Selbst wenn Angel, Fred und Spike nicht ihre genialen Momente gehabt hätten, wäre die Serie allein wegen Wesley schon auf einer Stufe mit Buffy.
Für mich ist und war er die beste Figur die jemals in einer Serie, einem Film oder einem Buch entwickelt wurde.
Aber zum Glück sind ja die anderen auch genial. ;-)
In meinen Augen ergänzen sich die beiden Serien aber perfekt und ich wüsste nicht welche denn die bessere wäre wenn ich wählen müsste.
Angel ist eben deutlich zusammenhängender, baut viel mehr aufeinander auf und richtet sich klar an die Erwachsenen.
@Spooky
Sei dir verziehen, der Hype ist ja auch groß. ;-)
Ich halte die Sache mit Ripper für ziemlich realistisch, Fox kann ohne große Gagen einen Buffy-Charakter zurückholen und wird damit wohl nicht schlecht verdienen.
Ich schaue im Moment Angel Season 1 und krieg immer meine Anfälle bei Charisma Carpenters Schauspielerischer Leistung und Wesleys Trottelligkeit.
Aber das steigert sich ja alles noch.
Die erste Staffel ist auch die einzige Angel Staffel, die mir noch fehlt.
Aber du hast recht, Wesley ist schon ein super Charakter. Spätestens seit dem "Kehlenschnitt" ist der ja so eine coole Sau geworden, das hätte man dem trotteligen Wächter, der sich nicht traut, ein Mädchen zum tanzen aufzufordern und so ziemlich alle Klischees über Engländer verkörpert, niemals zugetraut. Und die Entwicklung ist sogar logisch erklärt.
Staffel 1 von Angel ist noch ein mehr oder minder verkrampfter Versuch den Buffy-Stil zu kopieren. Passt alles noch nicht so ganz.
Von daher ist Staffel 1 für mich auch klar die schlechteste, die Monster of the Week-Episodes haben lange keinen Unterhaltungsfaktor wie der Pylea- oder Illyria-Story-Arc.
Ich will jetzt versuchen meine Ansichten zu Wesley relativ kurz zu halten, neige bei ihm zu explosionsartigen verbalen Ergüßen.
Ich finde Wesleys Verhalten im Vergleich zu Buffy Season 3 und Angel Season 3-5 sogar logisch. Er ist eben ein Mensch der alles daran setzt der Beste zu sein in Dingen die er kann.
Zu Beginn war das noch sein Wächter-Dasein. Er versucht ein guter Wächter zu sein, der sich penibel an die Regeln des Rates hält und alles richtig machen will.
Geht natürlich schlecht bei Buffy und Faith. ;-)
Als er gefeuert wird treibt er ja als Dämonenjäger mehr oder minder ziellos durchs Land bis er auf Angel und Cordy trifft. Beide bilden seine neue Familie und geben ihm wieder ein Ziel dass er erreichen will.
Er ist nicht mehr so verkrampft wie zu Zeiten unter dem Rat, da er merkt dass bei Team Angel alle nur Menschen sind und der Familien-ähnliche Zusammenhalt mehr zählt als die seelenlose Perfektionierung.
Er will in Staffel 3 natürlich auch Angel und die Anderen der Fang Gang beschützen und entführt daher Connor.
Der Kehlenschnitt tut sein übriges um Wesley wiedermal aus der Bahn zu werfen, hinzu kommen Dinge wie dass Fred ihm sagt er solle nie wieder im Hyperion auftauchen und Angels Versuch ihn in 3x17 umzubringen (übrigens eine der besten Szenen überhaupt !).
Er wirft seinen gesamten Charakter über Bord und pfeifft jetzt drauf was andere von ihm denken, er hat ja niemanden mehr.
Daher resultiert auch seine Affäre mit Lilah und seine rücksichtslose Suche nach Angel um wieder quitt zu sein.
Einzig Fred schafft es Wesley wieder ein Stück seines alten Selbsts zu verleihen, die Beziehungen zu Angel und Gunn wurden nie wieder so familiär wie früher.
Hinzu kommen natürlich noch Wesleys teilweise starken Todeswünsche (siehe das Gespräch mit dem Riesen-Burger) und seiner tragischen Beziehung zu Fred/Illyria.
Den Abschluss findet das Ganze bei mir mit 5x16 "Shells" als Wesley sagt "I´ve been unreasonable, because I´ve lost all reason."
Damit war eigentlich klar dass Wesley stirbt und sich den Tod auch verdient hat.
Jetzt hab ich ja doch so viel geschrieben.
Aber jetzt weisst du ja dass wir einer Meinung sind, Mordred.
Die erste Staffel ist auch die einzige Angel Staffel, die mir noch fehlt.
Aber du hast recht, Wesley ist schon ein super Charakter. Spätestens seit dem "Kehlenschnitt" ist der ja so eine coole Sau geworden, das hätte man dem trotteligen Wächter, der sich nicht traut, ein Mädchen zum tanzen aufzufordern und so ziemlich alle Klischees über Engländer verkörpert, niemals zugetraut. Und die Entwicklung ist sogar logisch erklärt.
Ich finde, eine ähnliche Entwicklung haben alle Charaktäre durchgemacht.
Also eine Entwicklung nach vorne.
Das ist das schöne, wenn eine Serie recht lange läuft.
Die Schauspieler haben haben umso mehr Zeit sich in ihre Rollen zu finden.
Auch schön zu sehen bei "Willow".
Obwohl ich sagen muss, dass mir die Rolle von "Giles" am besten gefallen hat.
Danach kam "Wesley", vor allem in den letzten beiden Staffeln von Angel.
Die Charaktäre die ich hingegen weniger gut fand waren die von "Gun" und "Cordelia".
Gerade letzere ist imo nie Erwachsen geworden und hat ihre Rolle als "arrgonate und überhebliche Zicke" immer beibehalten.
Auch in der Angel-Reihe.
Aber nun gut.
Ein "Ripper" Spin Off fände ich daher wirklich gut.
Schade nur, dass die alten Serien nicht weiter liefen.
Obwohl ja irgendwann man Schluss sein musste.
Übrigens fand ich "Angel" gar nicht so viel Erwachsener als "Buffy".
Zumindest zwischen Staffel 5-7 wurde "Buffy" deutlich tiefgängiger, was allerdings auch bei den Angel-Staffeln 4 und 5 so war.
Also ich fand gerade die Entwicklung von Cordy am größten. Sie ist eigentlich in den späteren Staffeln nicht wieder zu erkennen und hat sehr viel Moral und Führsorge entwickelt.
Also ich fand gerade die Entwicklung von Cordy am größten. Sie ist eigentlich in den späteren Staffeln nicht wieder zu erkennen und hat sehr viel Moral und Führsorge entwickelt.
Cordy ist mir eigentlich bei "Angel" recht symphatisch geworden, abgesehen von einigen fürchterlichen Frisurverbrechen in Staffel 3&4.
Ich hab Xanders Antwort gar nicht gelesen. *schäm* Aber die Szene, als Angel Wesley in 3x17 versucht umzubringen, ist wirklich eine der besten. Vor allem als Angel meint: "You know that this is not Angelus speaking. It's me, Angel!"
Cordy ist mir eigentlich bei "Angel" recht symphatisch geworden, abgesehen von einigen fürchterlichen Frisurverbrechen in Staffel 3&4.
Ich hab Xanders Antwort gar nicht gelesen. *schäm* Aber die Szene, als Angel Wesley in 3x17 versucht umzubringen, ist wirklich eine der besten. Vor allem als Angel meint: "You know that this is not Angelus speaking. It's me, Angel!"
Cordy ist als Gegenpart zu Xander in Buffy noch richtig interessant, in Staffel 1 und 2 von Angel trägt sie den Übergang von leichter Teenie-Kost zu tragischem Drama-Fernsehen durch ihren Sarkasmus und durch Angels feine Charakterzeichnung.
In Staffel 3 lockert sie die Serie noch auf, verleiht aber Angel zum ersten Mal nachvollziehbare Tragik und legt damit den Grundstein für die Staffeln 4 und 5.
Ihr "Tausch" gegen Spike war meines Erachtens mit das Beste was "Angel - The Series" passieren konnte.
Ein minder tragischer und minder sarkastischer Charakter (Cordy) gegen einen recht tragischen und recht sarkastischen Charakter, was will man mehr ?
Ich fand Cordy ganz amüsant, in den Staffeln 3-5 hat die Figur aber ihren Sinn verloren. Vorallem in Season 4 hat die Storyline um sie ja gezeigt dass es die Serie auch schafft mit 4-5 Figuren (Angel, Gunn, Fred, Wesley, Lorne & Conner) besser zu werden als jemals zuvor.
Von daher fand ich ihr Verschwinden gut und wichtig.
@Mordred
Nicht so schlimm. ;-)
Meine Sympathie zu Wesley ist ja sowieso mehr als bekannt. (Siehe Ava )
Nach vielen, vielen Jahren war ich heute mal wieder in einem Comic-Shop und hab mir 2 Comics gekauft (39,50 Euro *ächz*).
Eines davon war halt eine gebündelte Ausgabe von Buffy Season 8 (Ausgaben 1-5).
Einerseits finde ich das Gegner-Recycling nicht so toll (Amy, Warren usw...), aber die sind ja - um es in videolandisch auszudrücken - nur Mini-Bosse.
Das größere Übel liegt offensichtlich in dieser Sekte, deren Mitglieder dieses komische Zeichen auf der Brust eingraviert haben.
Ansonsten ist es ganz nett, wenn uns Joss keine richtige Season 8 machen konnte, dann zumindest in Comic-Form, wobei diese nicht mal 1% an die Genialität der TV-Serie heranreichen können.
Für mich sind die Comics leider auch nicht mehr als eine nette Zugabe.
Der Kanon der Serie ist für mich wohl nach Staffel 7 von Buffy und 5 Angel zu Ende gegangen.
Die Geschichte zwischen Buffy und Xander fand ich ganz nett, aber doch irgendwie zu plump inszeniert.
Und wieso die Scoobies so verteilt sein müssen ist mir auch ein Rätsel.
Ich wäre ja aufgrund der Möglichkeiten in Comic-Form für eine Reunion zwischen Scoobies und Fang Gang gewesen.
So, No Future For You Arc hab ich jetzt, aber noch nicht gelesen.
After The Fall natürlich auch,
da ist mein Resume aber leider ziemlich durchwachsen:
- Wesley als Lilah-ähnliches Wesen ? WTF ? Ich hasse euch.
- Gunn als Vampir ? WTF ? Ich hasse euch.
- Gwen im Team. Sehr schön, gefällt mir.
- Nina als notgeile Werwolfbraut ? Böargh.
- No Spike ? No Illyria ?
Die Story find ich bis dato leider auch ziemlich unspannend, Zeichenstil sagt mir auch nicht sonderlich zu, von daher ist der Kanon für mich wohl mit Season 5 abgeschlossen.
In meiner Welt ist Wesley für immer tot, die Slayers retten Team Angel, alle feiern eine Reunion und bums aus Nikolaus.
Hab ich beide. Ich wusste gar nicht, dass es einen solchen Thread hier gibt.
Ich finde beide Comicfortsetzungen super. Die Dialoge und Stories haben exakt die Qualität, wie man es von den TV-Serien kennt. Lediglich das neue Medium bringt eine zwangsläufige Umstellung/Eingewöhnungszeit mit sich.
Hat hier jemand die 12. Ausgabe von Buffy gelesen?
Ich fand sie sehr gut. Spoilern wir hier eigentlich? Ich mache es mal:
Wenn man es genau nimmt, hatte Buffy nie Glück mit Beziehungen zu Männern und rein rechnerisch (500:1) ist es auch wahrscheinlicher, dass mal was mit einer Frau passiert. Buffy hatte ja in den späteren Seasons auch die Eigenschaft, die Leute etwas auszunutzen, die Interesse an ihr haben. Es soll kein Publicity-Stunt gewesen sein. Das glaube ich auch, weil die Handlung mehr oder weniger im ersten Arc schon begann.
Und laut Whedon soll
(Achtung, geht über die 12 Ausgabe hinaus)
das ganze eher eine 'WTF habe ich getan?'-Situation werden und keine 'Wir machen aus Buffy eine Lesbe'-Sache.
Ich bin zuversichtlich. Whedon hat mich bislang noch nicht enttäuscht. Auch finde ich den Wind, der darum gemacht wird, übertrieben. Schon geht das Shipping wieder los, für andere ist das Buffyverse mit sofortiger Wirkung tot...usw. IMO alles übertrieben.
Die kommenden Autoren sind übrigens:
#12-15 Drew Goddard
#16-19 Joss Whedon (Zeichner: Karl Moline)
#20 Jeph Loeb
#21-25 Steven DeKnight
#26-30 A combination of Jane Espenson, Doug Petrie, Drew Greenberg, Jim Krueger and one other TBD (<- Überraschungsautor)
#31-35 Brad Meltzer (four or all five issues TBD, Justice League of America)
#36-40 Joss Whedon
Jetzt mal was zu Angel:
Ich bin von der Story nach wie vor sehr angetan. Ich finde sie gar besser als die von Buffy. Allerdings bekomme ich mit den Zeichnungen immer mehr Probleme. Eine Ähnlichkeit zwischen den Zeichnungen und Darstellern besteht praktisch nicht, teilweise sind mir die Panelanordnungen zu chaotisch usw. Immerhin sind die Hintergründe sehr detailiert gezeichnet.
Und was mich richtig ankotzt, ist die Tatsache, dass es richtig Arbeit ist, das jeweilige Heft mit dem bevorzugten Cover zu bekommen. Denn anders als bei Buffy variiert dies stark. Bis auf die Painted Covers (welche dummerweise in Ihrer Bezeichnung - mal ist es Cover A, dann Cover B... - abweichen) gefallen die mir nicht wirklich.
Und bei Ausgabe 5 scheint es so zu sein, dass das Cover von Andrew Robinson stark limitiert ist und der Angel-Schriftzug fehlt. Mit den Covern von Urru oder Rebecca Wrigley kann ich nicht viel anfangen.
Doof ist es auch, dass man sich nirgendwo einen Überblick über die Cover von zukünftigen Ausgaben beschaffen kann, so wie das bei der Dark Horse Seite der Fall ist.
Und die First Night-Miniserie soll auf Ausgaben 6 und 7 ein zweiteiliges Cover haben, dass - wenn nebeneinander gelegt - ein großes Bild ergibt. Dummerweise wurde laut Chris Ryall die Story um ein Heft auf drei Ausgaben erweitert. Schade, dass es kein dreiteiliges Bild wird.
Ist alles irgendwie sehr chaotisch bei IDW. Deshalb habe ich die Serie nicht mehr im Abo und schaue erst nach den Ausgaben, wenn sie verfügbar sind.
Zusammenfassend bleibt mir zu sagen, dass ich die Weiterführung der Story als geglückt betrachte und weiterhin dranbleibe.
@Xander: Nur weil Du Dich entschließt, aktuelle Entwicklungen zu ignorieren, dann heißt dies nicht, dass sie nicht Teil des Gesamtkanons sind. Das entscheidet nach wie vor Joss Whedon persönlich. Und nach diesem ist auch Fray Teil des Serienkanons.
Unsere Meinungen gehen aber auch stark auseinander wie ich sehe. Ich finde z.B. die beste Buffy-Staffel die 6., gefolgt von der 3., bei Angel fand ich die 4., gefolgt von der 3. am besten. Immerhin ist Wesley mein Lieblingscharakter der Serien.
Im Sommer soll es übrigens eine große Ankündigung zum Buffyverse geben. Ich bin mal gespannt um was es sich handelt.
Meine Vermutungen:
- Ripper Spin-off (offizielle Ankündigung des TV-Films)
- Buffy Season 9 (als Comic)
- Fray-Fortsetzung
- Buffy/Angel auf Blu-ray
- Season 8 als Hardcover Sammelband
Im Prinzip wäre das erste zu begrüßen. Gerüchte gibt es zwar schon ewig, aber bestätigt wurde noch nie was. Die 9. Staffel von Buffy wurde ja bereits angekündigt. Aber erstmal muss die 8. (es werden ja 40 Ausgaben) abgeschlossen werden. Eine Fortsetzung von Fray soll ja ebenfalls noch definitv kommen. Season 8 als Hardcover-Edition ist unvermeidlich und die Blu-rays sollten in weiter Ferne liegen.
Die Serien wurden zum großen Teil nicht in HD gedreht und wurden komplett im NTSC-Format geschnitten, bzw. erst dann die Effekte eingefügt. Für eine echte HD-Veröffentlichung müssten die Serien komplett neu geschnitten und nachbearbeitet werden. Für die (im Vergleich zu Star Trek oder Akte X) recht kleine Fanbase ein viel zu teurer Aufwand, welcher sich die nächsten Jahre nicht lohnen dürfte.
Dies trifft übrigens auf viele Serien der 80er und 90er zu. Auch auf Akte X. Friends wurde bereits komplett neu geschnitten und remasteted. Warner fertigte die Master bereits zu den DVD-Veröffentlichungen der amerikanischen Sets an (welche später als alle anderen erschienen sind). An Star Trek TNG wird gerade gearbeitet, die Classic-Serie gibt es schon.
Aber da selbst an Akte X noch nicht gearbeitet wird, wird es ewig dauern, bis man die Whedon'schen Serien überhaupt mal in HD sehen wird.
Whedons Meisterstück bleibt aber IMO Firefly.
EDIT:
So, aber Juli wird es drei monatlich erscheinende Buffy-Reihen geben.
Neben den bislang erhätlichen Comics debütiert im Juli bei IDW 'Spike: After the Fall'. Geschrieben von Brian Lynch und Joss Whedon, gezeichnet von Franco Urru.
Nachdem die eigentliche Hauptstory bei Angel ab der 6. Ausgabe pausiert und für Ausgaben 6, 7 und 8 'First Night' angesagt ist, wird ab Ausgabe 9 ein neues Zeichnerteam 'Angel: After the Fall' übernehmen.
Spike ist voerst auf vier Ausgaben beschränkt.
Angel ATF ist die erfolgreiste Comic-Reihe des Verlags IDW.
Ich hab nie gesagt dass die Comics nicht Teil des Gesamtkanons sind, sondern eben nur für mich unter den Tisch fallen.
Beide Enden, sowohl Chosen als auch Not Fade Away, haben ihre Serien perfekt abgeschlossen und bedürften im Grunde keiner weiteren Fortführung.
Schön ist zwar dass das Buffyverse am Leben bleibt, mit den Comics werde ich mich aber nie anfreunden.
Ich mag das Setting von Buffy nicht, die Sache mit der Sleeping Beauty und dem True Love Kiss hat Whedon IMO versaut, Angels Szenario finde ich hingegen erträglicher, allerdings ist 5x22 unter keinen Umständen zu toppen gewesen.
Deswegen ist der Übergang von Serie zu Comic bei mir nicht gelungen. Obwohl ich eigentlich ein großer Comicfan bin. Man muss Whedon aber zu Gute halten, dass Charakterzeichnung und Dialoge keine signifikanten Abstriche erfahren haben. Man merkt dass Whedon selbst seine Fittiche da drin hatte.
Demnach widme ich mich der Hoffnung auf HD-Veröffentlichungen und sehe mir immer wieder die Serien an. Und wieder. Und wieder. Und wieder.
Deine Meinung bezüglich der Angel Lieblingsseasons kann ich verstehen, da ist es zwischen den Seasons 3-5 ziemlich schwer objektive Qualitätseinbußen auszumachen, was aber einem bei Buffy in Season 6 vorgesetzt wurde, hatte fast nichts mehr mit dem eigentlichen Scoobie- und Slayer-Charakter der Serie gemein. Kein Figurenzusammenhalt, kein richtiger Story-Arc, große Schwankungen von guten Episoden (Entropy, Dead Things, Gone) zu sehr schlechten (Tabula Rasa, Doublemeat Palace, Hell's Bells, Older and Far Away).
Da schafften Season 2,3 und 5 deutlich besser den Spagat zwischen Monster of the Week- und Story-Arc Episoden.
Die Entwicklungen in den Serien finde ich sehr gut und das ist auch einer der größten Pluspunkte bei Whedon-Serien. Es entwickelt sich alles weiter. Wäre Season 6 wie die 3. Staffel gewesen, hätte ich die Serie wohl aufgegeben.
Für mich ist Season 6 die beste der Serie, da sie überrascht, schockiert, traurig macht...und so stark aus dem ursprünglichen 'Buffy-Trott' rausbricht.
Mal eine Übersicht darüber, wie ich die Seasons einordnen würde:
Buffy: 6, 3, 2, 5, 1, 7
Season 7 war IMO die schwächste der Serie, da sie die meiste Zeit über einfach nicht in die Gänge kommt. Die ewigen Motivationsansprachen von Buffy waren ermüdend, der Weltuntergang nicht bedrohlicher als alle davor usw. Dafür war das Ende sehr gelungen. Ich schreibe deshalb 'gelungen', weil es für mich nicht perfekt war. Es war viel zu gehetzt.
Meine Lieblingsfolgen: Hush, Once More With Feeling, The Body, Restless, Finale Season 6 (hab' den Titel vergessen.)
Angel: 4, 3, 2, 1, 5
Season 5 war die für mich mit Abstand schwächste der Serie, die Ausgangssituation war zwar genial, aber die meisten Folgen nicht mehr als Mittelmaß. Tiefpunkt der ganzen Serie war meiner Meinung nach die U-Boot-Folge. Die habe ich bis heute nicht geschafft, bis zum Ende durchzuhalten. Dafür gibt es aber auch (wenig) Highlights wie 'Smile Time' oder das mE nach perfekte Ende.
Das Ende unterstrich nochmal die komplette Aussagekraft der Serie. Der Kampf gegen das Böse endet nie. Der Schachzug, beim finalen Kampf auszublenden, war genial. Insgesamt kommt das Ende im Fandom nicht so gut an wie das von Buffy, ich fand es genial. Die gleiche Art von Ende versuchte David Chase später bei den Sopranos. Geglückt ist es ihm nicht. Aber von Kritikern wurde es hoch gelobt.
Seasons 3 und 4 wirken wie ein langer Film. Ich mag das. Ich mag Serien, die eine durchgängige Handlung haben oder eine gute Balance zwischen MotW-Folgen und Arc-Folrgen haben. Und bei beiden Serien zog sich konstant ein roter Faden durch die Handlung, selbst wenn es nur eine Einzelfolge war.
Andere Serien bekommen diesen Spagat nicht hin. Siehe z.B. das völlig missglückte Smallville.
Hier würde es mir wirklich schwer fallen, meine Lieblingsfolgen zu nennen. (Ich muss dazu sagen, dass ich aktuell die Serie komplett wiederhole und teilweise meiner Erinnerungen über Folgen, die ich längere Zeit nicht gesehen habe, alles andere als gut sind.)
Das Buffyverse ist für mich etwas großes Ganzes, dass seine komplette Wirkung erst entfaltet, wenn man alles kennt. Buffy/Angel ergänzen sich, man hat wesentlich mehr Spaß daran, wenn man beides kennt. Und die Comics erweitern das Verse gekonnt. Die Fülle an Einfällen, Anspielungen, Querverweisen...machen den Replay/Re-read-Faktor riesig.
Das Verse besteht für mich angefangen beim Origin-Comic (Kanon, da nach Original-Script des Films geschrieben und nicht nach dem völlig missratenen Film, an welchem das Studio rumgepfuscht hat), über die TV-Serien, bis hin zu den Comicfortsetzungen der Serien (Season 8, Angel: ATF, Spike: ATF, Fray) und Anthologie-Comics von Whedon und anderen Buffyautoren (Tales of the Slayers, Tales of the Vampires). Eben alles, was zum Kanon gehört.
Natürlich gibt es noch viel mehr, wie den originalen 'Run' der Comics bei Dark Horse oder IDW. Die sind teilweise lesenswert und unterhaltsam, aber eben kein Kanon sondern nur Stories mit den beliebten Figuren. (Shadow Puppets und Asylum sind in der Tat klasse.)
Ich für meinen Teil hätte nichts dagegen, wenn das Buffyverse nun in ein großes Comicuniversum gedeiht. Und wer weiß, vielleicht erscheinen in 10 Jahren oder darüber hinaus noch Comics oder gar neue Serien/Filme.
Aber es ist trotzdem faszinierend, wie weit die Meinungen der Fans auseinander gehen. Und trotzdem mögen die meisten das große Ganze.
Ich dagegen hatte an Season 6 wegen der ganzen Aufspaltung (genau wie in Season 4) meine Probleme. Ich mochte dass in den Staffeln 1-3 die Superkräfterate einigermaßen gering war. Da konnten nur Angel und Buffy wirkliches Ass-Kicking veranstalten.
Aber dann wurden die Beziehungen immer abstruser, die Gruppe immer mehr aufgeteilt in Sub-Gruppen entsprechend der Pärchen. Hat mir nicht wirklich gefallen, was vielleicht auch daran liegt dass ich Tara und Dawn nicht leiden kann.
Ich mochte die High-School-Scoobie-Gang. Klar konnte man das nach Season 3 nicht aufrecht erhalten, aber Season 5 schafft es IMO gekonnt sowohl die Charakterbeziehungen als auch traurige Episoden zu verbinden (The Body, The Gift, Fool For Love, Triangle).
Season 6 driftet durch das Fehlen von Giles dann in eine unschöne Mid-Twenty-Crisis ab, in der hauptsächlich Sachen wie Drogensucht, Sex, Heiratsangst etc. thematisiert werden.
Und Episoden wie Tabula Rasa oder The Bergaining verursachen bei mir körperliche Schmerzen aufgrund ihrer schauderhaften Drehbücher und Regie-Arbeiten. EIn tritt in die Weichteile, der selbst durch durchaus schöne Folgen wie wie erwähnt Gone oder Dead Things nicht ausgemerzt werden kann.
Season 7 fand ich dagegen (trotz der absolut gräuslichen Figuren des Dr. Wood, Faith oder Potentials) durchaus gelungen. Ab Mitte der Season nimmt die Epik deutlich zu, die rausgeschmissene Buffy, der letzte Kampf im Hellmouth, Anyas und Spikes Tod - alles Dinge die ich gut und der Story dienlich fand.
Meine Staffelreihenfolge:
2, 5, 3, 7, 1, 4, 6
Lieblingsfolgen: The Gift, The Body, Bewitched, Bothered and Bewildred, Selfless, Chosen, Prophecy Girl, Fool for Love, Lie to Me
Die üblichen Lieblingsfolgen wie Once More With Feeling und Hush fand ich erstaunlicherweise durchschnittlich. Sie unterhalten auf hohem Niveau, aber wenn man in Fool For Live Spikey einmal vor dem Bronze weinen sieht, hat das deutlich mehr Intensität.
Zu Angel:
In Season 5 toppen die Episoden von Smile Time bis Not Fade Away alles zuvor dagewesene. Liebte ich Wesley vorher schon wegen seiner Art, war der gebrochene Mann aus A Hole in The World einfach nur noch zum niederknien, der jede zuvor dagewesene Szene locker getoppt hat. Allein wegen dem Illyria-Story-Arc und seinen Konsequenzen gehört die Season zu dem Besten was ich in meinem Leben gesehen habe.
Das katapultiert Season 5 locker an die Spitze und macht A Hole In The World zusammen mit Not Fade Away zu den besten Episoden des Universums und des Buffyverse.
Staffelreihenfolge:
5, 3, 4, 1, 2
Lieblingsfolgen: A Hole In the World, Not Fade Away, Smile Time, Forgiving (der Hammer !), Lineage, The Girl in Question
Man merkt, fast ausschließlich Episoden der fünften Staffel.
Und nur dass man mich nicht falsch versteht, ich liebe das Buffyverse und die Welt die Whedon erschaffen hat, aber die TV-Serien waren für mich einfach die Spitze des Ganzen die niemals getoppt werden kann, weswegen ich mich von den Comics distanziere.
Keine andere Serie und kein anderes Konzept hat mich je wieder so gefesselt. Deswegen liegt es mir hier am meisten am Herzen dass ich "aufhöre" wenn es am schönsten ist.
Also wenn man die TV-Serie gekannt hat, sind die Comics ganz amüsant.
Besonders die Szene, als Xander in #12 ins Schlafzimmer von Buffy kam. Ich hatte die Original-Schauspieler vor Augen und konnte mir richtig vorstellen, wie Nicholas Brendon die Szene gespielt hätte.
Ich habe nach vielen Jahren mal wieder vor die komplette Serie zu schauen. 2 Staffeln hab ich jetzt durch. Heute Abend gehts es mit Staffel 3 weiter. Die Serie hat nichts von ihrem Charme verloren.
Die Spin off Serie "Angel" werde ich mir jetzt wohl auch noch auf DVD zulegen. Da hatte ich damals nur 2 Staffeln gesehen.
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