SasukeTheRipper
L20: Enlightened
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- 16 Mai 2015
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- 25.519
Das wirkt irgendwie... nicht so richtig professionell.
Der Header-Bereich sieht aus wie von einer Scam-Website

Im folgenden Video siehst du, wie du consolewars als Web-App auf dem Startbildschirm deines Smartphones installieren kannst.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Das wirkt irgendwie... nicht so richtig professionell.


Bin Ü40 und gehöre auch nicht zur Zielgruppe, wenn ich mir das so ansehe....Als unter 40-Jähriger gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe. Das Titelbild ist besonders abschreckend.
Weiter unten verwendet man ein YouTube-Thumbnail vom PlayStation-YT Kanal als Titelbild des Peppa-Pig-Artikels. Das Design der Seite ist von vorne bis hinten amateurhaft.
Sind die Redakteure überhaupt irgendwie bekannt?
Ich kenne die Videogames und hab sie früher oft gekauft aber....Wat is dat?
der allgemeine schreibstil gefällt mir auch gar nicht. Muss ja nicht alles immer professionell sein aber das könnte auch einfach ein Blog von irgendwem sein.Nicht einmal das....Muss ja nicht alles immer professionell sein aber das könnte auch einfach ein Blog von irgendwem sein.
Ich bin mittlerweile 44 Jahre alt und habe die VideoGames damals sehr gerne gelesen.
Habe etliche Hefte noch Zuhause zu liegen und blättere immer mal wieder gern rein.
Respekt, das sich jemand traut das ganze zum Leben zu erwecken!
Ich werde das Projekt verfolgen und (bei Gefallen) auch gerne in finanzieller Hinsicht unterstützen.
Viel Erfolg!


)
)Hi @AlexZiska,
erstmal: Cool, dass Du dich hier angemeldet hast und auf Augenhöhe mit potenzieller Leserschaft sprichst!
(Wobei CW durchaus ein "rauheres Pflaster" ist und nicht zwingend repräsentativ ist)
Und nicht böse gemeint, aber mal etwas provokant gefragt: Was ist euer USP? Oder warum sollte ich - abseits des Namens - die Video Games lesen? Nur mal für mich gesprochen, aber: Im deutschsprachigen Raum habe ich z.B. einen Mix aus "professionellen" Gaming-Redaktionen wie PC Games, Gamestar oder Man!ac und dann noch "etablierte" Online-Magazine wie Eurogamer oder eben auch das bereits genannte Gamers Global von Jörg Langer.
Noch dazu Podcasts wie Insert Moin, The Pod oder OK Cool.
Was lässt mich aktiv auf https://dievideogames.de/ klicken?
(und nochmal: Ich meine das wirklich nicht böse, sondern bin gespannt. Aber bei der Video Games bin ich emotional investiert)
Wirklich Hut ab das du dich hier angemeldet hast und auf unsere Punkte und fragen eingehst.Hallo in die Runde,
Alex mein Name. Ich bin derjenige, der die Idee mit der Rückkehr der Video Games (und Power Play) hatte. Ich bin über die Google Search Console hier gelandet, weil ich dort gesehen hatte, dass consolewars auf dievideogames.de verlinkt hatte und ich dieses Forum bisher nicht kannte.
Ich wollte die Gelegenheit nutzen, mal auf Eure Punkte einzugehen und freue mich, Euer Feedback mitnehmen zu können. Falls ich bei den ganzen Punkten etwas übersehe, dann weißt mich gerne darauf hin und falls sich Folgefragen ergeben, stellt sie gerne.
Der größte Kritikpunkt, den ich hier in verschiedenen Formulierungen wahrgenommen habe ist, dass unsere Seite vielen nicht professionell genug wirkt. Hierzu muss ich zunächst sagen, dass ich hier dem Motto „Make it exist first, you can always make it good later” gefolgt bin. Das ist dieses Meme mit den zwei Kreisen, falls das jemand kennt. Dazu muss man mich vermutlich aber auch etwas besser kennen – ich hatte es mal als Indie Dev probiert aber habe es nie geschafft, etwas zu veröffentlichen, weil mir nie etwas gut genug war und ich noch länger dran gearbeitet habe, bis mich die Lust verlassen hat. Ich hatte die Sorge, dass ich mich hier wieder in alten Mustern verliere und am Ende nichts daraus wirkt. Deswegen ist die aktuelle Version 1.0 unserer Seite einfach nur „gut genug“. Zudem, ja, die Seite ist für Smartphones noch nicht optimal – das sehe ich selbst ein. Ich bin hier (dummerweise) noch vom alten Schlag und surfe viel, viel, viel lieber via Desktop PC. Bedarf der Optimierung ist aber erkannt und auf unserer Prioritätenliste sehr weit oben.
Dies liegt aber auch daran, dass ich kein gelernter Webdesigner oder Webdeveloper bin und die Seite in Sachen Entwicklung alleine hochgezogen habe. Wir haben leider (noch) keinen Webdesigner / Webdev im Team und ich wachse hier halt ganz einfach mit meinen Aufgaben. Das ganze Projekt ist aus privater Tasche finanziert. Wir haben keine Geldgeber, keinen Verlag im Rücken. Der Grund warum das über die Firma läuft, ist eine Frage der Haftung und des Steuerrechts – die Firma macht das alles etwas einfacher. Trotzdem sind alle Ausgaben für die Seite bisher rein private Ausgaben.
@Man_at_Arms: Da die Frage aufkam, was das denn gekostet hat – Markenrechte und so. Sage ich gerne. Eine Markenanmeldung kostet 300,- EUR für bis zu drei Klassen, jede weitere Klasse kostet einen Hunderter mehr. Video Games und Power Play sind jeweils in fünf Klassen angemeldet – also jeweils 500,- Euro. Dazu dann die Kosten für Logodesign und der größte Posten - das waren die Kosten der Anwaltskanzlei für Markenrecht, die mir erklärt haben, wie das alles klappen kann, was es zu beachten gibt usw. Wir reden insgesamt von einem Privatinvest von etwa 2.700,- Euro.
@Sawbones194: Dass 404-Seiten nicht gut ankommen habe ich jetzt auch verstanden. Ich werde dann als nächstes einen Fokus darauf legen, die toten Links mit Leben zu füllen. Dass man bei der ersten Version unserer Seite mit Fehlerchen hier und da konfrontiert sein wird, hatten wir zwar auf unseren Socials kommuniziert aber ein weiteres Learning aus dem Feedback hier ist, dass wir gar nicht davon ausgehen können, dass jeder Besucher auch vorher unsere Posts studiert hat.
@MotionSadness: Zum Thema Schreibstil und Redakteure: Wir (Martin Nagel, mein guter Freund und der Chefredakteur) und ich wollen den Autoren maximale kreative Freiheit lassen und den Raum, sich selbst zu entfalten. Jeder Autor wird deswegen (hoffentlich) einen eigenen Schreibstil haben. Wenn also der Schreibstil von einem nicht gefällt, besteht immer noch die Hoffnung, dass ein anderer Autor bzw eine andere Autorin gefälliger schreibt.
@Setzer: Du sollst Dich natürlich nicht ausgeschlossen fühlen – ganz im Gegenteil – jeder ist willkommen. Es war unsere ursprüngliche Überlegung, dass wir bei diesem Ü40 Thema ansetzen, weil wir dachten, dass eh jeder, der die originale Video Games damals am Kiosk gekauft hat, inzwischen 40+ sein müsste. Aber wenn Du zB 39 bist, dann hast Du vielleicht mit 10 im Jahr 1997 deine erste VG gekauft. Oder irgendwann danach, bis sie 2001 verschwand. Wir dachten, mit diesem 40+ Motiv an etwas dran zu sein aber als GamersGlobal dann anläßlich ihres Re-Launch neulich die Antworten auf ihre User-Befragung teilten, stellte sich raus, dass deren Leser zum überwiegenden Teil 40+ sind. Somit sind wir, oh wunder, gar nicht die einzigen, die sich an diese Nische richten – bzw richten wollten. Ich überlege nun natürlich, was Sinn macht bzw wie wir die anderen Altersgruppen ebenfalls erreichen können – insbesondere diejenigen, die die VG von damals nie kennengelernt haben.
@JimmyKnopf: Die Redakteure haben alle für das eine oder andere Outlet geschrieben. Wir sind halt alle Freunde und viele kennen sich über die RETURN. Manche haben für die M!Games oder den Blog „IGI Switch“ geschrieben.
@RobertRobertson: Leichenfledderei finde ich ein hartes Wort, von dem ich mich distanzieren möchte. Wir sind nicht die Funke-Gruppe, die sich 4Players einverleibt hat und mit 4P alten Content wiederverwertet und damit Geld macht. Uns geht es um Idealismus, dass man diese beiden Marken in einer Zeit voll Clickbait, Sponsored Content und Ads einfach als Gegengewicht braucht. Von den Leuten von damals ist niemand dabei – die haben halt besseres zu tun und das meine ich nicht mal böse. Die hatten jedenfalls über 10 Jahre (im Fall der Power Play) bzw. 25 Jahre (im Fall der Video Games) Zeit, sich die Markenrechte zu sichern und diese selbst zurück zu bringen. Jetzt machen wir das halt und wie ich sagte – ich bin froh, dass wir das machen können und kein Verlag vom Kaliber einer Funke Gruppe sich die Markenrechte einverleibt hat. Ferner sind die Veteranen von damals natürlich stets willkommen mitzuwirken. Unser großer Plan ist ja, dass wir jeglichen Gewinn in Content zurückinvestieren. Dann könnten wir die Veteranen für Artikel bezahlen (ohne Geld wird bei denen nämlich nichts laufen – und das ist auch legitim so). Abschließend dann noch das Thema „online only“: Natürlich hätte jeder von uns am liebsten direkt eine Printausgabe veröffentlicht. Aber das ist halt nochmal ein gaaaaaanz anderes Unterfangen. Alleine von der Vorfinanzierung her. Wir kennen den Markt ja gar nicht – wir würden gar nicht wissen, wie viele Ausgaben wir drucken müssen. Darum testen wir zunächst die Gewässer mit der Website, bauen uns eine Fanbase auf und vor allem lernen wir was die Community möchte. In jedem Fall nehmen wir die Rufe nach Print wahr und sehr ernst. Ich hatte in der vergangenen Woche sogar einen ersten Kennenlerntermin in einer lokalen Druckerei, um zumindest mal die Preisstaffelungen zu verstehen und kalkulieren zu können. Aber bis es so weit ist, muss ich einfach noch um Geduld bitten.
Wie eingangs gesagt – gut möglich, dass ich hier den einen oder anderen Punkt vergessen habe. Wenn dem wirklich so ist – bitte melden. Ansonsten freue ich mich wirklich – und das ist jetzt nicht so dahergeschrieben – über jedes konstruktive Feedback, wie wir besser werden können. Sehr gerne mit Beispielen, an denen wir uns orientieren können. Ansonsten kann ich Euch nun nur noch dazu einladen, uns auf unseren Socials zu folgen, unseren RSS-Feed (noch in der Beta) zu abonnieren, unsere Artikel zu lesen und dann dabei zuzusehen, wie wir hoffentlich Stück für Stück größer, besser und professioneller werden. Es ist am Ende ein Marathon und kein Sprint.
Beste Grüße,
Alex

Wunden verheilen jetzt auch sichtlich langsamer und bei jeden Wehwehchen google ich ob ich eventuell zum Arzt muss. Zwei Mal war meine Intuition dabei richtig, und es war gut dass ich gegangen bin.


Hey. Ich finde die Frage absolut legitim und meine Antwort ist, dass wir da tatsächlich nochmal nachschärfen müssen. Ich schrieb ja, dass wir bis neulich dachten, dass niemand wirklich konkret die Zielgruppe 40+ abholt, die ja alle ihre eigenen Problemchen haben - also dass wir diejenigen sind, die darauf eingehen, ob es sich für einen Familienvater mit wenig Zeit wirklich lohnt, 60 Stunden in das neue Final Fantasy zu investieren, oder ob er nach 30 Stunden merken wird, dass es doch nichts ist und er jene 30 Stunden besser etwas anderes gezockt hätte. Aaaaber dann kam halt der Stream von GamersGlobal in dem erwähnt wurde, dass deren Nutzer größtenteils 40+ sind.
einmal über einen trick bei track and field, den ich rausgefunden hatte. die andere einsendung waren alle super special moves für street fighter alpha 3, die es so nirgends zum ablesen gab. also hatte ich die für jeden charakter ausprobiert, die digi kreuz motions aufgeschrieben und an die redaktion geschickt. das waren noch zeiten! ein abo war natürlich auch pflicht und ich hab das mag dadurch teilweise eine woche früher bekommen, als der zeitschriftenladen.die video games war damals DAS magazin für mich und ich habe es sogar zweimal ins heft geschafft über die jahre.einmal über einen trick bei track and field, den ich rausgefunden hatte. die andere einsendung waren alle super special moves für street fighter alpha 3, die es so nirgends zum ablesen gab. also hatte ich die für jeden charakter ausprobiert, die digi kreuz motions aufgeschrieben und an die redaktion geschickt. das waren noch zeiten! ein abo war natürlich auch pflicht und ich hab das mag dadurch teilweise eine woche früher bekommen, als der zeitschriftenladen.

Spoiler: Die meisten Gaming-Seiten mit Kernfokus auf Konsolen sind inzwischen 35+. Ich kann dir da ein Testabo von Similarweb.com empfehlen, die schätzen dir deine Konkurrenz ein.
Das ist auch einer der Gründe, warum man auf klassischen Spieleseiten so oft auf alternative Monetarisierung setzt. Gamestar und co sind völlig wild geworden. Deren Placements sind perfekt auf ihre 35+ Zielgruppe abgestimmt, auch wenn sie nichts mit Gaming zu tun haben. Ein Spieletest, eine News, ein Balkonkraftwerk, eine Eigenwerbung, ein China-Laptop, ein E-Auto-Test...
Die Werberelevante Zielgruppe liegt deutlich darunter und du gehst in direkte Konkurrenz mit Social Media, sobald du eine Zielgruppe unter 30 ansprechen willst. Der Kampf ist kaum zu gewinnen. Aber es gibt auch da Publisher, die wissen Qualität über Quantität zu schätzen. Ehrliches Editor- und Community-Feedback kann für kleine und mittelgroße Publisher auch viel wert sein, weil auf Social Media manchmal eine laute Minderheit die Diskussion bestimmt.
Hallo in die Runde,
Alex mein Name. Ich bin derjenige, der die Idee mit der Rückkehr der Video Games (und Power Play) hatte. Ich bin über die Google Search Console hier gelandet, weil ich dort gesehen hatte, dass consolewars auf dievideogames.de verlinkt hatte und ich dieses Forum bisher nicht kannte.
Ich wollte die Gelegenheit nutzen, mal auf Eure Punkte einzugehen und freue mich, Euer Feedback mitnehmen zu können. Falls ich bei den ganzen Punkten etwas übersehe, dann weißt mich gerne darauf hin und falls sich Folgefragen ergeben, stellt sie gerne.
Der größte Kritikpunkt, den ich hier in verschiedenen Formulierungen wahrgenommen habe ist, dass unsere Seite vielen nicht professionell genug wirkt. Hierzu muss ich zunächst sagen, dass ich hier dem Motto „Make it exist first, you can always make it good later” gefolgt bin. Das ist dieses Meme mit den zwei Kreisen, falls das jemand kennt. Dazu muss man mich vermutlich aber auch etwas besser kennen – ich hatte es mal als Indie Dev probiert aber habe es nie geschafft, etwas zu veröffentlichen, weil mir nie etwas gut genug war und ich noch länger dran gearbeitet habe, bis mich die Lust verlassen hat. Ich hatte die Sorge, dass ich mich hier wieder in alten Mustern verliere und am Ende nichts daraus wirkt. Deswegen ist die aktuelle Version 1.0 unserer Seite einfach nur „gut genug“. Zudem, ja, die Seite ist für Smartphones noch nicht optimal – das sehe ich selbst ein. Ich bin hier (dummerweise) noch vom alten Schlag und surfe viel, viel, viel lieber via Desktop PC. Bedarf der Optimierung ist aber erkannt und auf unserer Prioritätenliste sehr weit oben.
Dies liegt aber auch daran, dass ich kein gelernter Webdesigner oder Webdeveloper bin und die Seite in Sachen Entwicklung alleine hochgezogen habe. Wir haben leider (noch) keinen Webdesigner / Webdev im Team und ich wachse hier halt ganz einfach mit meinen Aufgaben. Das ganze Projekt ist aus privater Tasche finanziert. Wir haben keine Geldgeber, keinen Verlag im Rücken. Der Grund warum das über die Firma läuft, ist eine Frage der Haftung und des Steuerrechts – die Firma macht das alles etwas einfacher. Trotzdem sind alle Ausgaben für die Seite bisher rein private Ausgaben.
@Man_at_Arms: Da die Frage aufkam, was das denn gekostet hat – Markenrechte und so. Sage ich gerne. Eine Markenanmeldung kostet 300,- EUR für bis zu drei Klassen, jede weitere Klasse kostet einen Hunderter mehr. Video Games und Power Play sind jeweils in fünf Klassen angemeldet – also jeweils 500,- Euro. Dazu dann die Kosten für Logodesign und der größte Posten - das waren die Kosten der Anwaltskanzlei für Markenrecht, die mir erklärt haben, wie das alles klappen kann, was es zu beachten gibt usw. Wir reden insgesamt von einem Privatinvest von etwa 2.700,- Euro.
@Sawbones194: Dass 404-Seiten nicht gut ankommen habe ich jetzt auch verstanden. Ich werde dann als nächstes einen Fokus darauf legen, die toten Links mit Leben zu füllen. Dass man bei der ersten Version unserer Seite mit Fehlerchen hier und da konfrontiert sein wird, hatten wir zwar auf unseren Socials kommuniziert aber ein weiteres Learning aus dem Feedback hier ist, dass wir gar nicht davon ausgehen können, dass jeder Besucher auch vorher unsere Posts studiert hat.
@MotionSadness: Zum Thema Schreibstil und Redakteure: Wir (Martin Nagel, mein guter Freund und der Chefredakteur) und ich wollen den Autoren maximale kreative Freiheit lassen und den Raum, sich selbst zu entfalten. Jeder Autor wird deswegen (hoffentlich) einen eigenen Schreibstil haben. Wenn also der Schreibstil von einem nicht gefällt, besteht immer noch die Hoffnung, dass ein anderer Autor bzw eine andere Autorin gefälliger schreibt.
@Setzer: Du sollst Dich natürlich nicht ausgeschlossen fühlen – ganz im Gegenteil – jeder ist willkommen. Es war unsere ursprüngliche Überlegung, dass wir bei diesem Ü40 Thema ansetzen, weil wir dachten, dass eh jeder, der die originale Video Games damals am Kiosk gekauft hat, inzwischen 40+ sein müsste. Aber wenn Du zB 39 bist, dann hast Du vielleicht mit 10 im Jahr 1997 deine erste VG gekauft. Oder irgendwann danach, bis sie 2001 verschwand. Wir dachten, mit diesem 40+ Motiv an etwas dran zu sein aber als GamersGlobal dann anläßlich ihres Re-Launch neulich die Antworten auf ihre User-Befragung teilten, stellte sich raus, dass deren Leser zum überwiegenden Teil 40+ sind. Somit sind wir, oh wunder, gar nicht die einzigen, die sich an diese Nische richten – bzw richten wollten. Ich überlege nun natürlich, was Sinn macht bzw wie wir die anderen Altersgruppen ebenfalls erreichen können – insbesondere diejenigen, die die VG von damals nie kennengelernt haben.
@JimmyKnopf: Die Redakteure haben alle für das eine oder andere Outlet geschrieben. Wir sind halt alle Freunde und viele kennen sich über die RETURN. Manche haben für die M!Games oder den Blog „IGI Switch“ geschrieben.
@RobertRobertson: Leichenfledderei finde ich ein hartes Wort, von dem ich mich distanzieren möchte. Wir sind nicht die Funke-Gruppe, die sich 4Players einverleibt hat und mit 4P alten Content wiederverwertet und damit Geld macht. Uns geht es um Idealismus, dass man diese beiden Marken in einer Zeit voll Clickbait, Sponsored Content und Ads einfach als Gegengewicht braucht. Von den Leuten von damals ist niemand dabei – die haben halt besseres zu tun und das meine ich nicht mal böse. Die hatten jedenfalls über 10 Jahre (im Fall der Power Play) bzw. 25 Jahre (im Fall der Video Games) Zeit, sich die Markenrechte zu sichern und diese selbst zurück zu bringen. Jetzt machen wir das halt und wie ich sagte – ich bin froh, dass wir das machen können und kein Verlag vom Kaliber einer Funke Gruppe sich die Markenrechte einverleibt hat. Ferner sind die Veteranen von damals natürlich stets willkommen mitzuwirken. Unser großer Plan ist ja, dass wir jeglichen Gewinn in Content zurückinvestieren. Dann könnten wir die Veteranen für Artikel bezahlen (ohne Geld wird bei denen nämlich nichts laufen – und das ist auch legitim so). Abschließend dann noch das Thema „online only“: Natürlich hätte jeder von uns am liebsten direkt eine Printausgabe veröffentlicht. Aber das ist halt nochmal ein gaaaaaanz anderes Unterfangen. Alleine von der Vorfinanzierung her. Wir kennen den Markt ja gar nicht – wir würden gar nicht wissen, wie viele Ausgaben wir drucken müssen. Darum testen wir zunächst die Gewässer mit der Website, bauen uns eine Fanbase auf und vor allem lernen wir was die Community möchte. In jedem Fall nehmen wir die Rufe nach Print wahr und sehr ernst. Ich hatte in der vergangenen Woche sogar einen ersten Kennenlerntermin in einer lokalen Druckerei, um zumindest mal die Preisstaffelungen zu verstehen und kalkulieren zu können. Aber bis es so weit ist, muss ich einfach noch um Geduld bitten.
Wie eingangs gesagt – gut möglich, dass ich hier den einen oder anderen Punkt vergessen habe. Wenn dem wirklich so ist – bitte melden. Ansonsten freue ich mich wirklich – und das ist jetzt nicht so dahergeschrieben – über jedes konstruktive Feedback, wie wir besser werden können. Sehr gerne mit Beispielen, an denen wir uns orientieren können. Ansonsten kann ich Euch nun nur noch dazu einladen, uns auf unseren Socials zu folgen, unseren RSS-Feed (noch in der Beta) zu abonnieren, unsere Artikel zu lesen und dann dabei zuzusehen, wie wir hoffentlich Stück für Stück größer, besser und professioneller werden. Es ist am Ende ein Marathon und kein Sprint.
Beste Grüße,
Alex
und fast mitte 40 falls das hilft 