seienchin
L12: Crazy
- Seit
- 25 Jul 2005
- Beiträge
- 2.932
SO habe heute Fear durch und mein Fazit.
12/15 (Consolewars Wertung)
F.E.A.R. ist ohne Frage der beste Horrorshooter auf dem Markt und lässt die Konkurenz wie Doom3 weit hinter sich. Selbst mit den normalen Fernsehlautsprechern baut der tolle Soundtrack eine Atmosphäre der Angst auf und die Geschichte um das Mädchen Alma ist unvorstellbar schrecklich. Die Möglichkeit die Zeit zu verlangsamen macht auch das Gameplay sehr abwechslungsreich.
Graphik: 7/10 F.E.A.R. bietet tolle Licht und Schatteneffekte, welche die Level zum Teil sehr schön aussehen lassen. Texturen und Wassereffekte hingegen sehen gegen einige X-Box Spiele alt aus und die Charaktermodelle bewegen sich zwar flüssig und haben alle einen realistischen Schatten, menschliche Charaktere, deren Gesicht man sehen kann, sehen allerdings sehr dürftig aus. Was F.E.A.R.'s Graphik aber besonders macht sind die tollen Explosionseffekte, welche durch die Zeitlupe sehr hübsch anzuschauen sind. Leider spielt der Großteil des Spiels in tristen Innenleveln oder texturell sehr fragwürdigen Aussenleveln auf Dächern oder engen Strassen, weshalb der Gesamteindruck trotz toller Effekte eher mittelmäßig ist.
Sound 10/10: Der helle Wahnsinn. Treibender Soundtrack in größeren Kämpfen, stiller kaum wahrnehmbarer Schrecken in den ruhigen dunklen Abschnitten. Man kann seine Feinde über Lautsprecher reden hören und häufig hört man ein Mädchen leise Wisper oder kurz schreien. Die Waffen klingen zwar sehr zahm aber die Entwickler wollten dem Spieler keine "großen Wummen" geben, mit welchen er sich mächtig gefühlt hätte.
Story 7/10: Den Teil der Story den man über Lautsprecher oder die Missionsbeschreibungen bekommt ist ein Frechheit und völlig ungenügend.
Wenn man aber alle in den Levels stehenden Laptops durchsucht, kommt man der schrecklichen Wahrheit um das Mädchen Alma und das Origin Projekt immer näher und die Geschichte wird richtig mitreissend. Vor allem das letzte Level geht nochmal in die vollen.
Gameplay 8/10: Gut die Zeit zu verlangsamen ist cool, es gibt tolle Physik Effekte und sehr intelligente Gegner aber leider fühlen sich die Feuergefechte dennoch nicht real an. Während bei CoD z.B. die Gegner in den Deckung bleiben und selbige auch aufsuchen, wenn man auf sie schiesst, bewegen sich die meisten Gegner bei F.E.A.R. eher wie menschliche Spieler im Multiplayer. Sprich sie strifen und schiessen immer absolut genau. Hinzukommt, dass die eigene Deckung fast nichts bringt und es fast keine Waffen mit angemessenen Zielfernrohr gibt. In den späteren Leveln muss man sich dauernd mit Gegnern auf lange Distanz duellieren. Man selber hat kaum Munition für Fernwaffen und muss mit MG auf die Feinde feuern, welche auf lange Reichweite trotz Deckung immer noch absolut tödlich zielen. Das macht keinen Spass. Auch der fehlende Rumble lässt die Gefechte sich zum Teil sehr belanglos anfühlen, da man keine Trefferbestätigung hat und auc hkeinen Rückstoss bei den Waffen. Trotzdem besteht der Großteil des Spiels aus Nahkämpfen auf engen Raum wo jede menge zu Bruch geht, was großen Spass macht. Aufträge wie Geiselbefreiung bzw. Personen Eskort oder Sabotage lockern, dass Spielgeschehen auf. Ebenfalls erwähnenswert sind die Szenen in denen das kleine Mädchen Alma auftaucht oder man die Realität nicht mehr von Träumen unterscheiden kann. Solche Szenen sind meistens sehr spannend oder lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.
Atmosphäre 9/10, Schockfaktor 10/10: Die Atmosphäre/Schockfaktor des Games ist sehr gelungen. Die Atmosphäre wird eben nur durch die repetiven Locations und die Waffen geschmählert aber der Schockfaktor ist zum Teil einfach nur schrecklich. Ich habe Resi, ich habe Silent Hill und ich habe die unterirdischen Level von Riddick gespielt aber nichts war so gruselig wie F.E.A.R.. Wenn Alma auftaucht und auf einmal alles in Zeitlupe um einen herum explodiert und man bei einer Berührung mit ihr sofort das zeitliche segnet, kann es einem klamm ums Herz werden. Besonders grauenhaft ist F.E.A.R.,weil man sich häufig denken kann, dass gleich etwas passiert. Man weiß nur nicht wann und man kann nichts dagegen tun. Wenn man in einem dunklen Gang ist, die Taschenlampe leer ist, man Mädchenstimmen hört und vor einem Schattenschlurfen und Bretter aus den Regalen fliegen ist das Angsteinflößend. Besonders beim letzten Level könnte ich den Terror praktisch mit Händen greifen.
Fazit: Das gruseligste Videospiel, was es im Moment auf dem Markt gibt. Die Ego-Perspiektive lässt einen den Horror erst am eigenen Leibe erfahren. Spielt dieses Spiel nur Abends alleine zu Hause und hört euch alle Laptop-Nachrichten an. Dieses Spiel wird euch erschüttern.
Leider können das repetive LEveldesign und das mangelnde "Mittendrin-Gefühl" bei den Feuergefechten stören. F.E.A.R. zeigt also meiner Meinung nach auch, dass Horrorspiele zwar ohne Rumbel funktionieren, ihnen aber definitiv etwas beim Actionpart fehlt.
12/15 (Consolewars Wertung)
F.E.A.R. ist ohne Frage der beste Horrorshooter auf dem Markt und lässt die Konkurenz wie Doom3 weit hinter sich. Selbst mit den normalen Fernsehlautsprechern baut der tolle Soundtrack eine Atmosphäre der Angst auf und die Geschichte um das Mädchen Alma ist unvorstellbar schrecklich. Die Möglichkeit die Zeit zu verlangsamen macht auch das Gameplay sehr abwechslungsreich.
Graphik: 7/10 F.E.A.R. bietet tolle Licht und Schatteneffekte, welche die Level zum Teil sehr schön aussehen lassen. Texturen und Wassereffekte hingegen sehen gegen einige X-Box Spiele alt aus und die Charaktermodelle bewegen sich zwar flüssig und haben alle einen realistischen Schatten, menschliche Charaktere, deren Gesicht man sehen kann, sehen allerdings sehr dürftig aus. Was F.E.A.R.'s Graphik aber besonders macht sind die tollen Explosionseffekte, welche durch die Zeitlupe sehr hübsch anzuschauen sind. Leider spielt der Großteil des Spiels in tristen Innenleveln oder texturell sehr fragwürdigen Aussenleveln auf Dächern oder engen Strassen, weshalb der Gesamteindruck trotz toller Effekte eher mittelmäßig ist.
Sound 10/10: Der helle Wahnsinn. Treibender Soundtrack in größeren Kämpfen, stiller kaum wahrnehmbarer Schrecken in den ruhigen dunklen Abschnitten. Man kann seine Feinde über Lautsprecher reden hören und häufig hört man ein Mädchen leise Wisper oder kurz schreien. Die Waffen klingen zwar sehr zahm aber die Entwickler wollten dem Spieler keine "großen Wummen" geben, mit welchen er sich mächtig gefühlt hätte.
Story 7/10: Den Teil der Story den man über Lautsprecher oder die Missionsbeschreibungen bekommt ist ein Frechheit und völlig ungenügend.
Wenn man aber alle in den Levels stehenden Laptops durchsucht, kommt man der schrecklichen Wahrheit um das Mädchen Alma und das Origin Projekt immer näher und die Geschichte wird richtig mitreissend. Vor allem das letzte Level geht nochmal in die vollen.
Gameplay 8/10: Gut die Zeit zu verlangsamen ist cool, es gibt tolle Physik Effekte und sehr intelligente Gegner aber leider fühlen sich die Feuergefechte dennoch nicht real an. Während bei CoD z.B. die Gegner in den Deckung bleiben und selbige auch aufsuchen, wenn man auf sie schiesst, bewegen sich die meisten Gegner bei F.E.A.R. eher wie menschliche Spieler im Multiplayer. Sprich sie strifen und schiessen immer absolut genau. Hinzukommt, dass die eigene Deckung fast nichts bringt und es fast keine Waffen mit angemessenen Zielfernrohr gibt. In den späteren Leveln muss man sich dauernd mit Gegnern auf lange Distanz duellieren. Man selber hat kaum Munition für Fernwaffen und muss mit MG auf die Feinde feuern, welche auf lange Reichweite trotz Deckung immer noch absolut tödlich zielen. Das macht keinen Spass. Auch der fehlende Rumble lässt die Gefechte sich zum Teil sehr belanglos anfühlen, da man keine Trefferbestätigung hat und auc hkeinen Rückstoss bei den Waffen. Trotzdem besteht der Großteil des Spiels aus Nahkämpfen auf engen Raum wo jede menge zu Bruch geht, was großen Spass macht. Aufträge wie Geiselbefreiung bzw. Personen Eskort oder Sabotage lockern, dass Spielgeschehen auf. Ebenfalls erwähnenswert sind die Szenen in denen das kleine Mädchen Alma auftaucht oder man die Realität nicht mehr von Träumen unterscheiden kann. Solche Szenen sind meistens sehr spannend oder lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.
Atmosphäre 9/10, Schockfaktor 10/10: Die Atmosphäre/Schockfaktor des Games ist sehr gelungen. Die Atmosphäre wird eben nur durch die repetiven Locations und die Waffen geschmählert aber der Schockfaktor ist zum Teil einfach nur schrecklich. Ich habe Resi, ich habe Silent Hill und ich habe die unterirdischen Level von Riddick gespielt aber nichts war so gruselig wie F.E.A.R.. Wenn Alma auftaucht und auf einmal alles in Zeitlupe um einen herum explodiert und man bei einer Berührung mit ihr sofort das zeitliche segnet, kann es einem klamm ums Herz werden. Besonders grauenhaft ist F.E.A.R.,weil man sich häufig denken kann, dass gleich etwas passiert. Man weiß nur nicht wann und man kann nichts dagegen tun. Wenn man in einem dunklen Gang ist, die Taschenlampe leer ist, man Mädchenstimmen hört und vor einem Schattenschlurfen und Bretter aus den Regalen fliegen ist das Angsteinflößend. Besonders beim letzten Level könnte ich den Terror praktisch mit Händen greifen.
Fazit: Das gruseligste Videospiel, was es im Moment auf dem Markt gibt. Die Ego-Perspiektive lässt einen den Horror erst am eigenen Leibe erfahren. Spielt dieses Spiel nur Abends alleine zu Hause und hört euch alle Laptop-Nachrichten an. Dieses Spiel wird euch erschüttern.
Leider können das repetive LEveldesign und das mangelnde "Mittendrin-Gefühl" bei den Feuergefechten stören. F.E.A.R. zeigt also meiner Meinung nach auch, dass Horrorspiele zwar ohne Rumbel funktionieren, ihnen aber definitiv etwas beim Actionpart fehlt.

