Um das vielleicht einmal kurz einzuordnen:
Der Wasserstand des Rhein ist nicht alleine wegen der aktuellen Hitzewelle so niedrig. Es liegt viel mehr an einem Zusammenspiel aus mehreren Faktoren.
1. Gletscherschwund und fehlendes Schmelzwasser aus den Alpen: Es gibt in den Alpen derzeit zu wenige Schneerücklagen, die schmelzen können. Zudem gehen die Gletscherbestände grundsätzlich zurück.
2. Zu wenig Regen: Hierdurch allgemein trockenere Böden und niedrigere Nebenflüsse.
3. Niedriger Bodensee: Der Bodensee ist der größte natürliche Wasserspeicher für den Rhein, aber der Wasserstand ist dort auch sehr niedrig.
Die Hitze verschärft das Ganze zwar, indem sie die Verdunstung beschleunigt und den Wasserbedarf der Natur erhöht, das Hauptproblem ist jedoch, dass oben am Anfang des Flusses nichts nachkommt.