PS5/XSeries/PC Clair Obscur: Expedition 33

Das Spiel ist ein emotionaler Fleischwolf.

und das meine ich komplett als Kompliment
Tatsächlich wird für mich ein großer teil der emotion komplett gekillt.

Ab dem moment, wo man weiß, dass da nichts wirklich real ist, wiegt gustavs tod auf einmal fast gar nichts mehr. Und der war schon nich soo krass, weil der imho viel zu früh gekillt wurde, bevor man wirklich ne verbindung zu ihm aufbauen konnte...
Da hat jedes xeno im vergleich deutlich mehr zu bieten und das auch immer wieder...
 
Tatsächlich wird für mich ein großer teil der emotion komplett gekillt.

Ab dem moment, wo man weiß, dass da nichts wirklich real ist, wiegt gustavs tod auf einmal fast gar nichts mehr. Und der war schon nich soo krass, weil der imho viel zu früh gekillt wurde, bevor man wirklich ne verbindung zu ihm aufbauen konnte...
Da hat jedes xeno im vergleich deutlich mehr zu bieten und das auch immer wieder...
innerhalb der Leinwand sind sie ja durchaus „real“ weil die Maler in der echten Welt magische Leinwände erschaffen können mit fühlbaren Wesen darin mit ihrem eigenen Willen.

Verso und Monoko (und später im 3. Kapitel dann Lune und Sciel) sind sich der Art ihrer Existenz auch gewahr, hängen dennoch an ihrem Leben mit dem gleichen Bewusstsein wie ein Mensch außerhalb der Leinwand es tun würde.

Ansonsten kenne ich für mich kein Spiel, dass eine solche Geschichte jemals so episch und dramaturgisch Weltklasse in Szene gesetzt hätte und mir als Spieler solche Emotionen gegeben hat.

Die Trauer der Gommage;
der epische Aufbruch der Expedition;
die Rückkehr nach Lumiere wenn Verso Alicias Brief liest, die wahre Stellung der Paintress enthüllt wird, alle verschwinden und Maelle/Alicia in der realen Welt aufwacht;
U.v.a

Unfassbar gut und - imo natürlich - garantiert von keinem Xenoblade jemals besser gemacht.


Wenn dir Clair obscur warum auch immer nicht so zugesagt hat, wird dich der Post Content vermutlich eh auch nicht groß jucken, aber da ist noch jede Menge Storysubstanz vorhanden wie zb durch Side Quests von Monoko, Lune und Esquie, weitere Tagebücher die unter anderem Versos Beziehung zu einer Julie aus einer früheren Expedition beleuchten die hinter sein Geheimnis der Unsterblichkeit kam oder auch eine Begegnung mit der Leinwand-Clea (wo ich selber noch nicht war)

Lohnt also definitiv.
 
Tatsächlich wird für mich ein großer teil der emotion komplett gekillt.

Ab dem moment, wo man weiß, dass da nichts wirklich real ist, wiegt gustavs tod auf einmal fast gar nichts mehr. Und der war schon nich soo krass, weil der imho viel zu früh gekillt wurde, bevor man wirklich ne verbindung zu ihm aufbauen konnte...
Da hat jedes xeno im vergleich deutlich mehr zu bieten und das auch immer wieder...
Genauso empfand ich es auch. Alles in Akt 3 hat sich wie unnötig bedeutungsschwangeres Geplänkel angehört. Solch eine emotionale Achterfahrt wie in Xeno 3 war es nicht, auch wenn ich es mir erhoffte.
 
innerhalb der Leinwand sind sie ja durchaus „real“ weil die Maler in der echten Welt magische Leinwände erschaffen können mit fühlbaren Wesen darin mit ihrem eigenen Willen.

Verso und Monoko (und später im 3. Kapitel dann Lune und Sciel) sind sich der Art ihrer Existenz auch gewahr, hängen dennoch an ihrem Leben mit dem gleichen Bewusstsein wie ein Mensch außerhalb der Leinwand es tun würde.

Ansonsten kenne ich für mich kein Spiel, dass eine solche Geschichte jemals so episch und dramaturgisch Weltklasse in Szene gesetzt hätte und mir als Spieler solche Emotionen gegeben hat.

Die Trauer der Gommage;
der epische Aufbruch der Expedition;
die Rückkehr nach Lumiere wenn Verso Alicias Brief liest, die wahre Stellung der Paintress enthüllt wird, alle verschwinden und Maelle/Alicia in der realen Welt aufwacht;
U.v.a

Unfassbar gut und - imo natürlich - garantiert von keinem Xenoblade jemals besser gemacht.


Wenn dir Clair obscur warum auch immer nicht so zugesagt hat, wird dich der Post Content vermutlich eh auch nicht groß jucken, aber da ist noch jede Menge Storysubstanz vorhanden wie zb durch Side Quests von Monoko, Lune und Esquie, weitere Tagebücher die unter anderem Versos Beziehung zu einer Julie aus einer früheren Expedition beleuchten die hinter sein Geheimnis der Unsterblichkeit kam oder auch eine Begegnung mit der Leinwand-Clea (wo ich selber noch nicht war)

Lohnt also definitiv.
Es ist im grunde wie in dragonball: kein tod hat mehr relevant, keinen impact, weil es einfach rückgängig gemacht werden kann.

Das intro war halt das intro: gommage und die welt werden grob eingeführt. Wirklich emotional war das imho noch nicht, weil ich keinen char kannte. Die allgemeine stimmung ist aber sehr ähnlich wie xeno 3 zu beginn.

Bedrückend, aber jetzt nich total ergreifend. Wie auch, wenn man direkt so in die welt geworfen wird?

Ich hab das spiel durch und dazu alle charakterquests. Und keine einzige szene war so emotional bewegend, wie z b. Der tod von fiora in xeno 1 und das, obwohl sie auch sehr früh schon starb.

Es gab 1, 2 szenen am ende, wo ich dachte "geil, jetzt hat man ne grobe xenoblade richtung in der inszenierung. Aber die sequenze selbst waren dabei sehr kurz.

Die story an sich war ja cool, hatte aber dann gar nicht so viele schichten, wie man dachte. Auch da ist xenoblade klar drüber.

Ja ka... clair war sehr cool - bin nur gameplaytechnisch kein fan von blockmechaniken, dad hat mich oft abgefuckt xD aber es kommt halt nicht wirklich an die ganz großen an, imho.

Vor allem eben emotional nicht so ergreifend... mag aber auch hier ne kombi aus der teils gruseligen gesichtsmimik (weit aufgerissene augen, joker artiges lächeln, das gab mir jedes mal die creeps) und der musikalischen untermalung sein, die einfach nicht so viel aus einem herauskitzelt, wie in nem xeno.

*Nachtrag

Clair litt in meinem fall auch unter dem nachteil einer sehr großen erwartungshaltung meinerseits aufgrund der vielen lobenden worte. Hätte ich das unter nem neutraleren blick spielen können, hätte es insgesamt evtl. etwas anders ausgesehen. Nicht wesentlich, aber etwas evtl.
 
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