1.) Wächst klar. Aber eben viel, viel langsamer als erwartet.
2.) Ohne Worte.
3.) Spielt nur eine untergeordnete Rolle, denke ich.
4.) Ein paar Titel werden floppen. Gebe ich Dir schriftlich. Und hinter den Erwartungen bleiben fast alle HD-Titel. Siehe Punkt 1.
5.) Davon ist auszugehen. Zumindest wird man die Erwartungen nicht erfüllen können.
Und jetzt denk mal nach: Publisher haben vor ein, zwei Jahren Projekte begonnen. Dazu haben sie die Prognosen damals gelesen. Und die gingen a) davon aus, dass Sony und MS den Markt dominieren würden, und b), dass sich die HD-Systeme extrem schnell verbreiten würden. Davon ausgehend wurden Gelder bereitgestellt und Umsatzprognosen erstellt. Wie wir wissen, kam dann aber alles ganz anders. Nintendo dominiert massiv und HD-Systeme verbreiten sich ziemlich schleppend. Die Spiele sind fertig, aber die angepeilte Installed Base ist nicht da. Und wenn Du das Problem jetzt noch immer nicht siehst, ist Dir nicht zu helfen.
wsippel du tust ja gerade so, als würden mit hohen Budgets bedachte Titel erst seit PS360 floppen.

Das war doch schon immer so und wird auch immer so sein, da sich einfach zu viele Spiele im Weihnachtsgeschäft rumtummeln. Besser zu große Auswahl als zu kleine, jedenfalls für den Endverbraucher.
Außerdem halt ich es für ein Hirngespinnst mancher Weltuntergangspropheten, dass HD-Content derart mehr Geld kostet als früher. Sicher ist der Aufwand viel größer, aber auch die Tools sind wesentlich leistungsstärker und generieren dir hundert verschiedene brillant aussehnde Charaktermodels auf Knopfdruck. Klar müssen diese Tools erstmal entwickelt werden, doch einmal geproggt kannst du sie bei x-beliebig vielen Projekten wiederverwenden, und gibt auch genug dieser Art als potente Middleware zu lizenzieren, für alle möglichen Zwecke.
Speedtree für die schnelle Vegetationsgenerierung samt automatisch leistungssparender Darstellung, EmotionFX für komplexe Gesichtsanimationen, Havok, PhysX für Physik, sogar KI-Engines wie diese eine, welche Lucas Arts für das neue Star Wars Game nutzt und die Charaktere glaubwürdig mit der Umgebung interagieren lässt. Dazu "intelligente" Renderer, welche nicht sichtbare Polygone automatisch wegblendet und neue Ressurcen freilegt, während man bei einem Quake 3 noch langwierig per Hand Portale in den Levels platzieren und optimieren musste...
Und das alles zum relativ kleinen Preis. Die Qualität des Gebotenen steigt erheblich, der Aufwand dagegen nimmt in manchen Punkten sogar drastisch ab, da nicht wie früher jeder für sich selbst entwickelt, sondern aus einer umfassenden Datenbank leistungsstarker Middleware zurückgegriffen werden kann, ohne dass dabei die Individualität der Games leidet (Bioshock z.B. ist auch UE3

). Also so düster wie manche es sehen wollen sieht die Situation nun wahrlich nicht aus
und wenn ein Carmack die Devtools der 360 in den Himmel lobt und angibt, noch nie eine so angenehme Entwicklungsplattform wie die 360 zuvor gesehen zu haben (jaja von MS gekaufte Aussage, wir wissen's

), dann ist das schon was.