Bundestagswahl 2009

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Bundestagswahl 2009. Wen whlt ihr?

  • CDU

    Stimmen: 10 12,3%
  • SPD

    Stimmen: 10 12,3%
  • Grne

    Stimmen: 9 11,1%
  • FDP

    Stimmen: 25 30,9%
  • Linkspartei

    Stimmen: 8 9,9%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 7,4%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 5 6,2%
  • Ich werde meine Stimme ungltig machen

    Stimmen: 4 4,9%
  • Ich werde nicht zur Wahl gehen

    Stimmen: 4 4,9%

  • Stimmen insgesamt
    81
*Hust* Rosenthal-Effekt*Hust* Wenn die Erwartung der Leher (unbewusst) gesteigert wird dann werden die Schüler automatisch besser (notentechnisch gesehen) d.h. Wenn ein Akademiker-Kind an eine Schule kommt gibt es an es mehr Erwartung (von den Lehrern aus) als an ein "dummes" Arbeiterkind.Aber ich will natürlich nicht sagen das vererbte Intelligenz keine Rolle spielt aber es ist ja auch nicht so das man als Kind von akademikern sofort ein Superbrain ist. ;-)

Also ich wurde in meiner Schullaufbahn nie nach dem Berufsstand meiner Eltern gefragt.
Das beste Abi (mit 1,1) meines Jahrgangs machte der Sohn eines Hauptschul-Hausmeisters und einer Hausfrau.

@Snap Dragon: Ein hoher IQ korreliert mit vielen Eigenschaften, wie Eigenverantwortung, Empathie, geringer Neigung zu körperlicher Kriminalität
Insofern mag deine These vielleicht sogar richtig sein.
Klar und wichtig zu betonen ist es natürlich, dass es sich allenfalls um Durchschnittswerte und Tendenzen handeln kann.
 
Also ich wurde in meiner Schullaufbahn nie nach dem Berufsstand meiner Eltern gefragt.
Das beste Abi (mit 1,1) meines Jahrgangs machte der Sohn eines Hauptschul-Hausmeisters und einer Hausfrau.
Stimmt ich habe auch nicht gesagt das solche Leute dümmer sind sondern das sie teilweise bessere Noten bekommen. Wenn man wie es oft ist über Umwege hört das der Vater von jemandem klugen (akademiker etc.) in der Klasse sitzt wird der Lehrer denken "Moment der kann nicht dumm sein bei dem Vater" und er wird (unbewusst) ein paar Fehler übersehen und ihn fördern das das funktioniert kann man ja im verlinkten Wiki-Artikel nachlesen. Wenn nicht gefragt wird steigen nicht die Erwartungen aber dann zählt der erste eindruck sehr viel.(zu spät kommen, am ersten tag gesprächiger als sonst) und die Lehrer schieben einen unbewusst in eine Schublad (Zu-spät-kommer,Schwätzer) selbst wenn das nicht der Fall ist.
 
die "Linke"- und "FDP"-Wähler hier wissen schon, dass beide Parteien eigentlich nur immer alles schlecht reden, was die Regierung (egal welche) macht und selber keinen plan haben, wie sie was besser machen können?
hat die "Linke" jetzt eigentlich schon ein Programm oder kommen die immer noch ganz gut ohne aus? und dass da ein haufen kommunisten drinsitzen, die die mauer wieder aufbauen wollen, ist euch schon bewusst, oder? dass lafontaine sich eigentlich nur an der spd rächen will und in gysi einen Dummen gefunden hat (den ich früher mal für echt schlau hielt) der bei dem spiel auch noch mitmacht, ist also auch in ordnung? dass sie die billiglöhner und hartz VI-empfänger mit billigen parolen ködern, die sie niemals erfüllen können, findet ihr dann also auch noch gut?
und das guido w. nur der wirtschaft zuarbeitet und sich einen scheiß um die "kleinen" leute sorgt, ist wahrscheinlich auch ganz in eurem interesse!?

oh mann, armes deutschland! naja, ist mir eigentlich egal wen ihr wählt, solange es nicht die NPD ist!!!
 
oh mann, armes deutschland! naja, ist mir eigentlich egal wen ihr wählt, solange es nicht die NPD ist!!!



nein wir haben natürlich alle keine Ahnung wen wir wählen ( in meinen Fall wählen würden)...wir schauen nur darauf, welche Partei uns das meiste Geld geben könnte und welche die schönsten Wahlkampfsprüche hat.

DDR ? ist das schon wieder n neuer deutscher Sender ?
hab leider keinen Plan wovon du redest, aber mehr Geld für alle und mehr Arbeit sind doch Ziele die man unterstützen muss. Und mehr Toleranz und Fairness sind auch tolle Werte...das muss man doch wählen !!
 
oh mann, armes deutschland! naja, ist mir eigentlich egal wen ihr wählt, solange es nicht die NPD ist!!!
die da oben, und so 8) Alles Gauner vorallem die bei (*Hier bitte Partei einsetzen*) wollen doch gar nicht Deutschland helfen die wollen nur das Geld der kleinen Leute.Phrasen rufen können anscheinend nicht nur Politiker ;)

Edit: Übrigens sobald unsere Generation komplett an der Macht sein wird wirds ja lustig werden wenn man sich das mal anschaut alle grossen Parteien weg nur FDP an der Macht o.O naja bis dahin kann noch viel passieren.....
 
Schande! Die NPD steht gar ned drauf - :rofl3:

Nee, im Ernst - wenn heute ne Regierung den Leuten 2500k Geld aufs Auge drückt um sich ne neue Karre zu kaufen und nebenbei das Kindergeld um 10 Euro im Monat erhöht, dann kann man schonmal ablesen wer hier das Sagen hat. Für mich sind SPD/CDU (alles schon mal gewählt) vom Bein weg untauglich.
 
Shokker! schrieb:
Und das schiebst du auf die momentane Lage?
Das liegt ja wohl eher daran, dass sich Deutschland leistet, ein akademisches Prekariat auszubilden.
Es werden halt mehr Germanisten, Historiker, Soziologen, Politologen etc. ausgebildet, als benötigt werden.

Ja, da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich gab es das Problem, daß es auch ein Diplom nicht unbedingt einen sicheren, gutbezahlten Job bedeutet, schon Jahre (bzw. wohl sogar Jahrzehnte) vorher. Nur jetzt in der Krise trifft es natürlich nicht nur die "Kleinen" sondern Studierte ebenso. Aber das die Jobprobleme von Studierten daran liegen sollen, daß die Leute einfach "weltfremde" Dinge studieren, würde ich so nicht unterschreiben. Um mal wieder zur "Generation Praktikum" zu kommen; daran das sie sich nach dem Studium von einem Praktikum zum anderen hangeln müssen sieht man ja, das ein Bedarf nach deren Arbeitskraft durchaus vorhanden ist (sie also offensichtlich durchaus das richtige studiert haben), nur will/kann man sie in den Unternehmen anscheinend nicht ihren Qualifikationen entsprechend bezahlen. Denn warum soll man sie festanstellen oder überhaupt bezahlen, wenn aufgrund der Arbeitslage nach Auslauf des Praktikums noch mehr als genug neue Leute an deren Stelle (natürlich kostenlos und nur für die Referenzen) den Platz einnehmen wollen?

Shokker! schrieb:
Es ist zu einfach zu rufen "Die Kapitalisten sind Schuld! Wir brauchen mehr Regeln und Gesetze!".

Die Forderungen nach mehr staatlicher Kontrolle im Finanzsektor sind IMHO mehr als verständlich. Denn wenn man etwas aus der Krise gelernt hat, dann war es, das der Fehler nicht darin bestand, daß es zu viel staatliche Einmischung gab, sondern im Gegenteil, daß man diese Kontrolle in den letzten Jahren gezielt abgebaut hat, um bestimmte Produkte ("kreative Finanzkonstrukte") erst zu ermöglichen, welche eben jetzt den Banken, die diese ohne den Rückzug des Staates nie hätten auf den Markt bringen könne, massiv um die Ohren fliegen.

SnapDragon schrieb:
Bei den Autobauern geb ich dir grundsätzlich recht, aber was willst du machen? Pleite gehen lassen mir der Folge, dass wir 3 Millionen Arbeitslose mehr haben? Momentan gibt es keinen Königsweg.

Das Problem ist ja, das für die Autobranche genau wie für den Bankensektor leider gilt, das viele Unternehmen in diesem Bereich "too big to fail" sind. Aber ich befürchte, daß sich nachdem vielleicht das ein oder andere Unternehmen vielleicht doch gerettet wurde, nichts, aber auch wirklich gar nichts ändern wird. Nach einer Rettung werden diese Leute genau so wie vor der Krise weitermachen: Mit Lobbyismus Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen, um weiterhin z.B. wie die Autobranche am Markt vorbeiproduzieren zu können - der Staat wird sich am Schluss auch um die unternehmerische Totalversager schon kümmern, es betrifft ja am Ende sowieso nur prekär Beschäftigte (z.B. Zeit-/Leiharbeiter). :shakehead: Gerade die Autobranche wehrt sich ja mit Händen und Füßen gegen den Fortschritt - alternative Modelle werden, um die Sache noch schlimmer zu machen, per Einflußnahme auf die Poltitik sogar noch verhindert. Dabei könnte die von dir genannten 3 Millionen Arbeitslosen durchaus in einem neuen (fortschrittlicheren?) Sektor arbeiten. Derzeit ist es ja so ähnlich als ob eine Industrie von Droschkenkutschern vom Staat eine Förderung verlangt, um auch ja weiter Droschkenkutschen zu produzieren und dabei aktiv in der Politik die Entwicklung des Motors, der deren Geschäfte unterlaufen könnte, verhindert.

Gorgo schrieb:
hat die "Linke" jetzt eigentlich schon ein Programm oder kommen die immer noch ganz gut ohne aus? und dass da ein haufen kommunisten drinsitzen, die die mauer wieder aufbauen wollen, ist euch schon bewusst, oder?

Wer etwaige SED-Altkader ausgerechnet nur in der Linkspartei (die eher ein Auffangbecken für enttäuschte SPDler darstellt) vermutet, sollte sich z.b. mal über diverse CDUler informieren, genannt habe ich ja unter anderem schon die Ministerpräsidenten von Thüringen (Althaus) und Sachsen (Tillich), die ja inzwischen fast schon das Musterbeispiel für reaktionäre Law-and-Order Politiker gelten, über ihre DDR Vergangenheit aber entweder schweigen oder sie gezielt weißwaschen wollen (zu Tillich sind in der letzten Zeit wirklich interessante Reden aus der Vorwende-Zeit bekannt geworden).

Und das man in der Linken die Mauer wieder aufbauen will, halte ich für ein Gerücht. Ich glaube da verwechselst du die Parteien. Den Mauerbau gefordert (und symbolisch vollzogen) hat die eher im Westen angesiedelte "Die Partei" ... natürlich eine Partei des Satiremagazines Titanic (die ich wie schon gesagt sehr schätze). Sehr lustig fand ich z.B. die Wahlkampfaussage der Hamburger "Die Partei" mit der Überschrift "Wir sehen Hamburgs Zukunft nicht im Bergbau" (Spitzenkandidat der Hamburger "Partei" war/ist übrigens Heinz Strunk). Das sind mal politische Aussagen! :D.
 
Schande! Die NPD steht gar ned drauf - :rofl3:

Nee, im Ernst - wenn heute ne Regierung den Leuten 2500k Geld aufs Auge drückt um sich ne neue Karre zu kaufen und nebenbei das Kindergeld um 10 Euro im Monat erhöht, dann kann man schonmal ablesen wer hier das Sagen hat. Für mich sind SPD/CDU (alles schon mal gewählt) vom Bein weg untauglich.

Ich finde das ist noch eine der klügeren Wirtschaftsstimuli. Das Geld ist ja nicht weg, sondern wird bei einem 10.000€-Neuwagen schon durch die Mehrwehrtssteuer so gut wie ausgeglichen.

Und mal ehrlich: Wenn der Autoindustrie unter die Arme gegriffen wird, dann haben da viele Kinder (etc.;)) da vermutlich deutlich mehr von als von ein paar € im Monat Kindergeld. Wenn Papi nicht mehr Teilzeit arbeitet ist das schon ein bisschen gewichtiger.
 
Edit: Übrigens sobald unsere Generation komplett an der Macht sein wird wirds ja lustig werden wenn man sich das mal anschaut alle grossen Parteien weg nur FDP an der Macht o.O naja bis dahin kann noch viel passieren.....
Ach Quatsch, wirtschaftsliberal ist der neue Punk oder Anarchismus. Sobald die Member hier älter sind, wählen sie alle wieder schön fleißig CDU/CSU . ;)


Aber trotzdem würde es mich mal interessieren, warum die FDP so beliebt ist, und deshalb werfe ich mal ein paar Fragen in den Raum, die ich gerne von ein paar FDP-Anhängern beantwortet hätte:

1) Welcher politische Bereich ist euch am wichtigsten, und warum seht ihr diesen gerade bei der FDP am ehesten gefördert/ richtig behandelt?

2) Welche Antwort bzw. Rechtfertigung habt ihr gegenüber dem Vorwurf, dass die Wirtschaftskrise durch Deregulierung und Marktliberalismus, also genau die Dinge für die die FDP einsteht, verursacht worden sind?

3) Gibt es Programmpunkte und Pläne der FDP, die ihr trotz allem ablehnt?

4) Steht das liberal nur für wirtschaftsliberal oder auch für Freiheit im alltäglichen Leben?

5) Stellt die Unterschiede zwischen FDP und CDU/CSU, der anderen bürgerlichen Partein dar.

6) Wie lange seid ihr schon Anhänger der FDP? Wenn ihr (vor kurzem) gewechselt seid, warum und von welcher anderen Partei?

7) Könntet ihr euch vorstellen, eine andere Partei zu wählen, wenn sich ein bestimmter Programmpunkt bzw. Ziel bzw. Einstellung jener Partei ändern würde (Bsp: Weigerung die CDU zu wählen wegen Schäubles Überwachungswahn)


Nun, ich denke die Beantwortung dieser Fragen könnte mir das ganze sehr viel verständlicher machen. :)
 
darauf antworten ohnehin maximal shokker, exca, snap, zins und wenn er viel zeit hat geist ^^ glaub allerdings aus vielen gründen auch nicht das die fdp die union ablöst als bewahrer der "bürgerlichen" :uglylol: werte.
 
Ach Quatsch, wirtschaftsliberal ist der neue Punk oder Anarchismus. Sobald die Member hier älter sind, wählen sie alle wieder schön fleißig CDU/CSU . ;)


Aber trotzdem würde es mich mal interessieren, warum die FDP so beliebt ist, und deshalb werfe ich mal ein paar Fragen in den Raum, die ich gerne von ein paar FDP-Anhängern beantwortet hätte:

1) Welcher politische Bereich ist euch am wichtigsten, und warum seht ihr diesen gerade bei der FDP am ehesten gefördert/ richtig behandelt?

2) Welche Antwort bzw. Rechtfertigung habt ihr gegenüber dem Vorwurf, dass die Wirtschaftskrise durch Deregulierung und Marktliberalismus, also genau die Dinge für die die FDP einsteht, verursacht worden sind?

3) Gibt es Programmpunkte und Pläne der FDP, die ihr trotz allem ablehnt?

4) Steht das liberal nur für wirtschaftsliberal oder auch für Freiheit im alltäglichen Leben?

5) Stellt die Unterschiede zwischen FDP und CDU/CSU, der anderen bürgerlichen Partein dar.

6) Wie lange seid ihr schon Anhänger der FDP? Wenn ihr (vor kurzem) gewechselt seid, warum und von welcher anderen Partei?

7) Könntet ihr euch vorstellen, eine andere Partei zu wählen, wenn sich ein bestimmter Programmpunkt bzw. Ziel bzw. Einstellung jener Partei ändern würde (Bsp: Weigerung die CDU zu wählen wegen Schäubles Überwachungswahn)


Nun, ich denke die Beantwortung dieser Fragen könnte mir das ganze sehr viel verständlicher machen. :)

Hab gerade wenig Zeit deshalb nur kurz:

1) Förderung des Mittelstand, also der arbeitenden Bevölkerung mit einem Jahreseinkommen zwischen 25000 und 75000 und der mittelständischen Unternehmer.

3) Lockerung des Rauchverbots

4) Ja, auch für Freiheit im täglichen Leben.

6) Schon immer (im Wechsel mit der CSU). Ich schau mir aber alle Wahlprogramme an und wähle dann das was mir am sinnvollsten erscheint.
Waren bisher nur die beiden Parteien.

7) Ja, siehe Frage 6), allerdings halte ich es zur Zeit für nicht sehr wahrscheinlich, dass sich die Nahles, Roths und Lafontaines dieser Welt so ändern (bzw. die Programme der Partein), dass sie für mich wählbar wären.

2) und 5) sind auf die schnelle nicht zu beantworten, vielleicht nächste Woche. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach Quatsch, wirtschaftsliberal ist der neue Punk oder Anarchismus. Sobald die Member hier älter sind, wählen sie alle wieder schön fleißig CDU/CSU . ;-)
:P aber so krass meinte ich es auch nicht. allerdings finde ich das eine "Spasspartei"eigtl. genau in unsere Generation passt. Ich glaube vielen Wählern ist nichtmal klar was die FDP eigtl. will (ist jetzt nicht auf CW sondern allgemein bezogen)
 
:P aber so krass meinte ich es auch nicht. allerdings finde ich das eine "Spasspartei"eigtl. genau in unsere Generation passt. Ich glaube vielen Wählern ist nichtmal klar was die FDP eigtl. will (ist jetzt nicht auf CW sondern allgemein bezogen)

die fdp wird sich in paar jahrzehnten die hörner abstossen wie es auch die spd gemacht hat bzw die grünen wobei man das nicht vgl kann.
zu anfang der spd war die arbeiterbewegung gross im kommen jetzt sind wir im zeitalter des neoliberalismus...noch ;)
wenn man zum nächsten gesellschafts und marktkonzept übertritt, wird die fdp auch "liberaler" in bezug auf ihr eigenes Programm ;-)
 
die fdp wird sich in paar jahrzehnten die hörner abstossen wie es auch die spd gemacht hat bzw die grünen wobei man das nicht vgl kann.
zu anfang der spd war die arbeiterbewegung gross im kommen jetzt sind wir im zeitalter des neoliberalismus...noch ;)
wenn man zum nächsten gesellschafts und marktkonzept übertritt, wird die fdp auch "liberaler" in bezug auf ihr eigenes Programm ;-)
Harte Prognosen. Aber mit Projekt 18 hats ja schonmal nicht ganz hingehauen. ;)

Schonmal danke an deine Antworten Snap. :)
 
1) Welcher politische Bereich ist euch am wichtigsten, und warum seht ihr diesen gerade bei der FDP am ehesten gefördert/ richtig behandelt?

2) Welche Antwort bzw. Rechtfertigung habt ihr gegenüber dem Vorwurf, dass die Wirtschaftskrise durch Deregulierung und Marktliberalismus, also genau die Dinge für die die FDP einsteht, verursacht worden sind?

3) Gibt es Programmpunkte und Pläne der FDP, die ihr trotz allem ablehnt?

4) Steht das liberal nur für wirtschaftsliberal oder auch für Freiheit im alltäglichen Leben?

5) Stellt die Unterschiede zwischen FDP und CDU/CSU, der anderen bürgerlichen Partein dar.

6) Wie lange seid ihr schon Anhänger der FDP? Wenn ihr (vor kurzem) gewechselt seid, warum und von welcher anderen Partei?

7) Könntet ihr euch vorstellen, eine andere Partei zu wählen, wenn sich ein bestimmter Programmpunkt bzw. Ziel bzw. Einstellung jener Partei ändern würde (Bsp: Weigerung die CDU zu wählen wegen Schäubles Überwachungswahn)


Nun, ich denke die Beantwortung dieser Fragen könnte mir das ganze sehr viel verständlicher machen. :)

1. wichtig ist mir, dass man sein leben möglichst frei gestalten kann - das lässt sich leider schwer in einen bereich einordnen, ich bin ja auch für ganzheitliche ansätze... aber da es "erst das fressen, dann die moral" heisst, finde ich wirtschaft am wichtigsten

2. ein deregulierter markt ist natürlich, ich finde kontrollen nach wie vor überflüssig - der fehler war, dass viele menschen zu sehr von grossen firmen abhängig sind... daran waren aber lobbyismus, subventionen und die benachteiligung des mittelstandes schuld und nicht die deregulierung die sich nicht vermeiden lässt
wäre der markt schon immer frei gewesen, wie er es sollte wären die firmen- udn bankenpleiten kein problem für die menschen

3. natürlich, da sind ja leider auch viele verkappte bürokraten drin... ich finde z.b. abgabensenkungen wichtiger als steuersenkungen und auch der wunsch dass "die gesellschaft und nicht der staat soziale verantwortung übernimmt" ist schwachsinnig... außerdem ist mir die FDP zu konservativ, ihre reformen gehen mir nicht weit genug und auch gesellschaftspolitisch wie z.b. bei drogen sind sie mir zu bürgerlich...

4. natürlich für beides und bei beidem sind dringend liberalisierungen nötig, in der FDP stehts aber leider deutlich mehr für die wirtschaft.... trotzdem gibts nichts besseres im moment

5. die FDP ist gesellschaftlich liberaler, hat nichts gegen killerspiele, homosexuelle und raucher, ist aber gegen überwachung... auch wirtschaftlich machen deren ideen mehr sinn, z.b. bei steuern, der bundeswehr oder der sozialpolitik... und natürlich gibts keine altkonservativen wie Koch - die FDP vertritt somit mehr die realität statt fragwürdiger werte...

6. hab bei der letzten wahl die CDU gewählt, weil ich keine ampel wollte und die FDP da etwas unsicher war... damals hatte ich aber auch weniger ahnung von politik und habe die Union etwas naiver gesehen, besonders bei deren inaktzeptabler gesellschaftspolitik

7. ja könnte ich schon, wenn sich z.b. bei den Grünen die leute durchgesetzt hätten, die das bürgergeld wollten, wären sie eine echte konkurenz... (naja momentan eher weniger, weil sie ja mit der SPD regieren wollen und die will ich nun nicht... aber Schwarz/Grün wäre nicht viel schlechter als Schwarz/Gelb - auf Schwarz zu verzichten geht ja leider noch nicht)

die Union müsste sich schon sehr ändern, um besser als die FDP zu werden... ihren besten mann haben sie ja mit Merz gerade verloren... wobei es für mich bei lokaleren wahlen vorstellbarer wäre die CSU zu wählen, in meinem wahlkreis würde ich CSU wählen - auf landesebene allerdings nicht
 
Danke für deine Antworten, excaliboor.

Aus deinen Antowrten lese ich heraus, dass du ein freiheitsliebender Mensch bist, der die Meinung vertritt, dass eine gesunde, auf dem Mittelstand beruhende Wirtschaft elementar für ein gesundes Land ist, was in einem Land mit sozialer Marktwirtschaft leicht nachvollziehbar ist. Viele Vorhaben der FDP missfallen dir, trotzdem denkst du, dass die FDP diejenige Partei ist, die am nächsten an der Realität steht, was ich auf deine Schwerpunktlegung auf eine gesunde Wirtschaft, verbunden mit einer liberaleren Gesellschaftspolitik, zurückführe.


Passt das so?

Bei Snap bin ich mir nciht ganz sicher. In der Wirtschaft scheint er deine Meinung zu teilen.
Mit der CSU verbinde ich erstmal konservativ, aber ich denke, dass ihm da das aktuelle Wahlprogramm wichtiger ist als die generelle Ausrichtung.



Die Argumentation mit der Förderung der Mittelstandes, gerade in Verbindung mit einem gesunden Markt kann ich nachvollziehen. Die Frage ist natürlich wie eine Deliberalisierung aussehen muss, die so etwas erreichen kann und nciht nur den Großkonzernen in die Hände spielt. Auch die Forderung nach einer liberalen Gesellschaftspolitik ist mir wichtig, wobei ich sagen muss, dass mir dir FDP hier nicht liberal genug ist. Aber alle Mal besser als CDU/CSU oder SPD.
 
jede deregulierung ( du meinst sicher nicht deliberalisierung :-P) ist in erster Hinsicht mal eine Re-Regulierung und spielt immer einer im politischen Wettstreit erfolgreicheren Lobbyistengruppe in die Hände....das ist die private interest theory die jede Regelveränderung ohne private Interessen leugnet.

Aber mal ganz ehrlich...ob man nun an den freien Markt oder den Kommunismus glaubt...idealistisch ist beides und umsetzbar auch nicht ;-)

und wird beides vermutlich ohnehin in der nächsten Gesellschaftsordnung verschmelzen, wenn sich die Menschen von dem System verabschieden ind em der Staat Probleme hat seine eigene Gesellschaft mit genug Krankenbetten und Medizin gratis zu versorgen....:)
 
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