Der offizielle "Sinn des Lebens" Thread

Ach, ich weiß auch nicht wieso sich die Kirche so gegen die Evolution und den Urknall sträubt, schließlich muss der irgendwie entstanden sein, durch Zufall ist wieder so ne Sache. Irgendwas muss dagewesen sein, aus dem Nichts entsteht auch nichts, und wenn da etwas war, das den Urknall ausgelöst hat, dann woher kam es, woraus schließlich unsere Sonne und deren Planeten geformt wurden?! -Andererseits sagen die Christen, Gott war immer und ist immer da. Nunja, das ist nicht begreifbar, genausowenig wie die Evolutionslehre letztenendes, ich glaube die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Selbst wenn wir nur ein kleines Universum darstellen würden am Spielplatz irgendeines Gottes, stellt sich dann noch immer die Frage wer die Welt in der Gott lebt erschaffen hat und wer ihn erschaffen hat, dass etwas schon immer da war, kann ich nicht akzeptieren, weder von der Evolutionslehre noch vom Christentum.

Aber darum geht es hier auch nicht... genug off topic.
 
Zuletzt bearbeitet:
Papier ist geduldig, digitales Papier noch mehr, schreib was du denkst, bevor du es vergisst.

Ich glaube für jemanden zu sterben hat was, für jemanden zu leben allerdings auch...

Das ist irgendwie schon seit KIndheit mein Wunsch. Für die Person zu sterben, die ich Liebe. :) Klingt zwar krank, aber ist so. Aber ich bin sowieso nen Krieger. ^^
 
42 kommt dabei heraus, wenn man computern das denken überlässt, die Geschichte sollte veranschaulichen, dass reine Rechenleistung keinen Verstand ersetzen kann. Frag einen Computer wie blau aussieht, er wird dir sagen #0000FF...

Außerdem kann 42 nicht die Antwort gewesen sein, dafür ist sie zu simpel, andererseits sollte sie ja simpel sein, insofern wurde sie sicherlich gerundet. Wie auch immer, Wissenschaftler haben herausgefunden, bzw sind großteils der einheitlichen Meinung, dass das Universum sehr Wahrscheinlich nicht völlig unendlich ist, allerdings unendlich viele paralell universen existieren, was wiederum unsere Existenz und unseren Sinn immer mehr in Frage stellt, schließlich legt eine unendliche Menge an Universen den Gedanken sehr Nahe, dass wirklich alles nur aus Zufall entstanden ist.

Vielleicht sogar die Evolution...

Die aus der Quantenphysik stammende Theorie der multiplen Universen soll angeblich durch irgendwelche Versuche sogar schon bewiesen sein.

Und um dazu doch noch etwas zu sagen: Nach meinem Wissen hat die Kirche KEIN Problem mit der Urknall, der sich durchaus mit der Schöpfungsgeschichte sehr schön in Einklang bringen läßt. Selbst mit Darwin hat sch die Kirche in der Zwischenzeit angefreundet. ;)
 
Ich glaube der Sinn des lebens ist einfach glücklich zu werden, spaß und erfolg zu haben. Was anderes macht für mich keinen Sinn :-?
 
Ich glaube der Sinn des lebens ist einfach glücklich zu werden, spaß und erfolg zu haben. Was anderes macht für mich keinen Sinn :-?

Das gehört zweifelslos dazu, aber auf nur das reduziert wäre es, sorry, etwas sinn- und geistlos. ;) Denn das können Tiere genau so haben.

Da finde ich diesen alten Satz für Männer (den man auf Frauen im Grunde auch übertragen kann) schon um Einiges näher:

Ein Haus zu bauen, einen Baum zu pflanzen, ein Kind zu zeugen.

Darüber hinaus finde ich es zutiefst sinnvoll, aber leider auch für die Meisten unerreichbar, wenn man etwas hinterläßt, was einen die Welt nie vergessen läßt (im positiven Sinne). Sei es ein Bild, ein Medikament oder die Relativitätstheorie. ;)
 
Das gehört zweifelslos dazu, aber auf nur das reduziert wäre es, sorry, etwas sinn- und geistlos. ;) Denn das können Tiere genau so haben.

Da finde ich diesen alten Satz für Männer (den man auf Frauen im Grunde auch übertragen kann) schon um Einiges näher:

Ein Haus zu bauen, einen Baum zu pflanzen, ein Kind zu zeugen.

Darüber hinaus finde ich es zutiefst sinnvoll, aber leider auch für die Meisten unerreichbar, wenn man etwas hinterläßt, was einen die Welt nie vergessen läßt (im positiven Sinne). Sei es ein Bild, ein Medikament oder die Relativitätstheorie. ;)
Was nützt es dir, dass andere deinen Namen kennen, wenn du Tot bist? ich finde das ziemlich sinnlos, allerdings finde ich es richtig der Welt was gutes zu tun, solange es einen glücklich macht :-)

btw: ich check das mit der 42 nicht... hab mir die geschichte eben durchgelesen aber ka ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Wen ich tot bin, nutzt mir das wohl nichts (wer weiß ...). ABER: Es würde dann doch einen deutlichen Unterschied zum Leben unserer Meerschweinchen markieren ... ;)
 
Die aus der Quantenphysik stammende Theorie der multiplen Universen soll angeblich durch irgendwelche Versuche sogar schon bewiesen sein.

Und um dazu doch noch etwas zu sagen: Nach meinem Wissen hat die Kirche KEIN Problem mit der Urknall, der sich durchaus mit der Schöpfungsgeschichte sehr schön in Einklang bringen läßt. Selbst mit Darwin hat sch die Kirche in der Zwischenzeit angefreundet. ;)

da blieb ihr aber auch nach der aufklärung und der technisch-wissenschaftlichen und vorallem gesellschaftlichen revolution des 19.jh. garnichts anderes über.
@mox
ich bin auch in keiner kirche und verstehe die probleme der kreationisten etc. ebenso wenig...
mich interessieren erklärungsansätze wie creative design etc.
naja, leider wird man hier auf cw ja in der hinsicht abgewürgt, dank bestimmter leute, die sich was das thema angeht, nie wirklich beherrschen konnten (*hust* ajk *hust*)...
BTT
 
Für mich ist einer der Sinne dieser Welt, soviel wie möglich über selbige in Erfahrung zu bringen. Sein Wissen und Intelligenz zu akkumulieren, die Welt zu erfassen und schließlich philosophieren zu können.

Weitere Faktoren sind natürlich die sozialen Kontakte, Liebe, Sex, Geborgenheit, Selbstverwirklichung und Nahrung.
 
Für mich ist einer der Sinne dieser Welt, soviel wie möglich über selbige in Erfahrung zu bringen. Sein Wissen und Intelligenz zu akkumulieren, die Welt zu erfassen und schließlich philosophieren zu können.

Weitere Faktoren sind natürlich die sozialen Kontakte, Liebe, Sex, Geborgenheit, Selbstverwirklichung und Nahrung.

Klingt gut. Gehört auch zu meiner Ansicht.

Ich sehe die Sache gekürzt in etwa so:

Wir Menschen oder generell Lebewesen sind ein chemisch/physikalischer Zufall, die Bildung des Lebens auf der Erde hat sich einfach ergeben (also kein echter Sinn außer den chemisch-physikalischen Grundregeln dahinter).

Dennoch sind wir da, wir existieren. Die Menschen haben keinen Auftrag erhalten, und können/wollen dennoch Ziele verfolgen. Deshalb sollte jeder sich selbst seinen Lebensauftrag geben, selbst seine Ziele, nach denen er strebt, festlegen.

Dabei gibt es aber natürlich sinnvolle und weniger sinnvolle Ziele, abhängig von der philosophisch/etischen Grundposition.

Ein sinnvolles Ziel ist es, etwas zu hinterlassen, von dem andere vernunftfähige Wesen profitieren werden (ein neues Medikament, politischer Friede,...), bzw. andere Menschen in ihrer Selbstverwirklichung/ Zielverflogung unterstützt ( Wissen, Technologie,...).

Demgemäß könnte man folgern, dass es ein sinnvolles Lebensziel ist, das intelligente Leben zu erhalten und zu fördern.


Ein anderer sinnvoller Ansatz wäre, sich selbst seiner Existenz und Umwelt überhaupt erst im größeren Maßen bewusst zu werden, d.h dazu beizutragen das Wesen der Existenz zu ergründen, also forschen, philosophieren und Verständnis erlangen und vermitteln.
Denn wenn die Menschen nur ein kosmologischer "Unfall" sind, so sollte man sich bewusst sein, dass das Uni-/Multiversum nicht für den Menschen existiert und dass man sich den Regeln, denen das Universum, damit auch die Menschen und somit letztendlich auch wirselbst, folgen, bewusst sein sollte, damit man sich und seine Existenz überhaupt erst wirklich verstehen kann. Denn dann ist man erst fähig, das eigene Wesen zu durchblicken und Wesen des Lebens nachvollziehen zu können.




Ich weiß, Kurzfassung, die Rechtfertigungen sind zu gering...
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist einer der Sinne dieser Welt, soviel wie möglich über selbige in Erfahrung zu bringen. Sein Wissen und Intelligenz zu akkumulieren, die Welt zu erfassen und schließlich philosophieren zu können.

Weitere Faktoren sind natürlich die sozialen Kontakte, Liebe, Sex, Geborgenheit, Selbstverwirklichung und Nahrung.

hmm bei letzterem stimme ich dir zu...
muss aber aus persönlicher erfahrung sagen, dass wissensakkumulation nicht grundsätzlich befriedigend ist.
gerade die philosophie bedeutet(e) für viele menschen den untergang.
 
hmm bei letzterem stimme ich dir zu...
muss aber aus persönlicher erfahrung sagen, dass wissensakkumulation nicht grundsätzlich befriedigend ist.
gerade die philosophie bedeutet(e) für viele menschen den untergang.

Philosophie ist extrem zweischneidig, genauso wie Wissen. Weiss man zuviel von der Welt, sind gewisse Dinge nur noch kaum zu ertragen (Das Sterben Hunderttausender Menschen im Irak, Kinder-Prostitution in Ost-Europa, Mord und Totschlag) aber wenn man sowohl das Gute als auch das Schlechte sieht und das Schlechte eventuell sogar bekämpft, sind Enthüllungen immer besser als Verschleierungen.
Mit zuviel Philosophie erkennt man nur dass die Welt nie so werden wird wie sie sein könnte und man sie haben möchte.

@Ultrix
Stimme dir zu. Ich will auch meinen Abdruck in der Geschichte hinterlassen, etwas schaffen dass (und wenn es nur eine einzige Person ist) die Menschheit für einen Augenblick berührt.
Kurzum - die Welt retten. Denn mein Lieblingssprichwort besagt: Rette einen Menschen und du rettest die ganze Welt. :-)
 
Ich kann euch übrigens sagen, was der Sinn für die meisten ist, aber finde nicht dass es der universale Sinn schlecht hin ist, aber es ist einer dem die meisten nachstreben, und der wäre?

Nunja... Das streben nach MEHR, sei es Geld, sei es eine Emotion, sei es ein Gut, sei es Wissen, Macht, Liebe, Glück, wir streben immer danach mehr davon zu haben, das ist wohl das Motto unseres Lebens, mehr haben, mehr wollen, mehr sein...

Und wir sind mit nichts zufrieden, nicht auf lange sicht, egal wie gut es einem geht, das liegt imo in den Genen verankert, jeder Mensch denkt, dass es besser sein könnte, irgendwer hats besser, irgendwer ist reicher und ich denke selbst jemand der so unermesslich reich ist wie bill gates zB. denkt so, einfach weil das in unsrem Gen Code festgelegt ist. Ihr könnt es leugnen und unterdrücken ganz tief drinnen wollt ihr alle mehr.

Aber kann mans uns übel nehmen? Das ist schließlich das Motto der Evolution, sich weiter zu entwickeln, nicht nur auf genetischer sondern eben auch auf persönlicher Ebene. Wenn uns die Möglichkeit verwährt bleibt uns weiterzuentwickeln, mehr zu erreichen, dann werden wir unglücklich und unglück nimmt einem den Sinn fürs Leben, sodass man nichtmehr leben will, insofern kann ich die meisten Selbstmörder gut verstehen, ihnen wurde eine chance verwährt oder sie sehen keine mehr...

Deswegen tönt es auch immer wieder, dass man am liebsten für Jemanden sterben würde, der einem viel bedeutet, das ist nur verständlich, denn so würde man das leben mit einem Höhepunkt sondergleichen abschließen, abgeschlossen wäre es dennoch, und es wäre nichtsmehr zu erreichen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Philosophie ist extrem zweischneidig, genauso wie Wissen. Weiss man zuviel von der Welt, sind gewisse Dinge nur noch kaum zu ertragen (Das Sterben Hunderttausender Menschen im Irak, Kinder-Prostitution in Ost-Europa, Mord und Totschlag) aber wenn man sowohl das Gute als auch das Schlechte sieht und das Schlechte eventuell sogar bekämpft, sind Enthüllungen immer besser als Verschleierungen.
Mit zuviel Philosophie erkennt man nur dass die Welt nie so werden wird wie sie sein könnte und man sie haben möchte.
Das ganze gibt es ja auch noch in Ausmaßen. Wissen kann die SChönheit auch stören. Ich erinnere mich an Flash-Filmchen, die ich mir ganz gerne angesehen habe. Als ich mich selbst mit Flash und den typischen Tricks beschäftigt habe, konnte ich die Tricks in jenen Filmchen wiedererkennen, und plötzlich erkannte ich beispielsweise in einem Rotationseffekt, dass das Objekt in Wirklihkeit nur gestreckt und zusammengedrückt wurde, also die Rotation...nur Illusion war.

DUrch Verständnis und Wissen ist man dazu befähigt, Phänomene zu durchblicken, die gerade durch ihre scheinbare Unerklärbarkeit und Unantastbarkeit einen besonderen Reiz ausgeübt haben.
Das ist wohl nur ein Preis auf der Rechnung, die der Denker zahlen muss, um seinem Ziel der Erkenntnis näher kommen zu können, doch oft sind es aber auch gerade die Denker, die als Einzige in der LAge sind, wahre SChönheit zu erkennen. DIe meisten regen sich so einfach nur über Regen auf, erkennen aber nicht das verworrene belebte SChauspiel des Wassers, das ihnen geboten wird.
@Ultrix
Stimme dir zu. Ich will auch meinen Abdruck in der Geschichte hinterlassen, etwas schaffen dass (und wenn es nur eine einzige Person ist) die Menschheit für einen Augenblick berührt.
Kurzum - die Welt retten. Denn mein Lieblingssprichwort besagt: Rette einen Menschen und du rettest die ganze Welt. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Soa stelle ich nochmal rein was ich vor nem Jahr geschrieben habe auch wenn ich es nicht gerne tue.

Ich kann jeden Satz wahrwerden lassen

1 Ich kann jeden Satz wahr werden lassen. Das hört sich erstmal komisch an nur. Wie ist es gemeint.
Jeder kann Jeder Aussage zustimmen oder ihr nicht zustimmen. Bei allen Einstellungen, Sachen, universell. Zudem Situationen bewerten, mit Gefuehlen belegen und ähnliche zeigen sich ja wieder bei ähnlichen Situationen.
Aber man kann denken was man will. Es ist scheiß egal. Es ist doch alles ein großer Witz.
Jeder kann zu jeder Aussage andere Ansichten zu jeder Erinnerung andere Gefuehle haben.
Theorethisch könnte ich alles was passiert alle Situationen einem einzigen Gefuehl und einer einzigen Empfindung zuordnen. Immer Freude. Immer Angst. Ist das richtig was ich sage? Kann ich das fragen?
Jeder hat das nur durch seine Prägung anders aber glaubt das es wahr ist und er es nach außen hin präsentieren muß.
Aber eigentlich muß man nicht Diskutieren, da wir nur unsere Meinungen immer ummstellen. Aber warum. Es hat keinen Wert. Keine Meinung hat einen höheren Wert als eine andere. Man kann allem zustimmen alles ablehnen je nachdem ; man kann alles mit anderen Gefuehlen belegen mit anderen Augen sehen. Anders wahrnehmen.
Es ist wider jeglicher Vernunft das wir weiterleben, weil es ja eigentlich scheiß egal ist aber. Trotzdem treibt uns etwas an. Wir wollen etwas schaffen. Jeder macht etwas anderes. Jeder hat andere Ziele und Ansichten denn jeder kann sich alle Sätze wahr werden lassen.
Könnte man sagen daß wir in dieser Form eigentlich wie Tiere sind weil wir leben ja auch nur um zu ueberleben. Das Denken ist nur ein Nebenprodukt was uns zwar einiges bringt aber, letztlich auch egal ist da es nur sichert das wir im normalfall uns weiterentwickeln wollen und weiterleben wollen uns sonst aber fuer jeden einzelnen garnichts bringt.
Klar hat jeder seinen Spaß und soll ihn auch ausnutzen. Aber seine Dogmen soll er nicht verbreiten. Denn ich kann jeden Sarz wahrwerden lassen. Habe morgen hierzu deswegen eine ganz andere Meinung und ihr könnt es auch. Achja, es geht auch mit mehreren zur gleichen Sache. Denn.. Alles ist möglich
Nur die ganze Tragweite merkt man normal nicht, ich weiß nicht.
Man kann immer fest hinter seiner Meinung stehen. Sich immer später kritisieren. Immer sagen, daß man dies dies, vorher nicht wußte. Aber eigentlich ändern Sich nur Ansichten und Stimmungen Gefuehle Emotionen und es fuegen sich neue hinzu. Andere die weniger haben schließen von bekannten auf nehe. Deswegen haben Menschen die sich nur in einem bestimmten sozialen Umfeld verhalten auch ganz bestimmte Ansichten die sie selber gut zusammenschweißt.
Aber es ist nichts wert. Jeder kann jeden Satz wahrwerden lassen.

2 Die Macht der Gedanken im Gehirn sind letztlich doch ueberwiegend ueber die objektive Wahrheit. DIe es vielleicht geben mag. Aber niemand wuerde es sehen. Oder wenn jemand es sehen wuerde wäre es egal. Du kannst dir in dein Gehirn alles denken was du willst. Die Frage ist immer nur ob du es glaubst oder nicht, wie deine Meinung und Einstellung ist. (Aber läßt sich auch auf Gefuehle etc. uebertragen)
Jeder handelt nachdem was er fuer richtig hält. Alles kann man sich umdenken. Aber man akzeptiert nur selbst wirklich was man auch als wahr ansieht.
Aber das ist es nicht. Alles hat kein Wert. Ich widerspreche mich. Gut, aber so sollte man da nicht rangehen.
Ich kann bei jedem denken daß der so oder so ist und alles fuer wahr ansehen oder mir was offenhalten und immer so weiter. jeder denkt anders. nur ist das alles bei einem selber im gehirn. privat. niemand ist so wie man selber. keine mensch ist gleich. aber alle haben ansichten die sie fuer wahr halten. jeder. jeder denkt das. es ist lächerlich dann anzunhemen das es tatsächlich stimmt. Es ist wieder Paradox, daß ich mich Widerspreche, aber könnte das nicht auch ein gutes Zeichen sein?
Wenn jeder seine eigene Wirklichkeit im Gehirn hat. Worauf soll dann eine etwaige reale objektive Wahrheit beruhen. Wenn jeder jeder fuer sich Einstellung, Ansicht, Verhaltensmuster etc. zustimmen kann und das als wahr sieht oder nicht?
Man Argumentiert weil man mehrere Argumente als wahr ansiehen kann. Es gibt keine besseren. Das ist Einstellungssache. Es gibt Verständnisprobleme derzeit.
Es gibt eigentlich immer Verständnisprobleme, weil jeder ueber jeden anders denkt und ueber alles anders denkt alles anders wahrnimmt.
Irgendwann ist man geprägt und hat manche Grundansichten/verhalten/emotionen (alles das selbe?) die sich schwer ändern lassen.
Ich kann da viel drueber schreiben, aber ich muß es nicht weil entweder stimmt man dem zu oder nicht. Jeder sieht das anders.

3 Wenn man sagt, daß Gedanken, Einstellungen nur durch das Umfeld gekommen sind, kann man irgendwann akzeptieren, daß die eigene Meinung nicht von Wert ist. Aber das geht nicht so einfach. So geht das schonmal garnicht. Aber wenn man ueberzeugt ist, daß man eh alles austauschen kann, nur Ansichtssache ist, man das wechselt mit der Zeit kann man irgendwann Denken, daß alles möglich ist. Auch wenn das ein Widerspruch ist.
Ich meinte ja neulich schon, daß ich denke, daß das Denken wie ein Sinn ist. Man kann Halluzinationen auf dem Sinn haben und bei jedem ist er anders ausgeprägt? Ich weiß es natuerlich nicht.
Es dreht sich alles wie im Kreis. Argumentationsketten drehen sich auch im Kreis.
Denken als Ueberlebenstrieb?
Wir könnten alle Sinne manipulieren und uns unsere eigene Identität schaffen. Nur kommt es bei den meisten Menschen nicht so stark ausgeprägt dazu.
Aber wie oft denken wir, der macht sich was vor, wie kann der und der nur das wirklich glauben? Man sollte sich da nicht rausnehmen. Aber ich denke das geht normal schwer/garnicht, daß man sich da nicht rausnimmt.

4 Kann man alles machen, wenn man nur selber glaubt das es stimmt? Dafyr spricht:
- Menschen die nichtmehr sprechen fuer Jahre
- Leistungen unglaublicher Selbstkörperkontrolle
- Glaubens und Nahtoderfahrungen
- Bildung eines eigenen Stils, Geschmack, einer eigenen Weltansicht
- Placebowirkung

Es ist Paradox. Wir können alles glauben was wir wollen. Es mag daran liegen, daß es der Fehler ist daß wir mit einer Sprache denken, die uns nicht alles ausdruecken läßt was es mitzuteilen gibt.

Denke ich etwas weil es wahr ist oder wird etwas wahr fuer mich weil ich daran denke?!

Wenn das Denken nur ein Sinn ist kann es hier genauso zu Halluzinationen kommen. Alle Sinne sind speziell beeinflußt. Alle bilden nur einen Teil ab. Aber alle 5 bekannten können Halluzinationen bilden die man selber nichtmehr von der Realität unterscheiden kann. Auch Schmerzen.
Denken wir das es wahr ist was wir denken weil wir es denken.:
Jeder denkt anders und nicht jeder denkt, daß alles was er denkt richtig ist und stellt sich auch infrage. Aber. Wenn wir denken daß etwas wahr ist, dann weil es fyr uns wahr ist. Aber es ist nicht wahr weil jeder etwas anderes denkt. Paradox...
Aber jedem könnten die Sinne so einen Streich spielen das er es nicht merkt. Niemand kann mitbekommen, daß es eigentlich nicht richtig ist. Jeder muß mitbekommen daß es eigentlich nicht richtig ist.
Ist die Sprache ein Problem?

5 Wonach handelt und denkt man denn. Nach dem Grundgedanken seiner jetzigen Wahrheit? Nach der Prägung ja. Mit welchen Gefuehlen ich Erinnerungen belegt hab, Ansichten etc. Ist das das.
Nur jeder denkt da was anderes. Auch zu dem Thema. Deswegen wird nie jemand eine Wahrheit letztlich nachwiesen können.
Außer alle glauben dran. Aber wenn dann einer weggeht.

Man kann immer wieder was anderes sagen. Immer wieder was anderes denken. Zu allen Dingen.
Trotzdem will jeder jedem irgendwie etwas mitteilen, obwohl es eigentlich Paradox ist.
Ist das Harmoniebeduerfnis ist das Revierbildung, ist das dasgleiche, kann man dazu uberhaupt was sagen, kann man was sagen, ja kann man.

Denken ist Ueberlebenstrieb

6 Wenn wir mal ganz nuechtern an die Sache rangehen und keine Dinge ein fließen lassen die wir garnicht wissen können, sieht es ziemlich schlecht aus. Wir sollten uns in der Bewertung unseres Seins nicht irgendetwas vormachen, was wir sonst auch nicht tun wuerden. Wir leben, sterben und damit wird die ganze Sache sinnlos. Irgendwann erinnert sich keiner an unser Leben. Irgendwann sind alle Menschen tot und alles was passierte ist beduetungslos.
Das wir trotzdem etwas schaffen wollen, fuer unsere Ansichten kämpfen und uns so wie wir denken gut geben wollen und auch Leistungen vollbringen und Eindruck schinden, Partner bekommen ist nichts anderes als bei den Tieren auch. Nur haben die ja nacht Art meist ein bestimmtes Schema wie sie vorgehen. Wir hingegen sind da sehr individuell.
Als wären wir mehrere verschiedene Arten in einer. Jeder quasi seine eigene aber mit mehr oder weniger Ubereinstimmungen mit anderen. Wir nennen es Ansichten und Lebensweisen. Und schließen und dann mit anderen die gleichn handeln zusammen.
Wir wollen dann andere die anders sind oft von unsere Meinung uberzeugen. Wir diskutieren sagen wir. Wir wollen uns ja einen guten Standpunkt bilden. Und fuer toll objektiv halten.
Es ist auf einer gewissen Ebene lächerlich, aber so sind wir halt. Wir haben einen Ueberlebsenstrieb und schmuecken den, weil wir in der Entwicklung so weit oben stehen schon ganz nett aus. Wir können uns wirklich schon ganz groß was vormachen.
Da machen wir irgendwelche komischen Philosophien wie es denn richtig sein soll zu leben, aber letztlich bringt es nichts. Letzlich muessen wir nur mit unserem so gennannten moderen Bewustsein unseren Ueberlebenstrieb nur sehr gekonnt ausschmuecken, damit wir einen Sinn sehen. Sagen dann Dinge wie, nach dem Tode komme erst das richtige Leben. Oder der Mensch ist ein Vernufstswesen und soll so und so handeln. Nunja.
Viele Tiere haben es da wohl einfacher, sie töten einfach andere und haben genaue Muster wie sie nach Artgenossen werben.
Wir hingegen sind ja pseudo Individuell und können angeblich frei entscheiden ob wir andere Tiere oder gar unsere eigene Art töten und wie wir richtig angeblich Leben und wie Partner sein sollen.
Wir sind einfach in der Entwicklung so höher, haben das besondere, daß wir so stark verschieden scheinbar sind.
Haben da noch toll was von, indem wir uns austauschen. Können berden wie wir unsere Gesellschaft angeblich am besten organiserien.
Aber letztlich ist es nur der sinnlose Uberlebenstrieb.

"Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen suchen."

"Basiert das Denken auf einem Einfall oder wird spontan durch Gefühle bzw. Situationen, aber auch durch Sinneseindrücke oder Personen ausgelöst"

"Jedem bewussten Denkprozess gehen unbewusste Denkschritte voraus."

"Denken hat teilweise mit Wissen und mit Erfahrung zu tun. In der Entwicklungspsychologie wird unter anderem erforscht, wie Kinder lernen, kausale Zusammenhänge zu erkennen. Dieses "Kausalitätswissen" wächst oft durch gegenständliches Erleben und Denken – z. B. wenn ein Körper einen anderen anstößt."

"Wenn Kleinkinder lernen, z. B. einzelne Elemente oder Bausteine zu gruppieren, werden mit zunehmender Übung die Effekte logischer Operationen merkbar. Zunächst konzentrieren sie sich auf ein Merkmal, später auf wenige Merkmale. "

"Verschiedene Versuche – unter anderem mit Behinderten – widersprechen der häufig geäußerten Annahme, dass Kinder alternative Denkweisen hätten."

"Auch Phänomene wie Ehrgeiz und Egoismus bzw. Wille und das Hinarbeiten auf übergeordnete Ziele lassen sich unter kognitivem Blickwinkel betrachten."

"Denken kann kulturell geprägt sein; diese Behauptung wird gestützt von Befunden, die verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Denkstile zuordnen. So wird individualistischen Gesellschaften eine eher analytische Denkweise zugesprochen und im Gegensatz dazu kollektivistischen Kulturen eine eher holistische Denkweise."

"Sie kommen mit millionenschweren Geräten, mit Kernspintomographen, mit Elektroden und Computern. Sie machen Experimente und Untersuchungen. Sie schauen tief in unsere Köpfe und sehen - bunte Bilder. Sie sagen, sie wissen genau, was wir dann fühlen. Doch eins können die Hirnforscher partout nicht finden am Objekt Mensch: einen freien Willen. Der sei pure Illusion, folgern sie. Bewusste, rationale Entscheidungen, die zu Handlungen werden, gebe es nicht."

" "Das Entscheidende ist: Auch wenn ich lange, lange hin und her überlege, die letzte Entscheidung wird immer unbewusst - emotional und auch unbewusst - getroffen", sagt der Hirnforscher Gerhard Roth. "Weil diese bewussten Entscheidungen rein anatomisch in unserem Gehirn keinen direkten Zugriff zu unseren Handlungen haben, unserem Handlungsstart.""

Alles hat eine Ursache. Handlungen passieren aus einem Grund. Man macht immer etwas, weil etwas anderes dazu gefuert hat. Es ist determiniert. Wir nennen das Kausalität.
So geben wir unser Denken in der Gesellschaft weiter und Ansichten ubertragen sich. Wir halten Dinge als wahr. Wir denken wir handeln frei.
Aber nichts ist von sich aus so. Wir sind nur ein Produkt von dem was vorher geschehen ist.
Alles läuft quasi austomatisch ab. Wie es bei den Tieren ist so ist es auch bei den Menschen. Nur sind wir so höher entwickelt, das wir das eigentlich schon sehen können. Nur machen wir uns etwas anderes gradnioses vor um unser Leben irgendwie zu rechtfertigen. Es ist aber alles Illusion. Es ist nur unser Uberlebenstrieb. Und da wir nicht wollen das es uns schlecht geht, muessen wir uns das irgendwie anders weit hergeholt zurechtdenken.
Eigentlich ist aber jede Meinung und alles was gesagt wird von genau dem gleichen Wert. Da es eigentlich keinen Wert gibt.
Deswegen ist es eigentlich auch egal wie die Gesellschaft aussieht und was man macht. Wie wir mit uns umgehen und alles was passiert.
Aber da wir ja gegen unsere Art handeln wuerden wenn wir das so sehen, können wir diese Ansicht in unserem Standardzustand wohl einfach nicht wirklich akzeptieren.

7 Warum man es nicht so betrachten sollte?
Letztlich kann man aber auch sagen. Daß es absoluter Quatsch ist es so zu betrachten. Weil wir derzeit Leben. Weil wir uns fuer das Leben entschieden haben und etwas daraus machen wollen. Weil es aus unserer Sicht nicht so ist. Weil wir es noch so sehen können, daß wir uns entscheiden. Weil es fuer uns unsere Wahrnehmung ist. Weil wir Philosophien gebrauchen können, weil wir sie fuer unser Leben nutzen können.
Wir sind frei, weil uns nichts zwingt wir Dinge annehmen können fuer uns aber auch nicht. Die Entscheidungen fuer uns zu Leben uns Dinge in unser Leben einfließen zu lassen und Interessen auszuleben sind fuer uns bewußte Entscheidungen.
Was richtig und falsch ist entsteht aus unserem System von Grundannehmen, da kann ein Selbstmord nicht richtig sein, da auch nach vorheriger Betrachtung ja nichts einen Wert besitzt so auch Selbstmord nicht den Wert richtig haben kann.
Zerstörung wäre fuer unsere Entscheidung zu Leben unvernuenftig, da es nicht mit ihr ubereinstimmt und derzeit entschieden wir uns ja dafuer zu Leben.

Man kann also alles Vorwärts nach dem Wert des Lebens betrachten. Oder man betrachtet rueckwärts indem man die Vergangenheit betrachtet.

8 Wuerden sich zwei Personen nach der besseren Betrachtungsweise streiten. Nehmen wir an ich, ans Leben gewannt mit einem imaginären zweiten Ich (als Du bezeichnet) nur nuchtern rueckwärts betrachtend (wie in 6):

sage ich, du betrachtest es rueckwärts ohne jegliche Notwendigkeit
sagst du, ich betrachte es vorwärts ohne jegliche Notwendigkeit
?

So gesehen macht meine Argumentation nicht mehr Sinn

sagst du, ich betrachte es vorwärts ohne jegliche Notwendigkeit
sagse ich, du betrachtest es rueckwärts ohne jegliche Notwendigkeit
?

So gesehen macht deine Argumentation nicht mehr Sinn

- Es ist alles paradox -

9 Man kann so auch an verschiedenen Punkten einsteigen. Sagen wir muessen es nicht vorwärts betrachten, da es am Ende aller Zeit ja egal ist. Aber sagen, wir mueesen es nicht rueckwärts betrachten, da es fuer unser eigenes Leben ja egal ist.
Eigentlich läuft die Menschheit ab wie ein Programm. Es ergeben sich immer neue Ansichten und jeder beeinflußt jeden. Es ist alles sehr Komplex.
Es ist auch nicht nur unsere Menscheit sondern unser ganzes Leben unser ganzes Universum das uns beeinflußt. Als ein geschlossenes System.
Wenn es einen Gott gibt, kann es so ablesen sehen was sich aus einem gemeinsammen Start alles ergeben hat.

Jetzt sollten die von mir zitierten Auszuege auch klar werden (Warum ich sie zitiert habe).

Auch wenn ich mich jetzt ans Leben gewandt dafuer "entscheide" irgendetwas zu tun, ist es ja nur die Summe der Einflueße die auf mich gewirkt haben.
Deswegen gibt es eigentlich kein richtiges Verhalten, auch wenn ich fuer mich gleichwohl ein richtiges Verhalten definieren kann.
Letztlich kann man vielleicht ausnutzen wie sich die meisten anderen Menschen wohl verhalten und versuchen daraus positives zu ziehen.
Aber es ist halt seine eigene Philosophie. Die von keinem Wert ist. Aber fuer einen jeglichen Wert hat wenn man sich nach vorne sehend wendet.
Ich weiß aber nicht wie es bei den anderen Menschen ist. Wenn ich trotzdem nur mich nett verhalten will, weil es eben so meine Art ist. Kann ich trotzdem nur erahnen, was bei den anderen angesagt ist.
Es ist aber eigentlich auch, nach meiner ganzen Betrachtungsweise irgendwie etwas komisch, da ueberhaupt was zu machen. Aber trotzdem will ich ja irgendwie etwas machen.

Unser streben nach etwas unsere ganze Entwicklung ist vielleicht der Versuch von außen zu sehen wie sich etwas von einem Punkt null aus entwickeln kann. Wenn es außen noch etwas gibt. Ich weiß das nicht. Ich kann das nicht sagen.

Deswegen lebe ich letztlich nur um es irgendwelchen anderen Recht zu machen. Oder nur um es mir selber rechtzumachen. Es ist eigentlich egal. Ich kann mir irgendwas sagen. Und es dann denken daß es so richtig ist.
Andere können auch irgendwas zu dem was ich mache sagen. Es irgendwie bewerten. Es gibt letztlich fuer nichts eine Grundlage. Es gibt letztlich nur die Grundlage die wir uns selber gerade Schaffen. Es vergeht und verdreht, wandelt sich alles mit der Zeit. Unsere Gefuehle sind, auf dieser Ebene betrachtet, das gleiche wie unsere Ansichten.

Alles passiert, weil wir denken daß es passiert. Und wir beeinflußen uns alle gegenseitig. Der Mensch ist die ultimative automatisch ablaufende Maschine.

Wer, der das nuechtern betrachtet und ueberhaupt versteht was ich sagen will, kann das denn irgendwie zerreden?
 
Klingt gut. Gehört auch zu meiner Ansicht.

Wir Menschen oder generell Lebewesen sind ein chemisch/physikalischer Zufall, die Bildung des Lebens auf der Erde hat sich einfach ergeben (also kein echter Sinn außer den chemisch-physikalischen Grundregeln dahinter).

genau meine ansicht der dinge. man kann sich ziele setzen die man je nach gesellschaftlichen unterschieden als bestrebenswert ansieht und das dann als sinn bezeichnen.
 
der Sinn des Lebens ist doch sowieso subjektiv - weshalb es niemals eine pauschale Antwort drauf geben wird.
 
Bezüglich des Themas habe ich vor langer Zeit mal einen Text aus den Weiten des Internet entdeckt. Etwa 70% der User hier, werden seine vollständige Aussage oder einzelne sätze nicht verstehen können:
..: Sind wir ein Zufallsprodukt? :..
Dem Menschen ist es einfach zuwider und er ist zu schwach sich einzugestehen, dass sein Dasein möglicherweise keinen Sinn hat und dass er nach dem biologischen Tod tatsächlich NICHT MEHR EXISTENT SEIN KÖNNTE! In keinster Weise.
Deshalb erschafft er sich Dunkelmänner, Religionen... die Seele. All diese verkörpern einen höheren Zweck dem zu folgen es sich scheinbar lohnt.
Bei Emotionen handelt es sich rational betrachtet wahrscheinlich tatsächlich schlicht und einfach um physikalische (> biologische > mentale) Vorgänge. Wer hat behauptet das diese einen Sinn hätten? Wir sind vermutlich ein Zufallsprodukt.
Wer zu schwach ist sein Leben mit der Erkenntnis fortzusetzen, dass es möglicherweise keinen höheren Zwecken folgt, der konstruiert sich eben einen solchen.
Aber die wahre Erkenntnis liegt darin zu erkennen, dass Erkenntnis Null und nichtig ist. Dass es keine Erkenntnis geben kann, selbst wenn man glaubte uneingeschränkte Sinneswahrnehmung zu besitzen, so wäre eine absolute Erkenntnis unmöglich, da die Unfehlbarkeit der vermeintlich unfehlbaren Wahrnehmung nicht belegbar ist.
Eine solche Wahrnehmung und das absolute Wissen um deren Unfehlbarkeit ist ein für den Menschen unvorstellbarer, nicht nachzuvollziehender Zustand.
Aber auch mit dem Wissen um die Nichtigkeit des Seins lässt es sich ganz gut leben, eben weil der Mensch einfach nicht in der Lage ist diesen Umstand in seiner vollen Dimension zu erfassen.
Und so wie andere sich einen Gott erschaffen, so erschaffe ich mir den Glaube an meine eigene Unwissenheit um die unfüllbare Leere zu füllen.



Mein Sinn des Lebens: Das Wissen, irgendwann wieder von dieser Welt verschwinden zu können.
Aber vorher werde ich eigenhändig ein Haus bauen und meinen Namen vererben, falls man mir die Chance dafür lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezüglich des Themas habe ich vor langer Zeit mal einen Text aus den Weiten des Internet entdeckt. Etwa 70% der User hier, werden seine vollständige Aussage oder einzelne sätze nicht verstehen können:




Mein Sinn des Lebens: Das Wissen, irgendwann wieder von dieser Welt verschwinden zu können.
Aber vorher werde ich eigenhändig ein Haus bauen und meinen Namen vererben, falls man mir die Chance dafür lässt.

ähm, ich stimme mit der meinung deines zitates zwar überein, aber hälst du es für nötig einfach mal 70% der user zu diffamieren? oder hast du so ein schlechtes selbstwertgefühl, dass du dich damit profilieren musst, diesen, in meinen augen für jeden, der die deutsche sprache beherrscht und fähig ist zu denken, normal verständlichen, text verstanden zu haben :lol:
 
Zurück
Top Bottom