Stammtisch Zelda Stammtisch

Ich zocke momentan wieder intensiv Tears of the Kingdom und war kürzlich bei der Oase vor Gerudo-Stadt und bin dort auf die drei Trottel gestoßen, die unbedingt Zugang zu Gerudo-Stadt wollen. Da hab ich mir spontan mit ChatGPT einen Lied-Text überlegt, wie die drei ihn in einer Taverne vor den Toren von Gerudo-Stadt singen könnten:

[Intro]
Mann, oh Mann…
Mann, oh Mann…
Wer lässt uns durch das Wüstentor?

[1. Strophe]
Man sagt, dort hinter heißen Dünen
Leben ebenso heiße Frauen.
Sie können jeden Mann im Nu verführen…
Oder ihn auch einfach gleich verhauen.

Die Warterei wird wirklich hart,
Wir stehen hier den ganzen Tag
Ein falscher Schritt, zu weit gewagt
Und schon wird Mann im Sand verscharrt.

[Pre-Refrain]
Vielleicht sollt’ Mann im Sitzen pinkeln.
Vielleicht war’n wir zu laut beim Trinken.
Vielleicht zu stolz, vielleicht zu blind.
Vielleicht erzählen sich die Gerudos, wie unerquicklich Männer sind.

[Refrain]
Mann, oh Mann…
Was muss ein Mann denn heute sein?
Mit frisch gekämmtem Heldenhaar
lässt man uns bestimmt hinein.

Mann, oh Mann…
Wir schwören hoch und heilig hier:
Wir streiten nicht, wir prahlen nicht…
gebt uns nur endlich ein Bier…

...äh, ich mein’ Quartier!
Und daraus ist dann ein Tavernen-Lied mit vier Strophen geworden 🎶
 
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Ich spiele gerade Twilight Princess auf dem Gamecube durch. Ich muss sagen, dass die Tempel exzellent sind und sehr gut gealtert sind. Streckenweise fand ich sie einen Ticken zu lang. Im Gegensatz zu OOT und MM konnte ich sie nicht immer am selben Abend abschließen. Manchmal musste ich mich dann auch mal an mehreren Abenden hintereinander bemühen, die Gamecube anzuschalten, um nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Leider kann man nicht einfach nach zwei Wochen ohne Mühe in so einen Tempel reinhoppsen und direkt wissen, was zu tun ist. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, die Tempel sind echt gut.

Was wirklich schlecht gealtert ist und damals schlecht gemacht wurde, ist die Zeit zwischen den Tempeln. Ich muss vorab sagen, dass ich ein großer Fan des Twilight Princess-Prologes bin und dieser zu meinen Lieblings-Zelda-Anfängen gehört. Das Dorf und der Wald sind wirklich schön gestaltet und ich finde, dass Twilight Princess grafisch an diesen Stellen besonders gut zur Geltung kommt. Auch finde ich die Aufgaben im Dorf überhaupt nicht aufdringlich. Sie wirken organisch, und man merkt, dass die Entwickler hier besonders viel Zeit investiert haben.

Aber dann kommen die Quests nach den späteren Tempeln. Gerade habe ich endlich den Himmelstempel betreten. Der Aufwand, den ich dafür reinstecken musste, war echt nicht von dieser Welt. Zunächst musste ich irgendwie auf die Idee kommen, Ilya in Kakariko zu besuchen. Dann gibt es eine Fetch-/Kurierquest, bei der du erst Briefe von Punkt A nach Punkt B und dann nach Punkt C bringst. Danach musst du einen Gegenstand von Skelettwölfen zurückbringen. Wenn du das geschafft hast, sollst du in dieses vergessene Dorf gehen, das einfach nur hässlich ist. Vom Design hat es nichts mehr mit dem schönen Dorf am Spielanfang gemeinsam. Es ist, als ob man in ein anderes Spiel gerät. Nach dem man die Moblins dort besiegt hat, spricht man mit der alten Dame. Sie gibt einem einen Gegenstand, den man zu Ilya zurückbringt. Dann muss man den ganzen Weg wieder zurück zur alten Dame gehen. Sie gibt einem ein Buch, mit dem man nach Kakariko zurück soll. Man denkt: „Endlich geschafft!”, aber nein! Es erscheinen sechs Eulenstatuen auf der Karte, die man abklappern muss xD Dann muss man sich überlegen, wie man am besten durch diese riesige, leere, verschachtelte, zerpflügtete Welt kommt, weil die Abkürzungen muss man ja noch freischalten. Ist das erledigt, kann man die Kanone endlich reparieren lassen und mit dem Teil des Spiels weitermachen, der Spaß macht :D

Meine Güte bin ich geschockt, in dieser Hinsicht ist Twilight Princess also wirklich schlecht gealtert. Als 12-jähriger Junge konnte ich diese Macken jedoch sehr gut ausblenden.
 
Ich spiele gerade Twilight Princess auf dem Gamecube durch. Ich muss sagen, dass die Tempel exzellent sind und sehr gut gealtert sind. Streckenweise fand ich sie einen Ticken zu lang. Im Gegensatz zu OOT und MM konnte ich sie nicht immer am selben Abend abschließen. Manchmal musste ich mich dann auch mal an mehreren Abenden hintereinander bemühen, die Gamecube anzuschalten, um nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Leider kann man nicht einfach nach zwei Wochen ohne Mühe in so einen Tempel reinhoppsen und direkt wissen, was zu tun ist. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, die Tempel sind echt gut.

Was wirklich schlecht gealtert ist und damals schlecht gemacht wurde, ist die Zeit zwischen den Tempeln. Ich muss vorab sagen, dass ich ein großer Fan des Twilight Princess-Prologes bin und dieser zu meinen Lieblings-Zelda-Anfängen gehört. Das Dorf und der Wald sind wirklich schön gestaltet und ich finde, dass Twilight Princess grafisch an diesen Stellen besonders gut zur Geltung kommt. Auch finde ich die Aufgaben im Dorf überhaupt nicht aufdringlich. Sie wirken organisch, und man merkt, dass die Entwickler hier besonders viel Zeit investiert haben.

Aber dann kommen die Quests nach den späteren Tempeln. Gerade habe ich endlich den Himmelstempel betreten. Der Aufwand, den ich dafür reinstecken musste, war echt nicht von dieser Welt. Zunächst musste ich irgendwie auf die Idee kommen, Ilya in Kakariko zu besuchen. Dann gibt es eine Fetch-/Kurierquest, bei der du erst Briefe von Punkt A nach Punkt B und dann nach Punkt C bringst. Danach musst du einen Gegenstand von Skelettwölfen zurückbringen. Wenn du das geschafft hast, sollst du in dieses vergessene Dorf gehen, das einfach nur hässlich ist. Vom Design hat es nichts mehr mit dem schönen Dorf am Spielanfang gemeinsam. Es ist, als ob man in ein anderes Spiel gerät. Nach dem man die Moblins dort besiegt hat, spricht man mit der alten Dame. Sie gibt einem einen Gegenstand, den man zu Ilya zurückbringt. Dann muss man den ganzen Weg wieder zurück zur alten Dame gehen. Sie gibt einem ein Buch, mit dem man nach Kakariko zurück soll. Man denkt: „Endlich geschafft!”, aber nein! Es erscheinen sechs Eulenstatuen auf der Karte, die man abklappern muss xD Dann muss man sich überlegen, wie man am besten durch diese riesige, leere, verschachtelte, zerpflügtete Welt kommt, weil die Abkürzungen muss man ja noch freischalten. Ist das erledigt, kann man die Kanone endlich reparieren lassen und mit dem Teil des Spiels weitermachen, der Spaß macht :D

Meine Güte bin ich geschockt, in dieser Hinsicht ist Twilight Princess also wirklich schlecht gealtert. Als 12-jähriger Junge konnte ich diese Macken jedoch sehr gut ausblenden.

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Ich finde trotz offensichtlichen Schwächen dass es noch immer ein großartiges game ist.
 
Wenn du das geschafft hast, sollst du in dieses vergessene Dorf gehen, das einfach nur hässlich ist. Vom Design hat es nichts mehr mit dem schönen Dorf am Spielanfang gemeinsam. Es ist, als ob man in ein anderes Spiel gerät.

Es sind auch irgendwie mehr oder weniger zwei Spiele, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das Projekt verlief ja nicht nach Plan und irgendwann musste Miyamoto aushelfen. Soweit ich weiß hat Miyamoto sich dann auch verstärkt auf den Anfang des Spiels konzentriert, allerdings ist der Anfang bei einem Spiel immer besonders wichtig, weil du genau da Spieler sofort verlieren kannst und das versuchst du mit allen Mitteln zu verhindern, denn du möchtest, dass sie dem Spiel zumindest eine Chance geben.
 
Es sind auch irgendwie mehr oder weniger zwei Spiele, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das Projekt verlief ja nicht nach Plan und irgendwann musste Miyamoto aushelfen. Soweit ich weiß hat Miyamoto sich dann auch verstärkt auf den Anfang des Spiels konzentriert, allerdings ist der Anfang bei einem Spiel immer besonders wichtig, weil du genau da Spieler sofort verlieren kannst und das versuchst du mit allen Mitteln zu verhindern, denn du möchtest, dass sie dem Spiel zumindest eine Chance geben.
Das Gefühl habe ich ehrlicherweise auch. Zumindest nachdem Anfang hat man das Gefühl, dass die erfahrenen Mitglieder aus den Teams der Entwerfung der Dungeons zugewiesen wurden und den jüngeren Mitgliedern die Ausgestaltung der Stellen dazwischen anvertraut wurde.

@KrateroZ Oh ja, das Beste an Twilight Princess war die Vorfreude darauf. So einen Hype konnte danach kein Spiel mehr bei mir entfachen. Der Vorrelease Zeitraum fiel dann auch zufällig in den Anfang meiner Forenszeit. Im deutschen Zelda-Forum habe ich mich damals über die wildesten Gerüchte rund um das neue Zelda ausgetauscht. Mehr als die Hälfte davon hat sich im Nachhinein als falsch erwiesen :D Aber dieser Hype, wow! Vielleicht lag es auch an der Naivität der Jugend, aber es war schon magisch.
 
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Ich habe TP nach Jahren erst neulich wieder auf der WiiU gezockt und all meine Kritikpunkte von damals sind weiterhin vorhanden, der Zahn der Zeit hat dem Game keine Gefallen getan.
Ich könnte jetzt nen Roman darüber schreiben, was ich an TP gar nicht mag, aber lassen wir das lieber, mit Dungeons, Soundtrack, Atmo und Artstyle (die defomierten NPCs mal außen vor) nenne ich lieber einige Pluspunkte.
Nur ganz kurz: Für mich bricht TP nach dem 3. Dungeon leider in sich zusammen, bis dahin ist es klasse, danach wirkt es für ein großes Zelda uninspiriert und teils unrund zusammengeflickt.

Es ist und bleibt immer noch ein gutes Spiel, so viel Qualität hat die Reihe einfach immer, aber es ist für mich weiterhin der schwächste Teil in 3D.
 
Ich habe TP nach Jahren erst neulich wieder auf der WiiU gezockt und all meine Kritikpunkte von damals sind weiterhin vorhanden, der Zahn der Zeit hat dem Game keine Gefallen getan.
Ich könnte jetzt nen Roman darüber schreiben, was ich an TP gar nicht mag, aber lassen wir das lieber, mit Dungeons, Soundtrack, Atmo und Artstyle (die defomierten NPCs mal außen vor) nenne ich lieber einige Pluspunkte.
Nur ganz kurz: Für mich bricht TP nach dem 3. Dungeon leider in sich zusammen, bis dahin ist es klasse, danach wirkt es für ein großes Zelda uninspiriert und teils unrund zusammengeflickt.

Es ist und bleibt immer noch ein gutes Spiel, so viel Qualität hat die Reihe einfach immer, aber es ist für mich weiterhin der schwächste Teil in 3D.
Skyward Sword ist für mich zu lang, her, um das noch fair beurteilen zu können - einmal nach Release durchgespielt und danach nie wieder angerührt. Aber ehrlichgesagt fand ich Twilight Princess wegen der Dungeons einen Ticken besser als Wind Waker. Insbesondere die letzten zwei Dungeons vor der Triforce-Suche haben sich für mich mehr wie Arbeit angefühlt. Im Vergleich zu Twilight Princess konnte Wind Waker mit der deutlich besseren Story und sympathischeren Charakteren punkten, aber auch dieses Spiel wirkt so, als ob dahinter eine unvollendete Vision steckt. Wobei.. du hast da bei TP schon recht, man hat hier anders als bei Wind Waker nicht das Gefühl, dass es hier eine unvollendete Vision ist, der man nachspürt, sondern mehrere Visionen, die aufeinanderprallen, und ja, das wird nach dem 3. Dungeon sehr deutlich.
 
Skyward Sword ist für mich zu lang, her, um das noch fair beurteilen zu können - einmal nach Release durchgespielt und danach nie wieder angerührt. Aber ehrlichgesagt fand ich Twilight Princess wegen der Dungeons einen Ticken besser als Wind Waker. Insbesondere die letzten zwei Dungeons vor der Triforce-Suche haben sich für mich mehr wie Arbeit angefühlt. Im Vergleich zu Twilight Princess konnte Wind Waker mit der deutlich besseren Story und sympathischeren Charakteren punkten, aber auch dieses Spiel wirkt so, als ob dahinter eine unvollendete Vision steckt. Wobei.. du hast da bei TP schon recht, man hat hier anders als bei Wind Waker nicht das Gefühl, dass es hier eine unvollendete Vision ist, der man nachspürt, sondern mehrere Visionen, die aufeinanderprallen, und ja, das wird nach dem 3. Dungeon sehr deutlich.
Ich fand WW auf dem GC damals SO gut, dass ich die Suche nach dem Triforce sogar gemocht habe, weil ich einfach nicht wollte, dass das Game endet. :ugly:
Ist natürlich bekloppt, aber so war es vor 23 Jahren (kacke, ist das lange her).

Von SS war ich zum Release auch sehr enttäuscht, nach TP das zweite 3D Zelda, welches die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, hat meine Ansicht aber im Lauf der Jahre zum positiven ändern können.
Ich habe es bestimmt schon ein Dutzend mal gesagt, aber ich mag SS mittlerweile sehr und kann hier über viele -ohne Zweifel vorhandenen- Schwächen großzügiger hinwegsehen, als bei TP.
 
Ich fand WW auf dem GC damals SO gut, dass ich die Suche nach dem Triforce sogar gemocht habe, weil ich einfach nicht wollte, dass das Game endet. :ugly:
Ist natürlich bekloppt, aber so war es vor 23 Jahren (kacke, ist das lange her).

Von SS war ich zum Release auch sehr enttäuscht, nach TP das zweite 3D Zelda, welches die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, hat meine Ansicht aber im Lauf der Jahre zum positiven ändern können.
Ich habe es bestimmt schon ein Dutzend mal gesagt, aber ich mag SS mittlerweile sehr und kann hier über viele -ohne Zweifel vorhandenen- Schwächen großzügiger hinwegsehen, als bei TP.
Bei SS könnte man einige - nicht alle! - Schwächen sehr leicht fixen. Ich kann mir vorstellen, dass in einpaar Jahren ein Community-Mod erscheinen könnte, der einige Backtracking-Passagen und diesen wiederholenden Bosskampf entfernen könnte und dadurch das Spiel einen klareren roten Faden geben könnte.
 
Ich hatte bei WW nie ein Problem mit der Triforce-Suche … dass hatte ich damals schon auf dem GC beim „Vorbeischippern“ gemacht.

Die WiiU-Version war aber insbesondere wegen einer Sache klar besser: das neue Segel, mit dem man schneller war. ✌️

Edit:
Die Flaschenpost übers Miiverse fand ich auch klasse!
 
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Die WiiU-Version war aber insbesondere wegen einer Sache klar besser: das neue Segel, mit dem man schneller war. ✌️
Ist auch der Hauptgrund, weshalb ich es bis heute noch nicht 1x im NSO gestartet habe, da gibt's nach der WiiU-Version einfach kein zurück mehr, auch wenn mir die originale Farbpalette mit dem tiefblau für Himmel und Meer besser gefällt. 30fps und 4:3 kommen zwar dazu, aber so war es halt damals.
 
Ich habe TP nach Jahren erst neulich wieder auf der WiiU gezockt und all meine Kritikpunkte von damals sind weiterhin vorhanden, der Zahn der Zeit hat dem Game keine Gefallen getan.
Ich könnte jetzt nen Roman darüber schreiben, was ich an TP gar nicht mag, aber lassen wir das lieber, mit Dungeons, Soundtrack, Atmo und Artstyle (die defomierten NPCs mal außen vor) nenne ich lieber einige Pluspunkte.
Nur ganz kurz: Für mich bricht TP nach dem 3. Dungeon leider in sich zusammen, bis dahin ist es klasse, danach wirkt es für ein großes Zelda uninspiriert und teils unrund zusammengeflickt.

Es ist und bleibt immer noch ein gutes Spiel, so viel Qualität hat die Reihe einfach immer, aber es ist für mich weiterhin der schwächste Teil in 3D.
Ganz deiner Meinung.
Hab das Spiel paar mal durchgespielt und es gefällt mir mal zu mal immer schlechter xD
Besonders der Artstyle und die öde welt machen mir zu schaffen .
Da ist die Gerudo wüsste , die riesig ist aber keine Gerudos beinhaltet und nur leer , genau das gleiche mit dem Shika Dorf .
Dann führen Sie ein neues Volk ein die aus Hühner besteht und nicht mal erklärt wird ,wie sie alles das Zeug gebaut haben .
Kakariko wird von 3 Kindern bewohnt von denen einer im Laden Arbeitet xD

Die haben sich hier bei dem spiel überhaupt keine mühe gegeben, es ist absolut öde und mit das schlechteste 3D Haupt Zelda spiel ever
 
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