Da weiter oben ne Szene mit Eddie Murphy zu sehen ist: Lass es höchstens 3 Jahre her sein, da lief -wie schon sehr oft, seit der Veröffentlichung- "Auf der Suche nach dem goldenen Kind" im TV-Programm eines Sonntagnachmittag. Habe den Film zwar schon oft gesehen, aber das letzte mal ist schon ne ganze Weile her gewesen und ich war doch überrascht, wie "hart" er teilweise dafür ist, dass ich ihn immer eher als Kinder/Familienfilm abgespeichert hatte.
Da nimmt Eddie Murphy am Anfang ein Crackhaus hoch und prügelt die Dealer windelweich, hat später sexuell geladene Träume von seiner Partnerin, wie sie mit nassem Shirt (natürlich durchsichtig) an eine Wand gekettet ist und dann wird daraus ein Alptraum oder ne Art Vision, wo ihm vom Bösewicht (Charles Dance) der Arm mit dessen langen Fingernagel von unten nach oben aufgeschlitzt wird. Generell gibt's dadurch, dass der Böse ein Dämon ist, einige Horrorelemente.
Rassismus ist auch dabei: Gibt ne Szene, wo Eddie's Ermittlungen ihn in ein chinesisches Restaurant führen und er das (kriminelle) Personal anschreit und sowas wie "redet, oder ich reiße euch Bambusnegern gleich den Arsch auf!" von sich gibt.

Er wird im Film übrigens selbst auch mal als Neger oder Hurensohn bezeichnet.
Ich mag den Film, tat ich immer und habe ihn schon als Kind gerne gesehen, aber all das ist mir früher gar nicht so sehr aufgefallen, aber jetzt, wo Teile der Gesellschaft so überempfindlich und pc geworden sind, dafür umso mehr - irgendwie beeinflusst es einen dann auch, obwohl ich absolut gar nix dagegen habe, dass der Film weiterhin ungekürzt im Nachmittagsprogramm gezeigt wird, ich bin da ja nicht so.