Sammelthread Klemmbau-/Noppensteine - Modulare Konstruktionselemente (LEGO, Xingbao, COBI etc.)


irgendwie nervt Panke mit seinen Clickbait Rage Videos nur noch...

das Set ist nun echt schwer in Ordnung, hat keine Sticker, ordentliche Teile, ist preislich zumindest auf Amazon ok bereits - und wird verrissen, weil man halt alles verreissen muss wo Lego draufsteht.

gute Youtuber wie Stonewars Podcaster Lukas Kurth, die fair und unaufgeregt sachlich reviewen, hätten mehr Abonnenten verdient und gehen vergleichsweise unter - weil Hass sells. Unschön. :hmm:
Lukas von Stonewars wäre jetzt ganz ehrlich nach Thomas der letzte, dem ich bescheinigen würde, „unaufgeregt“ und „sachlich“ zu sein. Der ist einfach nur dasselbe Extrem aber vom anderen Ende.
 
Lukas von Stonewars wäre jetzt ganz ehrlich nach Thomas der letzte, dem ich bescheinigen würde, „unaufgeregt“ und „sachlich“ zu sein. Der ist einfach nur dasselbe Extrem aber vom anderen Ende.
warum? Guck seine Podcasts und er übt Kritik wo Kritik angebracht ist, seien es zu viele Sticker, preispoint oder mangelnde Originalität.

Beim Helden dagegen ist alles von Lego grundsätzlich Scheiße und alles von alternativen klemmbauherstellern gut.


Er selber hatte Probleme beim Bau. Funktion ist laut Amazon Rezensionen nicht gewährleistet und mangelhaft. 9 von 10 Käufern werden das Teil nicht zufriedenstellend zusammenstecken können.
Und wird hochgelobt wie Sau, während bei Lego unsichtbar verbaute Buntteile DAS Drama schlechthin sind.
 
warum? Guck seine Podcasts und er übt Kritik wo Kritik angebracht ist, seien es zu viele Sticker, preispoint oder mangelnde Originalität.

Beim Helden dagegen ist alles von Lego grundsätzlich Scheiße und alles von alternativen klemmbauherstellern gut.


Er selber hatte Probleme beim Bau. Funktion ist laut Amazon Rezensionen nicht gewährleistet und mangelhaft. 9 von 10 Käufern werden das Teil nicht zufriedenstellend zusammenstecken können.
Und wird hochgelobt wie Sau, während bei Lego unsichtbar verbaute Buntteile DAS Drama schlechthin sind.
Ich hatte zweimal das Vergnügen, mich in den Kommentaren von Stonewars mit ihm zu unterhalten und man merkt bei ihm an mehreren Punkten sehr, sehr, sehr klar, dass er zu denen gehört, die der Thomas meint, wenn er über Lego-Fans herzieht:
- er hat sich von ChatGPT eine Liste mit Argumenten erstellen lassen, wieso es gerechtfertigt sein kann, dass die Figuren in den extrem teuren UCS-Sets für mehrere Hundert Euro teilweise qualitativ schlechter sind als in einem Schlüsselanhänger für 7€ (konkretes Beispiel: C3PO)
- Er sucht sehr gründlich nach Rechtfertigungen für die ganzen Mängel bei Lego. Seien es die Aufkleber, das bunte Innenleben oder nicht eingefärbte Gelenke. Für alles gibt es eine mal mehr mal weniger überzeugende Erklärung von Lego und die wird dankbar als Argument in jeder Diskussion genommen (ähnlich eines bestimmten Super-Admins im Nintendo-Bereich). Es wird überhaupt keine normative Wertung der Rechtfertigung vorgenommen, sie werden sofort 1:1 als Gegenargument genommen. Dass man trotz dieser Rechtfertigung durch Lego zur normativen Wertung kommen kann, dass der Mangel dennoch besteht, versteht er nicht
- in seinem Reaktions-Video auf das Interview von Simplicissimus mit Thomas erklärt er zu Beginn, dass er manchen emotionalen Ausraster löschen musste und dennoch verliert er an manchen Punkten so die Fassung, dass ich mich wirklich frage, was in einem Mann in seinen 30er vorgehen muss, um sich so über Kritik an einem verdammten Plastikspielzeug aufzuregen
- Generell reagiert er sehr oft emotional und das ist meiner Meinung nach das deutlichste Zeichen, woran man einen Fanboy erkennen kann: Sie reagieren auf Kritik am Produkt oder der Firma (egal, wie sachlich, egal, wie berechtigt) emotional. Dafür gibt es als Konsument überhaupt keinen Grund. Wenn jemand doch emotional wird, liegt das sehr sicher daran, dass derjenige sich emotional mit der Marke oder dem Produkt identifiziert, dass er diese Identifikation zu einem Teil seiner Persönlichkeit macht. Dann ist Kritik an einer Marke nicht mehr nur Kritik an einer Marke, sondern auch eine Kritik an seiner Person. Und da ist dann für mich der Punkt definitiv erreicht, dass ich da keine sinnvollen Diskussionen mehr erkenne.
 
Ich hatte zweimal das Vergnügen, mich in den Kommentaren von Stonewars mit ihm zu unterhalten und man merkt bei ihm an mehreren Punkten sehr, sehr, sehr klar, dass er zu denen gehört, die der Thomas meint, wenn er über Lego-Fans herzieht:
- er hat sich von ChatGPT eine Liste mit Argumenten erstellen lassen, wieso es gerechtfertigt sein kann, dass die Figuren in den extrem teuren UCS-Sets für mehrere Hundert Euro teilweise qualitativ schlechter sind als in einem Schlüsselanhänger für 7€ (konkretes Beispiel: C3PO)
- Er sucht sehr gründlich nach Rechtfertigungen für die ganzen Mängel bei Lego. Seien es die Aufkleber, das bunte Innenleben oder nicht eingefärbte Gelenke. Für alles gibt es eine mal mehr mal weniger überzeugende Erklärung von Lego und die wird dankbar als Argument in jeder Diskussion genommen (ähnlich eines bestimmten Super-Admins im Nintendo-Bereich). Es wird überhaupt keine normative Wertung der Rechtfertigung vorgenommen, sie werden sofort 1:1 als Gegenargument genommen. Dass man trotz dieser Rechtfertigung durch Lego zur normativen Wertung kommen kann, dass der Mangel dennoch besteht, versteht er nicht
- in seinem Reaktions-Video auf das Interview von Simplicissimus mit Thomas erklärt er zu Beginn, dass er manchen emotionalen Ausraster löschen musste und dennoch verliert er an manchen Punkten so die Fassung, dass ich mich wirklich frage, was in einem Mann in seinen 30er vorgehen muss, um sich so über Kritik an einem verdammten Plastikspielzeug aufzuregen
das hier?

In dem Video werden nunmal zahllose falsche Sachen behauptet, wie dass Lego grundlos gegen Panke geklagt habe. Dass Sets künstlich verknappt würden. Dass Sets so gestaltet seien, dass ein Umbau unmöglich wäre. usw.

er ist bestenfalls leicht genervt davon, aber rastet absolut nicht aus. Unsinn. Wenn dich sowas ernsthaft triggert, dann frage ich mich schon, wie es sein kann, dass dich Pankes komisches Grimassieren und Hohnlachen in seinen Ragevideos nicht triggern, weil das find ich ja ungleich triggerhafter.
- Generell reagiert er sehr oft emotional und das ist meiner Meinung nach das deutlichste Zeichen, woran man einen Fanboy erkennen kann: Sie reagieren auf Kritik am Produkt oder der Firma (egal, wie sachlich, egal, wie berechtigt) emotional. Dafür gibt es als Konsument überhaupt keinen Grund. Wenn jemand doch emotional wird, liegt das sehr sicher daran, dass derjenige sich emotional mit der Marke oder dem Produkt identifiziert, dass er diese Identifikation zu einem Teil seiner Persönlichkeit macht. Dann ist Kritik an einer Marke nicht mehr nur Kritik an einer Marke, sondern auch eine Kritik an seiner Person. Und da ist dann für mich der Punkt definitiv erreicht, dass ich da keine sinnvollen Diskussionen mehr erkenne.
du weisst aber schon, dass was du hier schreibst 1:1 den Helden nach seinem Bruch mit Lego widerspiegelt? bis so 2019 der grösste fan, der nix über die marke hat kommen lassen.

nach der Klage so gekränkt in seiner Eitelkeit, dass der Konzern plötzlich das pure kapitalistische Böse ist, dass Fanbubis die Taler aus der Tasche leiert.
Fanboy war er wie gesagt aber jahrelang selber und so betrachtet müsste er mit seinen zuvor positiven Werbevideos eigentlich Kundenverarsche deluxe im Namen von Lego betrieben haben und hätte sich mitschuldig gemacht an der Abzocke mit den vermeintlich schlechten Produkten.


wurde von Stonewars u.a. Seiten schnell als totaler Hoax entlarvt, aber er stellt es ernsthaft so dar, als wären seine kritischen Videos Lego ein solcher Dorn im Auge, dass diese ihn quasi sanktioniert hätten, weil sie Geschäftseinbussen aufgrund seiner Vids befürchteten.

und da stellt sich mir die Frage, wie narzisstisch jemand veranlagt sein muss, dass er öffentlich behauptet, seine auf den deutschen Markt begrenzten Videos hätten messbare Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des grössten Spielzeugkonzerns der Welt. Außer dem Legochef Deutschlands vielleicht wissen die nicht mal von seiner Existenz.
 
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das hier?

In dem Video werden nunmal zahllose falsche Sachen behauptet, wie dass Lego grundlos gegen Panke geklagt habe. Dass Sets künstlich verknappt würden. Dass Sets so gestaltet seien, dass ein Umbau unmöglich wäre. usw.

er ist bestenfalls leicht genervt davon, aber rastet absolut nicht aus. Unsinn. Wenn dich sowas ernsthaft triggert, dann frage ich mich schon, wie es sein kann, dass dich Pankes komisches Grimassieren und Hohnlachen in seinen Ragevideos nicht triggern, weil das find ich ja ungleich triggerhafter.

du weisst aber schon, dass was du hier schreibst 1:1 den Helden nach seinem Bruch mit Lego widerspiegelt? bis so 2019 der grösste fan, der nix über die marke hat kommen lassen.

nach der Klage so gekränkt in seiner Eitelkeit, dass der Konzern plötzlich das pure kapitalistische Böse ist, dass Fanbubis die Taler aus der Tasche leiert.
Fanboy war er wie gesagt aber jahrelang selber und so betrachtet müsste er mit seinen zuvor positiven Werbevideos eigentlich Kundenverarsche in Namen von Lego betrieben haben und hätte sich mitschuldig gemacht an der Abzocke mit den vermeintlich schlechten Produkten.


wurde von Stonewars u.a. Seiten schnell als totaler Hoax entlarvt, aber er stellt es ernsthaft so dar, als wären seine kritischen Videos Lego ein solcher Dorn im Auge, dass diese ihn quasi sanktioniert hätten, weil sie Geschäftseinbussen aufgrund seiner Vids befürchteten.

Das Video war echt ziemlich peinlich von ihm und hat einiges Tatsachen verdreht.

Er ist an sich ja ein echt neter kerl, war schon ein paar mal Samstags bei ihm im Laden wenn er seine Openings hat und hab mit ihm gequatscht und hab auch seine Videos vor einigen Jahren gerne gesehen aber inzwischen schwingt da viel Frust und Bias bei ihm mit, sogar so viel das seine Videos welche nicht um Lego gehen auch kacke sind weil er immer wieder zu Lego kommt und dann immer unsachlicher wirkt.

Seine Politisch MOtivierten Videos seines anderen Kanals wo er immer über die Frankfurter Kommunal Regierung herzieht sind dann die Kirche auf dem Kuchen xD
 
Hassen tatsächlich so viele Lego? Mir ist klar, dass wir alle die Preise von Lego hart finden, aber ansonsten hab ich schon das Gefühl, dass Lego bei den Menschen immer noch sehr gut ankommt. Auf alle Fälle ist und bleibt Lego kult.
 
Hassen tatsächlich so viele Lego? Mir ist klar, dass wir alle die Preise von Lego hart finden, aber ansonsten hab ich schon das Gefühl, dass Lego bei den Menschen immer noch sehr gut ankommt. Auf alle Fälle ist und bleibt Lego kult.
tun sie ja auch. Der Konzern ist mit einsamem Vorsprung an der Spitze alle Spielzeugkonzerne und macht rund ne Milliarde Gewinn pro Jahr.

beim Preis oder Stickern stehen sie sich manchmal leider selber im Weg. Sagrada Familie und Minas Tirith wären tolle Sets, aber zu teuer. Das neue Spongebob ebenso klasse, aber 20 Sticker drin. Ist schade und mindert die Wertigkeit.

man muss halt filtern. Auf Amazon zb. finden sich immer wieder gelungene legosets mit deutlichen Rabatten.
 
Hassen tatsächlich so viele Lego? Mir ist klar, dass wir alle die Preise von Lego hart finden, aber ansonsten hab ich schon das Gefühl, dass Lego bei den Menschen immer noch sehr gut ankommt. Auf alle Fälle ist und bleibt Lego kult.

Naja die Preisgestaltung bei Lego ist inzwischen an einem Punkt welche jenseits von gut und böse ist, das steht außer Frage und dafür sollten Sie auch kritisiert werden. Vor allem wenn man sich anschaut was es alles am Markt so gibt.

Und der HdS hat da auch definitiv einen Punkt wenn es um die Vormachtstellung am Markt geht welche Lego ohne Rücksicht auf Verluste mit teils Fragwürdigen Praktiken verteidigt.

Und dann ist da der Smartbrick und das was mit Pokemon los ist, das ist wirklich im wahrsten Sinne "überteuerter Schrott" trifft es da ganz gut, vor allem mit Blick auf den Preis, was es kann und was es schon vorher von MEGA gab.
 
Hassen tatsächlich so viele Lego? Mir ist klar, dass wir alle die Preise von Lego hart finden, aber ansonsten hab ich schon das Gefühl, dass Lego bei den Menschen immer noch sehr gut ankommt. Auf alle Fälle ist und bleibt Lego kult.
Nein, glaube ich zumindest nicht. Bei der Überschrift von Simplicissimus wird es nur wieder so sein, dass sich die eine völlig radikalisierte Social Media - Blase über eine andere völlig radikalisierte Social Media - Blase auslässt. Die Diskussionskultur im Internet ist wirklich einfach nur noch toxisch.

Ich teile ja die Kritikpunkte von Thomas größtenteils (bis auf den Quatsch mit den dämlichen Verpackungen, die mir egaler nicht sein könnte und nach dem Auspacken eh umgehend im Müll landen). Bei diesem Volvo-Bagger, der gefühlt fünf Minuten braucht, um seinen Kran zu senken oder diesen unfassbar lächerlichen Smart Play-Steinen und dem peinlichen Gebrabbel von Luke und Leia war ich ernsthaft fassungslos, wie man so etwas nur auf den Markt bringen kann aber die Art, wie Thomas über Lego redet, geht mir mittlerweile tierisch auf den Senkel.

Klemmbausteine sind aber auch für mich allgemein kein großes Hobby, da ich das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach miserabel finde, nicht nur bei Lego. Der Lego Deku Baum hat f*****g 300€ gekostet. Dafür bekomme ich eine Switch Lite mit Breath of the Wild und Tears of the Kingdom. Da muss ich nicht lange überlegen, was der bessere Deal ist.

Neben den diversen Qualitätsmängeln bei Lego (die meiner Meinung nach definitiv flächendeckend vorhanden sind) sind die Preise einfach auf einem Niveau jenseits jeder Verhältnismäßigkeit angekommen. Egal, wem ich die Sets zeige; sobald die Person nicht weiß, was die Sets kosten, wird der Preis regelmäßig um das Drei- bis Vierfache unterschätzt. Lego hat schon ein Preisniveau erreicht, was ich persönlich nur noch absurd finde.
 
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Klemmbausteine sind aber auch für mich allgemein kein großes Hobby, da ich das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach miserabel finde, nicht nur bei Lego.
Das ist ein guter Punkt. Ich hatte vor ein paar Jahren auch eine Lego-Phase, aber als Hobby gibt das halt wenig her. Gut, jedes Hobby ist teuer, aber nach dem Zusammenbau verstauben die Modelle in der Vitrine, viele sind so fragil, dass wenn man sie mal abstaubt oder woanders hinstellen möchte, direkt Teile rausbrechen, wo man dann den jeweiligen Bauschritt plus Folgeschritte mühsam reproduzieren muss, oder einfach entnervt die Teile daneben legt, nach dem Motto "mach ich irgendwann mal".
 
Das ist ein guter Punkt. Ich hatte vor ein paar Jahren auch eine Lego-Phase, aber als Hobby gibt das halt wenig her. Gut, jedes Hobby ist teuer, aber nach dem Zusammenbau verstauben die Modelle in der Vitrine, viele sind so fragil, dass wenn man sie mal abstaubt oder woanders hinstellen möchte, direkt Teile rausbrechen, wo man dann den jeweiligen Bauschritt plus Folgeschritte mühsam reproduzieren muss, oder einfach entnervt die Teile daneben legt, nach dem Motto "mach ich irgendwann mal".
Jap, das Problem habe ich auch.

Nach knapp 20 Jahren war mein erstes Lego-Set vor zwei Jahren der ?-Würfel. Ich war wirklich überrascht, wie viel Spaß es gemacht hat, die Steine aufeinanderzustecken. Aber irgendwann steht das Set und dann steht es eigentlich nur im Weg rum.

In TotK hab ich mittlerweile 310h gesteckt; für insgesamt 60€. Der ?-Würfel hat 200€ gekostet und war nach knapp 5h zusammengebaut.
 
Das ist ein guter Punkt. Ich hatte vor ein paar Jahren auch eine Lego-Phase, aber als Hobby gibt das halt wenig her. Gut, jedes Hobby ist teuer, aber nach dem Zusammenbau verstauben die Modelle in der Vitrine, viele sind so fragil, dass wenn man sie mal abstaubt oder woanders hinstellen möchte, direkt Teile rausbrechen, wo man dann den jeweiligen Bauschritt plus Folgeschritte mühsam reproduzieren muss, oder einfach entnervt die Teile daneben legt, nach dem Motto "mach ich irgendwann mal".

Hier sind Legosets allerdings in der Regel ziemlich vorbildlich, weil stabil designed.

Ich kann selbst Assembly Square aus der Modular buildings Reihe problemlos unten an den Seiten nehmen und tragen, ohne dass das Modell Schaden nimmt.
 
Finde da gibt es himmelweite Unterschiede. Das 1989 Batmobil ist wirklich superstabil, der Tumbler hingegen so voll mit Frickelwerk, dass man ihn am Besten gar nicht erst anfasst nach dem Zusammenbau.
 
das hier?

In dem Video werden nunmal zahllose falsche Sachen behauptet, wie dass Lego grundlos gegen Panke geklagt habe. Dass Sets künstlich verknappt würden. Dass Sets so gestaltet seien, dass ein Umbau unmöglich wäre. usw.

er ist bestenfalls leicht genervt davon, aber rastet absolut nicht aus. Unsinn. Wenn dich sowas ernsthaft triggert, dann frage ich mich schon, wie es sein kann, dass dich Pankes komisches Grimassieren und Hohnlachen in seinen Ragevideos nicht triggern, weil das find ich ja ungleich triggerhafter.
Genau. In dem Video gab es mehrere Aussagen, die ich auch nicht verstanden habe. Du nennst ja schon den Punkt mit der künstlichen Verknappung, die ich ebenfalls für totalen Quatsch halte. Man wirft ja auch Nintendo nicht vor, dass sie die Switch 1 verknappen würde, wenn sie diese nicht mehr herstellt. Produkte haben einen Produktionszyklus und werden irgendwann vom Markt genommen. Warum sollte das bei Lego-Produkten anders sein? Und während ihrer Lebenszeit kann man die Produkte uneingeschränkt kaufen. Bei der Klage von Lego gegen Thomas fand ich auch immer extrem schwach, dass er das entscheidenede Detail, nämlich, dass er den Stein als Marke eintragen wollte, immer weglässt. Der ist nämlich elementar wichtig, um zu verstehen, wieso Lego mit Klage gedroht hat.

Beim Punkt mit den bunten Steinen: Thomas' Annahme, das geschähe, damit man die Sets nicht umbauen könne, ist natürlich Spekulation aber aber meiner Meinung nach nicht komplett abwegig.

Ich habe ja auch in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass in dem Video mehrere falsche Behauptungen aufgestellt worden waren. Das ist nur meiner Meinung nach kein Grund als völlig Unbeteiligter auf diese falschen Vorwürfe so emotional zu reagieren. Die emotionale Reaktion bedingt, dass man auch emotional angefasst ist. Und das rührt von der persönlichen Identifikation her, die man mit dem Produkt und der Marke aufbaut. Und das finde ich allgemein extrem schwierig, wenn Menschen anfangen, sich persönlich mit einer Marke zu identifizieren und dann Kritik an der Marke als Kritik an der eigenen Person auffassen.
du weisst aber schon, dass was du hier schreibst 1:1 den Helden nach seinem Bruch mit Lego widerspiegelt? bis so 2019 der grösste fan, der nix über die marke hat kommen lassen.

nach der Klage so gekränkt in seiner Eitelkeit, dass der Konzern plötzlich das pure kapitalistische Böse ist, dass Fanbubis die Taler aus der Tasche leiert.
Fanboy war er wie gesagt aber jahrelang selber und so betrachtet müsste er mit seinen zuvor positiven Werbevideos eigentlich Kundenverarsche deluxe im Namen von Lego betrieben haben und hätte sich mitschuldig gemacht an der Abzocke mit den vermeintlich schlechten Produkten.


wurde von Stonewars u.a. Seiten schnell als totaler Hoax entlarvt, aber er stellt es ernsthaft so dar, als wären seine kritischen Videos Lego ein solcher Dorn im Auge, dass diese ihn quasi sanktioniert hätten, weil sie Geschäftseinbussen aufgrund seiner Vids befürchteten.

und da stellt sich mir die Frage, wie narzisstisch jemand veranlagt sein muss, dass er öffentlich behauptet, seine auf den deutschen Markt begrenzten Videos hätten messbare Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des grössten Spielzeugkonzerns der Welt. Außer dem Legochef Deutschlands vielleicht wissen die nicht mal von seiner Existenz.
Ich kenne Thomas seit 2021; weiß also nicht, wie er vor der Klage Lego gegenüber eingestellt war. Ich will ja auch Thomas überhaupt nicht in Schutz nehmen und habe auch keinen Vergleich zwischen Thomas und Lukas aufgestellt. Ich habe sogar in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass Lukas nach Thomas der letzte wäre, dem ich zutrauen würde, nüchtern und sachlich über Lego zu sprechen. Ich traue es Thomas also noch weniger zu als Lukas.

Erwachsene Männer in ihren 30ern oder 40ern sollten meiner Meinung nach allgemein nicht so emotional werden, wenn es um (Plastik-)Spielzeug geht.
 
Genau. In dem Video gab es mehrere Aussagen, die ich auch nicht verstanden habe. Du nennst ja schon den Punkt mit der künstlichen Verknappung, die ich ebenfalls für totalen Quatsch halte. Man wirft ja auch Nintendo nicht vor, dass sie die Switch 1 verknappen würde, wenn sie diese nicht mehr herstellt. Produkte haben einen Produktionszyklus und werden irgendwann vom Markt genommen. Warum sollte das bei Lego-Produkten anders sein? Und während ihrer Lebenszeit kann man die Produkte uneingeschränkt kaufen. Bei der Klage von Lego gegen Thomas fand ich auch immer extrem schwach, dass er das entscheidenede Detail, nämlich, dass er den Stein als Marke eintragen wollte, immer weglässt. Der ist nämlich elementar wichtig, um zu verstehen, wieso Lego mit Klage gedroht hat.

Beim Punkt mit den bunten Steinen: Thomas' Annahme, das geschähe, damit man die Sets nicht umbauen könne, ist natürlich Spekulation aber aber meiner Meinung nach nicht komplett abwegig.
natürlich ist es abwegig, oder wieso sollte ein Kind mit Steinen anderer Farbe nix mehr bauen können?

was aber sehr wohl ein Thema ist, sind Baufehler - die wiederum zu Reklamationen führen - wenn Steine sich farblich zu wenig unterscheiden. Und dazu gibts auf Amazon zu diversen Pantasysets auch tatsächlich negative Kundenreviews, wo mittel- und dunkelbraune auf dunkelblaue und schwarze Bricks treffen und in der Anleitung nicht unterscheidbar waren.

Pantasy kann sich das erlauben, Lego nicht.
Ich habe ja auch in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass in dem Video mehrere falsche Behauptungen aufgestellt worden waren. Das ist nur meiner Meinung nach kein Grund als völlig Unbeteiligter auf diese falschen Vorwürfe so emotional zu reagieren. Die emotionale Reaktion bedingt, dass man auch emotional angefasst ist. Und das rührt von der persönlichen Identifikation her, die man mit dem Produkt und der Marke aufbaut. Und das finde ich allgemein extrem schwierig, wenn Menschen anfangen, sich persönlich mit einer Marke zu identifizieren und dann Kritik an der Marke als Kritik an der eigenen Person auffassen.

Ich kenne Thomas seit 2021; weiß also nicht, wie er vor der Klage Lego gegenüber eingestellt war. Ich will ja auch Thomas überhaupt nicht in Schutz nehmen und habe auch keinen Vergleich zwischen Thomas und Lukas aufgestellt. Ich habe sogar in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass Lukas nach Thomas der letzte wäre, dem ich zutrauen würde, nüchtern und sachlich über Lego zu sprechen. Ich traue es Thomas also noch weniger zu als Lukas.

Erwachsene Männer in ihren 30ern oder 40ern sollten meiner Meinung nach allgemein nicht so emotional werden, wenn es um (Plastik-)Spielzeug geht.
dann ist dein subjektiver Eindruck aber extrem verzerrt, weil seine Reaktion nirgendwo übertrieben emotional ist und er hohe Preise oder schlechte Sets auch anerkennt im Video. So wie er im Podcast zb. auch die neuen Olivia Rodrigo Sets ablehnt. Wo ist da bedingungslose Fanboytreue?

und ja, ich find auch, dass Klemmbausteine kein Thema sind, in die ein oder andere Richtung auszuarten. Wer sich damit beschäftigt und sein Geld auf YouTube mit verdient, sollte allerdings seine Zuschauer ordentlich nach fairen Eindrücken beraten und nicht clickbait betreiben.
 
Hassen tatsächlich so viele Lego? Mir ist klar, dass wir alle die Preise von Lego hart finden, aber ansonsten hab ich schon das Gefühl, dass Lego bei den Menschen immer noch sehr gut ankommt. Auf alle Fälle ist und bleibt Lego kult.

Vieles hat der Held beigetragen. Außerhalb der SocialMedia ist Lego wahrscheinlich kaum ungeliebter als früher. Den Stempel "teurer als Original" gab es schon immer.

Lego an sich ist immer noch gut, aber sobald man über den Tellerrand schaut, dann sieht es immer schlechter aus.
Ich hatte z.B. zur Weihnachten so eine Jiestar Steampunk Eule geschenkt bekommen. Ca. 3800 Teile (kann bei Bedarf Bilder reinstellen). Das Ding kostet knapp über 100€ und nimmt Lego komplett auseinander. Technik Funktionen, überall vergoldete Elemente und voll mit unnötiger Prints, nur um zu flexen. Das Ding zerberstet Lego einfach komplett.

Auch habe ich ne Kopie vom Legos Classic Defender 90 geschenkt bekommen. In gespiegelt, ein paar Änderungen und einem Camper Umbau, sowie Sandfarben. Kostet weniger als die Hälfte als die lizenzierte Lego Version, bietet aber eine coolere Optik. 90% vom Set ist identisch und man merkt, wie gut geplant der Aufbau bei Lego ist (leider wurde die schon vom Held kritisierte Lenkung nicht ausgebessert). Alles, was dazu gedichtet wurde, baut sich an dem Set katastrophal.

Insofern ist Lego schon grundsätzlich gut.
Das Problem ist, die Konkurrenz ist aber besser, teilweise deutlich.
Dieses penetrante Verteidigung von Lego Ist halt quatsch. Genauso natürlich die Videos des Helden gegen Lego, auch wenn er grundsätzlich vollkommen recht hat. Unreflektiert sollte man die Videos nicht reinziehen, denn seine Videos sind voreingenommen und dienen mehr zur Unterhaltung, als zur Produktberatung. Und bei Legos absurder Preisgestaltung, gleichzeizig bei Qualität im Vergleich zur Konkurrenz, ist Lego eben nur höchstens Mittelmaß.
 
Besser ist halt relativ.

Ich hatte 2 Sets von Pantasy - den Food Truck und das gelbe New York-style Taxi. Und eins von INSOON - das Wein Chateau.

Der Food Truck schön mit beeindruckend grossflächig bedruckten Prints. Aber schon etwas frimmelig zum zusammenstecken und Bordwänden, die in einem Stück separat gebaut und dann an wenigen Noppen mit der Karosserie verbunden werden mussten. Durchwachsene Stabilität.

Das Taxi war dann nochmal ne andere Baustelle, wo ich nach einigen Stunden Bauzeit das Lenkrad einsetzen musste in einen Spalt, was schon ein gröberes Problem war, weil bei Druck von oben gern das Untergestellt wegbrach, weil das Auto wieder nicht vernünftig in einem Stück designed war, sondern in Vorder-, Mittel- und Hintergestell mit nur loser Verbindung zueinander.

Als mir etwas später unverschuldet das Heck mit zig Teilen wegbrach und es mir Stunden an Zeit und Nerven gekostet hätte, in der Anleitung rückzublättern und es zu fixen, flog das Set in die Tonne.

Und das Chateau von Insoon war dann sowieso absoluter Endgegner und irgendwann gar nicht mehr vernünftig weiter zu bauen, weil beim Aufsetzen vom 1. Stock der mit nur einem 1x6 Stein gesicherte Bogendurchgang im Erdgeschoss einbrach bzw. sämtliche an einer Noppe hängenden Weinranken bei kleinster Berührung abfielen und sich nicht mehr richtig befestigen liessen.

Für mich ist der mit Abstand wichtigste Aspekt der Spass beim Bauen gefolgt von der Stabilität und erst zum Schluss der Endlook. Und da überzeugt kein anderer so wie Lego.

Selbst die schicken Modular Buildings wie die London Taverne oder das Boutique Hotel mögen klobiger erscheinen als Lumibricks mit seinen mit allem möglichen Flitter verzierten Häusern voller Erker und Windungen, aber dafür ist das Bauen ein Traum und die Sets zerbröseln einem nicht unter den Fingern.
 
natürlich ist es abwegig, oder wieso sollte ein Kind mit Steinen anderer Farbe nix mehr bauen können?
Kinder können aus Kindersets natürlich andere Dinge bauen. Allerdings können auch Kinder in ihrer Kreativität eingeschränkt werden, wenn die Steine zu viele unterschiedliche Farben haben. Es geht ja nicht nur darum, dass das Innenleben der Lego-Sets aus drei oder vier sich ständig abwechselnden Farben besteht, sondern sich regelmäßig über das halbe Farbspektrum von Lego erstreckt. Und da finde ich die Frage auch bei Kindern völlig berechtigt, was die denn daraus bauen sollen. Ein Set darf nicht automatisch deswegen schlecht sein, nur weil es für Kinder ist aber das wird mit solchen Aussagen wie von dir meiner Meinung nach teilweise etwas impliziert; so im Sinne von "passt schon, wenn der Schlachtkreuzer außen ein bisschen pink ist, ist ja für Kinder". Dem würde ich so nicht zustimmen. Den Milleniumfalken kann man nur sehr schlecht in ein anderes Raumschiff umbauen, weil halt nun einmal nur die äußere Schale grau ist, das innenleben aber vollkommen bunt. Diese Einschränkung hat auch ein Kind. Und auch ein Kind kann sich daran stören, dass sein eigenes Star Wars-Schlachtschiff überall pinke, grüne, türkise und orangene Flecken hat.

Ich mein... ganz im Ernst: Was willst du denn aus so einem Set bitte optisch auch nur ansatzweise akzeptables bauen? Gibt es auch nur eine einzige Farbe von Lego, die in diesem Gerüst nicht verbaut ist?


Außerdem erstreckt sich das Problem nicht nur auf Kinder. Auch die ganzen 18+-Sets beinhalten innen sämtliche Farben des Regenbogens und machen einen Umbau nur sehr schwer möglich. Dazu kommt, dass man regelmäßig die ganzen "falschen" Farben auch von außen sieht, womit sie der Ästhetik und dem Vitrinen-Charakter der Modelle schaden.

Nehmen wir als Beispiel mal mein absolutes Lieblingsset, den ?-Block. Ich liebe dieses Set. Es ist meiner Meinung nach einfach nur fantastisch. Man merkt dem Set an allen Ecken und Enden an, dass das von einem Mann in den 30ern entworfen wurde, der Super Mario 64 in den 90ern auf seinem N64 genauso geliebt hat wie ich. Aber gleich beim sechsten Bauschritt geht es los.


Warum muss dieser eine Stein da grün sein? Warum muss er rund sein? Warum ist der Stein daneben schwarz und eckig? Warum hat der eine Stein eine Noppe und der andere nicht? Warum ist der eine Stein rund, rot und oben flach? Was soll der blaue Stein daneben? Mich stört das ganz massiv und reduziert den erlebten Bauspaß für mich subjektiv ganz erheblich. Und da ist es mir aus persönlicher, egoistischer Sicht ehrlich gesagt egal, ob andere Menschen es nicht auf die Reihe kriegen, diese Sets zusammenzubauen. Ich habe meinem Onkel (71) zu Weihnachten den großen Formel 1 - Ferrari geschenkt und war fassungslos, wie unfassbar dumm und ungeschickt man sich beim Bau anstellen kann. Meine Schwester (39) ist auch am Bau des ?-Blocks gescheitert (Sets von anderen Herstellern brauch man ihr gar nicht erst in die Hand drücken). Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass man die Sets so einfach gestalten muss, dass sie jeder zusammenbauen kann, wenn mir dadurch komplett der Spaß verloren geht (meine persönliche, subjektive und zugegeben egoistische Meinung).

Würde es nicht reichen, wenn man zwei oder drei verschiedene Farben nimmt? Muss es denn immer gleich der gesamte Regenbogen sein?

was aber sehr wohl ein Thema ist, sind Baufehler - die wiederum zu Reklamationen führen - wenn Steine sich farblich zu wenig unterscheiden. Und dazu gibts auf Amazon zu diversen Pantasysets auch tatsächlich negative Kundenreviews, wo mittel- und dunkelbraune auf dunkelblaue und schwarze Bricks treffen und in der Anleitung nicht unterscheidbar waren.
Das ist die Erkläung von Lego. Und das ist der Punkt, wo ich Lukas kritisiere. Es gibt eine deskriptive Ebene und eine normative Wertung, die aus der deskriptiven Ebene folgt:

Deskriptiv: Lego verbaut die bunten Steine im Inneren, damit der Bau leichter wird. Empirie: Haben die Steine unterschiedliche Farben, gibt es weniger Kundenbeschwerden.

Lukas macht aber das, was ich Fanboys (wie auch unserem Super-Admin) vorwerfe: Die Erklärung vom Hersteller wird sofort als akzeptabel hingenommen und als Argument gegen die Kritiker verwendet.

Was vollkommen untergeht ist die persönliche normative Wertung. Die Erklärung von Lego ist nämlich nichts, was man als Kunde einfach akzeptieren muss (ebenso wenig bei Nintendo), nur weil Lego das so sagt. Man kann die Erklärung anerkennen aber trotzdem dieses quietschbunte Innenleben in seinen 18+-Sets für mehrere Hundert Euro für nicht akzeptabel halten. Aber diese abweichende normative Wertung wird überhaupt nicht zugelassen. Lego hat eine Begründung geliefert, diese Begründung muss als plausibel allgemein akzeptiert werden. Abweichungen werden gar nicht erst anerkannt. Es gibt Argumente für das bunte Innenleben, die ich überhaupt nicht leugnen möchte (meine Schwester meinte selbst, dass sie den ?-Block ohne die bunten Steine überhaupt nicht zusammengebaut bekommen hätte), es gibt aber auch sehr, sehr gute Punkte, die dagegensprechen. Wofür man sich letztlich entscheidet ist eine persönliche, normative Wertung.

Dasselbe gilt für die Aufkleber. Die offizielle Erklärung für deren Existenz ist, dass Lego sämtliche Teile vorrätig hält, damit man sie jederzeit einzeln nachbestellen kann (hervorragender Kundenservice und sehr, sehr kundenfreundlich 👍🏽).

Deswegen kann ich Aufkleber in meinem 500€ teuren Barad-dûr (oder in meinem 1.000€ (!) UCS-Todesster) aber trotzdem ablehnen.
Pantasy kann sich das erlauben, Lego nicht.
Pantasy ist auch ein Nischenhersteller, der obwohl er von den Alternativen mit der teuerste sein dürfte, immer noch deutlich günstiger ist als Lego. Ich finde es, unter Berücksichtigung der Marktstärke und vor allem des Preises bis zu einem gewissen Punkt legitim, an die Produkte der Hersteller unterschiediche Maßstäbe anzulegen. Wenn dann natürlich ein identisches Set zum identischen Preis von Lego extrem verrissen, von einem anderen Hersteller aber ausdrücklich gelobt würde, wäre das natürlich sehr problematisch.
dann ist dein subjektiver Eindruck aber extrem verzerrt, weil seine Reaktion nirgendwo übertrieben emotional ist und er hohe Preise oder schlechte Sets auch anerkennt im Video. So wie er im Podcast zb. auch die neuen Olivia Rodrigo Sets ablehnt. Wo ist da bedingungslose Fanboytreue?
So habe ich ihn wahrgenommen. Sehr emotional, sehr angefasst und auf mich wirkte es so, als würde er die Kritik an Lego stellenweise persönlich nehmen. Und die ganz großen Ausraster, sagt er selbst, hat er vor der Veröffentlichung rausgeschnitten.

und ja, ich find auch, dass Klemmbausteine kein Thema sind, in die ein oder andere Richtung auszuarten. Wer sich damit beschäftigt und sein Geld auf YouTube mit verdient, sollte allerdings seine Zuschauer ordentlich nach fairen Eindrücken beraten und nicht clickbait betreiben.
Clickbait ist halt nun einmal die Währung von Social Media. Thomas wird vor allem auf dem Kontoauszug sehr stark gemerkt haben, was zieht und was nicht. Er spielt das, was bestellt wird. Das muss man definitiv nicht gut finden aber aus seiner Sicht würde ich auch das Geschäft betreiben, das man besten ankommt.
 
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Kinder können aus Kindersets natürlich andere Dinge bauen. Allerdings können auch Kinder in ihrer Kreativität eingeschränkt werden, wenn die Steine zu viele unterschiedliche Farben haben. Es geht ja nicht nur darum, dass das Innenleben der Lego-Sets aus drei oder vier sich ständig abwechselnden Farben besteht, sondern sich regelmäßig über das halbe Farbspektrum von Lego erstreckt. Und da finde ich die Frage auch bei Kindern völlig berechtigt, was die denn daraus bauen sollen. Ein Set darf nicht automatisch deswegen schlecht sein, nur weil es für Kinder ist aber das wird mit solchen Aussagen wie von dir meiner Meinung nach teilweise etwas impliziert; so im Sinne von "passt schon, wenn der Schlachtkreuzer außen ein bisschen pink ist, ist ja für Kinder". Dem würde ich so nicht zustimmen. Den Milleniumfalken kann man nur sehr schlecht in ein anderes Raumschiff umbauen, weil halt nun einmal nur die äußere Schale grau ist, das innenleben aber vollkommen bunt. Diese Einschränkung hat auch ein Kind. Und auch ein Kind kann sich daran stören, dass sein eigenes Star Wars-Schlachtschiff überall pinke, grüne, türkise und orangene Flecken hat.

Ich mein... ganz im Ernst: Was willst du denn aus so einem Set bitte optisch auch nur ansatzweise akzeptables bauen? Gibt es auch nur eine einzige Farbe von Lego, die in diesem Gerüst nicht verbaut ist?
das ist erstens ein Extrembeispiel und zweites ein sehr grosses Set mit sehr vielen unterschiedlichen Langbricks, die kreuz und quer miteinander verbunden sind und vom Bauer verlangen, alles so zu bauen, wie die Anleitung das vorgibt.

Farben erleichtern den Bau auch für Newbies und da an der Unterseite sieht man sie sowieso nicht.
Außerdem erstreckt sich das Problem nicht nur auf Kinder. Auch die ganzen 18+-Sets beinhalten innen sämtliche Farben des Regenbogens und machen einen Umbau nur sehr schwer möglich. Dazu kommt, dass man regelmäßig die ganzen "falschen" Farben auch von außen sieht, womit sie der Ästhetik und dem Vitrinen-Charakter der Modelle schaden.
meist sieht man von außen eben nix.
Nehmen wir als Beispiel mal mein absolutes Lieblingsset, den ?-Block. Ich liebe dieses Set. Es ist meiner Meinung nach einfach nur fantastisch. Man merkt dem Set an allen Ecken und Enden an, dass das von einem Mann in den 30ern entworfen wurde, der Super Mario 64 in den 90ern auf seinem N64 genauso geliebt hat wie ich. Aber gleich beim sechsten Bauschritt geht es los.


Warum muss dieser eine Stein da grün sein? Warum muss er rund sein? Warum ist der Stein daneben schwarz und eckig? Warum hat der eine Stein eine Noppe und der andere nicht? Warum ist der eine Stein rund, rot und oben flach? Was soll der blaue Stein daneben? Mich stört das ganz massiv und reduziert den erlebten Bauspaß für mich subjektiv ganz erheblich. Und da ist es mir aus persönlicher, egoistischer Sicht ehrlich gesagt egal, ob andere Menschen es nicht auf die Reihe kriegen, diese Sets zusammenzubauen. Ich habe meinem Onkel (71) zu Weihnachten den großen Formel 1 - Ferrari geschenkt und war fassungslos, wie unfassbar dumm und ungeschickt man sich beim Bau anstellen kann. Meine Schwester (39) ist auch am Bau des ?-Blocks gescheitert (Sets von anderen Herstellern brauch man ihr gar nicht erst in die Hand drücken). Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass man die Sets so einfach gestalten muss, dass sie jeder zusammenbauen kann, wenn mir dadurch komplett der Spaß verloren geht (meine persönliche, subjektive und zugegeben egoistische Meinung).

Würde es nicht reichen, wenn man zwei oder drei verschiedene Farben nimmt? Muss es denn immer gleich der gesamte Regenbogen sein?
du hast dir deine Kritik selbst beantwortet: Legosets müssen von allen baubar sein - auch von Onkel und Schwester mit zwei linken Händen - das ist der Anspruch der Marke an sich selbst.

weshalb die ständige Darstellung des Helden von wegen "Versteh´s nicht. Sind die bei Lego alle dauerbetrunken dass die das nicht merken!" und die hämisch applaudierenden Helden-Fanboy-Reactions so beknackt sind.

Als ob hier kein Konzern dahinterstünde, der in seinen Testabteilungen nicht vor Jahrzehnten schon rausgefunden hat, mit welchen Bricks und Farbcodierungen auch Anfänger ihre Sets hinkriegen...

Wenn es deine subjektive Einzelmeinung, dass dir der Spass verloren geht beim Bewusstsein, dass in einem von außen schönen Modell innen deiner Meinung nach unpassende Teile verbaut sind - ja gut. Damit dürftest du allerdings recht allein dastehen. Das Innenleben einer Patek Philippe oder eines iPhones wird auch nicht mehr so schick ausschauen wie das Gehäuse... :nix:
Das ist die Erkläung von Lego. Und das ist der Punkt, wo ich Lukas kritisiere. Es gibt eine deskriptive Ebene und eine normative Wertung, die aus der deskriptiven Ebene folgt:

Deskriptiv: Lego verbaut die bunten Steine im Inneren, damit der Bau leichter wird. Empirie: Haben die Steine unterschiedliche Farben, gibt es weniger Kundenbeschwerden.

Lukas macht aber das, was ich Fanboys (wie auch unserem Super-Admin) vorwerfe: Die Erklärung vom Hersteller wird sofort als akzeptabel hingenommen und als Argument gegen die Kritiker verwendet.

Was vollkommen untergeht ist die persönliche normative Wertung. Die Erklärung von Lego ist nämlich nichts, was man als Kunde einfach akzeptieren muss (ebenso wenig bei Nintendo), nur weil Lego das so sagt. Man kann die Erklärung anerkennen aber trotzdem dieses quietschbunte Innenleben in seinen 18+-Sets für mehrere Hundert Euro für nicht akzeptabel halten. Aber diese abweichende normative Wertung wird überhaupt nicht zugelassen. Lego hat eine Begründung geliefert, diese Begründung muss als plausibel allgemein akzeptiert werden. Abweichungen werden gar nicht erst anerkannt. Es gibt Argumente für das bunte Innenleben, die ich überhaupt nicht leugnen möchte (meine Schwester meinte selbst, dass sie den ?-Block ohne die bunten Steine überhaupt nicht zusammengebaut bekommen hätte), es gibt aber auch sehr, sehr gute Punkte, die dagegensprechen. Wofür man sich letztlich entscheidet ist eine persönliche, normative Wertung.
Pankes Erklärung:

Bei Milliardenkonzern Lego mit tausenden Mitarbeitern verbauen Designer Steine anderer Farben und Formen im Inneren (Farbseuche!), weil:
a) die Designer doof sind
b) und immer wieder mal zu viel Steine einer gewissen Sorte überproduzierten und nicht auf Halde lagern wollen und darum wahllos in alle
möglichen Sets reinpanschen. :uglylol:

Wer da wohl eher Recht hat? ;)
Dasselbe gilt für die Aufkleber. Die offizielle Erklärung für deren Existenz ist, dass Lego sämtliche Teile vorrätig hält, damit man sie jederzeit einzeln nachbestellen kann (hervorragender Kundenservice und sehr, sehr kundenfreundlich 👍🏽).

Deswegen kann ich Aufkleber in meinem 500€ teuren Barad-dûr (oder in meinem 1.000€ (!) UCS-Todesster) aber trotzdem ablehnen.
hier gehe ich mit dir mit. Müsste Lego endlich nachziehen und auch grossflächige Drucke statt Stickern einführen, wenn Pantasy das schafft. Würde zwar von einigen sicher ausgenutzt werden, die dann beim Kundenservice bedruckte Teile nachbestellen, die gar nicht verloren gegangen sind, aber auch dann für Lego zumutbar bei den elitären Preisen.
So habe ich ihn wahrgenommen. Sehr emotional, sehr angefasst und auf mich wirkte es so, als würde er die Kritik an Lego stellenweise persönlich nehmen. Und die ganz großen Ausraster, sagt er selbst, hat er vor der Veröffentlichung rausgeschnitten.
sie mir nicht böse wenn ich das sage, aber du reagierst auch im N-Forum des Öfteren übertrieben sensibel und rasch beleidigt oft Postings anderer User, wo eigentlich kein Grund für so eine Reaktion bestand.

Vielleicht liegt dein Eindruck dann auch mehr an deiner Wahrnehmung und weniger an tatsächlicher Grenzüberschreitung.

Als Content Creator darf man auch mal genervt reagieren, wenn ein Kollege falsche Behauptungen am Fließband raushaut und dafür auch noch mit enormer Reichweite belohnt wird.
Clickbait ist halt nun einmal die Währung von Social Media. Thomas wird vor allem auf dem Kontoauszug sehr stark gemerkt haben, was zieht und was nicht. Er spielt das, was bestellt wird. Das muss man definitiv nicht gut finden aber aus seiner Sicht würde ich auch das Geschäft betreiben, das man besten ankommt.
dann darfst du dich allerdings auch nicht über stonewars aufregen, wenn du die Toxizität von Panke tolerierst.
 
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