2020 Hitzewelle Revolutions

Wir sind quasi schon im Frühling, weil Hasel schon blüht und Allergiker heulen.
Wir brechen ein klimarelevanter Rekord nach dem anderen und natürlich ist es relevant wenn die länge vom Winter statistisch immer weiter abnimmt. Ein Monat kürzer ist gerade für die Landwirtschaft sehr relevant weil diese nach den Jahreszeiten und nach dem Klima arbeiten muss. Wenn das Saatgut zu früh oder zuspät gepflanzt wird kann das eine kaputte Ernte bzw eine ineffiziente Ernte bedeuten und somit steigende Lebensmittelpreise.
Auch sorgen veränderte Temperaturen für neue Bedinungen was dazu führt das sich die möglichen Pflanzen, welche man anbauen kann verändern. Desweiteren ist die Tierwelt nicht auf so einen kurzen Winter ausgelegt was gerade bei Vogelarten zum aussterben führen kann.
 
Wir brechen ein klimarelevanter Rekord nach dem anderen und natürlich ist es relevant wenn die länge vom Winter statistisch immer weiter abnimmt. Ein Monat kürzer ist gerade für die Landwirtschaft sehr relevant weil diese nach den Jahreszeiten und nach dem Klima arbeiten muss. Wenn das Saatgut zu früh oder zuspät gepflanzt wird kann das eine kaputte Ernte bzw eine ineffiziente Ernte bedeuten und somit steigende Lebensmittelpreise.
Auch sorgen veränderte Temperaturen für neue Bedinungen was dazu führt das sich die möglichen Pflanzen, welche man anbauen kann verändern. Desweiteren ist die Tierwelt nicht auf so einen kurzen Winter ausgelegt was gerade bei Vogelarten zum aussterben führen kann.
Saat und Erntezeiten verschieben sich deutlich. Das ist mit ein Grund warum Institute wie das Deutsche Wetterdienst komplett unerlässlich sind. Gesamte Wirtschaftsindustrien sind abhängig von ihren Beobachtungen und Auswertungen. Gleichermaßen ist es auch fast ein Unding wie genverändertes Saatgut so negativ kontiert sind in Europa und Deutschland.

Was ein viel zu früher Frühlingsanfang bedeutet und für einen kleineren Effekt sorgt, zeigen Satellitenaufnahmen aus den letzten Jahrzehnten. Wenn Pflanzen früher anfangen zu blühen, dann setzt die Photosynthese früher ein und somit setzt auch der Wasserverbrauch früher an. Dies führte in den Beobachtungen der Nordhalbkugel aus 1982–2011 dazu, dass zum Sommer der Boden trockener war, wenn der Frühling besonders früh anfing. Es entsteht eine kleine positive Rückkopplung bei der im Sommer dem Boden das Wasser fehlt zum transpirieren um eine kühlende Wirkung zu erzielen wie es bei Weideflächen üblich ist.

Ein anderer nicht sofort einfälliger Effekt ist folgender:
Das abschmelzen des überirdischem Eis auf der Antarktis sorgt dafür, dass der Meeresspiegel im Norden steigt, aber in der Umgebung des schmelzenden Gletschers sinkt. Die riesige Masse über dem Meeresspiegel schwindet und damit auch die Anziehungskraft, welches das Wasser in der Umgebung über dem Meeresspiegel anhob.
 
Was ein viel zu früher Frühlingsanfang bedeutet und für einen kleineren Effekt sorgt, zeigen Satellitenaufnahmen aus den letzten Jahrzehnten. Wenn Pflanzen früher anfangen zu blühen, dann setzt die Photosynthese früher ein und somit setzt auch der Wasserverbrauch früher an. Dies führte in den Beobachtungen der Nordhalbkugel aus 1982–2011 dazu, dass zum Sommer der Boden trockener war, wenn der Frühling besonders früh anfing. Es entsteht eine kleine positive Rückkopplung bei der im Sommer dem Boden das Wasser fehlt zum transpirieren um eine kühlende Wirkung zu erzielen wie es bei Weideflächen üblich ist.
Wir hatten 2018 und 2019 Dürrejahre, dies heißt der Boden hat momentan zu wenig feuchtigkeit. 2020 muss also schon, ohne diese Problematik, überdurchschnittlich feucht werden damit der Boden sich überhaupt erholen kann. Der Frühe Frühling verschärft also dieses Problem zu lasten der Deutschen Bauer.
Danke für die Quelle das war mir ehrlich gesagt nicht bewusst.
 
Diese Art der Evaporation hat jedoch einen sehr kleinen oder unbekannten Effekt über die eigentlichen Niederschläge. Wenn es regelmäßiger regnet, ist der Effekt gering, bzw. vernachlässigter gegenüber den eigentlichen Niederschlagschwankungen.
 
Mit durchschnittlich 4,4 Grad lag die Hauptstadt laut DWD deutlich über ihrem langjährigen Januar-Mittelwert von minus 0,5 Grad. Fast 65 Stunden lang zeigte sich die Sonne – deutlich mehr als die 43 Stunden im Langzeitdurchschnitt. Es gab aber auch überdurchschnittlich viel Niederschlag: Mit knapp 45 Litern je Quadratmeter lag Berlin drei Liter über dem vieljährigen Mittelwert.
 
Wochenende 13 grad ?
Ne das war kein Winter und wird auch nie wieder kommen. Hab am meisten geschwitzt als gefroren.
Ich glaub der Sommer wird krass
 
Geil freue mich schon drauf. Lieber schwitzen als frieren. Könnte das ganze Jahr warm sein. Ich brauche außer an Weihnachten keine Kälte und Schnee
 
@UchihaSasuke


Wenigstens hattet ihr dann keinen Dürre-Januar. Und andererseits sind wärmere Temperaturen wohl gut gegen diverse Viren (mir wäre ein richtiger Winter auch lieber gewesen, aber diverse Influenza etc. Wellen sind nunmal ein Winterding.


Wochenende 13 grad ?
Ne das war kein Winter und wird auch nie wieder kommen. Hab am meisten geschwitzt als gefroren.
Ich glaub der Sommer wird krass

Halte ich gewagt die Aussage, der letzt harte Winter ist noch nicht so lange her, natürlich kann es wieder kältere Winter geben, die Wahrscheinlichkeit dafür kann und wird vermutlich leider sinken. Undgeschwitzt habe ich bei -10 bis 14 Grad (letzteres war eher selten wie die -10) nun auch nicht gerade.
 
@UchihaSasuke


Wenigstens hattet ihr dann keinen Dürre-Januar. Und andererseits sind wärmere Temperaturen wohl gut gegen diverse Viren
Unterstützt dafür aber Tropische Viren und Parasiten wie z.b. Dengue-Virus, Zika-Virus ,Gelbfieberviren oder dem Chikungunya-Virus.
Genauso wie sich überträger solcher Krankheiten dank dem Klimawandel anfangen sich hier wohl zu fühlen. So hat sich die Asiatische Tigermücke im sommer 2018 in Deutschland verbreitet und es gab bestätigte Fälle das sie das Westnil-Fieber übertragen hat.
Aber auch klassische Krankheiten werden verstärkt, so sorgen die Milden Winter dafür das sich Zecken sehr viel stärker verbreiten und somit die gefahr von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und der Lyme-Borreliose steigt.
 
Unterstützt dafür aber Tropische Viren und Parasiten wie z.b. Dengue-Virus, Zika-Virus ,Gelbfieberviren oder dem Chikungunya-Virus.
Genauso wie sich überträger solcher Krankheiten dank dem Klimawandel anfangen sich hier wohl zu fühlen. So hat sich die Asiatische Tigermücke im sommer 2018 in Deutschland verbreitet und es gab bestätigte Fälle das sie das Westnil-Fieber übertragen hat.
Aber auch klassische Krankheiten werden verstärkt, so sorgen die Milden Winter dafür das sich Zecken sehr viel stärker verbreiten und somit die gefahr von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und der Lyme-Borreliose steigt.


Weiß ich und ich habe auch geschrieben, dass ich normalerweise richtige Winter mit viel Schnee bevorzuge, auch wenn sie die Heizkosten in die Höhe treiben.
 
Unterstützt dafür aber Tropische Viren und Parasiten wie z.b. Dengue-Virus, Zika-Virus ,Gelbfieberviren oder dem Chikungunya-Virus.
moral von der Geschichte: irgendwas ist immer schlecht :goodwork:
Ne das war kein Winter und wird auch nie wieder kommen.

Was macht dich so sicher, dass wir "keine" Winter mehr haben werden und dass es ab sofort immer gleich bleibt? Schonmal vom Klimawandel gehört?

Mal abgesehen davon: Bei uns ist es trotz allem sehr kalt in der Nacht und bis ca. 10 Uhr, Temperaturen gehen da Richtung -15 Grad, klar in den Asphaltburgen sieht es anders aus, da wirds auch wieder im Sommer ohne Klima unerträglich.

Tagsüber wirds bis zu 5 Grad warm und man kann in der Sonne ohne Mantel stehen aber so sind sonnige Wintertage eben und zwar schon immer, zumindest wenn kein kühlender Schnee den Boden bedeckt und es nicht bewölkt ist. Und Schnee würde hier noch immer tonnenweise liegen, der kam die letzten Wochen glücklicherweise als Regen bei 0 Grad runter und zwar in Massen.

Ich sehe da jetzt kein Problem, sondern nur Vorteile am wärmeren Winter, ich habe Blick auf diverse Berge hier auch einen der Jahr für Jahr von einer dicken Schneedecke bedeckt war, ist auch dieses Jahr und um diese Zeit wieder der Fall. Ist ein niedriges Massiv, lediglich 2000m hoch, vorgestern gegen 17 Uhr aufgenommen:

20200201_055227zojr5.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
moral von der Geschichte: irgendwas ist immer schlecht :goodwork:


Was macht dich so sicher, dass wir "keine" Winter mehr haben werden und dass es ab sofort immer gleich bleibt? Schonmal vom Klimawandel gehört?

Mal abgesehen davon: Bei uns ist es trotz allem sehr kalt in der Nacht und bis ca. 10 Uhr, Temperaturen gehen da Richtung -15 Grad, klar in den Asphaltburgen sieht es anders aus, da wirds auch wieder im Sommer ohne Klima unerträglich.

Tagsüber wirds bis zu 5 Grad warm und man kann in der Sonne ohne Mantel stehen aber so sind sonnige Wintertage eben und zwar schon immer, zumindest wenn kein kühlender Schnee den Boden bedeckt und es nicht bewölkt ist. Und Schnee würde hier noch immer tonnenweise liegen, der kam die letzten Wochen glücklicherweise als Regen bei 0 Grad runter und zwar in Massen.

Ich sehe da jetzt kein Problem, sondern nur Vorteile am wärmeren Winter, ich habe Blick auf diverse Berge hier auch einen der Jahr für Jahr von einer dicken Schneedecke bedeckt war, ist auch dieses Jahr und um diese Zeit wieder der Fall. Ist ein niedriges Massiv, lediglich 2000m hoch, vorgestern gegen 17 Uhr aufgenommen:

20200201_055227zojr5.jpg

Und was willst du jetzt damit sagen? Der Januar war viel zu warm und im Süden Deutschlands auch deutlich zu trocken, daran ändern deine persönlichen Erfahrungen jetzt nicht so viel, und das war auch nicht schon immer so.


Mit 3,3 Grad Celsius (°C) lag im Januar der Temperaturdurchschnitt um 3,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,9 Grad. Damit gehörte der Januar 2020 zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messungen 1881.
 
@UchihaSasuke


Wenigstens hattet ihr dann keinen Dürre-Januar. Und andererseits sind wärmere Temperaturen wohl gut gegen diverse Viren (mir wäre ein richtiger Winter auch lieber gewesen, aber diverse Influenza etc. Wellen sind nunmal ein Winterding.




Halte ich gewagt die Aussage, der letzt harte Winter ist noch nicht so lange her, natürlich kann es wieder kältere Winter geben, die Wahrscheinlichkeit dafür kann und wird vermutlich leider sinken. Undgeschwitzt habe ich bei -10 bis 14 Grad (letzteres war eher selten wie die -10) nun auch nicht gerade.
Jap für Berlin ist der Regen extrem wichtig, wir hatten ja seit März 2018 kaum Regen, dafür dürre und Trockenheit. Heute regnet es auch wieder fast den ganzen Tag
 
Und was willst du jetzt damit sagen? Der Januar war viel zu warm
Keine Sorge, jetzt kommt die Abkühlung:

Achso und der Jänner war vielleicht bei euch zu warm, hier hatte es nachts immer -10-15 grad, tagsüber wie gesagt auch wärmer (bis 10 Grad plus ohne Wolken. Ei Wolken eher 0 Grad) aber das liegt einfach daran, dass es nicht oder nur wenig geschneit hat.
 
Riesen-Loch unter Antarktis-Gletscher entdeckt
Thwaites-Gletscher ist von kilometergroßer Kaverne unterhöhlt

Loch unterm Eis: Unter einem der größten Gletscher der Antarktis haben Forscher einen enormen Hohlraum entdeckt. Die wassergefüllte Kaverne unter dem Thwaites-Gletscher ist zehn Kilometer lang und 350 Meter hoch. Dies entspricht rund 14 Milliarden Tonnen Eis, die in den letzten Jahren geschmolzen sind. Das Problem: Der Gletscher wird durch solche Hohlräume destabilisiert und schmilzt schneller – und er allein könnte den weltweiten Meeresspiegel um 65 Zentimeter anheben.

Bereits 2017 haben Forscher entdeckt, dass viele Gletscher der Westantarktis die Bodenhaftung verlieren: Tiefe Schluchten im Meeresgrund lassen warmes Tiefenwasser bis weit unter die Gletscherzungen vordringen und unterspülen das Eis. Wie eine Fußbodenheizung fördern diese wassergefüllten Kanäle das Abtauen der Eisunterseite. In der westantarktischen Amundsen-See, in die auch der große Thwaites-Gletscher mündet, könnte die Schmelze deswegen sogar schon unumkehrbar sein.

Der Thwaites-Gletscher ist einer der größten Gletscher der Antarktis. Allein seine Gletscherfront ist 160 Kilometer breit, insgesamt hat er die Fläche von Florida. Die Eismenge in diesem Eisstrom ist groß genug, um beim kompletten Abtauen die Weltmeere um 65 Zentimeter ansteigen zu lassen. Schon jetzt hat sein Schmelzwasser einen Anteil von vier Prozent am weltweiten Meeresspiegelanstieg. Weil er zudem wie ein Korken den Strom benachbarter Gletscher bremst, würde sein Verschwinden die Pegel insgesamt sogar um 2,40 Meter erhöhen.

Schlechte Neuigkeiten haben nun Pietro Milillo vom Jet Propulsion Laboratory der NASA und sein Team. Sie hatten für ihre Studie Daten des NASA-Projekts IceBridge ausgewertet, das mittels Messflugzeugen und eisdurchdringendem Radar die antarktischen Gletscher durchleuchtet und vermisst. Dadurch erhielten die Forscher neue Einblicke in die Struktur der Unterseite des Thwaites-Gletschers und seiner Grundlinie – der Zone, ab der eine Gletscherzunge nicht mehr auf dem Grund aufliegt.
Der Thwaites-Gletscher in der Antarktis (flächenmäßig so groß wie Florida) scheint schneller abzutauen als bisher angenommen.Das ist sehr schlecht.
 
Jap für Berlin ist der Regen extrem wichtig, wir hatten ja seit März 2018 kaum Regen, dafür dürre und Trockenheit. Heute regnet es auch wieder fast den ganzen Tag

Bei uns gießt es derzeit als wäre es ne Sintflut und richtig trocken wars in unserer Region auch seit Monaten nicht, aber dem Grundwasserspiegel wird es vermutlich gut tun. Gibt auch Hochwasser in den Flüssen (jedoch kein Rekordhochwasser, das wünscht sich auch niemand).
 
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