich als politisch verirrter und ungebildeter Wirrkopf gedacht habe (ich freue mich, wenn du mich eines besseren belehren wirst):
- Navalny wird bei uns als mutigen Helden gesehen, weil er sich gegen Putin auflehnte, weil er Missstände in Russland offen anprangerte
- Assange wird als Landes-Verräter gesehen, weil er Geheimnisse auspackte, um Missstände des US-Militärs anzuprangern
--> Reine Interpretation der Geschehnisse. Daher fragte ich mich, ob man Assange in Russland als Helden feiert und Navalny als Landes-Verräter.

Ich springe nicht hin und her mit dem Rest. Ich suchte nach Beispielen über die Skrupellosigkeit der USA in der jüngeren Geschichte, nur zur Relativierung. Nord-Korea-Krieg, Attentate auf sozialistische Präsidentschaftskandidaten in Südamerika, Agent Orange, Angriffskrieg in Irak (Massenvernichtsungswaffen?), viele Kollateralschäden durch Drohnen, zwei Atombombenangriffe, ich meine sogar ein Völkermord in Afrika(?), ... die Liste ist lang. Man kann da geteilter Ansicht sein, ob die USA immer nur die Verteidiger des Guten waren. Russland ist es für mich aber definitiv erst recht nicht - v.a. mit ihrer Wagner-Gruppe.

Naja, diese Schwarz/Weiß Malerei wie du sie darstellst gibt es ja aber in der Realität nicht.
Weder wird Nawalny im Westen als Held glorifiziert, man geht sehr wohl auch auf seine politische Ausrichtung ein noch wird Assange als Landesveräter gebrandmarkt, es gibt eine starke Pro-Assange Meinung die auch teils politisch geteilt wird.
Auch die USA sind längst nicht der white Knight wie du diese in der Außenwirkung darstellst. Es wird sehr wohl kritisch auf die Handlungen geschaut wie der Irak Krieg oder Guantanamo. Und beides hat den USA bis heute nachhaltig stark geschadet.

Und trotzdem sind die USA deswegen nicht wie Russland.
Und der Fall Assange nicht der gleiche wie Nawalny.

Bei Nawalny ging es immer um stark konsruierte Vorwürfe um eine politische Opposition zu unterdrücken mit aktiven Mordanschlägen und letztendlich dem Tod des DIssidenten.
Bei Assange geht es um einen realen Fall der stattgefunden hat und die Frage gestellt wird, was Pressefreiheit abdeckt. Der Vorwurf (WikiLeaks) ist real und ihn erwarten rechtsstaatliche Gerichtsverwahren, die zugegeben auf sehr fragwürdigen juristischen Beinen stehen (Espionage Law von 1917). Und auch das wird öffentlich kritisiert, ohne das man deswegen Repressalien befürchten muß. Anders als in RUssland, wo du für Blumenniederlegung für Nawalnys Tod 10 Jahre Gefängnis erhältst.

Das ZDF hat das Thema auch gut aufgeabreitetund mit Elmar Thewesen als auch dem Edward Snowden Anwalt Wolfgang Kaleck 2 repräsentative Stimmen eingeladen, die das ganze aus der jeweiligen Pro und Contra Seite bewerten


P.S.
Was meinst du mit Nord Korea Krieg
 
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Was ich als politisch verirrter und ungebildeter Wirrkopf gedacht habe (ich freue mich, wenn du mich eines besseren belehren wirst):
- Navalny wird bei uns als mutigen Helden gesehen, weil er sich gegen Putin auflehnte, weil er Missstände in Russland offen anprangerte
- Assange wird als Landes-Verräter gesehen, weil er Geheimnisse auspackte, um Missstände des US-Militärs anzuprangern
--> Reine Interpretation der Geschehnisse. Daher fragte ich mich, ob man Assange in Russland als Helden feiert und Navalny als Landes-Verräter.

Ich springe nicht hin und her mit dem Rest. Ich suchte nach Beispielen über die Skrupellosigkeit der USA in der jüngeren Geschichte, nur zur Relativierung. Nord-Korea-Krieg, Attentate auf sozialistische Präsidentschaftskandidaten in Südamerika, Agent Orange, Angriffskrieg in Irak (Massenvernichtsungswaffen?), viele Kollateralschäden durch Drohnen, zwei Atombombenangriffe, ich meine sogar ein Völkermord in Afrika(?), ... die Liste ist lang. Man kann da geteilter Ansicht sein, ob die USA immer nur die Verteidiger des Guten waren. Russland ist es für mich aber definitiv erst recht nicht - v.a. mit ihrer Wagner-Gruppe.

oh, sorry dass ich dich verwirrt habe, das du politisch verirrt bist habe ich nicht geschrieben, nur dass dein Post nicht ganz schlüssig ist.

Du redest von Nawalny und von Assange und obwohl Assange seit Jahrzehnten in England fest hängt und die USA Assange bis jetzt nicht verurteilen konnten, versuchst du mit dem Beispiel die Skrupellosigkeit der USA anzuprangern, imo ganz falsches Beispiel. Mir fallen auch 100te Beispiele ein, wo Amerika sich scheiße verhalten hat, passt aber hier nicht ganz rein. im letzten Satz zählst du ach noch mal alles auf was in den letzten (100?) Jahren schlechtes aus Ameirka gekommen ist. Puh, lange Liste. Ist denn die USA für dich mitverantwortlich und Mitschuld am Ukriane Krieg? Oder willst du weiter Whataboutism betreiben? Nur mal ganz nüchtern nachgefragt.
 
Dieses böse Amerika, joa, kann man drüber reden, ich möchte aber mehr ins Detail gehen und über Russlands hybride Kriegsführung sprechen und wie wichtig ein schwacher Westen für Putin ist. Hier erst mal ein Artikel dazu, nachzulesen (Quelle) auf tagesschau.de

Wie Ukrainer demoralisiert werden sollen​

Stand: 21.02.2024 06:00 Uhr
Pro-russische Hacker sollen versucht haben, Ukrainer in Europa mit einer Kampagne zu demoralisieren. Die Hacker nutzten nach Informationen eines IT-Sicherheitsunternehmens auch Domains mit Bezug zu Nawalny.

Von Marcel Kolvenbach, SWR
Im vergangenen Herbst haben pro-russische Hacker gezielt Hunderte täuschend echt aussehende E-Mails verschickt, die den Anschein erweckten, von ukrainischen Behörden zu stammen.

Die PDF-Dokumente im Anhang der Mails gaben vor, die Bevölkerung auf anstehende Engpässe bei Nahrungsmitteln und Energieversorgung vorzubereiten. Die praktischen Überlebenstipps riefen zum Verzehr von Brennnesseln und Tauben auf und die Bilder sollten Ekel und Verzweiflung vermitteln.

In einer weiteren Desinformationswelle wurde ukrainischen Bürgern im In- und Ausland Neujahrsgrüßen gemailt, begleitet von dem Rat, sich mit der Amputation von Gliedmaßen für den Kriegsdienst untauglich zu machen, "ein paar Minuten Schmerz für ein sorgenfreies Leben", so der Text.

Entdeckt haben das Cyber-Spezialisten des in Bratislava ansässigen IT-Sicherheitsunternehmen ESET. Ziel der Mails sei es gewesen, die ukrainische Bevölkerung in der Heimat und in der EU zu demoralisieren und Wut auf die ukrainische Regierung zu schüren. Das geht aus einem Bericht hervor, der dem SWR vorab vorliegt. ESET hat die Aktionen der bis heute unbekannten Gruppe unter dem Namen "Operation Texonto" zusammengefasst.


Cyberangriffe die den Westen destabilisieren sollen gibt es schon lange, die Ukraine ist seit Putins Amtsantritt außerdem eines seiner wichtigsten Ziele. Neben der Rekrutierung von Trollen vor Ort sind Cyberangriffe und Meinungsbildung im Netz für den Kreml kriegsentscheidend. Die Unterstützung aus dem Westen muss bröckeln, Waffen liefern kann keine Lösung sein und ohne Gas aus Russland gehen wir zugrunde. Die Angst geht um…
 
Doch, die USA hatten streng genommen eine "vertragliche" Verpflichtung , auch wenn sie das wohlweislich nicht so argumentiert hat. Immerhin wollten ja Washington und Moskau (lololol) wegen der Abgabe der Atomwaffen die Sicherheit der Ukraine garantieren.
Das haben die USA nicht getan. Im Budapester Vertragswerk ging es um die Respektierung der Souveränität und Grenzen der Ukraine. Das haben UK und USA befolgt. Oder was meinst du?
 
Tatsächlich war es ein ziemlich erfolgreicher Rückzug mit minimalsten Verlusten, was zum großen Teil der 3 Sturm Brigade zu verdanken ist.
Wen man bedenkt, wie lange man mit dem Rückzug geartet hat und der Kessel nahezu geschloßen war, hat es die Ukraine relativ gut geschafft sich abzusetzen.
War dann aber doch eher auf den letzten Drücker oder schon drüber.
Sicher spielt Materialmangel die übergeordnete Rolle.
(Rückzug will gut gedeckt werden durch Artillerie
aka Absetzbewegung)

Mir mach da eher der aktuelle Artikel der Kiew Indipendent Sorgen, das es keine ausgebauten Auffangstellungen geben soll und man erst gerade angefangen hat, die nachliegende Verteidigungslinie aufzubauen. Ich halte das zwar für unglaublich, da dies ein katatsrophaler Fehler und Versagen der Ukrainischen Armee Führung wäre aber wer weiß ob das nicht stimmt. Das könnte dazu führen, das die Russen dort tichtig tief durchbrechen und die ganze Front kolabiert.
Aber die Russen scheinen auch nicht wirklich in der Lage zu sein, weiter vorzustoßen und begnügen sich wohl mit Adijivka als Prestigeerfolg zur Putin Wahl. Das würde der Ukraine kostbare Zeit geben
Die Russen haben nach den Berichten massive Verluste an Mensch und Material bei Operation zu verzeichnen. Die müssen sich nun auch erstmal neu Strukturieren. Dazu ist Awdijika wohl zum Großteil zerstört und für die russische Armee mehr Hindernis als nützlich.
Bald endet auch der Winter, dass macht große Vorstöße auf den dann mit Sicherheit massiv verschlampten Gebiet schwer.
 
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